Machopan - Rauchzeichen

29.04.2005 um 05:45 Uhr

Trendwende

"Ich seh etwas, was du nicht siehst" ist ein beliebtes Spiel unter Kleinkindern.
Doch auch Erwachsene spielen dieses Spiel immer wieder gerne. In regelmäßigen Abständen sieht irgendein Minister etwas, was andere nicht sehen., sei es der „Aufschwung“ oder die „Beitragssenkung“.
Derzeit sieht der Superwolli Clement auf dem Arbeitsmarkt die "Trendwende im Westen".
Ja, sie haben richtig gelesen "eine Trendwende".
Ja, genau diiiiiieeeee "Trendwende".

Dagegen meinte der Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit, Frank-Jürgen Weise, dass die Zahl der registrierten Arbeitslosen  vor allem aus jahreszeitlichen Gründen abgenommen habe. Wegen des schlechten Wetters in den vergangenen beiden Monaten sei die saisonale Erholung im April eben umso stärker ausgefallen. Laut Bundesagentur gab es im Monat April 208.000 Job-Suchende weniger als im März - aber immer noch 524.000 mehr als im April des vergangenen Jahres, als die Statistik allerdings noch anders berechnet wurde.

Supperwolli Clement hatte bereits am Vorabend vor der Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen ein Versprechen gewagt: "Wir werden ab jetzt nie mehr die fünf Millionen überschreiten", sagte er. "Da können sie Gift drauf nehmen."

Jetzt grüble ich darüber nach, wen er mit "sie" gemeint haben könnte. Sich selbst sicher nicht, obwohl der Gedanke an ein solches Ereignis bei manchem Mitbürger spontane Zuneigung auslösen dürfte!
Also kann er damit doch nur die Langzeitarbeitslosen gemeint haben!
Eine solche Maßnahme der kollektiven Vergiftung würde wahrlich zu einer nicht unbedeutenden Senkung der Arbeitslosenzahlen führen und gleichzeitig dem Bestattungsgewerbe einen wahren Boom bescheren. Warum ist denn der Superwolli mit dieser Idee nicht früher rübergekommen? Da hätte man sich doch den ganzen Umbau der Agentur und den Ärger mit HARTZ IV und ALGII ersparen können. Und außerdem wäre Vergiftung doch auch noch humaner als langsames Dahinsiechen.

Das Statistische Bundesamt meldete derweil, dass die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Februar (man höre und staune) angestiegen ist! Sie werden es sicher nicht glauben, aber im Vergleich zum Februar erhöhte sich demnach die Zahl der Erwerbstätigen um sagenhafte 1000 (in Worten: eintausend) auf insgesamt 38,887 Millionen.
Also, ich habe mal ausgerechnet, wenn das in der gleichen Geschwindigkeit so weiter geht, dann wird in etwa knapp 5000 Monaten jeder Arbeitslose einen neuen Job haben. Wir müssen uns also nur noch etwa 416 Jahre gedulden. Und damit wir in dieser langen Zeit wissen, wo sich die Langzeitarbeitslosen vergnügen, verpassen wir allen, wie vom hessischen Justizminister Wagner vorgeschlagen, eine elektronische Fußfessel. Denn was für Straftäter und Junkies gut ist, kann doch für Langzeitfaulenzer und Sozialschmarotzer nicht schlecht sein.

Und außerdem hätte die Fußfessel einen wesentlichen Vorteil: Man könnte die Langzeitarbeitslosen, die sich wegen Superwollis Prognose das Leben genommen haben, per GPS besser orten, auffinden und ihre Leichen einer ordnungsgemäßen Entsorgung zuführen um die Umwelt nicht zu belasten.
Wenn wir dann noch rechtzeitig dafür sorgen, dass die Friedhofsordnungen refomiertr werden und als weitere Bestattungsart die Kompostierung zugelassen wird, dann könnten sich auch noch die Grünen darüber freuen.

Aber bevor wir uns jetzt nach einer kostengünstigen Grabstelle umsehen, sollten wir dem Superwolli ganz feste die Daumen drücken, dass die Arbeitslosenzahlen nicht wieder über fünf Millionen steigen.
Denn es gab schon einmal einen Minister, der groß getönt hatte, dass er „Meier heißen wolle, wenn jemals auch nur ein feindliches Flugzeug über Deutschland erscheinen sollte“.
Der Herr Meier hat seinem Leben am 15. Oktober 1946 in Nürnberg durch Suizid mit Zyankali ein Ende gesetzt.
Wann sind denn eigentlich Bundestagswahlen?
Könnte terminlich hinkommen – genau 60 Jahre später.

