:-) Dreams don't die :-)

20.04.2013 um 23:36 Uhr

Vieles verändert und doch alles gleich geblieben...

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, ich

Lange habe ich mich nicht mehr gemeldet. Vorab erstmal ein dickes Sorry!

 

Aber es gab so viele Baustellen, so viel Hin und Her, so viele Veränderungen... 

 

und am ende ist beinahe alles gleich geblieben. 

 

Jedenfalls bin ich jetzt wieder an einem Tiefpunkt  angekommen. Dank meines Freundes kann ich normal essen... und halte damit widerwillig mein Gewicht...

denn eigentlich möchte ich gar nicht mehr essen... 

 

Ich kämpfe im Moment sehr stark dagegen an, dass ich durchdrehe. Man kann in letzter Zeit "nur" kleinere Sachschäden von mir erleben. Der große Rückfall ist noch ausgeblieben - noch. Obwohl ich es traurig finde, nach nun mehr als einem Jahr, wenn ich nun wieder rückfällig werden würde... 

 

Es sind noch bekloppte drei Wochen, die ich durchalten muss, dann ist das vorgespräch... 

Aber ich weiß momentan nicht, ob ich das schaffe... 

 

Shabusha.

10.02.2012 um 09:56 Uhr

Die Hoffnung stirbt zuletzt

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, krankheit, ich

Und manchmal ist die Hoffnung, das einzige, was einen am Leben hält....
 
Ganz so schlimm ist es bei mir nicht. Ich wollte mich einfach mal melden. Hatte viel zu tun im letzten Jahr, 
nach meiner Kündigung auf der Arbeitsstelle (es ging einfach nicht mehr), hatte ich zwei Klinikaufenthalte. Der erste hat mir nicht so viel gebracht, außer wichtigen Erkenntnissen über mich. Aber richtig getraut, daran zu arbeiten, habe ich mich erst jetzt. Erst beim letzten Klinikaufenthalt habe ich die 
 
Kraft der Hoffnung 
 
kennen gelernt und gelernt, dass das Leben, egal wie schwierig es ist, lebenswert ist. Ich weiß nicht, warum ich ausgerechnet auf der geschlossenen Station zu so einem Ergebnis gekommen bin, aber irgendwie.... kam da mit einem Mal die Erkenntnis: 
 
Das Leben isrt schön und ich will es leben.
 
Seitdem hat sich einiges verändert bei mir. Es steht eine Perspektive auf eine berufliche Reha, vorab darf ich mich aber etwas erholen darauf vorbereiten... ich werde demnächst eine Tagesstätte besuchen und ganz langsam wieder aufbauen. Dieses Mal gehe ich den langen, komplizierten Weg, aber dafür hoffe ich, dass ich eines Tages zum Arzt gehe und er mir sagen kann 
 
"Du bist gesund." 
 
oder wenigstens 
 
"Du bist psychisch stabil."
 
Ja, das ist momentan mein größter Wunsch, und auch wenn viele, das nicht sehen, arbeite ich darauf hin. Ich nehme alle wichtigen Termine wahr, natürlich mit Hilfe meiner Betreuerin, bin diesen Monat nicht gleich losgerannt, um mein Geld sinnlos auszugeben, habe mich nicht verletzt und seit zweieinhalb Monaten keinen Alkohol mehr getrunken. Demnächst darf ich mich auch "Nichtraucher" nennen. Aber solange alles im Aufbau ist, gönne ich mir dieses eine Laster. 
 
Es ist äußerst schwierig, aber dieser Traum, den ich verfolge, gibt mir jeden Tag aufs Neue Kradft, dafür zu kämpfen und an mir zu arbeiten.
 
Liebe Grüße
 
ShaBuSha 

21.04.2011 um 23:11 Uhr

Still struggling.

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, ich

Hm, ich habs leider nicht geschafft. Nach 37 erfolgreichen verletzungsfreien Tagen war vor knapp einer Woche der Rückfall.

Und der hat nicht gereicht, nein gleich den nächsten Tag bin ich dissoziiert. Das passiert mir eigentlich sehr selten, aber irgendwie häuft es sich doch in der letzten Zeit.... es war natürlich schrecklich - wie will man so etwas auf der Arbeit erklären? Ich hab den Anschiss dafür hingenommen, dass ich eine zeitlang nichts mitbekommen habe und seitdem spule ich nur mein Programm ab, mache meine Arbeit, sage nur das Nätigste und so halte ich mich über Wasser.

