madeinheaven

31.01.2016 um 10:27 Uhr

Was für eine geile Sitzung

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat, Verein

Stimmung: sentimental

Zurück zur alten Wirkungsstätte und nicht zu vergleichen mit einer richtigen Sitzung. 

Während es bei uns mehr Vorträge sind, waren es gestern Abend mehr Showacts. Die alten Mitstreiter auf der Bühne zu sehen ist dabei ein eigenartiges Gefühl. Vor 20 Jahren war ich noch ein Teil von ihnen und jetzt?  Natürlich gab es ganz viel Hallo, aber es ebbt doch leider mehr und mehr ab. Sehr viel neue Teilnehmer sind dabei und ich finde es immer wieder verwunderlich, dass kleine Orte knapp 100 Leute auf die Bühne bekommen, die entweder mittanzen, oder bei einem Sketch mitmachen.  

Besonders erwähnen möchte ich 6 junge Männer, die eine Tanzshow hinlegten, bei der es selbst mir die Sprache verschlug. Absolut identische Figuren und tolle Körperspannung und das alles über 6 Minuten. Das war großes Kino.  Dann noch eine zugekaufte 5 Frauen Alkapeller Gruppe,  die den Saal zum kochen brachten.  Unser Vosi ist gleich an die Garderobe und buchte sie für unsere nächste Sitzung.

Ein toller Abend, auch wenn wir nicht bis zum Ende blieben, aber ich denke,  dass 2 Uhr auch okay ist.

Heute haben wir Kinder Sitzung. Also Vorträge von Kids und Tanzeinlagen von Kindern.  Nur eine erwachsenen Truppe ist dabei. Unser Männerbalett. Sie tanzen, damit ihre eigenen Kinder sehen, was die Papas machen, wenn sie Sonntags trainieren.  Als ich dieses Argument hörte, ging mir gleich das Herz auf.

Bin natürlich wieder da und verkabele die Kids.  Die sind viel ruhiger, als erwachsene, dafür vol aufgedreht,  wenn es geklappt hat. Das macht dann doppelt Spaß. Sitzung ist von 15.00 - 18.00 Uhr.  Wer also Lust hat,  auf nach Heavenstown. 

30.01.2016 um 10:59 Uhr

Zurück zu den Wurzeln

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat, Verein, Gesellschaft

Stimmung: in freudiger Erwartung

Heute Abend geht es auf eine Sitzung in einem Ort, in dem ich schon mehrfach auf der Bühne stand. Meinen ersten Auftritt hatte ich in der Schule mit 12, dann jahrelang nichts mehr. Ich lernte meine Missi kennen und sie war jahrelang Tänzerin in diesem Ort. Irgendwann standen wir gemeinsam auf der Bühne. Kurz darauf gründete sich ein Verein und wir gehörten zu den Gründungsmitglieder. Wir zogen nach Heavenstown und fuhren zeitweise zweigleisig. Dann kamen die Kids und wir konzentrieren uns nur noch auf Heavenstown. Letztes Jahr waren wir wieder dort. Dann stehen junge Menschen auf der Bühne und du denkst, das ist die Tochter/der Sohn von dem und dem. Ein eigenartiges Gefühl. Die Eltern sind natürlich auch da gewesen und man freute sich, sich wieder mal zu sehen. Die Art der Show ist allerdings ganz anders, als bei uns. Sie waren dieses Jahr erstmals bei uns und waren begeistert. Vielleicht auch deshalb, weil wir einen Sketch von ihnen, vom letzten Jahr nachgemacht haben. 

Leider komme ich heute relativ spät, weil ich halt arbeiten muss. Ich denke aber, dass es trotzdem ein toller Abend wird, weil so eine Rückkehr zu den Wurzeln immer was mit Emotionen zu tun hat und das ist genau mein Ding.  

26.01.2016 um 12:35 Uhr

Heimat ist da, wo das Herz schlägt

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat, Gesellschaft

Gestern sind wir bei wunderbarem Sonnenschein durch die Weinberge spaziert. Am Neubaugebiet vorbei, hoch zum Kinderbaum und dann durch das Neubaugebiet zurück. Auch die Römer waren einst hier und hatten dieses tolle Panorama genossen. Im Süden der Wald, im Osten die Felswand, im Norden die Rebstöcke und irgendwo im Westen der Ursprung des Flusses.Der Fluss, an dem wir als Kinder spielten, den wir im Winter, wenn er denn mal zugefrorenen war, als Eisbahn benutzten. Der Wald, mit seinem, im Frühjahr hell grün, im Herbst mit bunten Blättern über den Fluss,  in die Herzen der Bewohner leuchtet. Die Felswand, die 200 Meter steil nach oben ragt und so manchen das Leben kostete. Die Reben, die jedes Jahr aufs Neue einen wunderbaren Saft produzieren, den man in Gesellschaft, oder auch alleine genießen kann. Ein kleiner Fleck auf der Landkarte. Kaum zu erkennen und doch so bedeutsam. Das ist Heimat, das ist Leben, das ist Herz. 

