Kursbuch Lebensbalance - Texte und Weghinweise für Geist & Seele

04.07.2007 um 15:17 Uhr

Eine neue Spiritualität, für das 21. Jahrhundert

Wenn Du von der Religion die >>Folklore<< abziehst, dann
gewinnst Du das >>archetypische<<, das allen Menschen gemeinsame –
eben das nennen wir Spiritualität.

>>Folklore<< : Das ist das Christliche in Europa,
das Hinduistische in Indien, das Buddhistische in Thailand,
ist Shinto und Zen in Japan.
Schamanismus in der halben Welt.

Deshalb trennen Religionen. Deshalb sind sie der
häufigste Kriegsgrund in der Geschichte der Menschheit. …

Der spirituelle Weg, den ein Mensch geht,
kann immer nur der eigene sein – der selber gelebte und erfahrene.

-  Joachim-Ernst Berendt  -

30.06.2007 um 17:31 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Das Tiefste, das wir erfahren
können, sind die Offenbarungen der Mystik.

Es ist das fundamentale Gefühl, das an
der Wiege aller wahren Kunst und Wissenschaft steht.

Wer es nicht kennt, kann sich nicht mehr wundern –
er erlebt das tiefe Erstaunen nicht mehr,
er ist so gut wie tot, wie eine erloschene Kerze.

-  Albert Einstein  -

25.06.2007 um 18:13 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Ich glaube zutiefst, dass wir, alle zusammen,
eine neue Spiritualität entdecken müssen.

Diese neue Sicht muss parallel zu den bestehenden
Religionen so entwickelt werden,
dass alle Menschen guten Willens ihr anhängen können.

-  Dalai Lama  -

22.06.2007 um 14:57 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Ich glaube, dass wir einen Funken jenes ewigen Lichtes
in uns tragen, das im Grunde des Seins leuchten muß -
und welches unsere schwachen Sinne nur von ferne ahnen können.

Diesen Funken in uns zur Flamme werden zu lassen
und das Göttliche in uns zu verwirklichen, ist unsere höchste Pflicht.

-  Johann Wolfgang von Goethe  -

18.06.2007 um 15:39 Uhr

Verschiedene Menschen folgen verschiedenen Wegen - Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

   Bruder David Steindl-Rast
Verschiedene Menschen folgen verschiedenen Wegen

Der Benediktiner und Mystiker Bruder David Steindl-Rast ist als >Brückenbauer< zwischen den Religionen und spirituellen Traditionen bekannt -
dazu in meinem Blog >Gutes Leben Webzeitschrift< - in drei Teilen - Auszüge aus einem Interview mit ihm
- - > http://www.blogigo.de/gutesleben/category/13
 
Von Bruder David stammt die Aussage - je näher man zum Herzen der eigenen spirituellen (bzw. religiösen) Tradition kommt, desto näher kommt man auch zum Herzen anderer Traditionen.
Für das Buch >Wendezeit im Christentum< (dtv) wurde er gemeinsam mit Fritjof Capra mit dem "American Book Award " ausgezeichnet.

In einem neueren Interview sagte Roland R. Ropers : Religionen sind anscheinend wie Menschen.
Äußerlich sind wir einander sehr ähnlich und im Tiefsten haben wir dasselbe Herz.
Aber unsere Persönlichkeiten sind sehr unterschiedlich.

David Steindl-Rast : Das ist genau die Parallele.
Daher müssen verschiedene Menschen verschiedenen Wegen folgen,
um das Einssein zu finden, welches in der Tat uns alle verbindet.
Dort anzukommen bedeutet Glückseligkeit, der Weg des Herzens.


Buchempfehlung : Wendezeit im Christentum - David Steindl-Rast, Fritjof Capra (dtv)
Bruder David’s Website - - >
http://www.gratefulness.org/
mit u.a. vielen, sehr schönen E-Cards, für viele Anlässe zum Verschicken - - > http://www.gratefulness.org/ecards/index.cfm

20.04.2007 um 16:33 Uhr

Neue Entwicklungen im Christentum - >Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert<

Neuere Entwicklungen innerhalb des Christentums

Auch innerhalb der christlichen Tradition finden in jüngerer Zeit Entwicklungen statt – weg von vorgegebenen Glaubensdogmen – hin zu einem eigenen Verstehen, bei dem der Einzelne sich an der eigenen Seele orientiert.

