madeinheaven

30.11.2015 um 15:51 Uhr

Ich bin Organspender

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Leben

Nachdem ich, zum wiederholten Mal, gelesen habe, dass die Zahl der Organspender zurückgegangen ist, dachte ich mir, ich bekenne mich zum Organspenden.

Wie kommt es dazu?

Ich hatte 2012 einen Unfall und kam in eine Unfallklinik. Dort sah ich zu meinem Erstaunen eine Wand mit lauter Organspendeausweisen. Was mich verwunder, bis heute, warum nur in einer Unfallklinik, warum nicht in jedem Krankenhaus? Was kann ich, sprich mein Körper, nach meinem Tod noch gutes tun? Warum sollte, gerade ich, nicht als "Ersatzteillager" für andere Menschen her halten? Ja, ich bin Raucher und so kann es sein, dass nicht alles verwendet werden kann. Meine Nieren könnten aber anderen Menschen neue Lebensqualität bringen. Auch andere, mir unbekannte Organe bzw. Gewebe ebenso. Nicht ich entscheide, sondern Ärzte, was sie von mir verwenden können. Wenn ich Tod bin, ist mir das egal, weil ich nicht mehr lebe. Es würde mich aber freuen, wenn Teile von mir, nach meinem Tod, weiterleben und, wenn auch nur kurz, anderen Menschen helfen.

Wer sich nun angesprochen fühlt, wer denkt: Ja, warum eigentlich nicht, der kann sich hier genau informieren:

http://www.organspende-info.de/

Ich würde mich freuen, wenn die Anzahl der Organspender in Deutschland endlich wieder steigen würde. Auch wenn ein Schatten auf den Machenschaften von Organhandel liegt, oder gerade deshalb, bitte ich jeden darüber nach zu denken.

Wenn ihr tot seid, was passiert mit eurem Körper?

Warum nicht helfen?

Sagt man durch Organspende nicht ja zum Leben?

Kann man mehr machen, als sich anbieten?

Einfach mal darüber nachdenken.

28.11.2015 um 18:35 Uhr

Bei aller LIEBE...

von: madeinheaven   Stichwörter: Musik

Stimmung: kopfschüttelnd

... zu der fantastischen Sängerin ADELE, Live werde ich sie mir niemals ansehen. Nach einem Hinweis von mir, auf ihre 6 Konzerte in Deutschland im Mai 2016, schreib mir gerade eine liebe Freundin, ich sollte mir mal die Preise ansehen. 

Bei aller Liebe, das ist pure Abzocke. Berlin günstigstes Ticket: 179 Euro. Köln kann da aber noch einen drauf setzen: günstig da: 199 Euro.  

So weit kann keine Fanliebe gehen.  

27.11.2015 um 10:41 Uhr

Blog schreiben

von: madeinheaven   Stichwörter: Gedichte

Wünsche, Träume, Gedanken
die sich um uns ranken,
die uns beschäftigen, erfreuen
manchen Text, den wir bereuen.
Gefühle und auch Liebe
bei manchen auch die Triebe,
jeder wie er eben will
kein Finger bleibt hier still,
denn jeder muss was schreiben,
oder sich an Texten aufreiben.
Für manchen ist es ein Tagebuch
auch der freut sich auf Besuch.
Ich lese hier recht gerne,
über Hölle und auch Sterne.
Der Blog bringt es an den Tag
was keiner je hat gesagt.
Zu schreiben fällt nicht schwer.
Den Blog zu füllen, mehr und mehr.
Wenn man dann noch Gleichgesinnte trifft
sich vor Lachen bald besch...,
dann ist man angekommen hier im Blog,
man brauch nie mehr einen Doc,
weil man einfach auf einer Welle schwimmt
und in der Freundschaft alles stimmt.

 

Darum schreibt doch bitte weiter,
denn mit euch ist es sehr heiter.
Ich danke euch vielmals dafür,
auch für euer tolles Gespür.
Für die Freude, die ihr mir macht,
oftmals am Tag, aber auch in der Nacht.
Ja, so manche Nachricht hab ich gelesen
so, als wär ich glatt dabei gewesen.
Ich danke euch, für euer Leben,
für all das was wir uns geben.
Ja,ich sehe es genau so!
Danke auch an den Blogigo,
denn ohne die Plattform wär das nicht,
ohne ihn gäb es kein Licht,
was mich erleuchtet in der Nacht
und mich manchmal um den Schlaf gebracht.
Doch heute ist ein neuer Tag,
drum schreib, was ich so mag.
Lasst uns gemeinsam danach streben,
nach einem abwechslungsreichen Leben.