Hatte mich am Samstag mit jemandem unterhalten, den es vor kurzer Zeit hier her verschlagen hat. Auch er bewunderte die Lage, auch ihm gefiel, was er sah. Das ist es aber noch nicht. Da geht noch mehr. Dazu muss man aber bereit sein, sich zu öffnen. Bereit sein, ab und zu mal unter die Leute zu gehen. Das machte er. Knapp eine Stunde hatten wir uns unterhalten und ich merkte, der Funke sprang langsam über. Gekommen auf ein Gläschen Wein, gegangen als begeisteter Mitbewohner.

Wir können auch stur sein, wir können auch verschlossen sein, aber ein Lächeln kann Berge versetzen. Hier wird viel gelächelt, weil sich die Menschen wohl fühlen. Das ist Heavenstown. Der Ort an dem mein Herz schlägt.  

25.01.2016 um 16:36 Uhr

Gedanken....

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: erleichtert, erfreut

Das Thema lässt mich nicht los. 

Kurz nach Einlass am Samstag kam es zum Chaos an der Theke, weil die Pressluft zum Zapfen des Biers leer war. Glücklicherweise konnten wir Ersatz besorgen. Jetzt stellt sich heraus, dass die Ersatzflasche auch leer ist. Rein theoretisch reicht eine Flasche für 2000 Liter Bier. Also hätten wir 4000 ausgeschenkt haben müssen. Es waren aber nur ca. 120 Liter. Daraus folgert, dass die Leitungen nicht dicht sind und das Gas entwich. Wäre es zum Funkenschlag gekommen, wäre der ganze Bereich kurzerhand in die Luft geflogen. Allein diese Vorstellung hat was Horrorhaftes. Im Moment schaut sich ein Techniker das an.

Wie das so ist, in der Achterbahn des Lebens, haben wir aus dritter Hand erfahren, dass die Sitzung ein voller Erfolg war. Klar fragt man die Anwesenden, wie es gefallen hat. Ist die Antwort ehrlich, oder sagt man das, was das Gegenüber hören will? Besser ist es dann zu hören: mir wurde gesagt, eure Sitzung war toll. Dann sieht man man war im Gespräch und es hat gefallen. Der Nebeneffekt der Werbung, nimmt man gerne mit.

Was wäre das für ein Gespräch gewesen, wenn die Flasche hoch gegangen wäre?  Bombenstimmung in Heavenstown. Solche Schlagzeilen braucht niemand. Auch auf die Art der Werbung verzichtet jeder gerne.  

25.01.2016 um 11:56 Uhr

Leere

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: unwohl

Fühle mich irgendwie leer und antriebslos. Die Sitzung ist hinter uns, die Halle aufgeräumt und die fehlenden Dinge sind für die nächste Veranstaltung geordert. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass irgendwas schief läuft. Wir wissen alle, dass es mal wieder ein Minusgeschäft war. Ja, im Grunde haben wir drauf gelegt und das kann es doch nicht sein.  Es kann nicht sein, dass so viel Arbeit und so viel Herzblut für Gebühren und Kosten drauf gehen. Die Halle, die Heizung, GEMA, die Technik, die Band und du stehst da und rackerst dir einen ab, damit andere Leute die Hand aufhalten. Wo liegt da der Sinn? Wenn es dumm läuft und am Rosenmontag schlechtes Wetter ist und der erhoffte Umsatz nicht gemacht wird, war der ganze Aufwand, die vielen Telefonate, die 1000ende Mails alle für die Katz. Klar sind wir gemeinnützig, aber irgendwas muss doch bleiben. Es kann doch nicht alles sein, dass wir den Hampel machen und auf Dauer das Geld verbrennen. 

 

24.01.2016 um 18:42 Uhr

Wie im Flug

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: vorbei

Gestern um diese Zeit ging die Halle auf und das anfängliche Chaos begann.  

