Rätsel um die alte Villa
Autor: Stefan Wolf
Original: Rätsel um die alte Villa, TKKG 07
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von 5
Die Eltern von Karl Vierstein, einem der Mitglieder der berühmten TKKG-Bande, haben eine kleine Erbschaft gemacht und sich mit dem Geld eine Villa gekauft. Just an dem Tag, an dem sich die restlichen Mitglieder der Bande, nämlich der sportliche Peter, auch Tarzan genannt, der verfressene und dickliche Willi Sauerlich, auch Klößchen genannt, und die hübsche Gaby die Neuerwerbung der Viersteins ansehen wollen, bemerken sie etwas Seltsames. Scheinbar befindet sich außer ihnen noch jemand in der Villa. Gerade als die wackeren Jugendlichen nachsehen wollen, fliehen die Einbrecher. Teile der Villa sind verwüstet, die Tapete ist an manchen Stellen abgepellt worden und auch sonst scheinen die Einbrecher irgendetwas in der Wand gesucht zu haben.
Natürlich macht die Bandenmitglieder das neugierig und sie beschließen, dem Rätsel der alten Villa auf die Spur zu kommen. Interessant wird die Sache, als auch noch ein Geisterfahrerpärchen ins Spiel kommt und die Jugendlichen erfahren, dass in der Villa der Viersteins früher einmal ein bekannter Einbrecher-König gewohnt hat. Zum Glück geht am Ende wieder alles gut aus, vor allem für Tarzan.
Die Bücher von Stefan Wolf zeichnen sich vor allem durch eines aus: unmissverständliche Diskriminierung von Mädchen, die zwischenzeitlich schon mal als „Weiber“ bezeichnet werden und sowieso immer daheim bleiben müssen, wenns spannend wird und durch schlüpfrige Formulierungen (wie an anderer Stelle schon näher erläutert). Auch wenn man keine Kampfemanze ist, stört es einen schon, dass Gaby bei den richtig tollen Sachen nicht mitmachen darf, weil es draußen schon dunkel ist/es zu gefährlich ist etc. pp.
Dennoch sind die Fälle der Jungdetektive spannend (für die Zielgruppe halt) und ganz nett zu lesen. Als Erwachsenen stößt man sich vielleicht am etwas zu hoch erhobenen moralischen Zeigefinger des Autors, der fast auf jeder Seite irgendwo zutage tritt, aber was solls. Großteils harmlos und ganz nett.

