Die kleine Seele und die Finsternis - >Geschichten zum Nachdenken<
Es war einmal eine kleine Seele, die sich als das Licht erkannte. Es war eine sehr neue Seele und deshalb auf Erfahrung erpicht.
"Ich bin das Licht", sagte sie.
"Ich bin das Licht." Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht ersetzen.
Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts a u ß e r dem Licht.
J e d e Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz Gottes ehrfurchtgebietenden Lichts.
Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme in der Sonne.
Inmitten des grandiosesten Lichts – von dem sie ein Teil war – konnte sie sich selbst nicht sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.
Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen.
Und so groß war ihr Verlangen, dass Gott eines Tages zu ihr sagte :
"Weißt du, Kleines, was du tun musst, um dein Verlangen zu befriedigen ?"
"Oh, was denn, Gott ? Was ? Ich werde a l l e s tun!" sagte die kleine Seele.
"Du musst dich vom Rest von uns trennen", gab Gott zur Antwort, "und dann musst du für dich die Finsternis herbeibeschwören."
"Was ist die Finsternis, oh Heiligkeit ?" fragte die kleine Seele.
"Das, was du nicht bist", erwiderte Gott, und die Seele verstand.
Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf.
Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus :
"Vater, Vater, warum hast du mich verlassen ?"
So wie wir das auch in unseren dunkelsten Zeiten getan haben.
Doch Gott hat uns alle nie verlassen, sondern uns immer zur Seite gestanden, bereit, uns daran zu erinnern,
"Ich bin das Licht", sagte sie.
"Ich bin das Licht." Doch all dieses Wissen und Aussprechen konnte die Erfahrung davon nicht ersetzen.
Und in dem Reich, aus dem die Seele auftauchte, gab es nichts a u ß e r dem Licht.
J e d e Seele war großartig, jede Seele war herrlich, und jede Seele erstrahlte im Glanz Gottes ehrfurchtgebietenden Lichts.
Und so war diese kleine Seele eine Kerzenflamme in der Sonne.
Inmitten des grandiosesten Lichts – von dem sie ein Teil war – konnte sie sich selbst nicht sehen und auch nicht erfahren, wer-und-was-sie-wirklich-ist.
Nun geschah es, dass diese Seele sich danach sehnte und verzehrte, sich selbst kennenzulernen.
Und so groß war ihr Verlangen, dass Gott eines Tages zu ihr sagte :
"Weißt du, Kleines, was du tun musst, um dein Verlangen zu befriedigen ?"
"Oh, was denn, Gott ? Was ? Ich werde a l l e s tun!" sagte die kleine Seele.
"Du musst dich vom Rest von uns trennen", gab Gott zur Antwort, "und dann musst du für dich die Finsternis herbeibeschwören."
"Was ist die Finsternis, oh Heiligkeit ?" fragte die kleine Seele.
"Das, was du nicht bist", erwiderte Gott, und die Seele verstand.
Und so entfernte sie sich von Allem und machte sich sogar in ein anderes Reich auf.
Und in diesem Reich hatte die Seele die Macht, sämtliche möglichen Formen von Finsternis in ihre Erfahrung zu rufen. Und das tat sie auch.
Doch inmitten all der Finsternis rief sie aus :
"Vater, Vater, warum hast du mich verlassen ?"
So wie wir das auch in unseren dunkelsten Zeiten getan haben.
Doch Gott hat uns alle nie verlassen, sondern uns immer zur Seite gestanden, bereit, uns daran zu erinnern,
wer-wir-wirklich-sind;
Bereit, immer bereit, uns nach Hause zu rufen.
Seien wir deshalb der Finsternis ein Licht und verfluchen sie nicht.
Aus : "Gespräche mit Gott / Ein ungewöhnlicher Dialog", Band 1 – Neale Donald Walsch ( Goldmann )
Bereit, immer bereit, uns nach Hause zu rufen.
Seien wir deshalb der Finsternis ein Licht und verfluchen sie nicht.
Aus : "Gespräche mit Gott / Ein ungewöhnlicher Dialog", Band 1 – Neale Donald Walsch ( Goldmann )
