Kursbuch Lebensbalance - Texte und Weghinweise für Geist & Seele

26.08.2007 um 14:45 Uhr

Ich-bin-co.de - Ein Forum zu Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht

Viele Menschen neigen heute dazu, sich in Beziehungen in ungesundem Maße abhängig zu machen, beziehungssüchtiges Verhalten zu entwickeln.  Nicht wenige von uns sind aufgrund schwieriger
Erfahrungen in Kindheit und Vergangenheit nicht mehr in der Lage, gesunde Beziehungen einzugehen
und aufrechtzuerhalten.

Ich-bin-co.de  -  Gesunde Beziehungen lernen

»Ich-bin-co.de« ist ein junges Selbsthilfe - Forum, in dem
die Teilnehmer Erfahrung, Kraft und Hoffnung teilen,
um von Co-Abhängigkeit und Beziehungssucht zu genesen
Gute 24 Stunden ! 

Das Forum orientiert sich an den 12 Schritten der - - > 12 Schritte Selbsthilfegruppen

»Co-Abhängigkeit« ist eine Beziehungsstörung in dem Sinne, dass wir uns in schädlicher
und ungesunder Weise von anderen Menschen abhängig machen.  Wir neigen dazu,
andere Menschen (Partner, Eltern, Kinder, Verwandte, Freunde, Bekannte, Kollegen usw.)
als einzige Quelle unserer Identität, unseres Wertes und unseres Wohlbefindens
zu benutzen. 

Hier der Link zu »Ich-bin-co.de« - - > http://www.ich-bin-co.de/index.php?   
 PHPSESSID=79b3ab730b352a5e672b546584c1bb5a&
Herein schauen lohnt sich  Fröhlich

30.07.2007 um 15:22 Uhr

Emotions Anonymous (EA) – Selbsthilfe für Emotionale Gesundheit

Nach den Anonymen Alkoholikern ist EA das größte deutschland- und weltweite Selbsthilfe-Netzwerk,
das in vergleichbarer Weise arbeitet. Es geht um emotionale bzw. seelische Lebensschwierigkeiten aller Art –
Gruppen und Meetings gibt es inzwischen in vielen Städten.

Emotions Anonymous (EA) – Selbsthilfe für Emotionale Gesundheit

In einer Vorstellung des EA-Netzwerks heißt es :     
Emotions Anonymous (EA) ist eine Gemeinschaft von Männern und Frauen aus allen Berufen und Gesellschaftsschichten, die sich in regelmässigen wöchentlichen Meetings immer wieder treffen, um
ihre emotionalen (seelischen) Probleme zu lösen.
Die einzige Voraussetzung für die Zugehörigkeit ist der Wunsch, emotional gesund zu werden
und diese Gesundheit zu erhalten.

Die meisten von uns sind in Lebenskrisen, wie Trennung, Verlust eines Menschen, schweren Konflikten
am Arbeitsplatz, Schwierigkeiten in ihrer Beziehung oder in der Familie zu EA gekommen.
Mit der Zeit stellte sich heraus, dass die Ursachen nicht nur in den Umständen lagen, die zu diesen
Lebenskrisen führten, sondern auch bei den Betroffenen selbst zu finden waren.  Diese Ursachen können
zu Ängsten, Depressionen, Neurosen, Süchten oder zwanghaftem Verhalten führen, oft begleitet von
medizinisch nicht erklärbaren Körpersymptomen.

In dieser Not haben sich Menschen zusammengefunden, um mit Hilfe des abgewandelten
Zwölf-Schritte-Programms der Anonymen Alkoholiker (AA) ihre Probleme anzugehen.

Link zur EA Website - - >
http://www.emotionsanonymous.de
Das 12 Schritte – Forum im Web - - > http://zwoelf-schritte.de/

24.07.2007 um 13:46 Uhr

Rund um das Thema Mobbing (2) - >Info-Box<

Rund um das Thema Mobbing  - 2 -       

»Gesellschaftliche Überlegungen«

Natürlich ist es wichtig, sich etwa von der genannten Bilanz nicht entmutigen zu lassen –
ebenso von unsozialen Entwicklungen nicht beeinflussen –  sondern selbst einem konstruktivem Weg zu folgen.