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Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zitierenSchnetzi schreibt am 29.04.2005 um 08:47 Uhr:Ich finde den Vergleich zwischen einem aufrechten und anständigen Demokraten wie Superwolli Clement, und einem verabscheueungswürdigen Nazi Halunken politisch nicht korrekt und unfair! Ich möchte deshalb auf diesem Wege hier dagegen protestieren.
  2. zitierenLyriost schreibt am 29.04.2005 um 09:07 Uhr:... aber solche Vergleiche liegen uns im Blut und werden immer wieder gern gezogen, man denke nur an den zwischen Gorbatschow und Goebbels, obwohl der eine nicht hinkt und der der andere das Muttermal woanders hatte. Die Schatten der Vergangenheit sind lang.
  3. zitierenSchnetzi schreibt am 29.04.2005 um 10:02 Uhr:Ich finde es trotzdem geschmacklos über aufrechte Demokraten so herzufallen. Überhaupt diese ganze Kritik von Machopan gegen die Bundestagsparteien. Welche Regierungsform will Machopan? Ein Schelm der Böses dabei denkt!
  4. zitierenbollermann schreibt am 29.04.2005 um 11:54 Uhr:Eine Trendwende wird es niemals geben. Sie passt nicht in das Konzept der Wirtschaft weil die Gewinnmaximierung Schaden nehmen würde. Und da die Wirtschaft in Deutschland fast alles bestimmt, ändert sich auch nichts.



    Erst heute veröffentlichte die Financial Times Deutschland die neuesten Umfrageergebnisse:

    1.

    \"Wer hat mehr Einfluss auf die Verhältnisse in Deutschland - die Politik oder die Wirtschaft ?\"

    74% antworteten die Wirtschaft, wovon dies 67% eher schlecht finden.

    19% antworteten die Politik, wovon den geringen Einfluss der Politik 81% eher schlecht finden.

    2.

    \"Die meisten Unternehmen in Deutschland nehmen mehr von der Gesellschaft, als sie geben!\"

    73% stimmen dieser Aussage zu.

    3.

    \"Für die Unternehmen sind die Menschen nur noch ein Kostenfaktor, so wie es Maschinen sind !\"

    78% stimmen dieser Aussage zu.



    Der Einfluss der Wirtschaft wird durch die Tatsache untermauert, dass beim Bundestag über 1.700 offiziell registrierte Lobbyisten sich die Türklinken zu den Büros der Abgeordneten gegenseitig in die Hände drücken. Selbst der Gerhard beklagte bereits diese Situation.





    MfG Bollermann
  5. zitierenmitdenker schreibt am 29.04.2005 um 12:02 Uhr:Immer wieder die gleiche Diskussion.

    Superwolle aufrecht? Zynisch- ja. Überheblich- ja. Aber aufrecht? Und Demokrat?

    Na aber. Einen grösseren Verteidiger der \"Rechte\" der Arbeitgeber gab es selten.

    Und wer ein wenig rechnen kann, wird zugeben müssen, dass diese wohl eindeutig nicht die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Wie demokratisch ist er also? Würde man ihn Lobbyisten nennen, käme man der Sache erheblich näher.

    Immerhin sind wir in Deutschland schon wieder so weit, von der Gesellschaft an den Rand selbiger gedrückte Menschen zu diffamieren und Gedanken darüber laut zu äussern, wie man sie \"überwacht\" und reglementiert. Es ist also kein langer Weg mehr dahin, diese Menschen \"staatlichen Wohnraum\" zuzuweisen, z.B. in speziellen Lagern, sie also zu konzentrieren. Spart Wohnkostenzuschüsse. Das diese Lager dann zufälligerweise in der Nähe von z.B. VW, Thyssen, Mercedes, BASF und und und liegen, ist dann natürlich reiner Zufall. (Grund)Versorgt müssen diese Menschen ja schliesslich werden und da bot sich die Kantine besagter Werke doch bestens an. Dass das natürlich abgegolten werden muss durch entsprechende Leistungen ist doch nur Recht und Billig. Das alles im Namen aufrechter Demokraten - die mit den Hartz-Gesetzen im Namen des Volkes. H U R R A.

