Machopan - Rauchzeichen

31.05.2005 um 05:45 Uhr

Kanzlerfrage

„Kann oder darf eine Frau Kanzler werden?“
Grammatikalisch ist diese Frage leicht mit „Nein“ zu beantworten, denn eine Frau kann/darf/muss immer mit der weiblichen Form der von ihr ausgeübten Tätigkeit bezeichnet oder angesprochen werden. Also kann eine Frau nur Kanzlerin werden, aber niemals nicht Kanzler. Sowas dürfte man den Bürgerinnen und Bürgern, den Arbeiterinnen und Arbeitern, den Wählerinnen und Wählern, ja nicht einmal den Genossinnen und Genossen niemals nie zumuten. Von den Arbeitslosinnen und Arbeitslosen in diesem unserem Lande mal ganz zu schweigen.

Also muss die Frage grammatikalisch wohl richtigerweise lauten: „Kann oder darf eine Frau Kanzlerin werden?“
Über die Antwort zu dieser Frage wird seit dem „Wahlerfolg“ von Rot-Grün in NRW heftig bis heftigst diskutiert. Dabei reicht die Bandbreite der Argumentationen vom kategorischen „Nein, aber“ über ein beharrendes „Ja, aber“ bis zum entschiedenen „Vielleicht, aber“.

Manche Zeitgenossen und Zeitgenossinnen meinen ja, dass zur Qualifikation als Kanzler oder Kanzlerin neben den geschlechtsspezifischen Merkmalen auch noch andere Eigenschaften, Tugenden und Erfahrungen gehören. So sollte fachliches Wissen in einem erlernten und ausgeübten Beruf mindestens noch durch Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und langjährige Erfahrung in Eheleben und Kindererziehung ergänzt werden.
Sowas sollte eine Kanzlerin schon mitbringen, wenn sie gegen den derzeitigen Stelleninhaber antreten will. Eine Scheidung und eine zweite kinderlose Ehe als Gegengewicht zu drei Scheidungen und vier kinderlosen Ehen, wenn man mal von dem Ostimport im Jahre 2004 absieht, erscheinen nun doch ein bisschen dürftig für eine Kanzlerin.

Mir persönlich ist es ja ziemlich schnuppe, ob nun ein Kanzler oder eine Kanzlerin an der Spitze dieses geplagten Landes steht. Denn was macht es für einen Unterschied, ob sich diese Spitze täglich die Haare im Gesicht entfernen muss oder alle zwei Wochen die Beinbehaarung, wenn die gemachte Politik den Bürgern und Bürgerinnen die Zornesröte ins Gesicht treibt, man sich grün und blau ärgert und für die eigene Zukunft schwarz sieht?

Da spielt das Geschlecht der „Spitze“ keine große Rolle mehr, denn ab einer gewissen Höhe wird die Macht ohnehin geschlechtslos.

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30.05.2005 um 05:45 Uhr

EU Verfassung

Dass es nicht zum Besten steht mit der Verfassung der EU, deuchte mir ja schon längere Zeit.
Und wer in den letzten Wochen die Diskussion um die „Europäische Verfassung“ verfolgte, gewann rasch den Eindruck, dass hier mit Gewalt etwas durchgewinkt werden sollte, das für gewisse Berufspolitiker längst als beschlossene Sache galt.

Ich sehe noch den Bundesgerd vor mir, wie er am 13. Mai bei seiner Rede im Bundestag mit spitzen Fingern an seinem Redemanuskript herumgefummelt hat, als wäre es ein heißes Eisen. Ein „Ja“ zu Europa an einem historischen Tag solle es sein und «Wer mehr Demokratie will in Europa, muss für die Verfassung stimmen. Die Verfassung erfülle zwar nicht alle Hoffnungen und banne nicht alle Ängste: Aber, der Verfassungstext ist ein sehr guter und fairer Kompromiss.» hat er gemeint.

Um auch die Franzosen davon zu überzeugen ist er extra nach Frankreich gefahren. Erzählt hat er denen dort das Wort zum Sonntag und wie schön das osterweiterte Europa werden wird. Fast so schön wie uns das der Altkanzler Kohl mit seinen „blühenden Landschaften, in denen es uns allen besser gehen wird“ versprochen hatte. Kohl hat diese Sprüche politisch nicht lange überlebt und auch beim Bundesgerd lässt sich die restliche Amtszeit in Tagen ohne Taschenrechner ausrechnen. Vorausgesetzt der Hotte Bundesköhler macht die Farce um die „Vertrauensfrage“ mit, nachdem Angie Missgriff Merkel mit leichtem Kopfnicken ihr generelles Einverständnis signalisiert hat.