Einmal wirft Mobbing sicher ein Licht auf Themen unserer Gesellschaft, unserer Welt – die nicht so oft beleuchtet werden :
in einem Land mit überwiegend glücklichen Menschen - wo Menschen sich auch an ihren Arbeitsplätzen (wo ja ein Grossteil der Zeit verbracht wird) –
überwiegend frei von Stress und Leistungsdruck *wohl*fühlen könn(t)en –
würde wohl kaum gemobbt.  Warum auch ? 
–  Glückliche Menschen mobben nicht !

Ein »anderer Aspekt des Themas« :
Viele Menschen haben nicht gelernt, mit Aggressionen konstruktiv umzugehen.

Wir können sagen :  Es gibt »drei Formen von Aggression« - - > Konstruktive, Destruktive und Defizitäre.

Defizitäre : ( Defizit = Mangel ) Jemand hat nicht gelernt, damit umzugehen; er schluckt sie herunter, richtet sie gegen sich selbst .. sie kommt womöglich versteckt heraus.

Destruktive : Aggression wird auf Kosten anderer ausagiert; auch von Menschen, die gar nichts damit zu tun haben – das ganze »Mobbing-Theater«.

Konstruktive : Mit der Aggression positiv umgehen – sagen, was man denkt, fühlt, was einen verletzt oder stört … was man will oder nicht will –
ohne dabei Andere zu verletzen.

Solche Themen gehören schon in die Schule : »Konstruktive Auseinandersetzung lernen.«

24.07.2007 um 13:24 Uhr

Rund um das Thema Mobbing (1) - >Info-Box<

Rund um das Thema Mobbing   - 1 -     

Eins der hässlichsten und unsozialsten Erscheinungen in unserer Gesellschaft ist das in neuerer Zeit sich ausbreitende Mobbing - das schon viele Menschen seelisch krank gemacht hat; oder die psychische Balance beeinträchtigend stört.
»Millionen von Menschen sind das Opfer von Mobbingattacken – in der Schule, am Arbeitsplatz, in ihrer Freizeit. Täglich werden es mehr.« - heißt es in einer Pressemitteilung.

Inzwischen gibt es verschiedene Projekte – und auch Websites – die sich des Themas annehmen –
und wo Betroffene sich Luft machen, sich austauschen und Unterstützung finden können.

So etwa - - >  »Mobbing.net«.  Eine Website mit Informationen rund um das Thema Mobbing  - im Beruf, in der Schule, durch Verwandte, im Ausland, durch Nachbarn.
Der Link - - >
http://mobbing.net/index.htm
Was der Betreiber in seiner Bilanz sagen, ist schon erschreckend : Die Bilanz nach 7 Jahren Mobbing.net ist erschütternd.   Es entsteht der Eindruck, dass das Herumstreiten vor Gericht, das gegenseitige Niedermachen, die immer subtiler und gemeiner werdenden Mobbing - Attacken zu einer Art Volkssport geworden sind.
Ich habe viele persönliche Mails erhalten, in denen ergreifende Mobbing - Schicksale geschildert wurden und ich darf Ihnen versichern, die Niedertracht kennt keine Grenzen.
Was sich am Arbeitsplatz, in den Familien, in den Schulen, zwischen Nachbarn, ja sogar vor Gericht abspielt widerlegt sogar Darwin. Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, sondern der Affe vom Menschen.
– Zitat –

Eine weitere Website : das »Mobbing-Nein-Danke Forum« - - >
http://www.mobbing-nein-danke.info/forum.html
Eine Website mit grundlegende Informationen zum Thema Schüler-Mobbing sowie einem Forum - - > http://www.schueler-mobbing.de/mobb/modules/newbb/

-  wird fortgesetzt  -

18.07.2007 um 12:50 Uhr

Selbsthilfe und Zeitschrift zum Thema Ängste und Panikattacken

Selbsthilfe und Zeitschrift zum Thema Ängste und Panikattacken

Ängste gehören zu den am häufigsten vorkommenden seelischen Problematiken.
So leiden mehr als 1o Millionen ( ! ) Deutsche unter Angststörungen.

Die DASH / Deutsche Angst-SelbstHilfe bietet eine vielfältig informative
und hilfreiche Selbsthilfe-Website - - > http://www.panik-attacken.de/
Ein Leitgedanke :  »Lass die Angst nicht über dein Leben bestimmen.«

    Darüber hinaus gibt es die DAZ / Deutsche Angst-Zeitschrift –
die erste deutschsprachige Zeitschrift zum Themenkreis Angststörungen.


