... muss er erst mal wissen, wer ich bin!
Löwenzahn
... muss er erst mal wissen, wer ich bin!
Löwenzahn
Ich hatte das Password
doch noch nicht vergessen!
Bin gerührt.
Verdammt lang --
verdammt lang her!
*** Beim näheren Hinsehen gilt natürlich: BVSB hat es nicht leicht mit sich selbst. Beneide ihn keiner vorschnell um Ruhm und Anke Engelke.
... voran als wäre er hinter / dir, wie der Winter, der eben geht. / Denn unter Wintern ist einer so endlos Winter, / daß, überwinternd, Dein Herz überhaupt widersteht.*
"Sei allem Abschied voran..." Schöne Zeilen Rilkes. Nur: Es ist Sommer. Un estate tedesca? Ein perfekter Sommer-Abschied. Letzter Tag in einem Blog, den ich auf den Tag genau 1 Jahr lang mit Zeilen gefüllt habe. Am Ende war es fast entsprechend dem alten "Nulla dies sine linea".
Ich werde also das heutige Halbfinale Deutschland -- Italien hier nicht mehr kommentieren. Auch nicht den -- möglichen -- Gewinn der WM durch die deutsche Nationalmannschaft. So, nur viel härter und unendlich** intensiver müssen sich Drafi Deutscher*** und Robert Gernhardt gefühlt haben, vor Tagen.****
Ich glaube, etwas mehr Demut wäre bei Ihnen angebracht. Als Deutschsprachiger können Sie sich keine Urteile zur englischen Sprache erlauben und mich sogar als "hochnäsig" bezeichnen. Sie glauben ja wirklich, Sie hätten die Gescheitheit mit dem Löffel gefressen, was?
Übersetzungen ins Englischen dürfen nur von englischen Muttersprachlern angefertigt werden, und schon gar nicht von Deutschen (Piefken), die ihre Fremdsprachenkenntnisse immer über alle Maße überschätzen (so wie Sie offensichtlich auch).
Schämen Sie sich in Grund und Boden. Wenn es ein Beispiel für Hochnäsigkeit gibt, dann sind Sie das, Sie armer Dummkopf und Narr.*
Mein Kommentar dazu. Er lautet: Tja...
--
* Die Zuschrift ohne Anrede, Grußformel, Name. Na gut, das würde alles auch nicht zu dem Text passen. (Natürlich ist eine E-Mail-Adresse angegeben; aber die lasse ich mal weg. Manchmal ist es ja gut, Menschen vor sich selbst in Schutz zu nehmen.) -- Ich habe mir spontan gesagt: Das ausgerechnet mir! Wo es keinen gegenüber dem Englischen demütigeren Menschen gibt als mich! -- Schließlich, der eigentliche Witz bei der Sache: Trotz einigen Nachdenkens und am Ende sogar unter Suchmaschinen-Benutzung habe ich nicht rausfinden können, wen ich in letzter Zeit als "hochnäsig" bezeichnet habe. Den Betreiber der entsprechenden Seite, der mich da im Ton so herzerfrischend-bescheuert anraunzt, doch offenbar nicht. Oder doch? Oder ist jemand unter Benutzung meines Namens unterwegs? In der Mail auch kein weiterer Bezug auf das, was angesprochen wird. -- Lassen wir mal alles auf sich beruhen und nehmen wir das hier Einkopierte nur als Beispiel für den Ton, der in den Weblogs manchmal so herrscht.
Nachtrag: In der Nacht ist mir auf einmal klargeworden, worauf der Schreiber dieser Invektive sich bezieht. Ich habe noch einmal nachgelesen: Eine für meine Begriffe recht sachliche, nachdenkliche Bemerkung. Für die ich eine Seite und daraus einen Satz des hier Aufschreienden, zufällig gefunden, als Nebenbei-Beispiel genommen habe. -- Ich kann die Seite und meine Bemerkungen nicht angeben, weil es sonst mit der Anonymität Essig wäre; aber erstaunt bin ich schon -- und das nur will ich sagen --, womit man giga-überempfindliche Naturen in eine derartig besinnungslose Totalrage bringen kann. (04.07.2006, 10:25)
"Ich habe [...] einen kleinen,
boshaften Grund, den Deutschen den WM-Sieg von Herzen zu wünschen.
So frenetisch, wie in normalen Ländern die Menschen feiern, wenn
ihre Fußballmannschaft gewonnen hat, jubelt man in Österreich
nämlich nur, wenn Deutschland verliert. Und die empörte,
beleidigte Grabesstille zwischen Boden- und Neusiedlersee nach dem
WM-Finale, die würden in meinen Ohren ganz zauberhaft klingen."
Wenn das kein Grund ist, um ganz ernsthaft zu hoffen, dann weiß ich nicht.
--
* Quelle: SZ Nr. 148, 30. Juni 2006, Fußball, S. 33.