Die Thekenmannschaft sollte mit 5 Leuten besetzt sein, es war aber nur einer da. Als dann auf einmal die Pressluft Flasche für die Zapfanlage alle war, aus welchen Gründen auch immer, drehte der Vorstand total durch. Ruhe bewahren und sich das nicht anmerken lassen. Programm abspulen, sich durch nichts aus der Ruhe bringen lassen und versuchen diese Ruhe auf den Vorstand zu übertragen. Von meiner Seite aus ist es sehr gut gelaufen, bis auf eine Kleinigkeit, die mir wohl jedes Jahr passiert. Einer der Redner braucht einen Einsatz in der Bütt und den hab ich mal wieder vergessen. Ansonsten ist es nahezu perfekt gelaufen. Zeitlich waren wir optimal. Zur Pause sollten Gugge Musiker kommen und laut Plan waren die um 21.30 vorgesehen. Sie waren überpuenktlich und mussten leider etwas warten.  Allerdings rockten sie wieder den Saal und die zweite Halbzeit verging auch wieder im Flug. Das Finale war grandios und der Vorhang schloss sich 15 Minuten vor Planung. Abbau meiner Technik und ein wenig Aufräumen und dann war die Zeit der Abstinenz für mich vorbei. Ich gönnte mir einen Schoppen. Kurze Gespräche im Saal mit einigen Gästen zeigten, dass die Sitzung gut angekommen war. Neue Ideen für die Tänzer habe ich bekommen und sie gleich an die Gruppenleiterin weiter gegeben. Mal schauen, was sie daraus macht. Um 5 Uhr war dann Ende und Kehraus. Um 12.00 Uhr waren wir wieder da und räumten auf. Irgendwann standen dann 21 Helfer (!!!) in der Küche und wir aßen zusammen aufgebackene Brötchen mit Fleichkäse. Weil wir so viele waren, waren wir auch relativ schnell fertig. Nach knapp 3 Stunden war der Saal wieder sauber. Was mich bei solchen Veranstaltungen allerdings immer wieder verwundert ist, wie die Geschlechter mit der Hygiene auf den Toiletten umgehen. Seit Jahren ist es so, dass die Damentoiletten schlimmer aussehen, als die der Herren. Will jetzt nicht weiter drauf eingehen, verwundert mich nur irgendwie. 

Jetzt beginnt die Genusszeit der Fastnacht. Am Samstag auf eine Sitzung, am Sonntag dann Kinder Sitzung und das Wochenende darauf kommen die zwei Umzüge. Der letzte endet dann wieder im Saal und dann lassen wir es noch mal richtig krachen.  

23.01.2016 um 09:17 Uhr

In 9 Stunden geht's los

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: gesunde Unruhe

Whow, die Generalprobe gestern ging, bis auf eine winzige Ausnahme, wunderbar über die Bühne. D

Die Ausnahme meine ich meine Person betreffend. Weil ich mir zwischendurch eine Zigarette gönnte, blieben die Herren mit den großen Hüten am Vorhang hängen und hätten sich fast die Krempen abgerissen.  Okay,  mea culpa. Ich wusste es und es ist als absolut dringlich auch notiert. Dann gab es noch einen Zwischenfall mit der Garde. Eine Tänzerin fiel auf und wurde

 

 angesprochen, ob sie es nicht heute noch mal üben will. Ihre Antwort sagte dann wohl alles: ist doch nur für die Fastnacht.  Okay, Gruppenbeschluss: sie ist raus!  Der Tanz wird heute Morgen umgestellt und sie kann zu Hause bleiben. Eine harte, aber gerechte Entscheidung, weil diese Einstellung einfach inakzeptabel ist. Ansonsten wird es an einem Punkt wohl sehr stressig werden, wenn ich binnen 5 Minuten 8 Leute verkabeln muss und kurz darauf selbst auf der Bühne stehe und die Gruppe ansage. Ich hoffte es mit

 einem Head Set machen zu können, ist aber nicht, weil das, was noch da ist, unbrauchbar ist. Ja, ich hätte der Technik sagen können, bringt noch eins mit, aber die bauen heute in der Halle auf, in die wir nächste Woche gehen und dann muss man mich ja auch aussteuern. Also wird es per Hand Mikro gehen müssen. Nimm das Ding ganz nah an den Mund, das ist kein Dildo. Solche Sachen muss man sich anhören. Ja, jeder will sein bestes geben, auch die Technik. So, jetzt muss ich gleich schon los, weil die Einkäufer gestern etwas nicht bekommen haben, darf ich ran. ;)

 

22.01.2016 um 12:46 Uhr

Da wird doch nicht. ..

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: tief durch atmen

War vorhin beim Doc.  Wartezeit über 90 Minuten, trotz Termin und um Gottes Willen, da wird mich doch keiner angesteckt haben. 

Oder ist es einfach die innere Unruhe?

Als ich heim kam, musste ich gleich was süßes haben. Irgendwie komme ich nicht in Fahrt.  Okay, Kaffee und ein Teilchen, dass gestern übrig blieb. Regieplan durchgearbeitet und es gibt noch so viel zu beachten.  Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert, dazu sollte er aber auch geradezu perfekt sein.  Zu viele Ungereimtheiten stehen noch an, oder mache ich mich selbst verrückt?

Es wird laufen. Wenn was schief gehen soll, dann ist das so. ABER, wenn, dann soll es bitte nicht an mir gehangen haben.

Stress, wo keiner ist.

