madeinheaven

31.10.2016 um 20:20 Uhr

Guddi&Luther

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Privat

Stimmung: Vorfreude

Am Tag der Reformation kann ich anfangen zu hoffen und das hat etwas mit dem Guddi zu tun. 

Ich werde jetzt nichts weiter schreiben, vielleicht kann man sich das ja auch zusammen reimen.

Sollte es zur wahren REFORMATION kommen, werde ich zur Feier des Tages ein Lied von Vangelis spielen, das im Film DIE STUNDE DES SIEGERS zur Titelmusik wurde.  

30.10.2016 um 11:28 Uhr

Heimat - Heavenstown

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat

Stimmung: muss mal gesagt werden

 

 

 

Ich liebe meine Heimat, meinen Ort. In ihm wurde ich groß und dann zog ich kurz weg und nun bin ich wieder hier. Was macht meinen Ort aus? Auf der Südseite steht ein Wald und jedes mal, wenn ich aus dem Fenster sehe, dann fällt mein Blick auf diesen Wald, wenn ich ihn denn sehen kann. In Luftlinie ist er ca. 500 Meter weg und steigt von 110 Metern auf ca. 200 Meter. Ein wunderbarer Anblick. Auf den Nordhängen meines Ortes befinden sich Weinberge. Reben in allen Variationen. Das tolle daran ist, wenn man damit groß wird, kann man irgendwann durch die Blätter und die Trauben erkennen, was für eine Rebsorte hier und da wächst. Durch das Tal fließt der Fluss und auch an ihm kann man relativ leicht erkennen, welche Jahreszeit wir haben.
Fuhr vorhin etwas einkaufen und kam über die Weinberge in den Ort und mein Blick ging hinüber zum Wald. Es ist Herbst. Der Nebel zieht vom Fluss über den Wald. Fetzen von Dunst hängen noch in der Luft, hängen über dem Wald. Langsam arbeitet sich die Sonne durch, allerdings fehlt ihr die Kraft. Der Dunst ist zu stark und wir haben erst den Anfang der Herbstzeit. An ganz schlimmen Tagen kann ich von meinem Fenster nicht mal den Wald sehen. Wenn es regnet schaut man auf den Wald. Kann man ihn erkennen, dann ist es ein leichter Landregen. Sind nur noch die Konturen des Hügels zu sehen, auf dem der Wald wächst, dann ist es starker Regen. Sieht man nichts von allem, dann fällt uns der Himmel auf den Kopf...

 

 

Hier werden wunderbare Feste gefeiert. Man kennt sich und nimmt am Leben seines Nachbar teil, auch wenn man sich natürlich nicht einmischt. Hast du noch ein Ei für mich, oder ein halbes Pfund Butter? Klar, komm rüber, wir trinken einen Kaffee und schwätzen ein wenig.
Das Kattchen ist gestorben. Keiner wusste wo sie herkam, keiner kannte ihren richtigen Namen, aber doch ist der Friedhof voll, denn sie war eine von uns. Es sind solche "Kleinigkeiten" die einen kleinen Ort ausmachen. Leute, Gesichter, mit Geschichten. Hier und da ein freundliches Lächeln und ein Nicken. Man braucht nicht viele Worte, denn man kennt sich und wenn nicht, dann lernt man sich kennen und trifft sich bei einem Glas Bier oder noch besser einem Glas Wein. Später steht man dann am Zaun des Grundstücks und unterhält sich einfach ein wenig.

 

 

Wenn ich denn mal weg bin und komme über die Autobahn in Richtung Heimat, dann erkenne ich von weitem den Funkturm, der fast in 500 Meter Höhe reicht und daher schon etliche Kilometer vor der Heimat zu sehen ist. Allein der Anblick dieses "Monsters" beruhigt, weil du weißt, du bist bald wieder da. Da, wo dein Herz anfing zu schlagen und wo es dann irgendwann auch wieder aufhört. Mein Ort, meine Heimat, mein Leben.

Ich liebe es hier zu sein.

Dies ist der Himmel auf Erden.

