US-Visit

Die Chinesische Mauer sollte China vor den wilden Mongolenhorden schützen.
Der Limes die Römer vor den Germanen.
Die Maginotlinie die Franzosen vor den Deutschen.
Der Westwall das Deutsche Reich vor den Allierten.
Die Mauer in Berlin den Arbeiter- und Bauernstaat gegen die Republikflucht.
Der Eiserne Vorhang den Kommunismus vor dem Kapitalismus.
Mit SDI versuchten sich die Amis gegen Raketenangriffe und Atombombenangriffe der Russen zu schützen.
Habe ich noch irgendeine Mauer, Wall, Damm oder Zaun vergessen?
Jetzt wollen sich die Vereinigten Staaten von Amerika mit US-VISIT gegen den internationalen Terrorismus schützen.
"US-VISIT", so der Name des Systems, soll Einreisende schon überprüfen, noch bevor sie einen Fuß auf US-amerikanischen Boden gesetzt haben. Flugpassagierdaten in Verbindung mit nicht näher bezeichneten globalen Datenbanken sowie biometrischen Daten, die bei der Beantragung von Visen gesammelt werden, sollen bei dieser Aufgabe behilflich sein.
Seit Januar 2004 implementiert das Department of Homeland Security an allen US Flughäfen das neue US-VISIT Programm.
Bei "US-VISIT" werden biometrische Daten in Form eines Fotos und zwei digitaler Fingerabdrücke erfasst. Außerdem werden Name, Geschlecht, Geburtsdatum, Staatsangehörigkeit, Rassenzugehörigkeit, Religionsbekenntnis, Passnummer, Ausstellungsort, Wohnsitz, Telefonnummern, Email-Adressen, Bonusmeilen, Anzahl Gepäckstücke, besondere Essenswünsche, Visumnummer, Ausstellungsdatum und -ort, Registrierungsnummer und die Adresse während des Aufenthalts in den USA erfasst und durch einen Abgleich dokumentiert.
Datenzugriff haben verschiedene US-Behörden, wie etwa Einwanderungs-, Grenz- oder Polizeibehörden und konsularische Vertretungen. Die Datenerhebung erfolge bei den Reisenden, die Fluggesellschaften seien nicht verpflichtet, Daten zu übermitteln.
So werden im Rahmen des Advanced Passenger Information System (API) die in den Reisedokumenten von Passagieren und Crew enthaltenen Daten von Luftverkehrsgesellschaften eingelesen, gespeichert und nach Abfertigung des Flugzeuges an die Zoll- und Grenzbehörden der USA übermittelt. Beim Passenger Name Record (PNR) sind Luftverkehrsgesellschaften, die die USA an- oder überfliegen wollen, seit dem 5. März 2003 verpflichtet, den Zoll- und Grenzbehörden der USA den Online-Zugriff auf den Buchungsdatensatz zu ermöglichen, der für jeden Passagier im Reservierungssystem der Fluglinie gespeichert ist.
Die EU-Kommission hatte dem Abkommen zur Weitergabe von Flugpassagierdaten an die USA formell zugestimmt. Demnach dürfen die USA über jeden EU-Passagier 34 Daten von der Kreditkartennummer bis zu Bonus-Meilen erfassen und dreieinhalb Jahre lang speichern. Die EU-Kommission geht davon aus, dass die an die US-Behörden übermittelten Flugpassagierdaten nur zum vorgesehenen Zweck verwendet werden. Auch sei von den USA zugesagt worden, dass die Daten ausreichend gegen Missbrauch und unbefugten Zugriff geschützt sind.
Das beruhigt!
Ungemein!
Fast hatte ich befürchtet, dass das wieder so eine Falschmeldung ist, wie die Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein oder die Beteiligung des Irak beim Angriff auf das World Trade Center.
Visit US?
Wer?
Ich?
No Thanx! Erst wenn dort wieder "demokratische" Verhältnisse herrschen.

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ist doof, Rumsfeld ist doof, Bush (alle BushShits sind doof,
ich will keine USA keine Reise dahin keine, fetten Kinder,
keine verblödeten \"Broken Arrows\" keine \"Skull Heads\",
Babtisten, Methodisten ..., Faschisten ...
schönen sonntag, lil