Die eindrücklichste neuere Studie über den Glauben hat der Religionssoziologe Klaus - Peter Jörns erarbeitet : "Die neuen Gesichter Gottes – Was die Menschen heute wirklich glauben". Sie beruht auf einer repräsentativen Befragung von Kirchenmitgliedern und Geistlichen beider Konfessionen.

Jörns fand heraus :
Knapp die Hälfte der Befragten hat noch die Vorstellung eines persönlichen Gottes;
glaubt noch an einen persönlichen Gott.
Diesen Gläubigen hat Jörns einen Katalog von 18 traditionellen Glaubenssätzen zur Beurteilung vorgelegt..
Zum Beispiel : "Jesus ist Gottes Sohn" oder "Gott lenkt die Welt" oder "Nach dem Tod kommt das Gericht".

Das Ergebnis :
Vor allem "in der biblisch – theologischen Lehre vom Menschen und in der Trinitätslehre ist es zu einem totalen Bruch mit der Tradition gekommen".
Ja, es zeigt sich, "dass das traditionell christliche nicht mehr als nur noch einen Bodensatz ausmacht."
Die Befragungsergebnisse ergeben jedoch auch :
"Dass große Zutrauen, dass Gott der Welt zugewandt ist und im Gebet angesprochen werden kann, drückt eher
eine Gottesbeziehung aus, die sich zwar nicht an den dogmatischen Leitlinien orientiert, aber sehr stabil zu sein scheint."

Kommentar :
Es handelt sich also nicht um ein Verschwinden des Glaubens,  sondern um einen Wandel der Glaubens-Vorstellungen.
Wie sagte schon Meister Eckhart : "Ich bete, Gott möge mich von meinem Gottesbild befreien."
Oder C. G. Jung sagte : Gott ist eine allgemeine Erfahrung, die nur von einem blöden Rationalismus und einer entsprechenden Theologie verdunkelt wird.

    Lesehinweis: Publik Forum / Zeitung kritischer Christen  
- - >  http://www.publik-forum.de/f4-cms/tpl/pufo/display.asp?cp=pufo

14.04.2007 um 13:02 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Unsere Freiheit
und unser
Glück gewinnen
wir aus unserem
eigenen tiefen
Wissen, und es
spielt keine Rolle,
was irgend jemand
dagegen sagt.

Unser spirituelles
Leben wird nur
dann stabil und
unerschütterlich,
wenn wir mit
unserer eigenen
Erkenntnis der
Wahrheit
verbunden sind.

- Jack Kornfield -
buddhistischer Lehrer
 

04.04.2007 um 16:50 Uhr

EINE NEUE SPIRITUALITÄT FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

Ich blicke voller Hoffnung in die Zukunft der Menschheit,
weil ich glaube, dass sich Wissenschaft und Spiritualität
bei uns auf wunderbare Weise annähern.

Und ich glaube, dass wir dann,
wenn wir diese zwei großen Einflüsse zusammenbringen,
das Herz (das Mitgefühl und die Liebe)
und den Kopf (das Wissen) besitzen, um zu wissen, was zu tun ist.

- Mairead Corrigan Maguire -

28.03.2007 um 13:59 Uhr

Eine neue Spiritualität für das 21. Jahrhundert

Die Religion der Zukunft wird eine kosmische sein.

Sie sollte einen persönlichen Gott transzendieren
und Dogmas und Theologie vermeiden.

Indem sie sowohl das Natürliche als auch das Spirituelle
umfasst, sollte sie auf einem religiösen Sinn beruhen,
der aus der Erfahrung aller natürlichen
und spirituellen Dinge als tiefer Einheit erwächst.


- Albert Einstein -

27.03.2007 um 14:07 Uhr

Eine neue Spiritualität – für das 21. Jahrhundert

  Eine neue Spiritualität -  für das 21. Jahrhundert

Wir leben in besonderen Zeiten – Zeiten, die Chancen und Möglichkeiten in sich tragen.

Natürlich leben wir auch in schwierigen Zeiten; natürlich können wir in gesellschaftlicher und politischer Hinsicht – sowohl hierzulande als auch weltweit – nicht wenig auch an unguten Entwicklungen feststellen.
Doch es gibt auch die positiven Entwicklungen – die kommen meist eher leise daher – und wir müssen oft näher hinschauen, um sie überhaupt wahrzunehmen.


Zu den Entwicklungen, die heilsame Möglichkeiten für die Zukunft in sich tragen – gehört das sich ausbreiten einer neuen Art und Weise von Spiritualität.