So, jetzt ganz langsam, denn in der Ruhe liegt die Kraft.

 

Ach, Doc meinte: wenn es am Montag nicht besser sei, soll ich noch mal vorbei schauen. Für die paar Worte, hab ich 90 Minuten gewartet. Hmpf... 

22.01.2016 um 09:00 Uhr

Ruhe bewahren

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: habe ich an alles gedacht?

Gestern wurde nochmal alles umgebaut und die erste Hektik griff um sich.  Der erst der Lage wird sich heute Abend zeigen, wenn die Generalprobe ist.  Um 17.00Uhr beginnt sie und wird wohl wieder bis ca.  23.00 Uhr gehen.  Dann könnte man noch was drehen.  

Von meiner Seite aus hoffe ich, dass es klappt. Ich muss einfach nur ruhig bleiben, vor allem morgen Abend. Wenn ich aus meinem Versteck heraus Ruhe ausstrahle, dann wirkt das auch auf den 11erRat. Alles zu jeder Zeit zu beherrschen und vor allem,  den Stars der Bühne,  die nötige Ruhe mit auf die Bühne geben. Wenn mir das gelingt,  ist der Abend gerettet.

Dazu muss ich meine eigene Ruhe finden. Noch habe ich sie nicht. Noch weiß ich nicht genau, was kommt und wie es hin haut. Ich hoffe das Kind zu schaukeln.  

21.01.2016 um 19:45 Uhr

Alles vorbereitet

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: noch ruhig

Sodele,  die Generalprobe kann starten.  Morgen Abend ab 17.00 Uhr geht es los. 

Heute wurde das Bühnenbild komplett verändert und hat jetzt die allgemeine Absegnung. Sieht viel besser aus, als zuvor, weil noch einmal neu gestrichen.  Buchstaben mussten wieder ab, neu gedruckt und ausgeschnitten werden. Die Babberl hinten neu drauf und so weiter. Mein Raum ist auch fast fertig. Die Technik hat sich etwas breit gemacht, aber das bekomme ich morgen mit denen hin.  Getränke für die Proben und die Besprechung danach liegen kalt. Tische stehen und Stühle auch.

Vorhin waren die Kleinen da und haben einen Teil ihres Auftrittes probiert. Zoe, der kleine Wirbelwind war auch wieder da und man merkt nicht, dass sie in diesem Jahr erst zum 2. mal auf der Bühne steht. Ein Naturtalent.

Wenn ich so was sehe,  geht mir das Herz auf.  

21.01.2016 um 13:28 Uhr

SIM Karte ist da!

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog

Stimmung: es geht aufwärts

Heute Morgen ist sie endlich gekommen die SIM Karte, die einen Zugang zur WebWelt zulässt. 

Man glaubt es kaum, wie abhängig man von dem Schiet ist, gerade, wenn was großes vor der Tür steht und dann so Bemerkungen kommen, wie gestern Abend: schick mir das doch bitte mal als WORD Datei.  

Ähm, geht nicht, weil...

Okay, zu gestern noch kurz: Die Technik baute auf, die Tänzer probten derweil und damit nicht genug, sprang ich quer über die Bühne und setzte meine Markierungen,  damit ich am Samstag weiß, wo ich den ganzen Klummbatsch hinstellen muss. Das habe ich auch deshalb gemacht, damit die Tänzer ein Gefühl für den Platz bekommen. Wir haben eine Männer Tanz Gruppe,  die meinte im letzten Jahr, die Bütt könne da aber nicht stehen bleiben und fing an umzubauen, während der Generalprobe.  Das ging gar nicht.  Gestern stehen die dann wieder auf der Bühne und zack sind sie wieder am Heiligtum jedes Redners. Da bin ich sofort hoch, wie ein HB Männchen. Dooferweise wusste ich nicht, dass die Technik das Ding irgendwo hin gestellt hatte, um Kabel zu verlegen. Alle Männer stürmten auf mich ein und ich wurde ganz kleinlaut. 

Während die Gruppen so probten machte ich mir eine Liste,  was ich noch so benötige für den Samstag. Ein DIN A 4 Blatt genügte nicht. Aber das macht nichts, denn das gibt Sicherheit und ich kann nach und nach alles in die Halle holen. Dann kam, nach über einer Woche Schmücken der Halle, der Einwand, der 11er Rat kann so nicht bleiben. Also

 wird aalles wieder abmontiert und neu gemacht. Die Person, die sich die Arbeit gemacht hatte, ist natürlich etwas angepisst. Aber, so ist das. Wir wollen nicht perfekt sein, aber doch so gut wie möglich. So, dann mach ich mich gleich auf, meine Liste nach und nach abzuarbeiten. Dabei muss ich mir die passende Musik auflegen, damit ich das in aller Ruhe hin bekomme, aber auch mit Schwung.  Ich denke da an...