In der Beschreibung heißt es :  Immer mehr Menschen leiden an den verschiedenen Formen
der Krankheit Angst - in Deutschland inzwischen etwa 10 Millionen.
Doch sehr viele kennen ihr Problem nicht, werden nicht oder falsch behandelt, verstecken ihr Leiden,
leben verzweifelt und isoliert und glauben nicht mehr an Hilfe.

Die Angstzeitschrift informiert deshalb über Angstformen, Therapien und Selbsthilfe-Möglichkeiten,
bietet wissenschaftliche Hintergründe, praktische Tipps, Erfahrungsberichte, eine Kontaktbörse, Adressen, Termine u.v.m.
Angesprochen sind Angstbetroffene, deren Angehörige und Angst-Selbsthilfegruppen, aber auch Ärzte, Psychologen, Psychotherapeuten, Kliniken, Beratungsstellen, einschlägige psychosoziale Einrichtungen usw.
Link zur Zeitschrift - - >
http://daz-zeitschrift.de/

13.06.2007 um 15:56 Uhr

Neuere Studien zum Thema Sexualität - >Info-Box<

Zu wenig Sex erzeugt Stress  -  Flucht in Arbeit

Menschen mit einem unbefriedigenden Sexleben stürzen sich nach Angaben von Experten oft in Arbeit und andere Aktivitäten - um ihren Frust zu vergessen.

Mehr als ein Drittel der Probanden - 35 Prozent der Frauen und 36 Prozent der Männer –
gaben bei einer Studie der Universität Göttingen an, Ablenkung zu suchen - wenn sie nur höchstens einmal in der Woche Sex hätten.

Der Mangel an Zärtlichkeiten und Beischlaf erzeuge verstärkt Stress, fanden die Forscher des Projekts Theratalk heraus.  An der Studie nahmen insgesamt knapp 32 000 Frauen und Männer teil.

Natürlich gibt es auch nicht wenige Single’s, die froh wären – einmal in der Woche Sex zu erleben.
Das führt zu einem anderen Thema – das in unserer Welt lange "verteufelt " war oder abgewertet wurde – bei dem sich aber viel verändert hat :

90 Prozent aller Männer und 86 Prozent der Frauen  
befriedigen sich regelmäßig selbst

Einer Studie der Bonner Universität zufolge befriedigen sich 90 Prozent aller Männer und 86 Prozent der Frauen regelmäßig selbst  -  jung wie alt, egal, ob gebunden oder nicht.
Eine vergleichende Untersuchung der Abteilung für Sexualforschung an der Universität Hamburg unter 12.000 Studenten verzeichnete in den vergangenen 30 Jahren einen Anstieg um 22 Prozent bei den Männern;
die Zahl der Frauen, die sich dazu bekennend selbst befriedigen, verdoppelte sich sogar.
Die Masturbation, so befindet Studienleiter Professor Gunter Schmidt, wurde offenbar neu entdeckt.  Männer tun es zwar immer noch häufiger als Frauen, doch letztere ziehen nach.
Die Onanie hat das Stigma der Ersatzbefriedigung verloren - sie gedeiht weitgehend unabhängig neben dem Sex zu zweit.

In einer von der Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin und Sexualwissenschaftlerin Ulrike Brandenburg geleiteten Studie – gab ein Fünftel der von ihr befragten älteren Frauen über 60 an, den ersten Orgasmus jenseits der 40 oder 50 gehabt zu haben - durch Masturbation.

05.06.2007 um 14:19 Uhr

Handy kann zur Sucht werden - >Info-Box<

Studie:
Handy kann zur Sucht werden
   

Nicht Wenige heute sind ständig mit ihrem Handy beschäftigt, beantworten Anrufe, oder eine Kurznachricht, verfassen eine SMS.
Da überrascht es wenig, dass eine amerikanische Studie jetzt auf das Suchtpotential des kabellosen Telefons verweist.
Wie die Untersuchung aus Florida belegt, fühlen sich vor allem Menschen mit schwachem Selbstwertgefühl ohne ihr Handy häufig völlig aufgeschmissen. Nimmt man solchen Personen ihr Handy ab, können sogar Depressionen auftreten.