30.10.2016 um 10:38 Uhr

Tradition

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat

Stimmung: schade

War gestern auf dem Schlachtfest unserer Feuerwehr und habe dann gehört, dass es das letzte seiner Art war. Zu viel Arbeit an zu vielen Tagen. Die Feuerwehr ist und bleibt ein freiwilliger Dienst. Wenn dann aber zig Verpflichtungen das Jahr über kommen, da kann einem die Lust auch mal vergehen. Außerhalb der Übungsstunden ist das: Tannenbäume einsammeln, absperren der Umzugsstrecke für die Fastnacht, Tanz in den Mai, Feuerwehrfest an Pfingsten, Schlachtfest, St. Martinsfeuer.
Wir haben eine tolle Truppe, die überall gelobt wird, die viel wichtiger sind, als sie sich selbst nehmen. Jetzt gilt es eine gewisse Gratwanderung zu machen. Diese Truppe zu unterstützen und bei jeder Festlichkeit da zu sein, sie aber nicht zu sehr unter Druck setzen, weil es einfach zu viel wird.
ABER, es ist halt so, dass wieder etwas traditionelles aus dem Ort verschwindet. Kein Oldtimertreffen mehr, kein Weinbergspektakel mehr, kein Ballonglühen mehr und jetzt kein Schlachtfest mehr.
Schade.

29.10.2016 um 11:23 Uhr

Letzter Sommergruß

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Heimat

Stimmung: erfreut

Wollte gerade das zusammengekehrte Laub in den Eimer schaufeln, als ich etwas buntes sah. Ein Pfauenauge zeigte mir seine ganze Pracht.  Ich nahm das Blatt, auf dem er saß und sang ihm mein Lied.

 

SCHMETTERLING DU KLEINES DING,

SUCH DIR EINE TÄNZERIN.

 

Kraftlos ließ er die Flügel zusammen. Ich trug das Blatt dort hin, wo ich glaubte, dass er sich wohler fühlt. So war es. Er ging freiwillig vom dürren Blatt und zum Dank öffnete er die Flügel, allerdings etwas schräg,  so, dass es aussah, als würden mich die Pfauenaugen anblinzeln.  

25.10.2016 um 19:07 Uhr

Vor lauter lauter...

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog

Stimmung: zufrieden

... habe ich doch glatt meinen Bloggeburtstag hier verpasst. 

Ich danke allen Lesern, die mich hier über ein Jahr begleiten und einen kleinen Einblick in mein Leben nahmen. Manche tauschten Nachrichten mit mir, oder hinterließen Kommentare, die mir zeigen, dass es ihnen nicht so ganz egal ist, was bei mir so abgeht. Es gibt sogar welche, die sich für eine weitere Leidenschaft von mir interessieren und hier:

 

https://www.bookrix.de/_ebook-made-in-heaven-gedankenablage-meine-blogeintraege/ 

 

auch schon waren. Wen es interessiert, voraussichtlich kommt heute Abend dort noch was neues hinzu. mein bisher größtes Buch.

 

Das war aber nicht der Grund, warum ich den gestrigen Geburtstag verpasst hatte. Wer hat schon mal IKEA Möbel zusammengebaut? Okay, ich half gestern bei 8 (!!!) Schränken. Das man danach einfach keine Lust mehr für irgendwas hat, muss ich wohl niemandem erklären. Wenn jemand Aufbauanleitungen braucht, der melde sich bitte bei mir, denn in jedem Teil war eine solche Anleitung und weil Sicher eben Sicher ist, hatte die Person, die diese Aufbauaktion leitete, jegliche Aufbauanleitung zuvor ausgedruckt.

Ich kann euch nur so viel sagen: die nächsten Monate braucht mir niemand zu kommen und hätte gerne IKEA Möbel aufgebaut. Ich persönlich habe mein Soll für dieses Jahr erfüllt. 

22.10.2016 um 16:52 Uhr

Spaß haben

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie, Freunde

Stimmung: Vorfreude

Gleich geht's zum Lieblingswinzer. Letztmalig für dieses Jahr, weil nächste Woche, an seinem letzten Öffnungstag sind wir bei der Feuerwehr. Hoffe, dass wir diesmal nicht wieder die letzten sind, wie so oft. Dort wo es schön ist, da bleiben die Heavens halt gerne länger. 