    Wenn man Menschen lange genug Blödsinn einredet, wird es nicht lange dauern und die Mehrheit g l a u b t daran. Und wird sich für diese Ziele einspannen lassen. Das war in der Vergangenheit so und wird sich auch in der Zukunft wiederholen.

    Der beste Beweis ist der Irak. Dann kommen Syrien, Nordkorea usw.

    Ich wiederhole es gern noch einmal: klingt \"Internationaler Terrorismus\" nicht genauso wieder wie \"Internationales Judentum\"??? Sind nicht die Menschen diesem Begriff als Inbegriff des Bösen schon wieder verfallen? Natürlich wieder unter dem Deckmantel der Demokratie.

    Wer also von Demokraten spricht, sollte eben doch mal langsam beginnen, die alten Philosophen zu studieren. Und sich z.B. auch einmal die Frage stellen, warum die Deutschen über nichts richtig abstimmen dürfen, z.B. Euro-Einführung, Europäische Verfassung, selbst über die eigene Verfassung durften sie es nicht nach der sogenannten Wiedervereinigung, obwohl es in eben dieser Verfassung vorgeschreiben war.

    Aufrechte Demokraten.

    Ich lache sehr hämisch.



  6. zitierenLyriost schreibt am 29.04.2005 um 12:45 Uhr:@ mitdenker Welche \"alten Philosophen\" meinst du denn? Doch hoffentlich nicht Lenin und Marx/Engels. Die ganz alten Philosophen konnten Philosophen sein, weil es Sklaven gab. Und die alte griechische Demokratie war die Demokratie der Oberschicht untereinander. Nur wenige durften mitreden oder gar mitentscheiden.



    \"Wenn man Menschen lange genug Blödsinn einredet, wird es nicht lange dauern und die Mehrheit glaubt daran\", sagst du. Und dann beklagst du, daß diese Mehrheit \"nicht richtig abstimmen\" kann. So richtig viel Sinn macht das nicht, was du sagst. Im übrigen glauben sehr viele an Blödsinn, weil sie ihn sich selber einreden. Meinst du nicht auch?
  7. zitierenSchnetzi schreibt am 29.04.2005 um 13:24 Uhr:Hier zweifeln aber sehr viele Menschen an unserer Demokratie, welche, das sollte man bei allem Übermut nicht vergessen, mit grössten Opfern unserer Befreier hart erkämpft wurde. Ich finde wir sollten unseren Befreiern dafür danken.
  8. zitierenLyriost schreibt am 29.04.2005 um 13:38 Uhr:@ schnetzi ... und Blumen zum Muttertag schicken. Ein Abwasch. In diesem Jahr können sich Schuldgefühle an einem Tag Bahn brechen.
  9. zitierenmitdenker schreibt am 29.04.2005 um 13:52 Uhr:@Lyriost

    Nun soll es ja noch ein paar mehr Philosophen gegeben haben als Marx. Und diese, eure \"Schreckgespenster\" Lenin und Engels würde ich nun nicht unbeding in die Kategorie der Philosophen einreihen wollen. Ich dachte da eigentlich so mehr an Kant und Feuerbach z.B. Ausserdem, wieviel Angst müsst ihr vor Marx haben, wenn er so verteufelt wird. Giordano Bruno wurde verbrannt, weil er die Wahrheit sagte, Galilei hat schnell noch widerrufen. Hunderte Jahre war die Erde eben eine Scheibe.

    Und 1923 wurde ein Lehrer in den USA ins Gefängnis gesteckt und angeklagt, weil er die Evolutionstheorie lehrte (\"Wer den Wind sät, ...). Ungeheuerlich, wie kann der Mensch vom Affen abstammen...

    Und genauso ist für Euch diese Gesellschaftsordnung für Ewig in Stein gemeisselt.

    Ungeachtet dessen, dass es keine absolute Wahrheit gibt (philosophisch gesehen).

    Aber für Euch scheinbar doch.

    Die Zeit wird Euch eines Besseren belehren. Auch wenn Ihr es nicht mehr erleben werdet.