Es wurde auch beobachtet, dass die Probanden mit Frust und Enttäuschung reagierten, wenn man sie nicht sofort eine Kurzmitteilung lesen beziehungsweise beantworten ließ.  Auch wenn diese "Handyabhängigkeit" zunächst keine direkten gesundheitlichen Schäden verursacht  -  verstellt sie einem doch die Sicht, für jene Dinge, die unmittelbar um uns herum geschehen.


Wer solche Probleme an sich beobachtet, tut sich etwas Gutes - sozusagen probeweise - sein Handy auch mal zu Hause zu lassen.

22.05.2007 um 12:03 Uhr

Die Progressive Muskelentspannung - >Info-Box<

Progressive Muskelentspannung -
die am häufigsten durchgeführte Entspannungsmethode

Stress, psychische Belastung, Sorgen und Angst führen, oft ohne dass wir es merken, zu einer erhöhten Anspannung einzelner oder sogar aller Muskeln im Körper.
Wer kennt nicht die umgangssprachlichen Ausdrücke, die den Zusammenhang zwischen Muskulatur und Befinden ausdrücken: "Dir steht die Angst ins Gesicht geschrieben." ; "Ich erstarrte vor Schreck." oder  "Er hat eine schwere Last zu tragen."

Die Progressive Muskelentspannung (PME) wurde von dem Arzt Edmund Jacobsen entwickelt. Während seiner Arbeit stieß er wiederholt auf deutliche Hinweise, dass es unbedingte Zusammenhänge zwischen muskulären Verspannungen und einer Vielzahl von Erkrankungen - körperlicher und seelischer Art - gibt.
Er beobachtete, dass bei bewusster Entspannung der Muskeln die innere Unruhe nachlässt.
Um das zu erreichen, werden die Muskelpartien wenige Sekunden lang angespannt und dann gelöst.

Die Methode kann praktisch von jedem zu jeder Zeit durchgeführt werden
(auch von Kindern und Jugendlichen), es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
Sie ist leicht zu lernen und zu praktizieren. Aus diesem Grund ist die progressive Muskelentspannung die heute am häufigsten durchgeführte Entspannungsmethode.
Sie hat sich nachweislich bewährt bei der Behandlung von Schmerzen aller Art, insbesondere bei Rückenbeschwerden, Bandscheibenschäden, Migräne, Spannungskopfschmerzen, chronischen Muskelverspannungen.
Sie kann auch angewendet werden bei Stress, Schlafstörungen, Angstzuständen und bei Bluthochdruck.
Manche Menschen nutzen die PME zur regelmäßigen Meditation sowie zum allgemeinen körperlichen und seelischen Wohlbefinden.  Nach einer Übungsphase ist diese Methode (fast) überall und ohne Hilfsmittel durchführbar.

Die AOK hat jetzt zum zuhause trainieren die CD "Frisch und entspannt " mit Anleitungen und Tipps von Dr. Stephan Frucht herausgegeben –
sie kann für nur 7.90 Euro beim AOK-Verlag bestellt werden - - > service@aok-verlag.de

26.04.2007 um 15:44 Uhr

Ängste und Depressionen - >Info-Box<

Ängste und Depressionen –  Zahlen, die nachdenklich machen    

Mehr als zehn Millionen Deutsche leiden unter Angstneurosen.
Die einen haben Angst davor, in den Keller zu gehen, oder fürchten sich vor Spinnen. Andere halten es im Aufzug nicht aus, oder haben Angst vor dem Fliegen.  Solche Ängste bestimmen oft einen Großteil des Lebens.  (Quelle: bewusster leben)

Jeder vierte leidet an Depressionen.  (Quelle: www.gamper.com )

Die häufigste Angststörung stellen >soziale Phobien< dar – neben Depressionen
und Alkoholabhängigkeit heute eine der häufigsten psychischen Störungen.
In der Praxis werden sie allerdings noch selten erkannt und hinsichtlich der oft gravierenden Beeinträchtigungen unterschätzt. Die Betreffenden erleben sich als in ihrem Schneckenhaus eingeschlossen, gehen nur zögerlich nach draußen, haben Angst vor ungefährlichen Situationen und vermeiden sie.
Ihr Bewegungsradius ist begrenzt. Obwohl in den letzten Jahren wirksame Methoden der Psychotherapie entwickelt wurden, finden bislang nur wenige Betroffene gezielte Hilfe.