Nach der Rede vom Bundesgerd und dem kollektiven „Ja“ des Deutschen Bundestags zur Europäischen Verfassung, wäre ich gerne Franzose gewesen. Nein nicht wegen Moulin Rouge und olala und L’amoure und so weiter.
Nein, ich wäre gerne Franzose gewesen für einen Tag. Nur für einen Tag. Exakt für den 29. Mai 2005. Den Tag, an dem die Franzosen darüber abstimmen dürfen, ob ihnen die Verfassung der Europäischen Union gefällt.
Einer Europäischen Union, die nach dem Motto „Augen zu und durch“ ein sozialpolitisches und undemokratisches Desaster nach dem anderen generiert und der einstige „europäische Gedanke“ zu einem „größenwahnsinnigen Hirnfurz“ verkommen ist. Ein Europa der Menschen, der Völker und der Kulturen sollte es einst werden, jetzt ist es nur noch ein von finanzpolitischen, wirtschaftlichen und machtpolitischen Interessen getriebenes Monstrum zu Schaffung einer dritten Weltmacht zwischen den USA und China.

Mich als deutschen Staatsbürger darf das zwar interessieren, aber abstimmen über diese neue „Europäische Verfassung“ durfte ich nicht. Es gibt eben in der Europäischen Union solche Europäer und solche Europäer.

Aber die Herren Politiker und Bürokraten haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht und auch den seit Jahrzehnten in unzähligen Festivitäten und feuchtfröhlichen „deutsch-französischen Städtepartnerschaften“ erprobten Informations- und Meinungsaustausch unterschätzt.
Am Abend des 29. Mai 2005 durfte ich nach zweiwöchiger Motivationsarbeit in Frankreich mit einhergehender erheblicher Gefährdung meiner Leberwerte erfahren, dass meine französischen Freunde sich mehrheitlich gegen die „Europäische Verfassung“ ausgesprochen haben.
Das haben sie wirklich gut gemacht!.
Denn das ist kein generelles „Nein“ zu Europa, sondern ein „So Nicht“ und ein Schuss vor den Bug derer, die seit Jahren ihre wahren Absichten hinter einem vereinten Europa verbergen und dabei die Demokratien Europas und die Interessen ihrer Bürger mit Füßen treten.

Von einigen ganz lernresistenten Politikern wurde ja steif und fest behauptet, die Franzosen würden das Referendum als Denkzettel für die „Sozialreformen“ ihrer Regierung benutzen.
Wenn dem so sein sollte, glauben Sie dann wirklich, dass eine Volksabstimmung über die „Europäische Verfassung“ in der BRddr zu einem wesentlich anderen Ergebnis geführt hätte?

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14.05.2005 um 09:45 Uhr

Bloggerpause

Stimmung: Europäisch euphorisch agressiv

Machopan ist auf der Tour
deshalb gibt hier leider nur
eine kleine Bloggerpause
denn Machopan macht eine Sause.

Muss durch halb Europa hetzen
und mit vielen Menschen schwätzen
Damit die Nachbarn überm Rhein
sagen zu Europa "Nein".
Muss man doch hier in der alten
BRD die Klappe halten,
zieh ich rasch mal übern Rhein
und sag zu Europa "Nein"
So gehts nicht, ihr Diktatoren
denn von mir gibts was auf die Ohren.

Ich ruf "Vive l'Europe"
und sag zu "Europa" STOPP.

Weg mit den Euro-Bürokraten
die Europa doch nur schaden
weg auch mit der Kommission
Demokratie als blanker Hohn.

Los ihr Bürger macht euch nackig
allesamt und richtig zackig
geht nach Paris und Berlin
Politiker an den Löffeln ziehn.
Und weiter geht es dann nach Brüssel
dort gibt auch was auf die Schüssel.

Und wegen eben dieser Sause
gibt es hier die Bloggerpause.

Europa duck dir !!!
DU BIST UMZINGELT !!!

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13.05.2005 um 05:45 Uhr

Verfassung

Null Begeisterung, miese Stimmung und schlechte Verfassung hat dieser, laut Bundeskanzler Schröder „historische“ Tag, vermutlich nicht nur bei mir ausgelöst.