 

27.11.2015 um 01:35 Uhr

Noch keine Idee für das passende...

von: madeinheaven   Stichwörter: Just, for, fun

... Weihnachtsgeschenk? 

Nun, meine liebe Leserinnen, wie wäre es mit einem Handtuch für den Herzallerliebsten? Dann könnte er dies machen: 

 

 

26.11.2015 um 02:28 Uhr

so, das habt ihr jetzt davon. ..

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: grinnns

... oder ich? 

So viele Leser und fast keine Kommentare.

Jetzt hab ich einen Knubben.

 

Was solls, man lebt nur ein mal! Wütend 

25.11.2015 um 09:24 Uhr

Musik ist mein Leben

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Leben, Gesellschaft, Liebe, Musik

Musik beschreibt Stimmung, Musik kann ganz viel bewirken, ganz viel zeigen. Sie kann einem aus der seelischen Tiefe herausführen, sie kann uns wieder auf den Boden zurück holen, wenn man abzuheben droht. Ich tanze nicht, ich fühle die Musik und weil dem so ist, habe ich einen Musikblog eröffnet, der die Vielfältigkeit der Musik aufzeigen soll. 

 

 http://www.blogigo.de/Musikmadeinheaven

 

Ich freue mich, wenn ich Menschen mit Musik erreichen kann. Nicht alles, was ich dort veröffentliche, wird gefallen, begeistern. Das ist okay, weil mein Geschmack ist nicht der Geschmack von allen Lesern. Ich hoffe dennoch, dass ich mit diesem Blog Menschen erreiche, die einfach etwas Spaß haben mit dem Klang von Instrumenten, mit Stimmen, die aus ihrem Herzen singen. Das wäre mein Wunsch.

 

24.11.2015 um 16:11 Uhr

Die Bratwurst

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Leben, Gesellschaft, Liebe

Stimmung: lächelnd

Ich weiß nicht, wie ich darauf kam, aber den ganzen Tag geht mir eben jene Geschichte durch den Kopf und ich kann sie einfach nicht vergessen. Was macht ein Blogger in dem Fall? Er schreibt es auf, damit er es ablegen kann.

 

Es ist ca. 33 Jahre her, ich hatte mein erstes Auto, einen R4 und machte mich irgendwann in einen nahen und doch fernen Ort. Dort war irgendeine Veranstaltung, ich meine ein Konzert.
Na, jedenfalls stand ich irgendwann in der Nähe einer Bratwurstbude und da stand sie. Ich habe das Bild noch heute vor den Augen: sie biss in ihre Bratwurst und das Fett lief ihr links und rechts aus den Mundwinkeln. Das war es nicht, was mich so faszinierte, sondern ihre Ausstrahlung. Blaue Augen und eine rotblonde Lockenpracht und sie strahlte und das Fett lief...
Wie gesagt, ich habe nie zuvor eine Frau gesehen, die so, auf diese Art, eine Bratwurst aß und ich werde es wohl auch nie mehr sehen.
Nun gut, ich stand also da und gaffte sie regelrecht an. Irgendwann sagte sie dann: Hallo. Ich war total perplex und doch kamen wir irgendwie ins Gespräch und es hatte ganz plötzlich BÄMM gemacht. Ich weiß nicht, was mich trieb, ich weiß nicht, was sie trieb, ich weiß nur, dass wir dann irgendwann im R4 landeten und dann haben wir uns unterhalten bis die Sonne wieder aufging. Ja, es war nur Unterhalten, na gut, fast nur... Fröhlich
Also über 30 Jahre vergehen und dann lese ich vor Monaten eine Anzeige: Herilpraktikerin Annette E. mit Bild und Adresse und ich denke nee, das kann nicht sein. Schau an, die Bratwurst und immer noch so hübsch wie damals. Klar, etwas älter, aber immer noch das Strahlen, diese Aura. Was mich verwundert, immer noch mit Mädchennamen, also nicht verheiratet. Nun, war es jetzt gut, oder war es schlecht, dass ich damals meine Missi schon kannte - kannte, nicht zusammen.
Was wäre, wenn?
Wenn sie keine Bratwurst gegessen hätte...