In München gibt es inzwischen die >Sophies< / Selbsthilfe Soziale Phobien
ein Netzwerk aus Selbsthilfegruppen, in denen es neben der Gesundung ebenso auch um Kontakte, Kommunikation und gemeinsame Unternehmungen geht.
Kontakt & Informationen : Alfred : 089/74443312  - buddalf@yahoo.de

Noch ein Zitat :
Diese ganzen Zerrfiguren von Krankheiten, die gerade heute in unserer hochzivilisierten Gesellschaft die Oberhand gewinnen, ergeben sich ja aus einer Lebensform, die nicht mehr richtig zentriert ist. - Eugen Drewermann -

21.04.2007 um 16:00 Uhr

Hochsensible Menschen, höhere Empfindsamkeit - >Info-Box<

Hochsensible Menschen sind Menschen, die besonders feinfühlig und empfindsam sind. Sie haben eine erhöhte Empfänglichkeit für Reize - sowohl für äußere Reize wie z.B. Geräusche oder Gerüche, als auch für innere wie z.B. Erinnerungen, Vorstellungen, Gedanken.

Das hat Seiten, die das Leben interessanter machen können : durch die erhöhte Aufnahmebereitschaft werden oft mehr Informationen aufgenommen;  Dinge werden registriert, die Anderen entgehen. z.B. nehmen hochsensible Menschen subtile Veränderungen in ihrer Umgebung viel stärker wahr und können so wertvolle Hinweise und Informationen an andere weitergeben.
Es hat aber auch Seiten, die das Leben zunächst schwieriger machen - nämlich dann, wenn es zu einer Überreizung kommt.  Was andere nicht stört wie z.B. laute Musik oder starke Gerüche, kann für hochsensible Menschen stark stimulierend und somit sehr stressig sein.  Die meisten Menschen können laute Sirenen, grelles Licht oder starken Geruch einfach ignorieren; während sich hochsensible Menschen dadurch stark beeinträchtigt oder häufig sogar überwältigt fühlen.
Hinzu kommt, dass unsere Umwelt heute immer lauter, greller und schneller zu werden scheint.

In unserer Kultur wird Sensibilität leider oft noch mit Schwäche gleichgesetzt und verpönt.  Nicht wenige hochempfindsame Menschen haben in ihrer Kindheit die Erfahrung gemacht, dass sie mit ihrer sensiblen Art und Veranlagung auch abgelehnt wurden.
Dabei ist eine höhere Empfindsamkeit weder krank noch eine Schande, sondern nur anders.  Und in ganz wesentlicher Hinsicht gerade das, was unsere Welt braucht – wenn sich die Menschheit nicht irgendwann kaputt gebombt haben soll. 

    Inzwischen gibt es - - >
die
Seite von und für hochsensible Menschen - - >
http://www.hochsensible.de/
und: Die Community für hochsensible Menschen - - > http://www.empfindsam.de/index.php?

Foren für empfindsamere Menschen, um sich auszutauschen und gegenseitig auf dem Weg zu einem zufriedeneren Leben zu unterstützen.

21.04.2007 um 15:00 Uhr

Anjelinas Psychose – Erfahrung - >Info-Box<

   Anjelina Jolie hat vielgesehene Filme gemacht,
wurde zur erotischten Frau 2004 gekürt, engagiert sich sozial  –

in "Girl interrupted" ( Durchgeknallt )
spielte sie eine sozial gestörte junge Frau – neben Winona Rider, die ebenfalls als junge Frau mit einer Borderline Problematik in eine Klinik geht. Der Film ist sehr sehenswert (!)

Kurz nachdem sie einen Oscar für ihre Rolle in "Girl Interrupted " entgegengenommen hatte, kam sie selbst in eine psychische Krise :
Sie hielt sich für eine Mörderin – hatte die Vorstellung, jemanden getötet zu haben und verbrachte drei Tage in einer psychiatrischen Klinik.
"Ich konnte nicht sprechen vor Kummer, wurde beobachtet, damit ich mir nichts antat."
Wie es aussieht, eine kurze Psychose, ein nur kurz andauernder Realitätsverlust.

