Vaterschaftstest

Nun ist mir persönlich seit meinen ersten frühpubertärer Erfahrungen bis heute nicht klar gewesen, dass an der Zeugung eines Kindes außer Frau und Mann noch andere Personen beteiligt sein könnten. Es entzieht sich natürlich(!) meiner Kenntnis, wie die Frau Justizministerin den Zeugungsakt erlebt (vorausgesetzt, dass sie schon mal an einem teilgenommen hat) und welche Personen (an was anderes mag ich in diesem Zusammenhang gar nicht denken) dabei die Hände, bzw. andere Körperteile und/oder Gerätschaften im Spiel hatten.
Auch ist mir kein Fall bekannt, bei dem mehrere Frauen gemeinsam „ein“ Kind empfangen oder gar in einer Art kollektivem Geburtsvorgang geboren hätten oder bei der Geburt „ihres leiblichen“ Kindes nicht persönlich anwesend waren.
Sehr wohl aber kann sich mein von niedrigen Instinkten dominierter
männlicher Geist, sofern die Nutzung eines solchen noch nicht unter
strafrechtliche Konsequenzen gestellt wurde, durchaus vorstellen, dass
mehrere Männer an einem (natürlich ungewollten) Zeugungsakt beteiligt
sein könnten. Ob parallel oder seriell spielt bei der weiteren
Betrachtungsweise der folgenden Problematik keine wesentliche Rolle
mehr, denn die Natur hat es in ihrer unerschöpflichen Weisheit so
eingerichtet, dass nur eines der rund 300 Millionen Spermien die Chance
hat, sich den Weg zur weiblichen Eizelle (angelockt von dem
maiglöckchenähnlichen Duft, den die Eizelle ausstößt) als ERSTER zu
erschnüffeln. Nach Erkenntnissen der Schulmedizin kann man daher davon ausgehen, dass sich eine weibliche Eizelle (im Gegensatz zu ihrer Besitzerin) nur von einem einzigen (männlichen) Spermium befruchten lässt.
Mehr zu diesem hochinteressanten und wohl wichtigsten Thema der Menschheit kann jeder Mensch (Frau und Mann) bei Wikipedia nachlesen. Auch Ministerinnen steht diese Quelle der Informationsgewinnung und Bewusstseinserweiterung selbstverständlich offen.
Sie werden es nun vielleicht nicht glauben wollen, dass es jetzt ein Verfahren gibt, durch das mit fast 100%iger Sicherheit (99,9%?) auch noch nach Jahren festgestellt werden kann, wer dieses eine Spermium zur erfolgreichen Befruchtung einer Eizelle beigesteuert hat.
Und genau das will die Frau Justizministerin Brigitte Zypries jetzt unter Strafe stellen lassen, wenn die Besitzerin der Eizelle nicht vorher um Erlaubnis gefragt wurde und ihr Einverständnis erklärt hat. Die Begründung dazu muss man wirklich mehr als einmal lesen:
Weil die Persönlichkeitsrechte der befruchteten Eizelle sonst verletzt werden könnten!
Also ich war auch mal eine befruchtete Eizelle und vermute stark, dass auch die Ministerin Zypries in ihren frühen Anfängen ebenfalls nichts anderes war.
Ohne mir jetzt auf die zwischenzeitlich gewachsenen Schultern klopfen zu wollen, kann ich von mir durchaus behaupten, dass ich mich seitdem sowohl körperlich als auch geistig äußerst positiv weiterentwickelt habe.
Ich kann mir sogar an den Kopf fassen, wenn ich solche „Überlegungen“ von Ministerinnen in der Zeitung lese, auch wenn mir dabei erst mal der Hormonspiegel ansteigt.
Ähnlich ging es wohl meinem Geschlechtsgenossen Thorsten Overbeck aus Weyhe in Niedersachsen (Hallo Thorsten!), der sich in einer Leserzuschrift in der Zeitschrift „Der Spiegel“ wie folgt äußerte: «Es wäre doch nett, per heimlichem Vaterschaftstest prüfen zu können, ob das Kind, welches ich oft nicht sehen darf, weil Mama es nicht will, für welches ich kein gemeinsames Sorgerecht bekomme, weil es Mama nicht will, für dessen Mama ich aber Unterhalt zahlen muss, weil Mama nicht arbeiten will, überhaupt von mir ist, gerade weil Mama auch diesen Test nicht will. Liebe Frau Zypries, als Mann in Deutschland kann ich nur sagen: Kinder und Familie? Nein danke!»
Jetzt kann ich den lieben Thorsten ja durchaus verstehen, dass sich seine Spermien unter diesen Bedingungen wohl weigern werden dem verlockenden Maiglöckchenduft zu folgen.
Und ich kann nur hoffen, dass er mit der Veröffentlichung seines Namens und der Anschrift in den Medien keinen verhängnisvollen Fehler begangen hat und ihn nun bundesweit Besitzerinnen von befruchteten Eizellen (bislang sind keine männlichen Besitzer bekannt) als Spender des einen Spermiums (bislang sind keine weiblichen Spender bekannt) identifizieren.
