liebetiger - Briefe an einen geliebten Menschen

18.09.2005 um 19:44 Uhr

Leise rufen

Früher, wenn du als Kind nachts aufgewacht bist, hast du gewusst, dass du nur leise rufen musstest damit jemand kam um dir zu helfen oder um dich zu trösten.
Oft bin ich mitten in der Nacht schlaftrunken an dein Bett getapst und habe nach dir gesehen, habe gewartet bis du wieder eingeschlafen warst und begleitet von deinem gleichmäßigen Atmen in der Dunkelheit auf deinem Bettrand gesessen und habe dich angesehen.

Heute sitze ich oft am Abend in der Dunkelheit und denke an diese Zeit zurück.
Ich vermisse dein Atmen im stillen Raum und warte auf das leise Rufen deiner Stimme.
Aber ich weiß, dass ich deine Stimme und dein Atmen nie mehr hören werde.

Doch wenn du mich brauchst, dann lass dein Herz mich leise rufen.

Pass auf dich auf, wo immer du auch jetzt sein magst.
Ich dich „liebetiger“.

Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenblumenmaedel schreibt am 02.07.2006 um 21:09 Uhr:o je...

    so einen menschen zu verlieren ist sehr sehr sehr traurig!

Diesen Eintrag kommentieren

Bitte beachte: Gästebucheinträge in diesem Weblog werden erst nach Freigabe durch den Autor angezeigt.