29.03.2007 um 13:09 Uhr

Das Hoffnungs - Forum – ein sympathischer Ort im Web - >Info-Box<

Eine Bekannte hat mich darauf aufmerksam gemacht – die das Hoffnungs – Forum als *Ort* im Internet entdeckt hat, der ihr gut tut; vielleicht auch Anderen gut tun kann.

Es gibt die verschiedensten Diskussionsforen  –  eins zur Begrüssung, eins für Erfahrungen  ..  das Hoffnungsforum für Gedanken, Träume, Ängste …

Ein Therapieforum, eins zum Essverhalten, eins für Gedichte .. .. ein "Treff-Forum", um Leute in der Umgebung kennen zu lernen .. eins für Außenstehende / Angehörige – wo sich z.B. Freunde oder Eltern von Betroffenen über Möglichkeiten einer Hilfe informieren können … und verschiedenes andere noch.

Ein Satz, den ich dort gelesen habe : "Genieß dein Leben jetzt hier und in der Zukunft -
und durchlebe nicht die Qualen der Vergangenheit die du nicht ändern kannst"
  - Prof. Dr. Zahn -

Hier der Link - - >
http://www.hoffnungsforum.de 

24.03.2007 um 12:59 Uhr

Wege der Heilung - >Info-Box<

Es gibt viele Heilungsgeschichten, die uns staunen und tiefere Zusammenhänge ahnen lassen.
Gabi Tenfelde – die eine Praxis für ganzheitliche Lebensberatung betreibt und selbst an Krebs erkrankt war – kennt viele solcher Lebensgeschichten.
Hier eine davon :

"Ich erinnere mich an eine Frau aus Nürnberg, der man gesagt hatte: 'Du hast noch drei Monate zu leben' und die sich dann gefragt hat :
'Was möchte ich gerne machen?'
Sie wollte gerne nach Kuba, sie wollte immer schon nach Kuba, und sie hatte noch 1500 Mark auf ihrem Konto. Sie hat das Geld genommen und ist nach Kuba geflogen.
Sie hat erst einmal für nur 14 Tage gebucht, weil sie ja nicht wusste, wie es mit ihr weitergehen würde. Und dann hat sie in Kuba all das erlebt, was sie schon immer leben wollte. Sexualität, Tanzen, das Leben …
Sie ist nach einem halben Jahr zurückgekommen und war geheilt."

Dr. Gaby Tenfelde sagt :  "Meine Philosophie ist, dass auch der Gesunde etwas dafür tun kann, gesund zu bleiben - dass die Krankheit eine Botschaft des Körpers ist  -  dass jeder Mensch, um körperlich gesund zu bleiben, eine geistige Gesundheit erlangen muss."

     Annelie Keil, Gesundheitswissenschaftlerin, nennt Heilung eine Art Offenbarung. "Es offenbart sich in uns eine innere wieder zusammengefügte Ordnung."

21.03.2007 um 15:27 Uhr

Psychische Erkrankungen haben einen Sinn - >Info-Box<

Körperliche und seelische Erkrankungen haben einen Sinn, sie wollen etwas zeigen.
Das betont Dr. Franz Ruppert, Professor für Psychologie und Begründer der "Systemischen Psychotraumatologie".


Es gibt eine Reihe von psychischen Symptomen, die so massiv sind, dass man ihnen einen "Krankheitswert" zuspricht :
panische Ängste,  schwere Depressionen,  Zwangsvorstellungen und -handlungen;  Süchte,  Schizophrenien,  Psychosen ...
Psychische Erkrankungen werden in erster Linie mit Medikamenten behandelt, die Menschen leiden häufig an deren Nebenwirkungen und werden nicht kuriert.

Dabei, so Prof. Ruppert, haben psychische Krankheitssymptome einen bestimmten Sinn,
"sie stellen eine im Grunde ganz sinnvolle Reaktion auf bestimmte Lebenssituationen und Erfahrungen der betroffenen Menschen dar. Die Symptome stellen eine Botschaft dar, die etwas sagen will ... Wenn wir aber diese Botschaft ignorieren, werden wir sie auch nicht los."