  10. zitierenLyriost schreibt am 29.04.2005 um 14:21 Uhr:@ mitdenker Warum nennst du denn nicht gleich die Namen? Dann braucht man nicht zu fragen. Aber Kant und Feuerbach hatten es nicht so sehr mit der Gesellschaftstheorie. Da geht es mehr um Bewußtsein und Metaphysik. Und bei vielen ist Feuerbach nur bekannt wegen der berühmnten These von Marx: \"Die Pilosophen ... es kömmt aber darauf an sie zu verändern. Solcherart Veränderungsversuche haben wir aber gerade erst hinter uns. Wie wir gesehen haben, ist nichts auf ewig in Stein gemeißelt. Nicht mal Stein.

    Aber wie die Zeit mich eines Besseren belehren soll, wenn ich es nicht mehr erleben werde, das scheint mir doch sehr metaphysisch zu sein. Vielleicht der Einfluß von Kant? Nein, der hat klarer gedacht.
  11. zitierenmazze schreibt am 30.04.2005 um 16:20 Uhr:@schnetzi



    also mir persönlich sind sogenannte \"Nazis\" lieber als \"Schnetzis\".

    Die sagen wenigstens, was Sie wirklich denken.



    owt (ohne weiteren Worte) übersetzt in Deutsche für \"Schnetzi\"
  12. zitierenmazze schreibt am 30.04.2005 um 16:29 Uhr:Korrektur:



    owt ( ohne weiteren Text )
  13. zitierenmitdenker schreibt am 01.05.2005 um 00:00 Uhr:@Lyriost

    Eigentlich hast du recht. Die Zeit wird es zeigen. Wir (die Menschen) bleiben scheinbar tatsächlich unbelehrbar....

    Und weiterhin hast du auch recht mit der Behauptung, die alten Philosophen hätten sich mit dem Bewusstsein beschäftigt.

    Na eben. Eben mit dem bewussten Sein. Das jedoch scheint mir schwieriger erklärbar zu sein, als ich dachte.

    Vorhin kam ein Bericht über die Feiern zum Ende des Krieges in Vietnam. Sollte man einmal gespannt verfolgen. Vielleicht gibt es ja doch (wenigstens den Versuch) eines anderen Weges, eben mit Marktwirtschaft und einer Gesellschaftsordnung, die sich Sozialistisch nennt. Wieso soll es eigentlich nicht funktionieren mit einer Demokratie, wo alle partizipieren von wirtschaftlichen Erfolgen und eben nicht eine Minderheit. Nur weil es sogenannte Wirtschaftswissenschaftler bestreiten? Ach, übrigens, auch ein Virchow war ein fundamentaler Gegner der Evolutionstheorie. Und dieser Mann war bestimmt ein kluger Kopf.

    Hat übrigens nicht Goethe sagen lassen:

    \"es irrt der Mensch, solag er lebt...\"

    Deshalb auch hier noch einmal der schöne Satz des Jahres Null nach der Wiedervereinigung aus der Berliner Zeitung: \"Hätte ein Mensch nach den Bauernkriegen nach der Rolle der Kirche im Land gefragt, wäre ihm geantwortet worden: Die Kirche ist tot und wird sich nie wieder erholen...\"



    Für die heutige Zeit fällt mir dieses alte \"DDR-Gedicht\"

    (erster Preis für den Dichter damals: 3 Jahre Bautzen) wieder ein.

    Unter den Linden steht ja das reiterdenkmal des alten Fritz.

    Man sollte ein Plakat aufstellen:



    Friedrich, steig vom Sockel nieder

    und regiere Preussen wieder.

    Lass in diesen schweren Zeiten

    lieber uns\'ren Gerhard reiten.











  14. zitierenMachopan schreibt am 01.05.2005 um 05:17 Uhr:Den Bericht über Vietnam habe ich gesehen. Auch den \"Versuch\" die Beziehung zum Kriegsgegner USA, der dieses Land gnadenlos abgefackelt hat, zu normalisieren. Ob es gelingt und ob es dem Land gelingt tatsächlich ein \"soziales\" System aufzubauen und langfristig zu erhalten, daran habe ich allerdings meine Zweifel. Die Zeit wird es zeigen.