Stellt sich nur die Frage, ob ich den Dornfelder, den Spätburgunder, den Federweiser, oder was anderes trinke. DAS kann ich mir auf dem Hinweg überlegen.  

21.10.2016 um 20:33 Uhr

Gestern war es endlich wieder so weit

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Freizeit, Musik

Stimmung: vorfreude

Gestern um 20.15 auf PRO7 begann die neue Staffel von THE VOICE OF GERMANY. Zwischenzeitlich wissen wir ja, dass die Coaches tagelang gleich aussehende Kleidung tragen müssen, damit der Zuschauer nicht merkt, wenn geschnitten wird. Fanta ließen natürlich ganz extrem heraushängen, dass sie die letzten beiden Staffeln gewonnen haben. 

 Neue Staffel, neues Glück und wenn ich mir anschaue, was da gestern aufgetreten ist, dann wird das von Anfang an schon interessant. Ein Österreicher, der so auftrat, dass es sich anhörte, als ob 2 Sänger auf der Bühne stehen und dann noch ein Schweizer, der den ganzen Laden auf den Kopf stellte.

So kann es weitergehen und dann noch etwas mehr Emotionen, so wie gestern bei den Zwillingen, die Yvonne Catterfeld überraschten. Diese erkannte die Beiden, buzzerte aber fairerhalber nicht. 

 Am Sonntag geht es weiter und ich bin gespannt, wer oder was da noch kommt. Das ist für mich die ehrlichste Art, aller solcher Sendungen.

20.10.2016 um 18:10 Uhr

8 Tage! Ein neuer Rekord

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie

Stimmung: wieder entspannt

Gestern Abend um 23.00 klingelt das Telefon.

Kannst du bitte kommen, mein Auto springt nicht mehr an!

Was macht ein Papa dann? Er springt.  Überbrückungskabel dabei und zuerst einmal schauen, wie macht man das. Okay und das Kabel kommt dann dort. Alles klar. Aber nur bei mir. Sein Auto, vor 8 Tagen gekauft, natürlich ohne Rechnung, wollte aber nicht mehr. Als ich mir die Batterie genauer ansah, wusste ich auch, warum. 

Okay, Junior ins Auto und heute zum Autoteilehändler. Zuvor die Batterie ausgebaut, damit wir sie gleich fachgerecht entsorgt haben. Das Ding eingebaut und alles wieder fest verschraubt und ZACK, das Auto springt an. Wenn man jetzt bedenkt, dass die Batterie 15 % des Kaufpreises ausgemacht hat... da sag ich nur uijuijui.

Alles egal, Hauptsache die Kiste läuft.

Ich hoffe nur, dass sie länger läuft, als wieder nur 8 Tage. 

19.10.2016 um 18:00 Uhr

Es ist geschafft

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog

Stimmung: alles prima

Vorhin habe ich es veröffentlicht, mein 6. Buch:

 

https://www.bookrix.de/_ebook-made-in-heaven-gedankenablage-meine-blogeintraege/ 

 

Einige werden sich wundern, weil sie wohl den Großteil der Texte schon kennen. Es war mir einfach ein Bedürfnis Teile meines Bloglebens in einem Buch zusammenzufassen. Keine Panik, es stehen keine Kommentare drin, die ihr mir hinterlassen habt. Allerdings konnte ich mir ein kleines "Schmankerl" nicht verkneifen. Dazu müsst ihr das Buch allerdings lesen. Keine Panik, kostenlos und nur 2754 Worte, also kein Wälzer.  

19.10.2016 um 00:03 Uhr

Fremdschämen

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Gesellschaft, Politik

Stimmung: zerrissen

Habe gerade Hardy Krüger gelauscht, wie er in einer Talkshow über seine Erlebnisse im 2.Weltkrieg berichtete. Danach kam eine junge Frau, die zu Opfern nach Israel fuhr, um deren Geschichte für die heutige Jugend in Deutschland zu erzählen. 

