Objektivität
"Regeln zur Sicherstellung der Objektivität in der journalistischen Berichterstattung
Es gibt zwei wesentliche Gründe für die Notwendigkeit der Objektivität :
1. Der Berichterstatter solle dem Zuschauer nicht das Denken abnehmen. Er
soll Fakten liefern, die es dem Zuschauer ermöglichen, sich sein Urteil
selbst zu bilden.
2. Jeder Dargestellte hat ein Recht darauf, dass sein Handeln und Wirken
unvoreingenommen und nicht parteiisch dargestellt wird.
Regeln zur Sicherstellung der Objektivität
A Die genannten Fakten müssen stimmen, also in jedem Falle vor der Veröffentlichung
genauestens geprüft werden. Vermutungen sind als solche
deutlich zu kennzeichnen.
B Zur Richtigkeit einer Darstellung gehört die vollständige und ausgewogene
Wiedergabe der Positionen aller (wichtigen) am Konflikt Beteiligten.
C Information und Kommentar sind strikt zu trennen. Sowohl unterschwellige
als auch offensichtliche Wertungen gehören nicht in einen Bericht.
D Vorsicht vor falschen Kopplungen.
Ein mitgeteilter Sachverhalt sollte nicht mit anderen Tatsachen gekoppelt
werden, die mit diesem nichts oder nur sehr entfernt zu tun haben."
(Quelle - pdf)
Soweit die Theorie. Vergleichen wir das jetzt mal mit der Realität; also mit der Berichterstattung über die FDP im Allgemeinen, und seit der letzten Bundestagswahl im Besonderen. Es wird erkennbar, was unsere Medien wert sind.