Nicht nur der beginnende Pfingstverkehr auf den Autobahnen und die Kälte der scheinheiligen Eisheiligen, sowie meine erste Tankbefüllung im Gesamtbetrag von über 90 Euro belasteten heute mein schwaches Gemüt.
Nein, es war auch die Sorge um die Löcher von Hans Eichel, die sich mit der neuen „realistischen“ Steuerschätzung, nunmehr zu einem gewaltigen Loch vereinen. Sozusagen, die Mutation eines Siebes zu einem Trichter. Wozu braucht man auch viele kleine Löcher, wenn ein großes Loch reicht um den „verfassungskonformen“ Haushalt in Frage zu stellen.
Der Finanzhans wollte sich nicht näher zur Größe des Fehlbetrages äußern, meinte aber dieser würde sich im mittleren zweistelligen Milliardenbereich bewegen. Ob mit oder ohne Dezimale hat er leider nicht gesagt und blieb damit exakt so unpräzise wie immer. Auf nichts in dieser Republik kann man sich auch im sechsten Regierungsjahr von Rot-Grün so sicher verlassen, wie auf die falschen Prognosen vom Finanzhans. Wobei mir schon bewusst ist, dass ich dem Superwolli und der Gesundheitsrenate Unrecht tue, denn auch deren Vorhersagen liegen ja weit entfernt vom „Bulls Eye“ meist außerhalb des Zielscheibenrandes.
Wobei bei der Gesundheitsrenate mildernd berücksichtigt werden muss, dass nie genau klar ist, wonach sie eigentlich gezielt hat. Wenn jetzt im Juli das Ziel der Beitragssenkungen bei den Krankenkassen verfehlt wird, kann sie nur noch auf einen Querschläger hoffen oder sich fairerweise gleich selbst den „goldenen Schuss“ geben.

Sorge machte mir heute auch was im Deutschen Bundestag geschah und wie der Bundesgerd mit spitzen Fingern immer wieder an seinem Redemanuskript herumgefingert hat. Ein „Ja“ zu Europa an einem historischen Tag solle es sein und "Wer mehr Demokratie will in Europa, muss für die Verfassung stimmen. Die Verfassung erfülle zwar nicht alle Hoffnungen und banne nicht alle Ängste: Aber, der Verfassungstext ist ein sehr guter und fairer Kompromiss."

Es wäre dieser Verfassung an einem solch historischen Tag wohl angemessen gewesen, wenn das Volk in einer demokratischen Abstimmung die Möglichkeit gehabt hätte, für ein noch „demokratischeres“ Europa stimmen zu dürfen. Aber man wollte wohl die Demokratie nicht zu weit treiben, denn dieser Schuss hätte leicht nach hinten losgehen können, sind doch nur 56% der (befragten) Deutschen für diese Verfassung und wie ich gerade in der Tagesschau gehört habe, könnte bei einer Wahl (wie jetzt bald in NRW) ein Vorsprung von 5-6 Prozentpunkten rasch wegschmelzen. Jetzt hat man zwar eine Zustimmung zur EU-Verfassung von 95%, aber das ist wie in der ehemaligen DDR, da konnte auch ein Wahlergebnis von 99,8% die Menschen nicht daran hindern mit den Füßen abzustimmen.
Um weiteres europäisches Unheil aus Brüssel zu vermeiden könnte man eventuell durch ein Entsendegesetz dafür Sorge tragen, dass nur bundesdeutsche Politiker nach Brüssel verschickt  werden, deren Intelligenzquotient mindestens dem durchschnittlichen IQ eines Bundestagsabgeordneten entspricht. Das wäre doch mal ein fairer Kompromiss. Der Durchschnitts-IQ müsste natürlich parteiübergreifend gerechnet werden, damit keine der Parteien durch einen mitgliederseitigen Dumpfbackenfaktor benachteiligt wird. Genügend Intelligenz haben sie ja anscheinend alle, denn mir ist kein Fall bekannt, dass sich irgendein Politiker jemals über einen derartigen Mangel beklagt hat.

Der Aussenjoschka rief in seiner Rede die Parteien dazu auf, bei der nächsten Europawahl ihr „Spitzenpersonal“ aufzubieten. Ich habe über diesen Satz längere Zeit nachgegrübelt, bin allerdings zu keinem Schluss gekommen, wo dieses politisches „Spitzenpersonal“ denn herkommen könnte. Also kann nur vermutet werden, wen der Joschka damit gemeint hat.
„Hast du einen Opa, dann schick ihn nach Europa“, haben die Wähler früher gespottet und daran dürfte sich wohl der Außenjoschka jetzt im verrentungsfähigen Alter erinnert haben.

Im Spiegel habe ich dann gelesen, dass über der „Debatte“ im Bundestag auch die Angst gelegen habe, dass die Franzosen am 29. Mai bei ihrem Volksentscheid die EU-Verfassung ablehnen könnten, obwohl der Bundesgerd es zur Chefsache gemacht hatte die Franzosen auf den richtigen Weg zu bringen.

Doch dieses Europa ist in keiner guten Verfassung und ich werde versuchen die Franzosen in ihrer ablehnenden Meinung zur EU-Verfassung zu bestärken.
Daher befinde ich mich unter uneigennütziger Verwendung meines Jahresurlaubs bis Ende Mai auf einer Rundreise durch die französischen Provinzen Europas.

Damit hat der Bundesgerd sicher nicht gerechnet!