Auch ich war in Israel. Das ist viele Jahre her und es war eine Rundreise. Beginnend in Telaviv, über Elat und die Golanhoehen nach Jerusalem. Eine interessante Reise, die mich damals allerdings sehr erschreckte. Noch sehr jung schlug mir, nachdem ich mich als Deutscher "outete", viel Ablehnung entgegen brachte. Ich habe keine Verantwortung für das, was im 3. Reich passiert war. Selbst meine Eltern nicht und doch werde ich als Nachkommen von Nachkommen für die Dinge verantwortlich gemacht. Ich verurteile die Vorkommnisse. Ich weiß aber, dass manche Menschen keine andere Wahl hatten, als das, was sie letztendlich gemacht haben.  Grundessenz der ganzen Diskussion ist eigentlich der Schlussatz von Hardy Krüger: wir müssen dafür sorgen, dass so etwas nicht mehr passiert und gerade die Jungwähler müssen wir dazu bringen, dass sie wieder wählen gehen und die Politiverdrossenheit nicht zur Normalität wird.  

Ich habe die Wahl und ich bin ehrlich zu mir selbst, ich habe nicht immer die richtige Partei gewählt, aber ich habe und werde niemals eine Partei wählen, die dem Ansehen meines Landes schadet. Nicht alles was in der Politik läuft, bekommt meinen Segen. Dafür ist Politik zu menschlich. Das Grundkonzept muss stimmen. Ich kann nicht verantworten, dass mein Enkel, oder Urenkel dumm angemacht wird, weil ich mein Kreuz an der falschen Stelle gemacht habe.  

Wie gesagt, man muss nicht alles gut heißen, was Politik macht. Man muss über den Tellerrand hinweg sehen und dann entscheiden, ob Demokratie auch bedeutet, dass man engstirnig auf seine momentane Situation beharrt, oder ob es nicht besser, für die Allgemeinheit ist, mal auf etwas zu verzichten.  Ich schäme mich nicht Deutscher zu sein,  ich schäme mich für die, die aus unserer Vergangenheit, mag sie auch Generationen her sein,  nichts gelernt haben.  

16.10.2016 um 14:39 Uhr

Zurück aus Tansania

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie, Freunde

Stimmung: mitgerissen

Nach drei Monaten Aufenthalt ist der Neffe wieder aus Tansania zurück.  Großes Familientreffen, mit neuen Bildern und Eindrücken. Auch der eigentliche Startpunkt der Reise, die Stadt Basel war zu sehen und in mir brannte es wieder. Ein Treffen mit dem Basler Bebbi. 

Es ist einfach eine andere Welt, wenn man erfährt, wie die Menschen in Tansania leben. Die eigenen Kinder werden in Waisenhäusern groß gezogen,  damit sie genug zu essen haben und eine Schulbildung bekommen. Frauen mit 8 Kindern, die aussehen, als wären sie die Großmutter der eigenen Kinder. Die Art und Weise, wie damit umgegangen wird, für uns Mitteleuropäer unvorstellbar. Der Umgang mit den Mitmenschen untereinander, die Art wie man mit der Umwelt umgeht, einfach unbegreiflich.  Der Neffe erzählte von einem Treffen, mit einem Unbekannten, dessen T-Shirt ihm gefiel. Der Typ zieht sein Shirt aus und reicht es dem Neffen,  der ihm dann seines gab. Hier in Deutschland unvorstellbar. Vielleicht auch nur deshalb, weil noch nie ausprobiert. Allerdings allein die Vorstellung...

Es stellte sich dann im Laufe des Gesprächs heraus, dass dies nicht der letzte Besuch in diesem Land war. Nächstes Jahr geht es wieder hin und ich nehme sehr stark an, dass er bald für immer unten bleiben wird.  Dort arbeitet und dann nur noch sporadisch zurück nach Heavenstown kommt.   

14.10.2016 um 17:55 Uhr

Ich hab da mal was vorbereitet

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Gesellschaft, Freizeit

Stimmung: Grinsemann

Habe gerade, bei der handwerklichen Hausarbeit, eine Sendung gesehen, in der auch ein Koch zum Auftritt kommt. Sobald es an die etwas komplizierte Kleinarbeit kam, folgte der Satz: Ich hab da mal was vorbereitet. Ich habe mich köstlich amüsiert.
So bald es kompliziert wird, hat man was vorbereitet.
Hallo, so ist das Leben aber nicht!
Meine Wäsche räumt sich nicht allein in den Schrank, nachdem ich sie, vorbereitet, gebügelt habe. Mein Tabak kommt nicht vorbereitet in die Hülsen, so, dass die Zigaretten fertig sind. Die Weihnachtsgeschenke liegen nicht, so mir nichts, dir nichts unter dem Baum.
Muss alles vorbereitet sein.