 

24.11.2015 um 05:28 Uhr

Kristalle an den Fenstern

von: madeinheaven   Stichwörter: Winter

Erstmals waren heute morgen die Scheiben der draußen parkenden Autos vereist. 

Ein schönes Augenspiel, wenn die Straßenbeleuchtung darauf fällt. Wohl dem, der eine Garage hat.  

23.11.2015 um 16:14 Uhr

Irgend etwas hab ich falsch gemacht....

von: madeinheaven   Stichwörter: Gesellschaft

...all die Jahre. Traurig
Hab gerade eine Werbung gesehen und da sagt die Frau doch: WER FRÜHER KOMMT, HAT MEHR DAVON.

Also, wenn ich dran denke, was meine Frau dazu sagen würde... VerrücktVerrücktVerrückt

22.11.2015 um 15:21 Uhr

Weinpobe mit viel Spaß

von: madeinheaven   Stichwörter: Gesellschaft, Freunde, Verein

Stimmung: erschöpft, aber froh

Gestern Abend hatten wir eine närrische Weinpobe und es war wieder sehr lustig. Neben mir saß die 17jährige Flamme von Junior. Sie hatte letzte Woche ihren ersten Wein getrunken und ich versuchte ihr zu erklären, wie das ist mit einer Weinpobe. Die sieben Sorten schaffte sie nicht, nach der 5. winkte sie ab und sie meinte trotzdem, es sei ein schöner Abend gewesen. Ich versuchte ihr zu erklären, dass das auch von der Herzlichkeit kommt, die in der Vereinsarkeit steckt. Wenn denen, die auf der Bühne stehen, oder so wie gestern einfach was vorführen, gelingt, dann kommt das auch beim Publikum an und dann fühlt man das auch. 

Es ist auch schön gewesen, dass die Sängerin der Band, die auch am Geburtstag meiner Frau da war, mier sagte, meine Rede auf meine Frau hätte sie tief beeindruckt. Sie wünschte sich, ihr Mann würde ihr mal einen Satz sagen, was ich zum Ausdruck brachte und ich hätte gleich eine ganze Rede geschrieben. Nun, so hatte ich es noch nicht gesehen und ich bedankte mich bei ihr mit einem festen Drücken.

 Bis eeben gerade haben wir aufgeräumt und gespült. Ich hab die leeren Flaschen derweil entsorgt. Ja, ich weiß, das macht man Sonntags nicht, aber ich weiß, wo ein Container steht, der etwas außerhalb vom Wohngebiet ist. Knapp 70 Leute schafften 100 Flaschen Wein und Sekt. Klar, war ja auch alles im Preis inbegriffen. Allerdings haben sie nicht alles geschafft. Vor allem vom Essen war noch reichlich über. Die Kalkulation ist einfach zu gut gemeint. Viele Gäste nahmen Essen mit nach Hause und trotzdem gab und gibt es immer Reste.

Jetzt noch ein bisschen die Füße auf die Couch und Gott einen guten Mann sein lassen.  

21.11.2015 um 15:28 Uhr

Mal ein bisschen Stimmung in den Laden bringen

von: madeinheaven   Stichwörter: Musik


 
 
Bei 1.26 geht das Licht aus und man denkt: ups, das war´s, aber nein, da legen die erst richtig los. Ist schon Irrsinn, Carlos Santana ist zwischenzeitlich unglaubliche 68 Jahre alt. Er steht auf der Bühne, kaut Kaugummi und entlockt seiner Gitarre Klänge, die so nur ganz wenige hin bekommen.

21.11.2015 um 10:45 Uhr

Auf 2 Hochzeiten tanzen....

von: madeinheaven   Stichwörter: Verein, Gesellschaft

Stimmung: noch ruhig

So, das haben wir jetzt davon...

Letzte Woche der Missi ihr Geburtstag, jetzt kommen zwei Termine zusammen. Glühweinstand und Weinprobe an einem Tag. Also müssen wir uns aufteilen. Die Missi bereitet die Teller mit dem Essen für die Weinprobe vor, ich bringe den Glühwein zum glühen. Muss mal schauen, ob ich noch beim Standaufbau helfen soll.