 

20.01.2016 um 08:01 Uhr

Schlaflos durch Heaventown

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: unruhig

Zwischenzeitlich hat auch mich die Unruhe gepackt und ich bin in Gedanken beim Samstag. War gestern kurz in der Halle und habe mir die Arbeit der Schmueker angesehen.  Es ist immer wieder verwunderlich, was die aus der Halle machen. Thema dieses Jahr: wir bauen uns ein Zirkus Zelt. An der Decke hängen zwei große Ringe und von denen ausgehend sind rote und weiße Plastikplanen gespannt, die bis zu den Wänden laufen.  Also nicht richtig gespannt, sondern so durchhängend, dass es aussieht, wie ein Zelt. Die Bühne wurde gestern bearbeitet und der 11er Rats Tisch wird heute geschmückt.  Problem dabei ist nun, das Motto komplett auf zwei Zeilen zu bekommen. Die erste Zeile hat 33 Buchstaben und der Tisch ist 4, 20 m lang. Den Spruch sollte man aber auch am Ende der Halle lesen können. Wieder eine Gratwanderung, die es zu meistern gilt. 

Damit nicht genug, denn mir als Kulissenschieber fehlt Material, bzw, ich habe das falsche Material. Es wird ein Gag kommen, bei dem sich der Vorstand hinter etwas versteckt und je nach dem, was der Vorleser sagt, kommt ein Vorstandsmitglied hervor und sagt einen bestimmten Satz. Als Versteck hatten wir eine rollbare Theke gedacht,  die ideal wäre, wenn die Technik nicht so viel Kabel verlegen würde und die am Durchgang vom Bühnennebenraum nicht ein unüberwindbares Hinderniss darstellen würde. Also müssen wir das heute Abend noch mal ausprobieren und schauen, ob nicht jemand da ist, der mir kurz zur Hand gehen kann.

Das eigentliche Problem ist allerdings, dass sich der 11er Rat, zu diesem Gag auflöst und irgendjemand die Ansage machen muss. Also kommt mein großer Auftritt. Ich baue auf und schimpfte da rum und sage gleichzeitig den Gag an, ohne zu viel zu verraten. Hatte mir gestern, als ich das erfahren habe, einen Text vorbereitet, den ich allerdings wieder total verwerfen werde. Muss da in aller Ruhe in mich gehen. Problem mit dem vor über 200 Leuten zu sprechen habe ich nicht, habe ich schon oft genug gemacht. Es gilt die richtigen Worte zu finden. Ja, ich weiß, das macht ein Kulissenschieber normal nicht, der ist ganz ruhig und man sieht ihn nur im Notfall, aber wenn das kein Notfall ist, was dann?

Okay, weiter mit den Problemen: Ich hatte immer einen Tisch, der von Größe und Höhe genau in die Tür passte. Der Tisch ist weg. Also muss auch hier ein Ersatz her. Ich hab zwar einen Stehtisch, der ist allerdings viel zu hoch und vom Platz wäre er auch nicht so passend.  Muss ich schauen, wie ich das mache. Bodenmarkierungen muss ich noch kleben, damit ich weiß, wo ich die Bütt und andere Teile abstellen werde. Das könnte ich im Notfall auch am Freitag noch machen, an der Generalprobe. Da ich weiß, dass es dort aber trunter und drüber geht, werde ich es heute machen. Dann hab ich das aus dem Kreuz.

Dann kam mir vorhin der Gedanke: was ist, wenn jemand meint, er müsse über die Stränge schlagen und es gibt mal wieder eine Schlägerei?  Wir hatten Jahre extra dafür Scurity, schwere Jungs, die aufpassten. Eh, wir sind ein Dorf und die Jungs kosten richtig Kohle. Da sind mir die Gugge Musiker viel lieber. Appropos Gugge. Die hatten in den letzten zwei Jahren den Einmarsch gemacht und kommen dieses Jahr zu Beginn der zweiten Halbzeit. Ich hoffe sie haben wieder die gleiche Aufstellung, wie in den Jahren zuvor, denn dann hab ich ganz in meiner Nähe eine hübsche junge Frau, die mir letztes Jahr ein tolles Bild von ihr schenkte. Ich glaube, wenn ich die Kamera nicht vor dem Gesicht gehabt hätte, wäre ich Tod umgefallen, so böse hat sie geschaut. Vermutlich, weil sie mich mit der Kamera sah. Hübsch ist sie trotzdem und ich habe den Vosi gebeten meine Bilder an die Gugge zu schicken.

Ja, die Narretei, bisschen Stress, ich hoffe es lohnt sich. Ach, nebenbei erwähnt: es sind noch 14 Karten im Handel, also fast ausverkauft. Das ist schon mal eine gute Nachricht.  