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10.05.2005 um 05:45 Uhr

Nullkommanix

Haben Sie das auch schon mal erlebt, von Null auf Hundert in Nullkommanix?.
Nun handelt es sich bei „Nullkommanix“ ja nicht unbedingt um eine exakte mathematische Größe, sondern eher um eine Unbekannte. Genauer eine unbekannte Potenz, also so was wie „Hoch zwei“, oder gar „Hoch drei“.
Von „Hoch viele“ mag ich als ungelernter Mathematiker noch nicht einmal träumen.
Vereinfacht, das heißt auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht, bedeutet „Nullkommanix“ soviel wie „zu kurz“.
Lange Zeit waren führende Wissenschaftler der Ansicht, dass „zu kurz“ eine Dimension sein könnte die mit Zollstock, Maßband oder Meterstab gemessen werden kann.
Forscher der University School of Medicine in Ohio haben nach einem Bericht des Focus jetzt herausgefunden, dass „zu kurz“ in Wirklichkeit ein zeitliches Phänomen ist und in direkt-proportionalem Zusammenhang mit „zu früh“ steht. Nun muss man nicht unbedingt mehrere Semester Relativitätstheorie studiert haben um zu wissen, dass sowohl „zu kurz“, als auch „zu früh“ zu den von mathematischen Laien relativ häufig missbräuchlich verwendeten emotionalen Potenzgrößen gehören und hauptverantwortlich für digitale Beziehungsprobleme zwischen Körpern unterschiedlicher Ausprägung sind.
Doch darüber, wie verbreitet das Problem tatsächlich ist und wie kurz „zu kurz“ ist und wie früh „zu früh“ ist und was konkret „Nullkommanix“ ist, dazu fehlten bislang verlässliche Angaben.

Jetzt haben amerikanische Forscher diese Lücke im menschlichen Wissen geschlossen und gemessen was genau „Nullkommanix“ ist. Dazu haben sie 1587 Frauen mit Stoppuhren ausgerüstet und Erstaunliches erfahren müssen: „Zu früh“ ist weniger als zwei Minuten."

Jetzt werden Sie sich sicher fragen, was die Frauen mit den Stoppuhren denn gemessen haben. Lassen Sie mich das allgemeinverständlich wie folgt ausdrücken: „Also stellen Sie sich mal vor, die Frau wäre eine Blume und wartet mit der Stoppuhr hinter dem Rücken bis so ein dicker Hummel angeflogen kommt, sich an ihrem Blütenstaub labt um dann brummelnd wieder zu verschwinden. Genau diese Zeitspanne haben die Blumen, äähhh die Frauen, gemessen“.
Und das waren in 207 Fällen weniger als zwei Minuten. Aus individueller Empfindung und Sicht der Blume natürlich, nicht aus Sicht der Hummel.“

Und jetzt machen sich die Forscher in Amerika Gedanken darüber, ob dieses Verhalten und die „zu kurze“ Verweildauer auf der Blume am Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Hummel nagen könnte.

Ich glaube, dass man die Forscher in dieser Hinsicht sicher beruhigen kann.
Haben doch Hummel ein sehr robustes Selbstwertgefühl. Zum Beispiel kann nach den Gesetzen der Aerodynamik ein Hummel gar nicht fliegen. Doch weil der Hummel die Gesetze der Aerodynamik nicht kennt, oder ganz einfach ignoriert – fliegt er trotzdem.

Fragen Sie doch einfach mal einen Hummel was „zu kurz“, „zu früh“ oder „nullkommanix“ ist.
Sie werden sicher Erstaunliches erfahren.

Hummel Hummel!

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09.05.2005 um 05:45 Uhr

Haushaltsengpass

Unser Finanzexperte, der chronische blanke Hans mit dem unanständigen Nachnamen, hat wieder mal seine Sicht zum Haushaltsengpass der Nation für die Medien in Versform gefasst:
«Ohne mich vor der Steuerschätzung auf Zahlen festlegen zu wollen: Ja, es gibt erhebliche Haushaltsrisiken. Wir werden weniger Steuern einnehmen, weil die Wirtschaft langsamer wächst. Hinzu kommt, dass wegen der hohen Arbeitslosigkeit, der Zusatzkosten beim Arbeitslosengeld II und der schleppend anlaufenden Vermittlung von Arbeitslosen mehr Geld für den Arbeitsmarkt nötig ist. Das größte Risiko heißt allerdings weiter Union: Wegen deren Blockade beim Subventionsabbau fehlen den öffentlichen Kassen jährlich 17 Milliarden Euro. Das ist Frau Merkels Haushaltsloch».

Warum es ausgerechnet Frau Merkels Haushaltsloch ist und nicht dem Stoiber Ede sein Haushaltsloch, hat der Finanzhans leider nicht erklärt.

