Machopan - Rauchzeichen

27.01.2006 um 05:45 Uhr

Titelschutz

Dass ich ein äußerst kreativer Mensch bin, das weiß ICH schon lange.
Allein die Tatsache, dass es mir seit Jahrzehnten gelingt diese Kreativität vor meinen Mitmenschen zu verbergen, genügt sicher nicht als Beweis des Gegenteils.
Im Rahmen meines irdischen Kreativlebens gelang mir am 26. Januar des Jahres 2006 die Schaffung eines absolut neuen Wortes, das weder bei Google™ noch bei Wikipedia™ zu finden ist.

Daher erhebe ich hiermit unter Bezugnahme auf das Markengesetz §5 und §15 MarkenG Titelschutz auf das Wort „Fubaweme“ in allen möglichen Schreibweisen und vor allem in Verbindung mit Jahreszahlen sowie in Verbindung mit der Bezeichnung von Städten, Gemeinden, Ländern, Staaten, Sternen, Galaxien und aller Universen.

Zum Titelschutz heißt es auf den Seiten des „Börsenverein des Deutschen Buchhandels“ :
«Titelschutz entsteht automatisch mit der Ingebrauchnahme eines Titels als "besonderer", d.h. hinreichend unterscheidungskräftiger namensmäßiger Bezeichnung eines Werkes. Eine Behörde oder eine sonstige Einrichtung, die für die Anmeldung von Titelschutz zuständig wäre, existiert nicht. "Wer zu erst kommt, mahlt zuerst“: Dieses Prinzip kommt auch im Bereich des Titelschutzes zum Tragen. Das stärkere - weil prioritätsältere - Recht steht also immer demjenigen zu, der einen Titel zuerst benutzt. Um Titelschutzverletzungen zu vermeiden, sollten Verlage vor Verwendung einer kennzeichnungsfähigen Bezeichnung sorgfältig prüfen, ob der in Aussicht genommene Titel nicht bereits belegt ist. Hier bietet sich zunächst eine Überprüfung an Hand des "Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB)" an. Weitergehende Recherchen - wie z.B. über Internet-Suchmaschinen - sind zu empfehlen.»

Und genau das habe ich gemacht!
Ich habe stundenlang gegoogelt und im gesamten WorldWideWeb NIX, aber auch absolut NIX zu „Fubaweme“ gefunden.
Und somit bin ich der „ERSTE“ oder wie der Börsenverein schreibt, der „PRIORITÄTSÄLTESTE“ oder wie ich es nenne, der „ERSTMAHLER“.

Huch, ist das Wort „ERSTMAHLER“ nicht schon wieder eine geniale Ausgeburt meiner grenzenlosen Kreativität?
Da muss ich doch gleich mal durchs WorldWideWeb googeln um meine Titelrechte zu sichern..
Denn wie schreibt der Börsenverein des Deutschen Buchhandels so schön: "Wer zu erst kommt, mahlt zuerst“

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenerphschwester schreibt am 27.01.2006 um 06:36 Uhr:Schätzelchen, keine künstlichen Höhenflüge! Dieses Fubaweme meinte ich schon in den siebziger Jahren gehört zu haben. Und wenn ich mich recht erinnere, dann von einem Schreiberling namens Lothar Kusche. Der kam aus dem Osten, mithin hinter dem eisernen Vorhang her, wo es ja bekanntlich gar nichts gab, auch kein Internet, schon gar nicht in den Siebzigern. Es ist ein Trugschluß, annehmen zu wollen, daß Dinge, die im Internet nicht existieren, g a r nicht existieren. Wobei ich mir schon vorstellen kann, daß L.K. (wenn er´s denn war und nicht irgendein anderer, den ich vergessen habe) es verabsäumt hat, einen Titelschutz auf diese und manch andere Wortschöpfung zu erheben. Dafür hat er seinerzeit zu viel geschöpft. Ebenso Morgenstern und auch ein Heinz Ehrhardt (vielleicht war Fubaweme auch von dem?).

    In derlei Fällen bliebe dann zu prüfen, ob der ERSTMAHLER oder der ERSTDENKER sich Rechte sichern darf.



    Ganz abgesehen von der Frage, was man nach dem Jahre ´06 mit derlei Rechten anfängt. (Was man fängt man ü b e r h a u p t mit so ´nem Recht an?)
  2. zitierenLyriost schreibt am 27.01.2006 um 09:19 Uhr:Mit sonem Recht fängt man dasselbe an wie der Besitzer eines aus dem Museum geklauten Picasso-Bildes, wenn er es aus dem Panzerschrank holt.
  3. zitierenmitdenker schreibt am 27.01.2006 um 11:46 Uhr:@erphschwester

    Sorry, Widerspruch. Internet gab es in der \"sogenannten DDR\" bereits 1969 in einem Verbund von mehreren BESM-6 Rechnern (http://www.mailcom.com/besm6/). Angeschlossen u.a. die (nach der Wende nach 290 Jahren Existenz plattgemachte, sprich \"abgewickelte\") Akademie der Wissenschaften in Adlershof, das Kernforschungsinstitut in Rossendorf, die TU Dresden, eine BESM-6 in Greifswald (Standort mir unbekannt) und wenn ich nicht irre (die Zeit..), eine in Magdeburg. Verkabelt war dieses \"Internet\" durch eine Standleitung ähnlich dem Verbund der Uni-Rechner in den USA Ende der 50er Jahre.