Tja, so ist das, wenn man in einem Verein mitmacht. Monatelang nichts und jetzt geht es Knall auf Fall und das die nächsten 3 Monate.

Wer Arbeiten kann, der kann auch feiern und das machen wir heute Abend. Weinprobe mit 7 Weinen und  zuvor einen Winzersekt. Zwischen den Weinen gibt es kurze Sketche und entweder Käse- oder Wurstplatte, je nach dem, was man bestellt hat. Dazu Tischwein und Wasser bis zum Abwinken. Danach ist Tanz angesagt, mit open End. Ich überlege schon den ganzen Morgen, was ich anziehen soll. Dressed, aber nicht over dressed. Anzugshose weg, Lederhose raus und weißes Hemd. Soll ich die neue Kappe anziehen, die ich gestern bekommen habe?

Ach, noch gar nicht erzählt. Gestern kamen sie - endlich -  die Kappen. Es ist meine Erste und ich hab ja auch lange genug darauf gewartet. Als ich den Preis hörte, musste ich schlucken, aber es hat sich gelohnt, das Warten und der Preis. 150 Euronen pro Kopf. Na, dafür Maaßarbeit und Handarbeit und wie gesagt, lange darauf gewartet. 

Also keinen Kappe heute Abend, denn sonst sehen die hinter mir ja nix. Aber Spaß - davon reichlich!!!!

 

20.11.2015 um 07:33 Uhr

Ich bin anders, na und?

von: madeinheaven   Stichwörter: Gesellschaft, Respekt

Bevor ich beginne möchte ich, wenn möglich, dass ihr dieses Lied einschaltet und es während meinem Geschriebene im Hintergrund laufen lasst.

 

 

Diesen Blog schrieb ich erstmals im Januar diesen Jahres nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo. Ich glaube er hat in seiner Aussagekraft nach den erneuten Anschlägen in keinster Weise verloren, deshalb erlaube ich mir ihn hier nochmals zu zitieren: 

 

Ich bin kein politischer Mensch, ich bin zwar Christ, aber kein sogenannter guter. Ich verurteile, was gestern in Paris passiert ist und ich verurteile die Folgen, die sich daraus ergeben, wenn diese mit Gewalt in Verbindung stehen.

Ich kämpfte lange mit mir, ob ich einen Blog über PEGIDA schreibe, oder nicht. Ich finde, nun ist die Zeit da, weil ich Gefahr sehe, dass diese Gruppe zu einer Masse wird. Gegen was wird dabei demonstriert?
Gegen den Islam, gegen Menschen, die einen anderen Glauben haben.

Leute, habt ihr nicht aus der Geschichte gelernt?

Hatten wir dieses Spektakel vor 80 Jahren nicht schon einmal? Damals waren es nicht die Islamisten, damals waren es Juden. Was hat es gebracht? Abermillionen Tote. Menschen, die für das fanatische Denken starben. Nein, es war kein Glaubenskrieg, das war "nur" ein Nebenkriegsplatz.

Das Abendland, was auch in dem Namen Pegida steckt, ist natürlich auch außerhalb des 2. Weltkrieges, nicht ganz ohne Schuld. Ich denke an die christliche Inquisition im Mittelalter, bis hin zur Hexenverbrennung.

Wollen wir so weit gehen? Wollen wir Männer und Frauen umbringen, weil sie eine andere Haarfarbe haben, eine andere Hautfarbe haben? Wo fangen wir an, wo hören wir auf? Alle Personen mit roten Haaren - Kopf runter. Alle Schwarzhaarigen - Kopf runter. Alles, was anderen Glaubens ist - Kopf runter. Alles was erfolgreicher ist, als ich - Kopf runter. Jeder, der etwas besser kann, als ich - Kopf runter.

Was bleibt?

Eine mordende Gesellschaft. Eine Gesellschaft, die jeden verurteilt der anders ist, vielleicht irgendwo, in irgendetwas besser ist, einen anderen Glauben hat.

Das hat hätte dann die Folge, dass wir im 3. Weltkrieg landen.

Wer will das?

Keiner!

Nur, was können wir, was kann ich dafür tun, damit Missverständnisse erst gar nicht aufkommen, damit ich Respekt vor anderen Gedanken habe, anderem Glauben habe?