19.01.2016 um 17:23 Uhr

Ohne Internet Zugang...

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog

Stimmung: iwi blöd

Mein Ruter ist kaputt und ich schreibe seit Samstag über das Handy.  Ist zwar alles möglich, aber allein in dieser Zeit hab ich 280 MB gebraucht.  Heute Morgen sollte eigentlich eine neue SIM Karte kommen, aber sie kam nicht und so kann ich zwar schreiben, aber ich halte mich mit Kommentaren doch sehr zurück.  Musik in dem Musikblog zu setzten geht gar nicht. Jetzt hätte ich Zeit um mich ein wenig um zu sehen, wie es aussieht mit dem Sommerurlaub. Die Missi möchte auf eine Insel.  Nein, nicht wieder Irland, auch keine Rundreise, sondern Sonne, Strand, Meer. Den Ort bestimme ich. ;) Also nicht ganz, aber ich schau halt mal. 

Wenn es denn ging. Jetzt hoffe ich, dass diese schxxx SIM Karte morgen kommt und die Installation keine Probleme macht.

Dann gibt es auch wieder etwas Musik. Es hat sich ja schon wieder jemand aus der Musikbrange verabschiedet. Die Eagles steigen nicht mehr gemeinsam auf eine Bühne. Vielleicht in den Himmel. Dort können sie dann weiter das HOTEL CALIFORNIA spielen. Appropos, als ich das Lied erstmals hörte, mochte ich es gar nicht. Jetzt ist es irgendwie Kult.  

18.01.2016 um 09:58 Uhr

Tag der Geburtstage

von: madeinheaven   Stichwörter: Erstmals, beim, Neffen

Stimmung: viel hin und her

Gestern waren wir erstmals bei meinem Patenkind in der Wohnung. Also in der neuen Wohnung. Die zwischenzeitlich dritte ist es und liegt in einer großen Stadt. Dort angekommen war die größte Aufgabe einen Parkplatz zu finden. Als ich dann endlich einen hatte, war die Orientierung natürlich dahin und ich musste den Weg zur Wohnung suchen. Wer sich auskennt ist klar im Vorteil. Aber, es gelang mir doch. Okay, ab in die Wohnung, in den 4. Stock,  natürlich ohne Aufzug. Ja, geschafft habe ich es, auch wenn sich unterwegs die Athrose meldete. Klein, aber für zwei Personen vollkommen ausreichend wurde die Bude dann plötzlich von 9 Menschen belagert und die Sitzplätze wurden eng. Man rückte zusammen und gut wars. Eine Kleinigkeit ist mir sofort aufgefallen und ich grinste mir innerlich einen ab: im Wohnzimmer auf einem Podest stand ein Streichhozpäckchen und da stand doch tatsächlich HEAVEN drauf.  Da muss man sich doch heimisch fühlen. 

Es gab Kuchen und Kekse und wie sich das gehört in diesem Haus vollvegan. Keine Eier, keine Milch oder sonstige tierische Produkte. Den Zupfkuchen habe ich nicht probiert, soll aber gut geschmeckt haben. Nach zwei Stunden mussten wir schon wieder aufbrechen, weil auch der Nachbar Geburtstag hatte. Also such und find Auto und dann in aller Ruhe in Richtung Heimat.

Gleich dort angekommen,  beim Nachbarn geklingelt. Keine Reaktion.  Nochmal und nochmal und dann sah man Licht im Flur und sie öffnete die Tür. Ab in die gute Stube, wo Bekannte saßen. Hier, wie auch beim Neffen Verwunderung über meine Abstinenz - bist du krank? Man setzte sich und der Bekannte legte los in seiner unverbindlichen Art. Ein Wasserfall an Wörtern und kein Ende in Sicht. Seine Frau, nach einer Stunde: wir fahren jetzt. Eine Stunde später, jetzt komm, der Hund ist schon lange allein. Dann tischte die Gastgeberin allerdings erst auf. Es gab Blätterteighäppchen mit Spinat, Schinken und Scampi. Lecker. Noch ein bisschen blablabla und dann gab es das große Aufbrechen. Endlich nach Hause und auf die Couch. Wollte eigentlich noch ein wenig Foodball schauen, dachte dann aber: musst morgen früh raus, die nächsten Spritzen abholen, also ab in die Heijah. Auf der Bettkante kam mir dann in den Sinn, dass ich ja auch noch die Schicht anrufen muss, vor Beginn. TOLL!  Also im schlafdollen Kopf den Wecker auf 5.55gestellt und ab ins Reich der Träume.  