 

nebenher zähle ich die Tage bis zur Klinik. Es sind nur noch 26 Tage... das werde ich wohl schaffen. 

 

Ich möchte nicht sagen dass ich mich auf der Arbeit nicht wohl fühle, aber im Moment wird mir der Stress doch ein wenig viel. Man könnte meinen "Wie gut, dass Ferien sind", aber ich hätte mich sehr gefreut wenn diese Woche Schule - und damit ein "freier" Tag gewesen wäre.

 

Im Moment geht es mir soweit ganz gut... ich freue mich auf die Feiertage und auf die Klinik.

 

Liebe Grüße

Shabusha. 

09.04.2011 um 02:24 Uhr

Verlockend.

Stimmung: leben, gedanken, gefühle, ich

Ich muss zugeben, dass es mir die letzte Zeit nicht sonderlich gut ging.
 
Die Panikattacken sind wieder da.
Die shclechten Gedanken.
Dieses schöne, klare Sehen und Denken ist wieder vorbei.
Shabusha hat im Alltag wieder ihren alten Tunnelblick... 
 
Und dann ist da diese Versuchung... 
nur ein kleiner Schnitt, würde ja nicht auffallen... 
8 Monate als neuer Rekord reichen erstmal... 
 
Es ist verdammt schwer, mich zu beherrschen. 
Es ist, wie ein Kind erziehen.
Nur, dass in mir ein pubertierendes taubes Kind sitzt,
was sich seinen Willen irgendwann einfach nimmt! -.- 
 
Ich zähle jetzt doch wieder die Tage bis zum Klinikaufenthalt. 
Nur noch ein knapper Monat bis dahin...
 
Shabusha. 

02.04.2011 um 15:16 Uhr

Living on the Border Line ....

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, gedanken, ich

Musik: ASP & Emilie Autumn - Liar (Manic Depressive Mix)

Grenzwertiges, grenzberschreitendes Verhalten....
 
Ich weiß nicht, warum es so ist. 
Aber ich bemerke, dass mein Verhalten wieder
suchtartige Züge annimt. 
 
Und das macht mir Angst. 
Er hat mir gesagt, bei dem schönen Wetter sollte ich rausgehen.
Jetzt sitze ich doch wieder nur vor dieser Kiste und kann mich kaum trennen. 
Immer wenn ich ausmachen möchte, fällt mir ein Grund dagegen ein, irgendetwas,
was ich noch nachschauen muss. Und oft zieht es sich so über eine/zwei Stunden hin, wenn ich 
"nur fünf Minuten schauen" wollte. 
 
Das macht meinem Freund natürlich auch Sorgen.
Und ich freue mich nur, wenn ich dann endlich in der Klinik bin
und dort solche Dinge nicht habe. 
 
Das Handy wird dann tagsüber ausgeschaltet,
damit ICH zur Ruhe komme. 
 
Obwohl ich zugeben muss, dass ich 
SEHR AUFGEREGT bin. 
 
Es ist mein erster Aufenthalt auf Therapie und nicht auf Krise ...
 
das bedeutet, ich gehe aus einem sicheren Rahmen in eine ngeschützten,
und rette mich mal nicht vor  irgendwelchen Dingen, Orten, Situationen
die mich belasten. 
 
Ich hoffe, der Aufenthalt hilft mir. Im Mai ist es soweit. 
 
SHabusha.

02.04.2011 um 14:41 Uhr

Living on the Border Line ....

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, gedanken, ich

Musik: ASP & Emilie Autumn - Liar (Manic Depressive Mix)

Grenzwertiges, grenzberschreitendes Verhalten....
 
Ich weiß nicht, warum es so ist. 
Aber ich bemerke, dass mein Verhalten wieder
suchtartige Züge annimt. 
 
Und das macht mir Angst. 
Er hat mir gesagt, bei dem schönen Wetter sollte ich rausgehen.
Jetzt sitze ich doch wieder nur vor dieser Kiste und kann mich kaum trennen. 
Immer wenn ich ausmachen möchte, fällt mir ein Grund dagegen ein, irgendetwas,
was ich noch nachschauen muss. Und oft zieht es sich so über eine/zwei Stunden hin, wenn ich 
"nur fünf Minuten schauen" wollte. 
 