Wie der SPIEGEL berichtet, wird im Bundesministerium für finanzielles Chaos «vor allem zur Finanzierung der Hartz-Reform eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von derzeit 16 Prozent auf 17 überlegt. Der Chef der Wirtschaftsweisen (?), Bert Rürup, sprach sich für eine noch weitergehende Mehrwertsteueranhebung aus. "Mit den Mehreinnahmen sollte man aber keine Haushaltslöcher stopfen, sondern unsere Sozialversicherungen umfinanzieren", sagte er dem "Focus". Er erwarte einen entsprechenden Beschluss nach der Bundestagswahl 2006. Über das Ausmaß der Steuererhöhung müsse die Politik entscheiden. "Der Ärger ist aber bei einem Prozentpunkt - das entspricht einem Aufkommen von etwa acht Milliarden Euro - kaum geringer als bei zweien.“»

Offensichtlicher kann dem Leser und Bürger dieser Republik ja wohl nicht mehr vor Augen geführt werden, für wie bescheuert man ihn eigentlich hält.
Doch selbst wenn man damit bei der nächsten Wahl durchkommen sollte, wage ich doch zu bezweifeln, dass die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu den gewünschten Steuermehreinnahmen führen wird. Viel sicherer erscheint mir ein weiterer Rückgang der Binnennachfrage, denn im Gegensatz zu dem Herrn Rürup und dem Finanzhans kann ich mich an den „finanziellen“ Erfolg der letzten Tabaksteuererhöhung noch sehr gut erinnern.  

Eichels (Ver)Sprecher Stefan Giffeler betonte: "Der Minister betreibt wie bisher eine Steuersenkungspolitik“.

Also echt, da wäre ich jetzt so von ganz alleine nicht drauf gekommen.

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06.05.2005 um 05:45 Uhr

Vadderdagsfeschd

Laut einer Studie des Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) mussten gestern mindestens 26,3% der zeugungsfähigen deutschen Männer nasebohrend zu Hause sitzen und durften nicht an den Festlichkeiten und Fruchtbarkeitsriten dieses für die männliche Entwicklung so wichtigen Tages teilnehmen.
Denn alljährlich frönen die männlichen Mitglieder unserer Gesellschaft, die ihre Fähigkeit zur Fortpflanzung unserer Art bereits erfolgreich unter Beweis gestellt haben, dem „Vadderdagsfeschd“, einem Männlichkeitsritual kultivierter Mitteleuropäer.


Bild 1:

Unter Experten ist die Entstehung dieses Rituals zwar noch umstritten, doch aus „Männergesprächen“ am Stammtisch lässt sich zumindest eine der möglichen Ursachen zweifelsfrei ableiten, die allerdings vom weiblichen Teil der Bevölkerung auf das Heftigste bestritten wird.

Bild 2
Wenn also für Mann ein Tag mit derart widrigen Umständen beginnt, darf sich Frau nicht wundern, wenn Mann sich anderen männlichen Sinnesfreuden zuwendet und die Gesellschaft gleichgesinnter Geschlechtsgenossen sucht, um sich einen Grund antrinken zu können, der ihm Gelegenheit bietet sich mehrfach am Tag mit seinem „besten Freund“ beschäftigen zu können. Getreu nach dem Motto: „Hart ist der Zahn der Bisamratte, noch härter ist die Wasserlatte“.

Bild 3
Es liegt in der Natur des Mannes, dass derartige Ereignisse ohne weibliche Beteiligung meist etwas von den kulturellen Regeln des Herrn Knigge abzuweichen pflegen. Daher ist es im Interesse einer 100%-igen Zielerreichung notwendig, die Gebrauchsanleitung für Helfer und Notarzt gut sichtbar am Körper (Ranzen) zu tragen.

Bild 4
Aus den Ereignissen vergangener Jahre schlau gewordene Gattinnen und Lebensanschnittsgefährtinnen statten daher ihren Partner an diesem gefährlichen Tag mit einem entsprechenden Notfallausweis aus.
Natürlich nur, sofern ihnen etwas an der Rückgabe ihres Partners gelegen ist.

Dann steht dem Treffen der Männer, die ihre Befruchtungsfähigkeit bereits erfolgreich nachgewiesen haben und –ganz wichtig -  die an diesem noch Tag „keinen“ Sex hatten, nichts mehr im Wege.
Übrigens das „Guido“ und den Herrn Wowereit werden sie dort sicher nicht antreffen. Nicht weil die an diesem Tag keinen Sex hatten, sondern weil es mit der Fortpflanzung „so“ nicht klappt.

Übrigens sollen nach einer Studie des Bundesinstituts für Promilleforschung (BiP) mindestens 25% der Teilnehmer am „Vadderdagsfeschd“ dieses (erheblich) alkoholisiert beenden.