17.01.2016 um 11:19 Uhr

Während ich zu Hause war

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Verein

Stimmung: uargh

Die Missi war gestern Abend auf einer Sitzung und er war da und die Begeisterung war riesengroß. Er, die Ikone der Mainzer Fastnacht.  Gutti Gutenberg. Der im wahren Leben Lehrer, oder Direktor an einer Schule ist. Der Herr Betz. Natürlich hat sie versucht ihn zu erreichen um ihn vielleicht zu überreden auch bei uns mal auf der Bühne zu stehen.  Das wäre ein Ding.  Den würde ich gerne verkabeln, ihn beobachten, wie sich ein Profi, der schon Jahrzehnte auf der Bühne steht, so kurz vor dem Auftritt ist.  Ist er anders? Hat er Tricks drauf, oder macht er sich auch in die Hose, wie alle anderen auch. 

Schade, dass sie ihn nicht erreicht hat und ich weiß, eigentlich ist er auch viel zu teuer, aber das wäre mal der Hammer schlecht hin.  Der Gutti bei uns auf der Bühne, verkabelt von mir. Ich versuche die ganze Zeit einen passenden Vergleich zu finden. Das ist ganz schwer zu beschreiben.  Ihn hoch heben und doch nicht zu hoch. Für mich ist er ein Star, ein auf dem Boden der Tatsachen gebliebener und mit offenen Augen durch die Welt gehender Star. Wenn er denn auf der Bühne steht, wird aus dem einfachen Herren Betz der Gutti Gutenberg. Wo beginnt diese Verwaltung? Beim anziehen der Klamotten, beim betreten der Bühne?  

Schade, schade, schade, dass ich das nicht erleben darf. Alleine der Auftritt. Das wäre was gewesen, aber nein, ich muss ja krank sein. Das ärgert mich jetzt.  

16.01.2016 um 19:34 Uhr

Einsamer Samstag

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: Kevin allein zu Hause

Alle Vögel sind ausgeflogen im Hause Heaven.  Die Junioren sind bei Freund und Freundin und die Missi ist auf einer Sitzung. Normalerweise wäre ich jetzt auch dort, aber ist eben nicht.  

Okay, vorhin war mein Mütterlein da und meinte  das wäre doch die ideale Zeit um in die Sauna zu gehen. Das würde bestimmt auch meinem HWS gut tun.  Recht hat sie. Aber ich werde nicht dort hin gehen, wo sie mich hinlocken will. Habe meinen eigenen Bereich gefunden und der gefällt mir. Ihre Sauna ist mir, nun, ich kann es nicht sagen, weil ich war noch nicht da.

Jetzt werde ich mich gleich vor den Fernseher setzen und dabei meinen Teil der Wäsche machen. Was gemacht ist, ist gemacht. Immer mit der Ruhe.  

16.01.2016 um 01:29 Uhr

Spritze wirkt und Zeitplan steht

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Gesundheit, Verein

Stimmung: Wieder lockerer

Okay, der Arzt Besuch heute erbrachte HWS Syndrom, mit dem ich wohl auf Dauer leben muss und was mich wohl irgendwann wirklich in den Rollstuhl bringen wird. Aber so schnell hoffe ich mal nicht,  denn die Spritze wirkte schon. Das Wochenende ist somit für mich gelaufen und die Sitzung in einem anderen Ort ebenfalls. 

Der Regieplan steht. Die Zeiten sind festgelegt. Die erste Halbzeit ist großzügig ausgelegt und ich hoffe da etwas Zeit rein zu holen, denn der von mir nicht erwünschte Beitrag bleibt drin und somit ist das Ende zwanzig Minuten später, als ich es wollte. Wenn ich das straffe und die Großzügigkeit der ersten Hälfte straffe und vor allem die Gugge rechtzeitig kommen, dann haut es zeitlich wunderbar hin.

Das Finale steht auch und allein bei dem Gedanken ans erste Lied kommen in mir wieder Gefühle hoch, wie vor zwei Jahren. Ich bekomme von all dem, was da passiert,  eigentlich nichts mit und ich hab es mir auf DVD angesehen. Beim Finale, bei dem Lied, sind mir die Tränen gelaufen. Der Präsident singt auf MUSIC von JOHN MILES einen selbst gemachten Text. Worauf hin alle Beteiligten auf die Bühne gerufen werden. Danach kommt DAS EHRENWERTE HAUS von UDO JÜRGENS, wieder mit eigenem Text und danach scheißt sich der Vorhang und es ist geschafft.

Dann ca.30 Minuten später kann auch ich feiern.

Zuerst kommt aber die Generalprobe am Freitag. Mikros und Headsets und die Extras der Redner muss ich mir noch notieren. Es gibt in diesem Jahr auch Neuigkeiten im 11er Rat und ich bin gespannt, ob die das so schlucken.  Nicht meine Entscheidung, sondern die vom geschäftsführenden Vorstand. Ich bin gespannt...

 

 

 

14.01.2016 um 17:59 Uhr

Oh Schmerz

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: auaaa!