Ich persönlich frage nach. Ich versuche das Denken und das Handeln von anderen Menschen zu verstehen. Ich habe gerade gestern einen Mailkontakt gehabt, mit einer Person, bei der ich die Handlungsweise nicht verstehe. Ich muss es auch im Endeffekt nicht verstehen, muss nur dem Menschen den Respekt für sein Handeln entgegenbringen.
Nun könnte man sagen: hoho, der Heaven bringt den Attentätern von Paris Respekt entgegen. Nein, das kann ich nicht, denn ich bin jemand, der verurteilt, wenn Menschen mit Gewalt umgehen. Das hat nichts mit Respekt zu tun. Diese Menschen haben andere Meinungen, andere Denkweisen nicht respektiert, womit sie meinen Respekt verspielt haben.

Für mich ist jeder Mensch zuerst einmal ein Mensch, ein Bruder, eine Schwester.
Dieser Mensch hat es selbst in der Hand den Respekt, den ich ihm entgegenbringe auszubauen, oder eben zu verspielen.
Das Verspielen kann sehr schnell gehen und wäre dann auch ganz schwer zu reparieren, denn wer mich menschlich enttäuscht, der hat es ganz schwer. Allerdings liegt es mir sehr fern, jemanden, weil er mich nicht respektiert, meine Meinung nicht respektiert, meine Einstellung zu meinem Glauben nicht respektiert, zu töten.

Was will ich mit all diesen Worten eigentlich sagen?

Es wird immer wieder Menschen geben, die andere töten. Meine Bitte, mein Apell: verurteilt diese Menschen, verurteilt nicht ihre Religion, ihre Hautfarbe, ihr Aussehen, sondern das, was sie getan haben. Diese Attentäter von Paris sind vielleicht Islamisten. Diejenigen, die daraufhin einen Anschlag auf eine Dönerbude verübten, waren vermutlich keine Islamisten. Vielleicht Christen, vielleicht... Das ist egal, weil der Glaube nichts mit der Tat als solches zu tun hat. Es ist immer der Mensch der dahinter steckt. Menschen, die sich nicht verstanden fühlen, Menschen, die sich minderwertig fühlen, weil der Respekt in ihrem Leben fehlt. Leute, die keinen Respekt fühlen, deshalb auch keinen Respekt weiter geben können.
Geduld, Respekt, Meinungsfreiheit sind Dinge, die in unserer Gesellschaft eine größere Rolle spielen sollten. Ich muss nicht mit allem einverstanden sein, wie meine Umwelt denkt, wie sie handelt. Ich muss dem Menschen nur Respekt gegenüber bringen und vor allem Gewalt verurteilen. Gewalt, die von einzelnen Menschen durchgeführt wird. Nicht von Glaubensgruppen, nicht von den Anderen, sondern nur von dem Menschen. Er trägt die Schuld und nicht die Masse.

Wie ist es denn hier im Blogigo?

Ihr schreibt mit jemanden und wisst nichts von der Person, außer dem, was sie selbst schreibt. Ihr schenkt dem Glauben, selbst, wenn es Lüge wäre, denn ihr kennt die Person nicht. Es gibt Dinge, die euch interessieren, ihr lest weiter, oder Dinge, die euch nicht interessieren, die werden nicht angeklickt. Respekt haben aber alle verdient, die hier etwas schreiben, denn sie öffnen sich, sie teilen sich mit, auch wenn es mich persönlich nicht interessiert. Sie haben eine Meinung und die sagen sie und ich respektiere das.

Ich finde, da liegt der richtige Umgang mit den Mitmenschen

 

19.11.2015 um 18:38 Uhr

November Blues

von: madeinheaven   Stichwörter: Freitod

Stimmung: immer wieder erschüttert

Es ist November und schon beginnt die Hochsaison. Wer an einer Felswand lebt, der erlebt, wie sich andere Menschen das Leben nehmen. Monatelang war Ruhe und jetzt innerhalb von 10 Tagen springen 2 Menschen in den Tod. 200 Meter freier Fall und du kannst sicher sein, es nicht zu überleben. So schön das Felsmassiv im Sommer ist, so magisch ist es in der Zeit der Einsamkeit. Keine Presse erfährt davon, um es Nachahmern nicht als Appetithäppchen zu präsentieren und doch weiß es jeder. 

Der erste Springer, vor knapp 10 Tagen war ein 15 jähriger Schüler, dem in seiner Schule gedacht wurde. Das, was man eigentlich vermeiden wollte, trat dann aber doch ein. Ein zweiter sprang.

