
Dass man eine Nation nicht vergewaltigen muss um sie zu befruchten, das
habe ich schon zu Zeiten der Rot-Grünen geschrieben. Dass der damalige
rote naturhaarige Obermasturbator sich im wesentlichen damals selbst
befruchtet hat und nun die Früchtchen seiner Eichelmassage ohne Scham
einfährt, ist nicht nur dem Herrn Westerwelle klar geworden, auch wenn
sich der Eichel nicht mehr daran erinnern kann.
Da wir nun alle wissen, dass man neben Gas und Adoptivkindern auch noch
Moneten aus Russland importieren kann, obwohl man wie einst „die Birne“
unter Gedächtnisverlust im fortgeschrittenen Stadium leidet, will ich
dieses Thema hiermit abschließen und mich nicht mit der Onanie
einzelner Personen beschäftigen, zumal wenn sich diese, nachdem es
bei ihnen nun kommt, auch noch hinstellen und fragen „na wie war ich?“.
Wenden wir uns doch lieber den wesentlichen Problemen dieser Republik
zu und gönnen wir den Altkanzlern ihre Lorbeeren, die sie sich mit
ihrem Würgen zum Wohle des Landes und eigenen Vorteil im Laufe der
Jahre errangelt haben.
Wir haben die „
Niedrigste Zahl der Neugeborenen in Deutschland seit dem 2. Weltkrieg“.
So stand es in der „Welt am Sonntag" Nr. 13 vom 26.März 2006 zu lesen.
Sie sollten nun nicht daraus schließen, dass wir jetzt wieder einen
Weltkrieg brauchen um diesen Zustand zu ändern, auch wenn die sich
häufende Anzahl von Volkszorn erzeugenden Nachrichten den kleinen Mann
auf der Straße immer öfter vom bewaffnetem Widerstand träumen lässt.
Mein Gott, was hätten wir „Äktschen“ auf den Straßen, wenn der deutsche Michel nicht so ein politisches
Phlegma und vom Sturm auf die Bastille noch so weit entfernt wäre.
Außerdem ist es in dieses Jahr für die Oktoberrevolution noch zu früh und für die
Märzrevolution schon zu spät, obwohl die
wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen denen im Jahre 1848 durchaus ähnlich sind.
Richten wir statt dessen unseren Blick lieber auf die Neugeborenen,
auch wenn der größte Teil unserer kopulationsfähigen und –willigen
Bevölkerung noch keines „in Natura“ gesehen hat und bis zum Eintritt
des eigenen
Klimakteriums wohl auch nicht sehen wird.
Woran das liegt kann man jetzt in der „Welt am Sonntag“ lesen und das
ist auch schon der erste Grund warum Derartiges in der „Welt am
Sonntag“ steht.
Früher hat man(n) am Sonntag etwas länger ausgeschlafen und war dann so
„foxy“ um sich ausgiebig um die Schaffung von Neugeborenen zu
kümmern, um dann geschafft und erschlagen (aber befriedigt) am
Frühstückstisch zu sitzen und die „Welt am Sonntag“ zu lesen.
Heute muss man(n) am Sonntag länger ausschlafen, weil er bis vier Uhr
morgens durch die Discoszene getobt ist um die Partnerin für einen
One-Night-Stand zu finden und dann so fix und foxy ist, dass ein
Neugeborenes es schafft ihn mit der „Welt am Sonntag“ zu erschlagen.
Auch mich hat der Artikel in der „Welt am Sonntag“ erschlagen, denn bei
näherem Hinsehen entpuppte sich der Artikel als Anzeige.
Nicht gegen jemand, sondern an jemand.
Konkret an eine Frau.
Eine Frau Doktor.
Eine Frau Doktor namens Merkel.
Eigentlich war es keine richtige Anzeige, sondern mehr ein Brief.
Eben ein Brief, den jedermann und auch jeder Mann lesen kann und darf.
Sofern er die „Welt am Sonntag“ hat.
Ich hatte!
Und las:
«Sehr geehrte Frau Merkel,
die Nachricht über den dramatischen Rückgang der Geburtenrate im Jahre 2005 ist uns allen bekannt und Anlass zu großer Sorge. Leider muss ich feststellen, dass sich die Voraussagen unseres
Verbandes zur Bevölkerungsentwicklung in Deutschland bestätigt haben.
Wir hatten bereits im Jahre 2004 darauf hingewiesen, dass die
neufassung des §27a SGB V (Künstliche Befruchtung) im
Gesundheitssystemmodernisierungsgesetz (GMG) mit Wirkung zum 1.
januar 2004 durch die Einführung eines relativ hohen finanziellen
„Eigenanteils“ für die betroffenen Kinderwunschpaare einen
entscheidenden Einfluss auf die zu erwartende Geburtenrate in
Deutschland nehmen wird. Es ist für uns deshalb nicht überraschend,
dass gerade das Jahr 2005 einen so hohen Rückgang an Geburten in
Deutschland aufweist, das für das Jahr 2005 erstmalig die Auswirkungen
der GMG-Neuregelung zu erwarten waren. Wie vorausgesagt ..»
Und in diesem Sinne geht es noch geraume Zeit weiter, bis der Brief mit den Worten endet:
«Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin ..... die Kinderwunschbehandlungen
mit den Methoden der sog. Künstlichen Befruchtung muss für alle
Bürgerinnen und Bürger unseres Landes in einem zumutbaren finanziellen
Rahmen möglich sein. Helfen Sie den Paaren, die sich bereits bewusst
für ein Leben mit Kindern entschieden haben durch eine entsprechende
Änderung der Eigenanteilsregelung des §27a SGB V.»