Das macht meinem Freund natürlich auch Sorgen.
Und ich freue mich nur, wenn ich dann endlich in der Klinik bin
und dort solche Dinge nicht habe. 
 
Das Handy wird dann tagsüber ausgeschaltet,
damit ICH zur Ruhe komme. 
 
Obwohl ich zugeben muss, dass ich 
SEHR AUFGEREGT bin. 
 
Es ist mein erster Aufenthalt auf Therapie und nicht auf Krise ...
 
das bedeutet, ich gehe aus einem sicheren Rahmen in eine ngeschützten,
und rette mich mal nicht vor  irgendwelchen Dingen, Orten, Situationen
die mich belasten. 
 
Ich hoffe, der Aufenthalt hilft mir. Im Mai ist es soweit. 
 
SHabusha.

30.03.2011 um 22:00 Uhr

Erleichtert.

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, gedanken, familie, ich

Endlich ist es  raus!
 
Am Montag hab ich mich mit meiner Schwester und meiner Mutter getroffen. Wir haben uns nach langer Zeit auhc mal wieder unterhalten können ohne zu streiten. 
Aber das beste an der ganzen Sache ist, dass ich endlich alles erzählen konnte, was mich die ganze Zeit so extrem mitgenommen hat.
 
Ich habe meiner Mutter auch von dem Beschluss erzählt, dass ich nicht mehr schweigen möchte. Und ich war sehr überrascht über ihre Reaktion... sie fing an zu weinen, sicherte mir Unterstützung zu, dass sie auf jeden Fall aussagen wird, und war andererseits auch schockiert, dass ich doch so viele Dinge verschwiegen hatte...
 
jetzt bin ich echt gespannt. Kann es doch noch irgendwie ein gutes Ende nehmen, ein Happy End auf seine eigene Art? 
 
SHabusha.
Eine nachdenkliche die gestern knapp einem Rückfall entkommen ist. 

30.03.2011 um 21:59 Uhr

Erleichtert.

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, gedanken, familie, ich

Endlich ist es  raus!
 
Am Montag hab ich mich mit meiner Schwester und meiner Mutter getroffen. Wir haben uns nach langer Zeit auhc mal wieder unterhalten können ohne zu streiten. 
Aber das beste an der ganzen Sache ist, dass ich endlich alles erzählen konnte, was mich die ganze Zeit so extrem mitgenommen hat.
 
Ich habe meiner Mutter auch von dem Beschluss erzählt, dass ich nicht mehr schweigen möchte. Und ich war sehr überrascht über ihre Reaktion... sie fing an zu weinen, sicherte mir Unterstützung zu, dass sie auf jeden Fall aussagen wird, und war andererseits auch schockiert, dass ich doch so viele Dinge verschwiegen hatte...
 
jetzt bin ich echt gespannt. Kann es doch noch irgendwie ein gutes Ende nehmen, ein Happy End auf seine eigene Art? 
 
SHabusha.
Eine nachdenkliche die gestern knapp einem Rückfall entkommen ist. 

09.03.2011 um 20:55 Uhr

Feel the Pain.

von: ShaBuSha   Stichwörter: leben, ich

Tja, ich habs dann doch nicht gepackt.

 

Aber sauer bin ich nicht. Nein, irgendwie nur einfach traurig deswegen. Erleichtert war ich keinesfalls... und falls ihr es noch nicht bereits geahnt habt:

 ich hatte heute wieder einen Rückfall.

 

Wenigstens hat es niemand bemerkt, die Hemmung war Gott sei Dank wieder sehr groß und so ist es letztendlich fast nichts... die Verletzungen sind oberflächlich und werden gut heilen, vielleicht auch ohne Narben? 

Ich ärgere mich nur, weil es 8 Monate waren ohne... ganze 8 Monate! 


Also ab jetzt auf ein Neues: Auf neue 8 Monate und länger ;-)

 

Shabusha. 

09.03.2011 um 08:27 Uhr

Waaaaah!!!

ICH BRAUCH WAS ZU TUN SONST DREH ICH DURCH!!!!!