In der Vergangenheit war Spiritualität an religiöse Dogmen geknüpft – sie war dogmatisch – doktrinär von Außen vorgeschrieben – es bestand die Angst, wer das Vorgeschriebene nicht glaubte, käme in die Hölle.
Aus diesem Grund wendeten sich zunehmend viele Menschen vom Religiösen ganz ab.

Mit der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts begann zum ersten Mal in der Geschichte der Menschheit etwas Neues. Es entstand ein Bewusstsein, dass Spiritualität bedeuten kann, auf die eigene Seele zu hören. Der eigenen Seele zu folgen. Überhaupt selbst zu denken.

Noch nie waren – hier in unserem Teil der Welt – sämtliche Religionen, spirituelle Traditionen und Weisheitslehren für alle und jeden frei zugänglich. Noch nie war ein Bewusstsein da – dass all das verschiedene Wege sind – und gleichwertig –
und dass jeder Mensch frei wählen kann, welchen Weg er gehen will.
Auch – ob er seinen Weg innerhalb der Religionen und spirituellen Traditionen gehen will – oder ausserhalb.

Es gibt verschiedene, glaubwürdige spirituelle Persönlichkeiten und Lehrer – die bezeugen, dass spirituelles Wachstum nicht notwendigerweise an eine Religion gebunden sein muss. Krishnamurti im vorigen Jahrhundert, oder gegenwärtig Byron Katie, Annette Kaiser und Eckhart Tolle.
Und es gibt auch innerhalb der Religionen Persönlichkeiten, die glaubwürdig neue Wege weisen.
Im Christentum etwa Eugen Drewermann, Anthony de Mello; der Benediktiner Bruder David Steindl-Rast, der auch Jahre in buddhistischen Klöstern verbrachte; Willigis Jäger, der sowohl christlicher Mönch als auch Zen-Meister ist; und viele andere.

Es besteht heute ein Bewusstsein, dass Mensch, Gott und Welt im letztendlichen Sinne  e i n s sind – und dass unsere Seele sich zu Gott verhält, wie ein Sonnenstrahl zur Sonne.
Dass Gott – oder die Göttliche Kraft – nicht nur zu besonderen Zeiten zu besonderen Menschen gesprochen hat – sondern jederzeit – überall – und zu jedem spricht.
Davon zeugen die "Gespräche mit Gott"- Bücher von Neale Donald Walsch, die in vielem Wegweiser für das Neue Jahrtausend sein können.

Es entsteht auch ein neues Verständnis dahingehend, dass Weisheitslehrer wie Buddha, Jesus oder Laotse in keiner Weise als "besondere Menschen" gesehen werden wollten.
Es ging ihnen darum zu vermitteln, dass ein höheres Bewusstsein – im Osten "Erleuchtung" genannt – für jeden Menschen verwirklichbar ist. In der Hinsicht können wir von den östlichen spirituellen Traditionen viel lernen.

Auch Christus Jesus kann von daher völlig  n e u  gesehen werden. "Folge mir nach" bedeutet nicht, dass er "angebetet" werden wollte. Quasi auf einen Sockel gestellt. Es meint, dass wir alle in Einklang mit Gott, mit der Göttlichen Kraft gelangen können.
Wenn wir dem Weg folgen, den unsere Seele uns führen kann.
Die verschiedenen Religionen – sagte Eugen Drewermann – sind wie verschiedene Medikamente.
Für den Einen ist eher dieser – für den Andern eher ein anderer Weg stimmig und heilsam.

Es geht darum, inne zu werden – wohin unser Innerstes uns führen will. Unser Innerstes – das die Buddhisten "Buddha-Natur" nennen; westliche Menschen unseren "göttlichen Wesenskern" .. viele Andere heute das "höhere Selbst".
Es ist ein Weg, der zu mehr Gelassenheit und innerem Frieden führt; und der auch zur Heilung von alten Verletzungen und Leiden führen kann – das zeigen die Erfahrungen etwa in den weltweiten 12 Schritte Selbsthilfegruppen.

Die alte Religiosität – die natürlich auch heute noch überall zu finden ist – fordert einen starren Glauben;  und droht jedem, der sich eigene Gedanken macht.
Die Neue Spiritualität ermutigt zu einem  e i g e n e n  W e g – zu selbstständigem Denken – zu einem Weg der  e i g e n e n  E r f a h r u n g .

Mögen alle Wesen glücklich sein. (buddhistischer Segenswunsch) - Henri Hermes -