Ist es nicht genau das, was unser Leben so lebenswert macht, dieses VORBEREITEN? Das sich Gedanken machen, wie mache ich es, wie gehe ich es an?

Genau deshalb finde ich solche Sätze wie: Ich hab da mal was vorbereitet, so amüsant.

Was waren das noch für Zeiten, als alles Handarbeit war...

 

13.10.2016 um 15:22 Uhr

Patenschaft zum 2.

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Freunde

Stimmung: grummelgrummel

Hatte es dieser Tage schon mal geschrieben und man meint dieses Thema verfolgt uns.

Wir wurden wieder gefragt, ob wir nicht Paten werden wollten. Nun, diesmal ist die Sachlage ähnlich und doch ganz anders. beim ersten Paar sind wir "nur" Nachbarn. Man sieht sich, man trinkt etwas zusammen und doch leben wir in verschiedenen Welten. die Absage von uns hatte dann noch einen ganz großen Schwanz, weil die nächste Person, die sie fragten hat sich dann selbst disqualifiziert, weil sie den Vater als Zeugen verwendete, während sie außerehelichen Verkehr hatte. Daraufhin erklärte sich dann die Patin der ersten gemeinsamen Tochter nochmals bereit, dieses Amt zu übernehmen. So lustig das alles klingt, so nagte es doch an uns. 

Jetzt kommt ein anderes Paar und die Frage aller Fragen wurde wieder gestellt. Konsequenter weise müssten wir jetzt wieder NEIN sagen, aber die Sachlage ist halt anders. Anders deswegen, weil wir doch recht viel miteinander machen und relativ oft zusammenhängen. Auch wenn wir doch eher etwas älter sind. Nun gut, ein alter Esel lernt auch noch was. Fehler gemacht, andere Menschen durch eine Entscheidung, ob richtig, oder nicht, in Schwierigkeiten gebracht und jetzt kommt die gleiche Situation wieder. Nein, es ist ja noch viel schlimmer, es ist nicht die gleiche Situation, sondern doch eine andere. Es wird kein leibliches Kind, also das "neue" Patenkind. Die Frage ist, ob der Junge, ja das wissen wir schon, die Berechtigung bekommt, bei seinem leiblichen Bruder aufzuwachsen. Diese Entscheidung liegt ganz allein beim Jugendamt. Also nein, nicht ganz allein, es wird doch wohl vor Gericht gehen und die Richterin wird entscheiden, ob Das Kind bei seiner Mutter bleibt, oder doch adoptiert werden kann. Da dies Kind Nummer drei ist, und die ersten beiden bereits von der Mutter fern gehalten werden, zum Kindeswohl, gehen wir mal davon aus, dass auch der neue Erdenbürger keinen langen Kontakt zu seiner Mutter hat. Aber, noch ist nichts entschieden und die evtl. Vorbereitungen sollten getroffen werden. 

Aus den oben genannten Gründen, also nicht die Adoption, sondern dem begangenen Fehler, werden wir es jetzt durchziehen. Jetzt könnte man sagen, ja, deine Argumentation, du wärst über das Alter eines "normalen" Paten hinaus und so weiter und so weiter, hat sich nicht geändert und führt die jetzige Entscheidung nicht zu einem endgültigen Bruch zur Nachbarschaft. Klar, das eine stimmt und beim letztgenannten bin ich mir nicht sicher. Man muss keine Entscheidung erklären, bzw. sich bei irgendjemand rechtfertigen. Man muss nicht, wir machen es dennoch. Wir erklären uns unseren Nachbarn und versuchen aufzuzeigen, in welcher Situation wir uns befanden und welche Gedanken uns durch den Kopf gingen. Diese menschliche Offenbarung kann mehr bewirken, als alles andere. So meine Erfahrung. Ich hab einen Fehler gemacht und dadurch hattest du Probleme und jetzt will ich den Fehler kein zweites mal machen.