    Was allerdings den Friedrich auf dem Sockel angeht, so reimt sich das Gedicht zwar schön, doch Gerhard hätte das Pferd vom Friedrich nach kurzer Zeit zu Tode geritten.

    Und außerdem darf man nicht vergessen, dass der Gerhard ein Hannoveraner ist. Und die werden geritten - dieser vom Teufel.

    Wie sonst soll man sich die Veränderung dieses Menschen seit seinem Amtsantritt als Bundeskanzler erklären.

    So hat er <a rel="nofollow" href=\"http://www.dhm.de/lemo/html/dokumente/WegeInDieGegenwart_redeSchroederSylvesteransprache 1998/index.html\" target=\"_blank\">1998</a> angefangen. Man kann sich das nicht oft genug vor Augen führen um einschätzen zu können, was er uns heute über das Morgen erzählt.

    Der Mann lügt, wenn er den Mund aufmacht!
  15. zitierenSchnetzi schreibt am 01.05.2005 um 09:40 Uhr:@mazz



    Wenn Ihnen Nazis lieber sind wie Leute mit meinen demokratischen Ansichten, sind Sie wahrscheinlich selber ein Nazi!
  16. zitierenLyriost schreibt am 01.05.2005 um 12:36 Uhr:Wir tappen alle mehr oder weniger im Dunkeln und haben ganz unterschiedliche Lichter in der Hand: der eine eine Taschenlampe mit fast leerer Batterie, der andere eine Kerze, wieder ein anderer zündet immer mal wieder ein Streichholz an. Wir sollten uns nicht gegenseitig beschimpfen, weil so wenig Licht da ist. Schnetzi, das geht entschieden zu weit. Sich übereinander lustig machen, ja. Sich gegenseitig Argumente um die Ohren hauen, ja. Auf mögliche Denkfehler hinweisen, ja. Aber keine persönlichen Diffamierungen und keine derartigen Mutmaßungen. Da hört der Spaß auf. So, wie du die Frage formuliert hast, ist es keine Frage, sondern eine diffamierende Mutmaßung.
  17. zitierenmazze schreibt am 01.05.2005 um 12:57 Uhr:@schnetzi



    seit wann ist den WC ein anständiger Demokrat und meine Wenigkeit

    ein \"Nazi\"?



    Das sollten Sie in meiner ostfriesischen Bauernrunde nach 3 Glas Korn beim Ostfriesen- Frühschoppen nicht laut sagen und im Ruhrpott schon gar nicht.



    Es soll ja auch manchmal \"geschnetzeltes\" geben, weil Hartz IV nicht für ein ganzes Schnitzel reicht.



  18. zitierenSchnetzi schreibt am 01.05.2005 um 14:27 Uhr:NAZIS RAUS!
  19. zitierenMachopan schreibt am 01.05.2005 um 15:40 Uhr:@SCHNETZI: Erste Verwarnung! Hier gibt es weder NAZIS RAUS noch AUSLÄNDER RAUS !!!

    Sonst mache ich von MEINEM HAUSRECHT Gebrauch und dann heißt das: SCHNETZI RAUS.

    Ich denke, ich habe mich klar ausgedrückt.
  20. zitierenLyriost schreibt am 01.05.2005 um 16:09 Uhr:<img src=http://www.cosgan.de/images/smilie/konfus/p040.gif>
  21. zitierenSchnetzi schreibt am 01.05.2005 um 19:53 Uhr:AUSLÄNDER BLEIBEN -> NAZIS VERTREIBEN!
  22. zitierenLyriost schreibt am 01.05.2005 um 20:17 Uhr:Ein eigenes Land für die Doofen aller Länder – und einen hohen Zaun drumrum. Leider Illusion. Schon wegen der Größe.
  23. zitierenSchnetzi schreibt am 01.05.2005 um 21:14 Uhr:@Lyriost



    Ihre Forderung ist rassistisch und diskriminierend zugleich werter Herr Lyriost!
  24. zitierenLyriost schreibt am 01.05.2005 um 21:43 Uhr:@ Schnetzi Wieso rassistisch? Wir wissen doch aus der Genforschung, daß Dummheit kein Rassenmerkmal ist, sondern ein rassenübergreifendes Phänomen. Wieso diskriminierend? Ich habe doch nur ausgesprochen, was sich die antiintellektulistischen Menschen aller Länder sehnlichst wünschten, weil der tägliche Umgang mit den überspannten Nichtdoofen sie ungemein nervt. Das lassen sie doch oft genug im Rahmen ihrer Möglichkeiten verlauten. Ich hab mich nur in diese Menschen eingefühlt und ihre Sehnsüchte ausgesprochen.