Verwirrte SeelenBuchhinweis :  "Verwirrte Seelen. Der verborgene Sinn von Psychosen
-   Grundzüge einer systemischen Psychotraumatologie" ( Kösel )
Homepage :
  www.franz-ruppert.de

16.03.2007 um 20:51 Uhr

Wir sind auf gelingende Beziehungen angelegt - >Info-Box<

In nahezu allen Köpfen hat sich das Bild vom Daseinskampf festgesetzt. Neoliberale Wirtschaftsvertreter sehen mit solcherart darwinistischen Vorstellungen auch unsere menschliche Gesellschaft.
Der Freiburger Medizinprofessor und Psychotherapeut Joachim Bauer, der renommierte Forschungsarbeiten im Bereich der Neurobiologie durchgeführt hat, konfrontiert die Propagandisten einer Kampf- und Konkurrenzgesellschaft jetzt mit den neuesten Ergebnissen aus der Gehirnforschung, der experimentellen Wirtschaftswissenschaft und der Biologie :

Wir Menschen sind vor allem zur Kooperation geschaffen. Unsere Aggressionsfähigkeit dient in erster Linie dazu, Kooperation und Verständigung gegen Angriffe zu verteidigen. Menschen sind für gelingende Beziehungen konstruiert. Die gesamte Ausstattung des Menschen belegt, wie sehr die menschliche Anatomie auf gelingende Beziehungen angelegt ist.
"Der Kern aller Motivation ist es", so Bauer "zwischenmenschliche Anerkennung, Wertschätzung, Zuwendung oder Zuneigung zu finden und zu geben. Das Bemühen des Menschen, als Person gesehen zu werden, steht noch über dem, was landläufig als Selbsterhaltungstrieb bezeichnet wird."

Joachim Bauer will vorherrschender Propaganda der Ellenbogengesellschaft entgegentreten – und hat seine Erfahrungen und Einsichten in einem Buch in die Welt gebracht : PRINZIP MENSCHLICHKEIT – Warum wir von Natur aus kooperieren (Hoffmann und Campe)
Er schlägt damit einen deutlichen Pflock gegen die verbreitete sozialdarwinistische Weltsicht.

16.03.2007 um 20:09 Uhr

DGB : Beschäftigte gehen krank zur Arbeit - >Info-Box<

Weniger Krankmeldungen in den Unternehmen sind für Annelie Buntenbach, Vorstandsmitglied des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) ein Alarmsignal.

"Die niedrige Zahl der Fehltage zeigt nicht, dass die Menschen weniger krank sind, sondern dass sie immer häufiger krank zur Arbeit gehen. Den niedrigen Krankenstand als Erfolgsmeldung zu verkaufen, wäre unverantwortlich."

Buntenbach sagte, die niedrigen Krankenstände dürften nicht zu dem Irrglauben verleiten, dass die gesundheitlichen Belastungen in den Betrieben abnehmen. Das Gegenteil sei der Fall.

"Alarmierend ist vor allem, dass die Zahl der arbeitsbedingten psychischen Erkrankungen um ein Drittel gestiegen ist", so die DGB-Vertreterin.

Sie fordert den Ausbau der Gesundheitsprävention in den Betrieben.

15.03.2007 um 20:28 Uhr

Kuscheln - so schön wie Sex - >Info-Box 1<

Kuscheln so schön wie Sex      
Laut einer neueren Umfrage sind 64 Prozent der Männer davon überzeugt : 
Für die meisten Männer ist Kuscheln genauso schön wie Sex - berichtete die Münchner Abendzeitung.
64 Prozent (!) empfinden es als ebenso aufregend, vertraut mit der Partnerin im Bett zu liegen.

Dass liebevolle Umarmungen und Kuscheln auch heilsam für die Gesundung der Seele ist, ist auch die Erfahrung der Psychosomatischen Kliniken des Bad Herrenalber Modells, in Bad Herrenalb, Grönenbach oder Wolfsried im Allgäu.
Ganz frühkindliche Bedürfnisse kommen da auch mit auf, die oft nie gestillt werden konnten; uralter Liebesmangel.
Nicht zuletzt aufgrund der hier herrschenden liebevollen zwischenmenschlichen Atmosphäre, empfinden viele diese Kliniken als Lebensoasen der Heilung. Walther Lechler, Begründer des Bad Herrenalber Modells überschritt unlängst die 80 !
HERZlicher Glückwunsch nachträglich !!
Buchtipp : "Gesund ist, wer noch krank werden kann" - W. Lechler (Hg.), Santiago Verlag
Foto :  www.kuschelparty-darmstadt.de