Es bietet sich ja geradezu an, wenn man eine solche Möglichkeit direkt vor der Tür hat. Doof nur für die, die das alles wieder einsammeln müssen. Feuerwehr muss das machen. Daran denkt niemand und dann kommt das Makabere dazu: was, wenn nicht alle Teile gefunden werden?  So erging es im FFrühjahr, als ein dritter Arm auftauchte, der wohl nicht zu dem einen Springer gehörte. 

Man erkennt an meinem Stil, dass ich mit dem Thema nur noch auf Sarkasmus reagieren kann, denn irgendwann ist man es Leid, immer und immer wieder davon zu hören. Keines Menschen Leben ist leicht, jeder hat Tiefpunkte, aber muss man deshalb gleich springen? Wer kümmert sich um die Feuerwehr? Wer um die Hinterbliebenen? Zu oft bleibt einfach nur die Frage nach dem WARUM.  

18.11.2015 um 12:43 Uhr

Unersättlicher Hunger

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie

Stimmung: leicht verwirrt

Geteiltes Leid ist halbes Leid, so jedenfalls im Hause Heaven. Deshalb haben wir vor vielen Jahren beschlossen, dass ich mich an der Wäsche beteilige. Bügeln ist so gar nicht meins, also übernahm ich den Part von Unterhosen und Socken. 

Nun ist es so, wie bei vielen Familien, die Waschmaschine hat einen unersättlichen Hunger nach Socken. Also legten wir uns eines Tages eine Tasche zu, in der die Einzelstücke verschwanden. Ab und zu spuckte die Waschmaschine doch tatsächlich wieder mal ein passendes Objekt aus, aber dennoch füllte sich die Tasche ohne Ende. Also beschloss ich, dem ein Ende zu machen. Jedes Familienmitglied bekam die Anweisungen, ganz genau im Bett und unter dem Bett nach Socken zu schauen und siehe da,  nicht nur die Waschmaschine trug Schuld. Ich werde gleich die restlichen,  gefühlt 125 Einzelstücke, entsorgen.  Alles wieder auf 0 setzen und schauen, wann es wieder los geht mit den Einzelteilen.

Man muss auch mal ein Ende setzen, damit man einen Neuanfang machen kann.  

18.11.2015 um 01:20 Uhr

Jeder muss sein Päckchen tragen

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Leben, Gesellschaft, Liebe

Stimmung: es gibt nur einen Weg

 

 

So viele Entscheidungen, die wir tagtäglich treffen. Richtig - Falsch? Wer weiß das schon. Es gibt nur einen Weg. Der, der für uns richtig ist. Ob er wirklich richtig ist, das erkennen wir erst viel viel später. Aber es ist der richtige Weg, weil wir uns dafür entschieden haben. Die Konsequenzen für Fehlentscheidungen müssen wir leider zu oft spüren. Auf der anderen Seite aber auch nicht leider, weil es sonst alles viel zu einfach wäre. 

Bauch oder Kopf - die richtige Antwort darauf gibt es nicht. Egal wie, egal welche Entscheidung getroffen wurde, sie ist gut, denn es ist die eigene Entscheidung. 

16.11.2015 um 16:43 Uhr

Ist es abgehoben, wenn ich von meinem Glück erzähle?

von: madeinheaven   Stichwörter: Freunde, Blog, Beiträge

Stimmung: verwirrt

Die letzten Tage habe ich von der Geburtstagsfeier von meiner Frau geschrieben. Gerade habe ich eine Nachricht bekommen von einer lieben Freundin,  sie hätten 400 Euro Schulden und Weihnachten steht vor der Tür und noch hätte sie keine Geschenke. 

So, was macht das jetzt mit mir?

Fühle ich mich schuldig?

Denke ich: in Zukunft erzählst du nicht, wie du deine Freizeit verbringst.

Über was soll ich schreiben?  