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04.05.2005 um 05:45 Uhr

Tag der Arbeit

Getreu nach dem Motto "alles neu macht der Mai und wir sind alle mit dabei" laufen am 1. Mai die Gewerkschaftsbosse zur Höchstform auf.
Da werden die Jacketts ausgezogen, die Hemdsärmel hochgerollt und die Krawatten gelockert oder gar abgebunden. Und dann wird den Arbeitnehmern nach dem Maul geredet, den Klassenfeinden mit der Faust gedroht und spätestens dann wenn die  Redner das Pult verlassen haben, können oder wollen sie sich an ihr dummes Geschwätz von eben nicht mehr erinnern.

Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer kritisierte vor 7000 Zuhörern in Mannheim, in den Vorstandsetagen herrsche "die nackte Gier".und "falschen Entwicklungen muss man sich in den Weg stellen".
IG-Metall-Chef Jürgen Peters forderte bei seiner Rede in Frankfurt am Main konkrete Schritte zur Bekämpfung der Massenarbeitslosigkeit und Ankurbelung der Binnenkonjunktur.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft ver.di, Frank Bsirske, griff die deutsche Wirtschaft an, die trotz boomender Exporte und Gewinne Löhne, Kündigungsschutz, Streikrecht und Mitbestimmung kürzen und Arbeitszeiten verlängern wolle.
Der Chef der IG Bergbau-Chemie-Energie, Hubertus Schmoldt, sagte in Ludwigshafen die großen Unternehmen böten sich mittlerweile "einen geradezu obszönen Wettbewerb um die höchste Steigerung der Rendite".
Hans-Joachim Wilms von der IG BAU, trat in Hannover für Maßnahmen gegen Lohn- und Sozialdumping ein. Verhindert werden müsse dadurch auch eine europafeindliche Stimmung.
Der Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW), Jochen Nagel hat die Wirtschaftspolitik der rot-grünen Bundesregierung als unsozial kritisiert: „Ausgerechnet unter dieser Regierung spitze sich die Umverteilung von unten nach oben drastisch zu. Hartz IV sei kein Konzept gegen Arbeitslosigkeit. Das Gesetz verschärfe die Armut in Deutschland und bestrafe die Arbeitslosen“.

Und SPD_Chef Franz Müntefering wagte sich Duisburg unter dem Schutz der Polizeischilde mit seiner „Heuschrecken“-Theorie an die eierwerfende Öffentlichkeit. Man muss seine Thesen nicht wiederholen um zu erkennen, dass dahinter reiner Selbsterhaltungstrieb steckt, nach dem die rot-grünen Regierungsparteien eben diesen Heuschrecken jahrelang den Acker bestellt haben.
Nicht unerwähnt bleiben soll der FDP-Chef, „das“ Guido Westerwelle, der die Gewerkschaften wegen ihrer "reformfeindlichen Reden" als "Totengräber des deutschen Wohlstands" bezeichnete.

Eigentlich war also dieser „Tag der Arbeit“ ein Tag wie Muttertag oder Vatertag oder Valentinstag oder Nikolaustag oder Sylvester. Einen Tag später sind die Lippenbekenntnisse und guten Vorsätze alle wieder vergessen.

Also ist eigentlich nichts geschehen, was einer weiteren Betrachtung würdig wäre. Bis auf einen Umstand, der im Geplärr der Megaphone und Lautsprecher und im Lärm der Trillerpfeifen untergegangen ist.

Wo war der Bundesschröder am 1. Mai 2005?
Hatten ihm seine Berater empfohlen sich an diesem Tag besser nicht in der Öffentlichkeit  sehen zu lassen? Hatte man Befürchtungen, dass das der Auslöser sein könnte um marodierende Horden durch die marode Republik ziehen zu lassen? Hatte man Bedenken, dass das der Tropfen sein könnte, der das Fass zum Überlaufen bringen würde?

Wenn der „Blanke Hans“ kommt, dann nützt auch das „Kopf in den Sand stecken“ nichts mehr.

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03.05.2005 um 05:45 Uhr

Ansteckungsgefahr

Ich kaufe ein „A“.
Ein „A“  wie „Ansteckungsgefahr“, ein „A“ wie Arbeit“, oder „A“ wie „Arbeitnehmer“ oder „A“ wie „Arbeitslos“ oder ein „A“ wie Arbeitsfähig“ oder eine „A“ wie „Arglistig“ oder ein „A“ wie „A....loch“
Sollte ich irgendein „A“ vergessen haben, so bitte ich um Verzeihung.