Das wäre dann doch wirklich (sau)dumm gelaufen.
Denn schließlich kommen auf den Besitzer eines erfolgreichen Spermiums im Laufe der Jahre leicht Kosten von mehreren hunderttausend Euro zu.
Natürlich pro Spermium und Eizelle!
Das kann sich locker bis zum finanziellen Ruin der eigenen Existenz zusammenläppern.

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Mit Ereignissen wie \"Du hattest einen Verkehrsunfall - bist du weiblich dann setze neun Runden aus, bist du männlich dann zahle 20 Jahre lang Schadenersatz auch wenn du unschuldig bist oder gehe in das Gefängnis und begebe dich direkt dorthin. Gehe dabei nicht über LOS und ziehe nicht 4000 DM ein\".
Also ein bisschen fairer sollten die Spielregeln schon sein, denn wer einen anderen einer Tat beschuldigt, sollte nicht gleichzeitig das Recht haben die Aufklärung durch einen Test zu verhindern, sondern vielmehr zur Mitarbeit zur Aufklärung des Sachverhalts verpflichtet sein.
*mich.mal.so.ernsthaft.auf.die.männerseite.schlag*
in meiner frühen jugend fuhr man mir ab und an mit der aussage
übers maul: dafür bist du noch zu jung, das war daaaamals, als
du noch als \"quark im schaufenster\" lagst.....
nun versteh\' ich langsam und kann nur hoffen,
dass quark auf den index kommt!
es wär\' doch immerhin \'ne idee,
durch entsprechend schlechte
ernährung auch dieses
einsame,
letzte
spermännchen auszutricksen?
\'nen lotterleben führen,
rauchen was das
zeugs hält...
und dann dem richter/der ministerin das null-sperma
als beweis um die ohren hauen,
dass es nur so klebt -
jawohl !!
bahnbrechende
empfängnisverhütungsmethoden !!
*mir.mal.so.auf.die.auch.schön.gewachsende.but.weibliche.schulter.klopf*
dann das heer der gynokologen nach hartz IV abschieben -
minister + richter natürlich auch!
trotzdem,
solange männer verantwortlich leben/geld verdienen,
werden sie _manchmal_ von frauen und
meistens vom staat gemolken -
lebenslang.
\"da beisst die maus keinen faden ab\"
;^)
Nichts für ungut : es gibt ja auch ne Menge berechtigte Fälle , aber es ist zumindest einer Überlegung wert einen Test machen zu lassen (ja auch heimlich - denn welche Frau gibt denn schon die Einwilligung zur möglichen Einkommensschmälerung ? Vor allem wenn der Verdacht berechtigt ist ? Doch wohl keine, möchte ich meinen ) .
Jetzt möchte ich die gute Frau Zypries nicht der konspirativen Unterstützung von Unterhaltserschleicherinnen und Vaterschaftsbetrügerinnen bezichtigen , aber :
Ich fordere hiermit den Gleichstellungsbauftragten für Männer !
Ich fordere das Ende der Diskriminierung des Zahlviehs Ehemann ! ( auch und explizit ex-Ehemann!)
Es ist doch an der Zeit mal zu überlegen was für Schwach - bzw. Unsinnigkeiten seit der unseligen Alice Schwarzer sich hier ind diesem unseren(?) Lande sich den Weg brachen :
- die sprachlichen Verrenkungen der Ämter etc. um eine sprachlich Geschlechtliche Gleichstellung zu erreichen
- Die Frauenbevorzugungsbeauftragten
-die Frauenrechtlerinnen
-die Hardcoreemanzen die zwar gleiche Rechte für die Frauen fordern, aber bei gleichen Pflichten immer noch zurückschrecken , und auch im Restaurant zur Krönung noch als Dame behandelt werden wollen .
... die Liste liesse sich beliebig fortsetzen.
Ich bin wirklich für die Gleichstellung der Geschlechter . Ich halte nichts von den drei K (weder Kinder Küche Kirche noch Ku Klux KLan ) . Ich habe aber etwas gegen die Diskriminierung des Mannes an sich und vor allem der Väter .
Vielleicht wäre ja ein Anfang geschafft , wenn man die grundgute Justizministerin ( was hat die in der Familienpolitik zu suchen ? ) als staatssekretärin ins Familienministerium versetzen würde ? Damit sie demnaechst wenigstens ansatzweise weiss über was sie redet ?
Der heimliche Vaterschaftstest verstösst also gegen das Recht des embryos und auch des Kindes ? gegen deren persönlichkeitsrechte ? Und der Test mit Zustimmung der Frau nicht ? Da ist es also okay wenn in die Persönlichkeitsrechte des Kindes beschnitten werden ? Wie kann es im einen Fall richtig sein udn im anderen nicht ? Wennschon denn schon : entweder generelles verbot der Vaterschaftstests ( also auch zur Feststellung der Vaterschaft zwecks Unterhaltszahlung an die Frau ) oder keine Indiskriminierung wahrheitssuchender Familienväter .
So einfach kanns sein - aber irgendwie befuerchte ich , es ist zu einfach um von Politikern erkannt zu werden.....
Harkonlukas