Zahlensalat

Zwei mal drei macht vier – widde widde witt und Drei macht Neune
Ich mach' mir die Welt, widde widde wie sie mir gefällt ....
Nein, das singt nicht nur Pippi Langstrumpf. Das ist jetzt auch das neue Rechenverfahren bei der "Bundesagentur für Arbeit" nachdem Anfang des Jahres 2004 noch nach der Methode "Eene meene muh und raus bist du" gerechnet wurde.
Nach Ansicht von Frank-Jürgen Weise, dem Chef der Bundesagentur für Arbeit, könnten die Arbeitslosenzahlen schon Anfang nächsten Jahres auf fünf Millionen ansteigen.
Um neue Schreckenszahlen vom Arbeitsmarkt zu verhindern, will Weise die bisherige Berechnungsmethode der Arbeitslosenzahlen ändern lassen. Wer keinen Job suche, sondern mit der Arbeitslos-Meldung nur seine Leistungsansprüche aufrechterhalten wolle, dürfe in der Statistik nicht mitgezählt werden.
Denn durch die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe zum neuen Arbeitslosengeld II müssen sich 250.000 bis 300.000 bisherige Sozialhilfeempfänger arbeitslos melden, wenn sie weiter Geld bekommen wollen.
Aus der "Arbeitslosenstatistik" müsse deshalb eine "Jobsucherstatistik" werden, meint Weise.
Dieses Verfahren hat Methode, hat man doch erst Anfang des Jahres alle Arbeitslosen aus der Statistik genommen, wenn sie an einer Fortbildungsmaßnahme teilnehmen und dadurch dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen.
Eigentlich habe ich immer gedacht es würde genügen ohne Arbeit zu sein, um arbeitslos zu sein. Und dann habe ich noch im Ohr, wie der Herr Weise beim letzten Mal die Arbeitslosenzahlen präsentiert hat. Vierkommaeinsmillionen sollten es sein, wie immer ein saisonabhängiger, leicht rückgängiger Anstieg. Wenn jetzt die dreihunderttausend Sozialhilfeempfänger noch dazu kommen, dann sind das zusammen ....
Lassen sie mich mal rechnen.....
Also, das ist gar nicht so einfach, weil man ja nicht genau weiß, wie viele Arbeitslose zum Zeitpunkt der nächsten Zählung auf einem Fortbildungskurs weilen (müssen).
Und unter Berücksichtigung der saisonalen Dunkelziffer, der vom Statistischen Bundesamt ermittelten Schwarzarbeitsrate und der politisch eingefärbten neuen Nürnberger Rechenmethode werden wir es sicher nicht so genau erfahren (dürfen).
Aber wenn der Herr Weise der Presse jetzt schon erzählt, dass es (offiziell) über fünf Millionen sein werden (könnten), dann .....
Dann sind sicher alle Aus- und Fortbildungsplätze belegt!
Mich erinnert die Art und Weise wie unsere Regierung mit der Arbeitslosigkeit umgeht, an die Geschichte von dem Mann, der unter Durchfall litt und deshalb seinen Hausarzt aufsuchte (das war noch vor der Schmidtschen Gesundheitsreform).
Nach der Untersuchung schrieb der Arzt seinem Patienten ein Medikament auf, das ihn von seinem Leiden erlösen sollte. Nachdem der Patient die Praxis verlassen hatte, bemerkte der Arzt, dass er dem Patienten statt einem Medikament gegen Durchfall ein starkes Beruhigungsmittel verschrieben hatte.
Als er einige Tage später dem Patienten zufällig auf der Straße begegnete erkundigte er sich daher besorgt nach dessen Befinden.
"Ach ganz gut Herr Doktor", meinte der Mann, "ich scheiße zwar immer noch in die Hose, aber es macht mir jetzt nichts mehr aus".
Und ich geh mich jetzt erbrechen!
Ich glaube ich kann den "Nürnberger Zahlensalat a la Weise" nicht vertragen.
Kotz würg!

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hab ich dich doch früh morgens ertappt ;-)
liebe Grüsse von mir *ähem*
Was tapsest du zu früher Stund
so allein durch dunklen Forst von Internet!
Scheusest du nicht die Gefahr?
Haust dort doch ein schrecklich Tier, gar stark behaart,
das ist nicht zu den Kindern nett.
Es frisst sie auf
samt zarter Haut und rotem Haar
das ist zwar traurig aber - .... geschwindelt
Wish you a happy day.
\"Der Wolf ist das Tier des Jahres 2003.
Damit hat die Schutzgemeinschaft Deutsches Wild ein Tier ausgewählt,
dass in Deutschland lange Zeit ausgestorben war.
Jetzt kehrt der Wolf über Polen hierher zurück.
Auf einem Truppenübungsplatz in Sachsen fühlt sich ein Rudel bereits so wohl,
dass die Tiere wahrscheinlich schon zum zweiten Mal Nachwuchs bekommen haben.
Die Auswahl zum Tier des Jahres ist eine gute Gelegenheit,
das Bild vom bösen Wolf in der Öffentlichkeit gerade zu rücken,
denn viele Menschen haben nach wie vor Angst vor diesem scheuen Raubtier.\"
ich begegne dem Wolf jede Nacht ohne Angst noch Arg.