Und dann kaufe ich ein „S“.
Ein „S“ wie „Superwolli“, ein „S“ wie „Sozial“, ein „S“ wie „Statistik“ ein „S“ wie „Schnupfen“, ein „S“ wie „Seuche“ oder ein „S“ wie „SARS“

Bevor ich jetzt aber noch weiter aushole, komme ich lieber gleich zum Thema!
Die Netzeitung brachte am 16.April 2005 folgende Meldung:

BA will Arbeitslosen-Statistik verstärkt prüfen
Die Bundesagentur will die Erwerbsfähigkeit von Arbeitslosen verstärkt prüfen. Kommunen werfen der BA «Frisieren der Statistik» vor.
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat laut Zeitungsbericht einer Überprüfung der Arbeitslosenstatistik «höchste Priorität» eingeräumt. Solange eine Erwerbsfähigkeit nicht zweifelsfrei feststehe, sei der Betroffene aus der Arbeitslosenstatistik zu streichen, zitiert das «Westfalen-Blatt» aus einer internen Geschäftsanweisung an die BA-Regionaldirektionen.
«Wir mussten die Statistik aufgrund von Fehlmeldungen dem realen Bild anpassen«, begründete BA-Sprecher Ulrich Waschki dem Bericht nach die Anweisung. Zahlen lägen noch nicht vor, obwohl die Prüfung bis zum 18. März abgeschlossen sein sollte.
Zeitverschwendung und Effekthascherei
Seit der Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe werden ehemalige Empfänger von Sozialhilfe in der Arbeitslosenstatistik geführt, sofern sie in der Lage sind, mindestens drei Stunden am Tag zu arbeiten. Wirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) hatte den Kommunen vorgeworfen, viele Bedürftige zu Unrecht als erwerbsfähig eingestuft und so Kosten für Sozialhilfeleistungen an die BA abgeschoben zu haben.
Markus Keller vom Deutschen Landkreistag kritisierte das Vorgehen der Agentur als «Effekthascherei». Ein «Frisieren der Statistik» sei reine Zeitverschwendung, das niemandem zu Arbeit verhelfe, sagte er der Zeitung. So werde hinter kranken Arbeitslosen hertelefoniert, ob sie auch wirklich krankgeschrieben seien. Für die Zeit der Erkrankung würden sie dann nicht mehr als arbeitslos in der Statistik geführt. (nz)

Jetzt habe ich endlich verstanden, was in der Arbeitslosenstatistik als „saisonale Bereinigung“ zu verstehen ist. Da werden einfach die Heuverschnupften und Blütenstauballergiker und die Frühjahrsmüden herausgerechnet.
Sicher werde ich es noch erleben dürfen, dass dieses Verfahren zur Zahlenkosmetik auch bei der Berechnung der offenen Stellen angewendet wird.
Denn wenn ein arbeitsunfähiger Arbeitsloser nicht mehr in der Arbeitslosenstatistik geführt wird, dann muss ja zwangsläufig auch die Stelle von einem arbeitsunfähigen Arbeitnehmer als offene Stelle in der Statistik auftauchen.

Hurra – wir lösen unser Arbeitsmarktproblem einfach durch eine Massenepidemie:
 
SARS statt HARTZ IV - das brauchen wir!

Arbeitslosenzahlen runter – offene Stellen rauf, dank SARS IV.
Jetzt wissen wir auch, warum sich der Bundesgerd immer bei den Chinesen rumdrückt: „Wegen der Ansteckungsgefahr!
Und wir wissen auch, warum sich der Superwolli bei der Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen für April so gefreut hat, weil dem Projekt „SARSSaisonaler Abgleich zur Richtigstellung der Statistik“ Erfolg beschieden war.

Und ich kaufe jetzt ein „B“; ein „B“ wie „Bescheuert“, ein „B“ wie „Bundesagentur“ und ein „B“ wie „Böses Ende“.

Und allen Kranken dieser Republik wünsche ich von ganzem Herzen baldige Genesung, damit der Superwolli sein Versprechen mit „dem Gift nehmen“ baldmöglichst einlösen kann.

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02.05.2005 um 05:45 Uhr

Mautpreller

Überhaupt nicht zimperlich in seiner Wortwahl ist unser Verkehrsmanfred, wenn es um die Zwangsgebühren aus der Maut für die Nutzung der aus Steuergeldern bezahlten Autobahnen geht.
Bisher konnte jeder der es wollte mit seinem Brummi auf den Bundesstraßen herumfahren wie er wollte. Kein Mensch (außer den Anwohnern) hat sich dafür interessiert.

Doch nach Einführung der Autobahnmaut ist dies zu einer kriminellen Handlung geworden, denn aus Sicht einiger Politiker sind die Brummifahrer zu „Mautprellern“ geworden.