    Der Rest der \"Zonenbewohner\" lebte nach Meinung einiger \"Altbundesbürger\" allerdings entweder auf Bäumen oder in Erdhöhlen....so man ihren erstaunten Äußerungen nach den ersten \"Besuchen\" nach der Wende entnehmen konnte.

    Ansonsten sollte man Internet nicht mit dem WWW verwechseln.
  4. zitierenerphschwester schreibt am 27.01.2006 um 13:53 Uhr:@mitdenker: ich spezifiziere \"internet\" (so, wie oben gemeint):



    - eine jederman zugängliche vielzahl von miteinander verbundenen computern

    - die damit einhergehende ansammlung nützen und unnützen wissens, die wir im heutigen \"netz\" vorfinden
  5. zitierenerphschwester schreibt am 27.01.2006 um 15:16 Uhr:clevere suze: besucht den höchstdotierten blogger, um hier regelmäßig die werbetrommel fürs eigene blog zu betätigen. (langsam fällt´s auf. ;)
  6. zitierenLyriost schreibt am 27.01.2006 um 16:23 Uhr:Hauptsache, der Ball ist im Netz. Egal wie.
  7. zitierenerphschwester schreibt am 27.01.2006 um 21:16 Uhr:@ suze: ich war schon da. und ich muß sagen, daß mich die themen entweder nicht bewegen oder aber ich deinen gedanken zuweilen nicht folgen kann oder mag.

    und wenn man nichts gescheites zu sagen hat, hilft nur eines: einfach mal klappe halten. (das ist ein rat, den ich auch gerne weitergebe.)



    übrigens: schon zu meiner zeit sagte kein mensch mehr sbz; dich aber dürfte die sowjetische besatzung kaum noch tangiert haben. warum sich also mit federn schmücken, die man nie besaß?
  8. zitierenerphschwester schreibt am 27.01.2006 um 22:07 Uhr:nun, wenn dich doch so gar nichts anfechten kann, verstehe ich deine erregung nicht.



    übrigens wollen wir doch mal feststellen, daß ich auf besuche bei dir inzwischen verzichte. und wenn da mails, über deren \"dreckgehalt\" sich streiten läßt, in irgendjemandes postfach gelandet sind, dann war das meines und nicht andersherum.



    deine politsche meinung, so du denn eine hast, sei dir im übrigen unbenommen. wir sind ein freies land, oder so.



    über deinen besuch bei mir jedoch habe ich mich ausnehmend gefreut! ;)
  9. zitierenLyriost schreibt am 28.01.2006 um 09:58 Uhr:Wer etwas zu sagen hat, kümmert sich nicht um Einschaltquoten. Und beim Zitieren von Brecht sollte man nicht mehr Wörter benutzen als Brecht selbst.
  10. zitierenLyriost schreibt am 28.01.2006 um 10:01 Uhr:... und auch nicht weniger.
  11. zitierenLyriost schreibt am 28.01.2006 um 11:47 Uhr:Brecht schon, ich auch, aber du selbst solltest dir nicht zuviel durchgehen lassen.
  12. zitierenLyriost schreibt am 28.01.2006 um 15:19 Uhr:Ein jeder auf seine Art, Suze, du hast deine, ich meine. Und jeder muß in jeder Hinsicht auf sich selbst aufpassen.
  13. zitierenhoffnung schreibt am 28.01.2006 um 15:48 Uhr:Hallo ,lieber Machopan,komme immer gerne auf Deinen Blog,denn hier kann ich noch was lernen,lese und mache mir meine Gedanken,deshalb schreibe ich auch selten einen Kommentar aber Dein Blog ist zu schade für anderer Leute,hier nicht hin gehörenden ,Zwiste auszutragen.Liebe Grüße
  14. zitierenLyriost schreibt am 28.01.2006 um 17:21 Uhr:Und jetzt freuen wir uns alle auf die Fubaweme. Denn darum ging es doch – oder?
  15. zitierenMachopan schreibt am 28.01.2006 um 18:02 Uhr:Genau, es ging im Fußball.

    Aber Frauen und Fußball, das ist ein besonderes Thema. Doch da die Resonanz auf die \"Fubaweme\" so groß war, könnte ich ja mal etwas über die \"Abseitsfalle\" schreiben.

    Und dann hätte ich zum Schluß noch eine Frage: \"Wurde eigentlich in der SBZ auch Fußball gespielt?\"

    ;-)

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