Wie das alles ausgeht und ob es überhaupt dazu kommt, sehen wir in ca. 3 Monaten. Ich nehme an, dass bis dahin die Würfel gefallen sind. 

 Alea iacta est - wie die Römer in fast jedem ASTERIX zu sagen pflegen.

12.10.2016 um 23:05 Uhr

Gedanken zur Nacht

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Privat

Stimmung: am Boden

Zu einem Telefonat von gestern:

Möge der Schlag auch noch so sanft ausgeführt worden sein, es war dennoch ein Schlag und er traf mich hart. Wie viele solcher Schläge werde ich wohl noch aushalten müssen?  

11.10.2016 um 12:52 Uhr

Junior vatert sich

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie

Stimmung: Augen zu und durch

Drei Jahre den Führerschein und das vierte Auto.  Junior geht den Weg seines Vaters.  Nummer vier ist jetzt ein 18 Jahre alter Corsa, dessen Lack mehr am blühen ist, als ich es je bei einem Auto gesehen habe. Ich hoffe, dass er diesen Winter hält und wenn das, was die Werkstatt verspricht, dass er die 20 Jahre noch voll bekommt, dann hätte sich der Kauf auf jeden Fall gelohnt.  Jetzt heißt es für Junior: mit dem Schlimmsten rechnen und allzeit bereit sein, für den nächsten Kauf. Das wäre dann Nummer 5.

09.10.2016 um 18:15 Uhr

Virtuell verbunden

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog

Stimmung: erstaunt

Wenn ich hier schreibe, dann mache ich es für mich.  So schrieb ich, ganz am Anfang meiner Blogzeit. Für mich, als Gedankenablage. Die Gedankenablage stimmt,  für mich, nun ja...

Wenn ich schreibe, dann alleine. Gedanken fließen in die Finger, auf die Tastatur, in den Blog. Momentaufnahmen, des Augenblicks. Genau wie bei Kommentaren. Es gibt allerdings Momente, die ich nicht als Kommentar festgehalten haben will, Gedanken, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, weil sie mir zu privat sind. Dann schreib ich eine Persönliche Nachricht. Manchmal ist es dann so, als ob mein Gegenüber, wüsste, dass ich gerade jetzt eine Nachricht an ihn/sie schreibe.  Das verwirrt mich einerseits, auf der anderen Seite erfreut es mich, weil wir dann relativ schnell hin und her antworten können.  

Ist das eine virtuelle Verbundenheit, oder einfach nur Zufall?  

Es erstaunt mich, weil ich nicht damit rechne und doch kommt es vor.  Wie kommt das und warum ist das so?  Keine Ahnung. Ich schreibe jetzt seit knapp 3 Jahren Blog,  davon ein Jahr hier.  Manche wenige wissen meinen reellen Namen. Noch weniger, woher ich komme und doch ist eine Verbundenheit da. Ein imaginärer Faden, der uns verbindet. Wie entsteht so etwas? Wie kann das sein, man kennt sich ja nicht,  hat sich nie gesehen und wird sich vermutlich auch nie sehen und doch...

Das sind so Dinge, die ich gerne verstehen möchte und deren Logik mir wohl immer verborgen bleibt.

Keine Verabredung, kein imaginäres Treffen und doch ZACK.

Was treibt uns dazu und welches menschliches Verhalten bringt uns dazu?

Kann und werde ich es verstehen, oder bin ich doch so ein kleiner armer Wurm, der in der Masse mitgemitläuft und alles ist und bleibt Zufall?  Zufällig hier gelandet, zufällig mit dir und dir und dir geschrieben und zufällig genau zum rechten Zeitpunkt gerade das geschrieben, was man (nicht) lesen wollte. 

Komisch,  oder?  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

08.10.2016 um 18:34 Uhr

so viel zu sagen...

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Freizeit, Freunde

Stimmung: etwas überlastet

Vorhin von dem Event von gestern Abend nach Hause gekommen lese ich hier Dinge, die ich nicht unkommentiert lassen kann und doch kann ich nicht darauf antworten, weil mir einfach die Zeit fehlt.  Alle Zeit der Welt und doch dreht diese sich schneller, als gedacht.  Junior ein neues Auto besorgt, Anstandsbesuche erledigt, heute Abend Krisentreffen. 

