Volkswagen

Natürlich nicht so ein KdF-Auto, dessen Kaufpreis in Höhe von 1.250
Reichsmark inklusive 60 Reichsmark für Sonderausstattung und 200
Reichsmark für Versicherung, man über Rabattmarken kleben ansparen
konnte.Nein, nein, ein richtiges Auto, ein maximales Auto für minimales Geld wird es nach Aussage von Marketingleiter Ludger Fretzen sein, das da ab dem 29. April im Jahre des Herrn 2005 knapp 70 Jahre später in den Schaufenstern der VW-Vertragshändler auf seine Käufer warten wird.
Ab 8.950 Euro wird das Autochen in der Minimalausstattung mit vier Sitzen, zwei Airbags und
ABS angeboten. Irgendwelche Statussymbole wie Seitenairbags, Zigarettenanzünder, Nebelscheinwerfer oder die Farben Rot, Schwarz und Gelb müssen extra bestellt und bezahlt werden. Auch Servolenkung, Klimaanlage, elektrisch verstellbare Außenspiegel,
Zentralverriegelung oder ESP gehören nicht zum Basispaket.
Während das Basismodell, mit ergonomischen Tretpedalen, keine Mühe hat die europäischen Abgasvorschriften zu unterschreiten, benötigt das E-Klasse Modell mit dynamobetriebenem Einzylindermotor einen Elektrosmogkatalysator mit Feinstaubfilter.
Auf Wunsch sind beide Modelle auch mit vier Rädern lieferbar.
Unter 10.000 Teuronen soll das Basismodell des Volkswagens mit dem lustigen Namen „Fox“ kosten. Jegliche Namensähnlichkeit mit dem Spürpanzer deutscher Bauart ist rein zufällig und lässt nicht auf einen ähnlichen militärischen Hintergrund schließen, wie annodunnemals bei dem KdF-Gefährt.
Warum das Teil so günstig ist, wollen Sie wissen?
Na weil der Fox zu 100% in Brasilien gebaut wird und da sich die Brasilianer das Ding selbst nicht leisten können, muss die Produktion in Deutschland an den Bürger gebracht werden. Natürlich unter Berücksichtigung der in den letzten Jahren extrem gefallenen Kaufkraft bundesdeutscher Arbeitsloser, die nach längerer Einlern- und Gewöhnungsphase in die Aussichtslosigkeit ihrer Lage wieder mehr Mut zum Drittwagen zeigen.
Kraft durch Freude halt.
Das war das Motto der so genannten Arbeitsfront, einem von den Nationalsozialisten erzwungenen Zusammenschluss aller Arbeitnehmer- und Arbeitgeberverbände.
Stellen Sie sich das heute mal vor.
Übrigens soll von den mehr als 300.000 Menschen, die bis Kriegsende Raten für ihren Kdf-Wagen angespart hatten, niemand etwas für sein Geld bekommen haben.
Doch die Stadt des KDF-Wagens, den Ortsteil Steimkerberg und die Strasse Unter den Eichen gibt es noch. Die Stadt heißt heute Wolfsburg. Ob es allerdings das Haus mit der Nummer 48 noch gibt und wer dort wohnt, das konnte ich leider nicht in Erfahrung bringen.
Ist auch nicht so wichtig, aber ich würde gerne mal mit so einer Rabattkarte zum VW-Händler gehen und meinen "Fox“ abholen, denn aus den 990 Reichsmark von damals wäre mit Zins und Zinseszins bis heute sicher zumindest ein gute Anzahlung auf den Kaufpreis des brasilianischen „Fox“ geworden.
Oder wurden in Sparkarten geklebte Marken bei der Währungsreform etwa nicht umgestellt? Bei der Berechnung des Vermögens der ALG II Antragsteller wurden sie aber doch sicher als "geldwertes Sachvermögen" berücksichtigt um die Ablehnung des Antrags begründen zu können.

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und - machopan neigt nun manchmal zu drastischen bildern und vergleichen. wer will das denn verbieten wollen?
Ich meine, man sollte schön auf dem Teppich bleiben und es so sehen, wie es gedacht ist. Wichtig ist der Inhalt, nicht das darin enthaltene Symbol.
Wer Machopan braunes Gedankengut unterstellt oder gar in eine Ecke mit den zahlreichen Sympathisanten der dritten Reiches stellen will, hat offensichtlich übersehen, dass da ein denkender Mensch seine Kommentare abgibt. Demzufolge wäre es ein antagonistischer Widerspruch, ihm rechtsradikales Gedankengut zu unterstellen.
Ach ja, mein Vater hatte auch angespart. 500 Reichsmark standen auf diesem Zettel. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass er je etwas zurückbekam - oder fast einen halben VW. Wir mussten Trabbi fahren...
Nun gehört zugegebenermaßen der Herr Bundesschröder zu meinen speziellen Lieblingsfeinden, aber ausgerechnet in dem Text, über den Sie sich so aufregen, ausgerechnet in dem Artikel wurde der Bundeskasper überhaupt nicht erwähnt.
Somit kann er auch nur durch Nichterwähnen in den Dreck gezogen worden sein.
Und gepostet wurde auch kein \"Hakenkreuz\", sondern eine KDF-Wagen-Sparkarte aus dem Jahre 1941. Den geschichtlichen Hintergrund können Sie bei http://www.kdf-wagen.de nachlesen Damals war das Hakenkreuz ganz offiziell ein Hoheitszeichen des \"Deutschen Reiches\". Es wird mir daher intellektuell für immer verschlossen bleiben, warum man daran Anstoß nehmen kann.
Also erst lesen, dann lange nachdenken und wenn es dann noch Unklarheiten gibt, dann erst schreiben.
Für einen konstruktiven, auch konträren Dialog bin ich immer zu haben. Auf diesem Niveau mag ich auch gerne weiter über Hakenkreuze diskutieren. Aber dann bitte auch lesen was geschrieben steht. Ansonsten sollten wir es lassen.
Dann habe ich mir den <a rel="nofollow" href=\"http://www.blogigo.de/schnetzi#\" target=\"_blank\">Schnetzi-Blog</a> angesehen und mir wurde klar, dass das keine Scherze sind.
Schnetzi meint das wirklich so, wie er es schreibt.
Dafür ziehe ich meinen Hut vor ihm, auch wenn es mir lieber wäre, er würde seine Lebenserfahrung und seine politische Überzeugung in seinem eigenen Blog zum Ausdruck bringen.