    Natürlich habe ich nicht an Zwangsmaßnahmen gedacht, sondern Wahlfreiheit ist selbstverständliche Voraussetzung. So wie sich jetzt jeder seine Partei aussucht – es wird doch niemand hineingezwungen –, soll er sich dann aussuchen können, auf welcher Seite vom Zaun er leben möchte. Und wenn der Zaun dann durchsichtig ist, kann jeder, egal auf welcher Seite, denken, er wäre im Zoo – und sich über die Affen auf der andern Seite des Zauns (Gitter wäre zu teuer) lustig machen. Ich finde das o.k.
  25. zitierenSchnetzi schreibt am 01.05.2005 um 22:18 Uhr:Gut, dann find ich das auch o.k.
  26. zitierenvonWegen schreibt am 02.05.2005 um 03:03 Uhr:Wann endlich hört es auf, dass man Politiker in einer liberalisierten Marktwirtschaft für die Arbeitslosenzahlen verantwortlich macht? Politiker bestimmen weder die Bedingungen, unter denen global agierende Unternehmen ihre Gewinnpotentiale definieren, noch sind sie offensichtlich in der Lage, sich international so abzustimmen, dass überall gleichwertige Rahmenbedingungen für das Kapital existieren. Solange Wirtschafts- und Finanzpolitiker in der Hauptsache Nationalinteressen folgen müssen, braucht niemand sich über die Ergebnisse dieser Politik zu beschweren. Wer aber legt in Demokratien diese Nationalinteressen fest? Wir, die Wähler.
  27. zitierenLyriost schreibt am 02.05.2005 um 11:07 Uhr:@ von Wegen Auch o.k.
  28. zitierenSchnetzi schreibt am 02.05.2005 um 13:38 Uhr:@vonwegen



    bravo!!! sie treffen den nagel auf den kopf! kann mich dem nur anschliessen!
  29. zitierenKurz_Schluss schreibt am 02.05.2005 um 19:50 Uhr:\"Wir, die Wähler\" Ach ja, Das waren noch Zeiten...



    Mittlerweile ist Politik zu einer Art Betriebsratswahl verkommen. Der Wähler finanziert sich seine Vertreter, die im Falle eines Falles auch nicht mehr machen können, als lärmend danebenzustehen wenn Maximalgewinnler ihre 25% Eigenkapitalrendite auf den Rücken des Steuerzahlers verteilen, der für mehrere tausend Arbeitslose Investmentbänker aufkommen muß.


    Die Ironie der Geschichte: Da solidarisieren sich die Opfer des Raubtierkapitalismus mit den Hyänen der Betriebswirtschaft.



    Nationalinteressen werden nicht bei Wahlen festgelegt, sie werden maximal zur Diskussion gestellt - wertfrei und ohne jede Verbindlichkeit.


    Festgelegt werden Nationalinteressen beim Hosenkauf.



    Trillerpfeife im Mund, Bsirske im Kopf und Bangladesch am Arsch macht sich zwar schlecht in der ersten Reihe einer Demo zum 1. Mai,


    aber egal - haupsache sie war billig und keiner den man kennt könnte davon leben.




    Ich hatte es immer schon vermutet, aber jetzt ist es raus. Der Kassenzettel ist ein Stimmzettel.


    Wahrscheinlich muß man Kartenzahlungen deshalb auch unterschreiben.

    Nur Geld ist Macht.


    Wenn wir nicht höllisch aufpassen wird Schrempp Bundeskanzler mit Ackermann als Außenminister.



    Wedeking verläßt die APO, gründet die Grünen neu und der parteilose Esser wird Chef der Arbeitsagentur.


    Die darf er dann unter dem Jubel der Nation an die Engländer verhökern - das gibt nochmal ein paar Millionen.


    Nur Sysiphos Mehdorn bleibt Chef der Bahn - schließlich ist 2046 der Börsengang geplant, und einer muß es ja machen.





    Wenn wir das geahnt hätten! Von uns hat ja keiner was gewußt....

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