Nun kenne ich als zwangsgebührenzahlender Kassenpatient im gesetzlichen Gesundheitswesen den Begriff der „Prellung“, als Schädigung von inneren Organen durch direkte, stumpfe Gewalteinwirkung von außen. Zum Beispiel entsteht bei einem Schlag auf den Kopf sehr häufig eine Hirnprellung, die vom medizinischen Laien oftmals mit einer Hirnquetschung verwechselt wird. Einhergehend mit derartigen, meist unheilbaren Verletzungen des menschlichen Gehirns kann auch das vermehrte Auftreten von Hirnblähungen beobachtet werden. Wie der Volksmund richtig vermutet, haben Menschen mit derartigen Symptomen meist „einen Schlag ab“.

Auch bekannt ist der Begriff der Prellung aus dem Bereich der Gastronomie, wenn sich ein Zecher der Bezahlung seiner durch Speis und Trank entstandenen offenen Rechnung (Zeche) durch Flucht entzieht und lieber das Weite sucht.

Nun wird ja niemand behaupten wollen, außer er hätte eine Hirnprellung, dass man eine Zeche für etwas prellen kann, das man weder bestellt, noch erhalten oder konsumiert hat, weil man nachweislich gar nicht an dem Ort war, an dem die Prellung stattfinden kann.
Für jeden Kriminalisten wäre ein derartiger Sachverhalt eigentlich ein todsicheres Alibi.
Das wäre ja fast so, als würde man als „Schwimmbadgebührenpreller“ beschuldigt, weil man nicht im gebührenpflichtigen Schwimmbad, sondern im gebührenfreien Bach gebadet hat.
Genauso gut könnte man ja auch eine Gebühr verlangen, weil jemand zu langsam an einer Radarfalle vorbeigefahren ist.

Man muss diese neumodischen innovativen Mautsysteme ganz einfach als das begreifen, was sie sind, als eine Art „Straßenraub“ oder „räuberischer Angriff auf  Kraftfahrer“. Ein solcher Angriff ist in Deutschland ein Straftatbestand im Sinne des §316a Strafgesetzbuch (StGB). Diese Strafvorschrift hat ihren Ursprung im Gesetz gegen den Autostraßenraub mittels Fallen aus dem Jahre 1938. Tathandlung ist dabei der Angriff auf Leib, Leben oder die Entschlussfreiheit des Führers oder Mitfahrers eines Kfz zur Begehung eines Raubes, eines räuberischen Diebstahls oder einer räuberischen Erpressung. Dabei muss der Täter oder die Täter die besonderen Verhältnisse im Straßenverkehr ausnutzen.
Die besonderen Verhältnisse im Straßenverkehr nutzt aus, wer die Nachteile, die sich für den Fahrer oder Mitfahrer bezüglich einer möglichen Abwehrreaktion (z.B. Flucht) daraus ergeben, dass sie am Straßenverkehr teilnehmen, ausnutzt. Dazu gehört insbesondere die Ausnutzung der typischen Situationen und Gefahrenlagen beim. Straßenverkehr. Die Tat muss somit in enger Beziehung zum Fahrzeug als Verkehrsmittel stehen.

Jetzt sollten Sie nicht glauben, dass ich mir das alles selber ausgedacht habe. Nein, nein, nein, das können Sie alles bei Wikipedia selber nachlesen.

In unserem Nachbarland Österreich (Hallo Schnetzi!) nennt man die Lenker von mautpflichtigen Fahrzeugen, die aus verständlichen Gründen lieber auf Bundesstraßen statt auf Bundesautobahnen fahren, richtigerweise „Mautflüchtlinge“, was der Sache schon etwas näher kommt.
Als Flüchtling gilt, zum Beispiel, wer "aus der begründeten Furcht vor Verfolgung und Repressalien aus Gründen der  Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, seines Glaubens oder wegen seiner politischen Überzeugung verfolgt wird.“

Nun wird ja wohl jedem Menschen ohne Hirnprellung klar sein, dass Brummifahrer zu einer bestimmten sozialen Gruppe gehören und sicher auch glauben dürfen, dass sie keine Mautgebühr bezahlen müssen. Von der politischen Überzeugung wollen wir jetzt mal gar nicht reden.
Und vor diesem Hintergrund nutzt nun ein solcher Brummifahrer eine, der sogar noch extra ausgeschilderten, Umleitungsempfehlungen und fährt von der Autobahn ab und auf eine Bundesstraße auf.
Und bei diesem Vorgang soll er dem Verkehrsmanfred die Maut prellen?
Man muss nicht über einen besonders hohen Intelligenzquotienten verfügen, um erkennen zu können, wer hier einen Schlag ab hat.
Eine alte Bauernregel sagt: „Hat der Bauer kalte Hände, flieht die Kuh raus ins Gelände“, denn nur die dummen Kühe lassen sich von einem Melker mit kalten Hände einfach so ans volle Euter fassen.

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