Hab heute fast gar nicht geschlafen,  weil mich meine Schulter rechts wach hielt.  An Arbeit ist nicht zu denken und das Wochenende ist dahin.  

Toll!

Morgen zum Doc und schauen, dass ich für nächste Woche fit werde. Vermutlich ein Nerv eingeklemmt. Traurig 

13.01.2016 um 21:41 Uhr

Huah, da stimmt was nicht

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat, Verein

Stimmung: langsam aufgeregt

Noch 10 Tage und ich habe heute das Programm gesehen und tatsächlich zwei gravierende Fehler gefunden

 Meine Aufgabe ist es, den zeitlichen Rahmen fest zu legen und darauf zu achten, dass er auch eingehalten wird. Die Pause muss vor 21.30 sein, weil dann die Gugge kommen. Das haut nicht hin. Zum Glück ist da ein Beitrag, der weder steht noch geprobt wurde.  Ich muss jetzt versuchen, den gegen den Willen des Vorstands raus zu kicken. Weil die Gugge nach unserem Auftritt noch einen weiteren Auftritt vor sich haben.

Der zweite Fehler liegt in der zweiten Halbzeit. Unser großer Show Act steht ist gar nicht im Plan. Das geht gar nicht und schon haben wir noch ein Problem, denn ich möchte vor 00.00Uhr fertig sein,  die Zeitrechnung läuft ohne den Act bis 00.15Uhr. Also muss ich straffen. Das kann ich allerdings erst am Freitag,  wenn ich mit der Regie spreche.  

Am Freitag sollte auch Wagen Aufbau sein,  der entfällt, jedenfalls das Verschrauben, weil der Eine fehlt,  der das nötige Material hat.  Mal schauen, wie weit wir da kommen.  

Es gibt also noch genug zu tun. Langsam wird es wieder hibbelig bei uns im Haus

 

13.01.2016 um 00:48 Uhr

Ich beginne - er lebt, ich ende - er ist tod

Ich kopiere meinen am 30.12.2014 um 13.22 Uhr veröffentlichten Blog. Ich wollte ihn eigentlich am 30.12.2015 hier her kopieren, aber zu dem Zeitpunkt war ich in Berlin und hatte dazu keine Möglichkeit.
 
 Genau vor 36 starb mein Vater, um genau diese Stunde. Dies ist kein Blog, der Mitleid hervorrufen soll, es ist ein Blog, den ich schreibe als Erinnerung, als Wachrütteln, weil ich weiß, dass manche Beziehung nicht so ist, wie sie sein sollte.

Vor 36 Jahren fuhren wir zu Freunden, um dort Silvester zu feiern. Die Fahrt ging am Morgen schon los und wir sollten gegen Nachmittag dort sein. Wir kamen nie an. Gegen 13.10 fuhr ein anderes Auto in unser Auto. Mein Vater war tot und meine Mutter und ich schwer verletzt. Wie schwer, sollten wir erst später feststellen. Über den genauen Unfallhergang, die Trümmer möchte ich nicht schreiben.

15 Tage später wurden meine Mutter und ich in ein Krankenhaus verlegt, welches sich in unserer Nähe befand.

Einer fehlte, er fehlt bis heute.

 

Ein Grab gibt es nicht mehr, denn nach 30 Jahren ist es geräumt worden. Als wären 30 Jahre genug.
Nun gut, es ist weg und doch bleibt er. Ein Teil von mir, ein Teil meiner Geschwister. Ohne ihn wären wir nicht, wären nicht das, was wir nun sind, auch wenn er uns relativ früh verlassen hat.
Fragen, so viele Fragen will nun sein Sohn ihm stellen, der heute 10 Jahre älter ist, als er wurde.
Zu viel habe ich nie verarbeitet und dann kommt es jedes Jahr an diesem Tag, nicht nur, aber hauptsächlich, wieder hoch. Warum?
Habe ich alles verarbeitet, werde ich je alles verarbeitet haben? War irgendetwas, was hätte anders, besser machen können? Verhindern hätte ich es nicht können, aber...

 

Was fehlt, was hauptsächlich fehlt, ist der Abschied, der Schlusspunkt. Kein richtiger Abschluss, sondern nur weg ist er. Er, der Mensch, den wir brauchen, auch wenn wir es nicht wahr haben wollen, auch wenn wir sagen: es ginge auch ohne ihn.

Ich war schon immer ein Mensch, der zu seiner Meinung stand, der auch gegen den Strom schwamm, der nicht mit der Masse gröhlte, der kontrovers diskutieren konnte, bis ins Allerkleinste, wenn es denn sein muss, der sich einsetzte, auch wenn es mich persönlich nicht betraf. All dies habe ich von meinem Vater. Und nicht nur das...

Und genau deshalb fehlst du.