Trendwende

Doch auch Erwachsene spielen dieses Spiel immer wieder gerne. In regelmäßigen Abständen sieht irgendein Minister etwas, was andere nicht sehen., sei es der „Aufschwung“ oder die „Beitragssenkung“.
Derzeit sieht der Superwolli Clement auf dem Arbeitsmarkt die "Trendwende im Westen".
Ja, sie haben richtig gelesen "eine Trendwende".
Ja, genau diiiiiieeeee "Trendwende".
Dagegen meinte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen vor allem aus jahreszeitlichen Gründen abgenommen habe. Wegen des schlechten Wetters in den vergangenen beiden Monaten sei die saisonale Erholung im April eben umso stärker ausgefallen. Laut Bundesagentur gab es im Monat April 208.000 Job-Suchende weniger als im März - aber immer noch 524.000 mehr als im April des vergangenen Jahres, als die Statistik allerdings noch anders berechnet wurde.
Supperwolli Clement hatte bereits am Vorabend vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen ein Versprechen gewagt: "Wir werden ab jetzt nie mehr die fünf Millionen überschreiten", sagte er. "Da können sie Gift drauf nehmen."
Jetzt grüble ich darüber nach, wen er mit "sie" gemeint haben könnte. Sich selbst sicher nicht, obwohl der Gedanke an ein solches Ereignis bei manchem Mitbürger spontane Zuneigung auslösen dürfte!
Also kann er damit doch nur die Langzeitarbeitslosen gemeint haben!
Eine solche Maßnahme der kollektiven Vergiftung würde wahrlich zu einer nicht unbedeutenden Senkung der Arbeitslosenzahlen führen und gleichzeitig dem Bestattungsgewerbe einen wahren Boom bescheren. Warum ist denn der Superwolli mit dieser Idee nicht früher rübergekommen? Da hätte man sich doch den ganzen Umbau der Agentur und den Ärger mit HARTZ IV und ALGII ersparen können. Und außerdem wäre Vergiftung doch auch noch humaner als langsames Dahinsiechen.
Das Statistische Bundesamt meldete derweil, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Februar (man höre und staune) angestiegen ist! Sie werden es sicher nicht glauben, aber im Vergleich zum Februar erhöhte sich demnach die Zahl der Erwerbstätigen um sagenhafte 1000 (in Worten: eintausend) auf insgesamt 38,887 Millionen.
Also, ich habe mal ausgerechnet, wenn das in der gleichen Geschwindigkeit so weiter geht, dann wird in etwa knapp 5000 Monaten jeder Arbeitslose einen neuen Job haben. Wir müssen uns also nur noch etwa 416 Jahre gedulden. Und damit wir in dieser langen Zeit wissen, wo sich die Langzeitarbeitslosen vergnügen, verpassen wir allen, wie vom hessischen Justizminister Wagner vorgeschlagen, eine elektronische Fußfessel. Denn was für Straftäter und Junkies gut ist, kann doch für Langzeitfaulenzer und Sozialschmarotzer nicht schlecht sein.
Und außerdem hätte die Fußfessel einen wesentlichen Vorteil: Man könnte die Langzeitarbeitslosen, die sich wegen Superwollis Prognose das Leben genommen haben, per GPS besser orten, auffinden und ihre Leichen einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen um die Umwelt nicht zu belasten.
Wenn wir dann noch rechtzeitig dafür sorgen, dass die Friedhofsordnungen refomiertr werden und als weitere Bestattungsart die Kompostierung zugelassen wird, dann könnten sich auch noch die Grünen darüber freuen.
Aber bevor wir uns jetzt nach einer kostengünstigen Grabstelle umsehen, sollten wir dem Superwolli ganz feste die Daumen drücken, dass die Arbeitslosenzahlen nicht wieder über fünf Millionen steigen.
Denn es gab schon einmal einen Minister, der groß getönt hatte, dass er „Meier heißen wolle, wenn jemals auch nur ein feindliches Flugzeug über Deutschland erscheinen sollte“.
Der Herr Meier hat seinem Leben am 15. Oktober 1946 in Nürnberg durch Suizid mit Zyankali ein Ende gesetzt.
Wann sind denn eigentlich Bundestagswahlen?
Könnte terminlich hinkommen – genau 60 Jahre später.

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Sollte die Agentur es sich nicht nehmen lassen, zu diesem Zweck einen
Künstlerwettbewerb zu veranstalten, erlaube ich mir hiermit meinen
nebenstehenden Spontanvorschlag einzureichen.
Als auch das nichts nützte, nahm der Kubaner nach 2 Minuten und 51
Sekunden in der vierten Runde die Hände herunter und ließ sich von
Klitschko mit der ersten in diesem Boxkrampf geschlagenen rechten
Geraden ins Gesicht hauen. Danach machte er noch ein paar artige
Schrittchen rückwärts, bevor er sich auf den Hosenboden plumpsen ließ.
Hier ist es, das Hakenkreuz extra für Schnetzi.
Natürlich nicht so ein KdF-Auto, dessen Kaufpreis in Höhe von 1.250
Reichsmark inklusive 60 Reichsmark für Sonderausstattung und 200
Reichsmark für Versicherung, man über Rabattmarken kleben ansparen
konnte.
So lautet der Betreff eines Schreibens, das mir dieser Tage von einer
börsennotierten deutschen Directbank zuging, die am 14.02.2005 im Rahmen
einer Adhoc-Mitteilung stolz bekannt gab, dass man im Jahre 2004 einen
Rekordgewinn erzielt habe und für 2005 ein Programm für mehr
Wachstum und Wertsteigerung plane.
Jetzt soll nach den Vorschlägen des Rats für deutsche
Rechtschreibreform zur Korrektur der Korrektur des
neureformatorischen Schriftdeutsch wieder zusammen geschrieben
werden, was zusammen gehört.
Das Gewinnen im Lotto ist ganz einfach. Man muss nur sechs Zahlen in
einem Kästchen von 7 mal 7 Zahlen ankreuzen, seinen Einsatz bezahlen
und auf die nächste Ziehung warten.
Bei all der Trauer erkennen die meisten Bürger Europas jedoch nicht die wahre Dimension der Tragödie. Denn nicht nur die Katholische Kirche hat ihren obersten Führer zum Herrn geschickt, sondern auch ein europäischer Staat hat sein Oberhaupt verloren. Der kleinste Staat der Welt mit 464 Einwohnern, der
Zur Lösung der seit Jahren andauernden Problem am Arbeitsmarkt hat nun
einige Politiker wieder der Hafer gestochen und sie sind der Meinung,
dass wir jetzt nach Billiglohn wie in Vietnam, Arbeitsschutz wie in
Indien, Korruption wie in Indonesien, Toiletten wie in China,
Rechtssicherheit wie im Kongo und Preisen wie in Deutschland jetzt
unbedingt auch noch Langzeitarbeitslose als Saisonarbeiter zum
Spargelstechen brauchen.