Zwiespalt - Nachdenken und doch finde ich keine Lösung

 

15.11.2015 um 22:41 Uhr

Viele Emotionen

von: madeinheaven   Stichwörter: Geburtstag, Freunde

Stimmung: erschöpft

War wieder ein Fest, wie wohl nur wir es hin bekommen. Ganz viele Tränen der Freude, ganz viele Emotionen und auch Gänsehautfeeling. Fast vier Tage intensive Vorbereitung und es hat alles geklappt. Ich kann und will nicht alles beschrieben, eine Sache die muss ich aber nennen. Vor vielen Jahren, als ich mich kurz von meiner Frau trennte, damals noch meine Freundin, da sagte meine Oma zu ihr: es gibt noch andere Mütter mit schönen Söhnen, worauf diese dann sagte: ja, aber nicht mit einer solchen Familie. Gestern war die neue Flamme von Junior erstmals bei einem solchen Fest dabei. Sie ist jetzt 38 Tage mit ihm zusammen und kannte so was nicht. Sie war auch ganz gerührt und ich meinte nur, das liegt halt an unserem Herzen. Ich hab so ein Glück mit meiner Familie und dann setzt man auch alles daran, es zu behalten und weiter zu geben. 

Wie gesagt, ganz viel Emotionen und die kommen alle von Herzen!  

14.11.2015 um 15:51 Uhr

Geburtstasvorbereitung letzter Tag

von: madeinheaven   Stichwörter: Geburtstag, Freunde

Stimmung: Hibbelig

Vorhi dachte ich: noch 10 Stunden bis zum Beginn, während ich zum Bäcker fuhr und Stangenweissbrot für den Käse holte.

Dann später, als sie beim Friseur war und ich ein Teil der Symbolik des Geschenkes in die Halle brachte, waren es noch 6 Stunden.

Jetzt sind es noch 3 Stunden und ja,  das Nervenflattern beginnt.

Gerade noch mal den Start durchgesprochen und wehe die Gäste kommen zu spät, dann haut das nicht mit dem Essen hin, denn das Roastbeef wird vor Ort aufgeschnitten und darf nicht zu lange liegen bleiben. Vor ihrem Start ist allerdings schon der erste Programmpunkt, von dem sie nichts weiß, also muss ich durch die Blume etwas aufs Gas treten.

 

Ach, für all jene,  die ich jetzt neugierig gemacht habe,  was ich ihr schenke, nur so viel: ich überreiche ihr 50 Cent und eine kleine Rakete. Beides steht für etwas als Symbol. Nein, sie wird zwar 50, aber denkt mal an die andere Seite. Mehr verrate ich jetzt aber nicht. Macht mir mal Vorschläge,  was das bedeuten kann. 

13.11.2015 um 20:43 Uhr

Geburtstasvorbereitung Tag 3

von: madeinheaven   Stichwörter: Geburtstag, Freunde

Stimmung: fast fertig

Heute ging es zum Endspurt, denn morgen ist ja die große Feier angesagt. Dafür bin ich dann in den großen Supermarkt gefahren und habe mich so richtig an der Käse Theke ausgetobt. Für 55 Leute Käse kaufen bedeutet ja nicht nur 5, 5 Kilo Käse kaufen,  sondern auch je ein Kilo rote und weiße Trauben und 500 Gramm Coctailtomaten und zwei Bund Radieschen. Der Käse, ich glaube, ich habe es wieder sehr gut gemeint. Insgesamt 23 verschiedene Sorten. Dann kam meine Schwägerin mit 2 Holzbretter an, auf denen der Käse präsentiert werden soll. Auf ein Brett habe ich die Tomaten, Trauben und Radieschen gelegt und gefragt: und, wo soll jetzt der Käse noch hin? 

Meine andere Schwägerin kam auch noch und da wir beide sozusagen durch das Programm führen, mussten wir uns diesbezüglich noch absprechen. Da ich nicht so ganz zufrieden war, mit meiner Rede, musste ich die auch noch zwischendurch abändern und jetzt ist sie gedruckt und es wird nichts mehr geändert.

Vorhin kamen dann die Musikkusse noch vorbei und machten Soundcheck und stellen noch ein paar Strahler auf. Ach, der Wein

  ist natürlich auch noch zwischendurch geliefert worden. Kühlhaus ist an und auch die Verdauerli stehen kühl. Eiswürfel für die Barcardi Cola Trinker ist da, sogar die Oliven für den Martini von Purtzel. Ich hoffe wir haben alles. Wenn nicht, können wir auch nichts mehr ändern. Entweder es läuft, oder eben nicht.  Die Vorbereitungen sind abgeschlossen,  jetzt hängt es an den Gästen.