Unterzeichnet ist dieser „offene“ Brief mit freundlichen Grüßen von Dr.
med. Michael Thiele, 1. Vorsitzender, stellvertretend für den Vorstand
und die Mitglieder des Bundesverbands Reproduktionsmedizinischer
Zentren Deutschlands e.V. (BRZ).

Aber „hallo“ muss man(n) da wohl sagen.
So eine Anzeige in einer
überregionalen Tageszeitung ist ja nicht billig. Da kommen für eine
halbe Seite „Welt am Sonntag“ mal rasch so um die 30.000 – 40.000 Euro
zusammen. Da hat sich der Bundesverband Reproduktionsmedizinischer
Zentren Deutschlands e.V. aber heftig in die Kosten gestürzt um die
Leser der „Welt am Sonntag“ aufzuklären und den Übeltäter für den
Geburtenrückgang, den Grund für das Aussterben der Deutschen, die
Ursache für die katastrophale Entwicklung der
Demografie in unserer
Bunten Republik ganz uneigennützig aufzuzeigen.
Es ist, wer hätte das vermutet, der
§27a des SGB V und der damit verbundene Rückgang der „
künstlichen Befruchtung“.
Die ist durch Paragraphen so teuer geworden, dass sich das noch nicht
einmal mehr kinderlose Bundeskanzlerinnen und Bundeskanzler leisten
können.
Kein Wunder also, dass dies auch bis in die Familienplanung der untersten Schichten unserer Gesellschaft durchschlägt.
HARTZ IV und „künstliche Befruchtung“ – vergessen Sie’s.
Außerdem besteht Anspruch auf Kostenbeteiligung nur für Versicherte,
die seit mindestens einem Jahr erfolglos versuchen schwanger zu werden
(ungedingt Strichliste und Tätigkeitsnachweis führen) und das 25. Lebensjahr vollendet haben.
Der Anspruch besteht nicht mehr für weibliche Versicherte, die das 40.
und für männliche Versicherte, die das 50. Lebensjahr vollendet haben.
Zudem hat der Bundesfinanzhof hat mit Urteil vom 28.7.2005
(Aktenzeichen:II-R-30/03) auch klargestellt, dass die Kosten nur bei
Paaren mit Trauschein als außergewöhnliche Belastungen mit der Steuer
verrechnet werden dürfen.
Kurz gesagt kann man wohl keiner Bürgerin und keinem Bürger empfehlen
sich ohne fachkundige medizinische und steuerliche Beratung einem
solchen mehrmonatigen „Trial and Error“-Abenteuer mit Langzeitwirkung
auszusetzen, denn jede dritte Ehe wird auch noch geschieden.
Um nun aber einen Blick auf die wahre Größenordnung der „
Insemination“ und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerungsentwicklung zu werfen,
genügt ein einfaches „Schau mer mal bei Wikipedia“: „
In Deutschland
wurden im Jahre 2003 etwa 20.000 Kinder nach Insemination, IVF oder
ICSI geboren, also etwa 2 % aller geborenen Kinder insgesamt“.
Grübel, grübel und studier: „ Wenn 20.000 Kinder etwa 2% sind, wie viel Kindern sind dann 100%?“
Und davon dann die Hälfte von 2%. Das sind dann ...
Also im Schulturnen war eigentlich „prozentualer Dreisatz“ nicht so
meine Stärke, ich hatte es eher mit der „Rolle rückwärts mit halber
Schraube“. Unter Verwendung aller verfügbaren Joker könnte ich mich
daher nach längerer Beratung mit Herrn Jauch, der sich beharrlich
zwischen mich und die eine Million stellt, auf die gigantische
Zahl von 10.000 Embryonen einigen, die unserer Republik zu Lösung des
Rentenproblems und Erlösung unserer Rentner fehlen.
Zumindest meint das der 1. Vorsitzende des Bundesverbandes
Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e.V., denn der hat das
Pamphlet an unsere kinderlose Bundeskanzlerin im Vollbesitz seiner
geistigen Kräfte ja unterzeichnet.
Einen gewissen Eigennutz wollen wir dem Herrn Vorsitzenden nicht
unterstellen, denn so eine „homologe Insemination“ hat schließlich
ihren Preis und muss meist mehrfach durchgeführt werden, bevor ein
Resultat erzielt wird. Und das 10.000 mal.
Da kommen schnell ein paar Millionen Teuronen zusammen, die den
Mitgliedern des Bundesverbandes Reproduktionsmedizinischer Zentren
Deutschlands e.V. an Umsatz fehlen.
Im Zusammenhang mit diesem Thema warnen Experten übrigens vor den Aus-
und Nachwirkungen einer eventuell kostengünstigeren „heterologen
Insemination“, stößt diese doch auf juristische Unsicherheiten und
selbst die seit Urzeiten übliche und gerne praktizierte „direkte
heterologe Samenspende“, im Volksmund auch „Natursprung“ genannt,
schützt in Zeiten des verbotenen
Vaterschaftstest nicht vor finanziellen Konsequenzen, die weder von der Kasse erstattet werden, noch von der Steuer absetzbar sind.

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