Bis ich zu den rechten Worten komme, ist der Bär schon geschält. Das stimmt mich traurig, weil so manche Sachen, wenn ich sie denn hier lese, mich auf ihre Art mitnimmt.

Schnell was essen und dann wird es hart, ich hoffe einfach, dass das, was ich heute Abend zu hören bekomme, verständlicher ist,  als das, was ich gestern hörte.   

07.10.2016 um 10:30 Uhr

And the winner is...

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Freizeit, Radio, Familie

Stimmung: Vorfreude

... my Missi.

Heute Abend ist es so weit.  Der gewonnene Preis wird sozusagen überreicht.  Der Comedian hat seinen Auftritt im Hambacher Schloß und wir sind dabei. Zuerst geht es zur Schwägerin, die in der Nähe wohnt. Von dort aus zum gemütlichen Essen und dann hinauf, hinauf zum Schloß.  

Wie gesagt,  ich bin gespannt,  ob der Darsteller etwas über die Geschichte erzählt. Aufhänger hätte er genug,  denn das Hambacher Schloß ist die Wiege der deutschen Demokratie. Jetzt muss ich aufpassen, dass ich ihm nicht schon ein paar Vorlagen gebe. Das würde dann hier und jetzt extrem politisch.

Lassen wir uns einfach mal überraschen, ganz nach dem Motto von Bon Jovi: HAVE A NICE DAYFröhlich 

06.10.2016 um 14:49 Uhr

Sandmännchen

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie

Stimmung: grummelgrummel

Das Sandmännchen hat was mitgebracht.  Nein,  keine gute Nacht Geschichte, sondern ein böses Erwachen für unseren Junior.  

Wenn ein Auto TÜV bekommt, dann bedeutet das nicht, dass man 2 Jahre nicht überprüfen muss, ob die olle Kiste kein Öl verbrennt. Wenn man nicht ab und zu mal den Ölstand nachprüft, dann kann es sein, dass man sein Auto schrottet.  So geschehen. Nun ist das Heulen und Zähneklappern groß, nutzt aber nichts, weil es ist, wie es ist.  

Also liebe Kinder, oder liebe Autofahrer,  gebt fein acht,  was ich euch mitgebracht: ab und zu mal an dem Stäbchen ziehen und schauen,  ob das Schmiermittel noch okay ist.  Das dauert nicht lange und kann euch vor größeren Schaden bewahren. TÜV besagt nur etwas über den momentanen technischen Zustand. In einem halben Jahr, kann sich da sehr viel verändert haben.  Rechnet trotzdem damit,  dass euer Untersatz irgendwann kaputt geht und ihr irgendwie die Kohle für einen neuen aufbringen müsst.  Urlaub für An- und Abmeldung kommt auch noch hinzu.  

Ich freu mich drauf.                                                                                              ... oder auch nicht. 

 

 

 

05.10.2016 um 20:40 Uhr

Hilfe! - Nein, danke!

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie

Stimmung: iwi blöd

Junior hatte eine Panne auf der Autobahn. Ab zur Notrufsäule. Die vermittelte ihm einen Abschleppdienst. Der wollte nur kommen, wenn er vor Verladung 300 Euro in bar bekommt.  Die hatte Junior aber nicht dabei, womit der Abschleppdienst nicht bereit war zu kommen. Also rief Junior selbst einen an. Anfahrtsweg ca. 40 Minuten.  In der Zwischenzeit rief ihn seine Versicherung an, er bekäme den Abschleppdienst bezahlt. Junior sagte, er hätte jetzt einen bestellt.  Das wäre okay, er soll die Rechnung einreichen.  

Nach besagten 40 Minuten war kein Abschleppdienst in Sicht und Junior rief noch einmal dort an. Seine Versicherung hätte den Abschleppdienst abbestellt. Was denn nun sei? Er stehe noch immer auf der Autobahn und warte. Der Abschleppdienst kam und verlud das Auto.  Fuhr es dann zur Werkstatt, wo wir mit dem Geld warteten.  

4 Stunden später, als "normal" kam Junior jetzt zu hause an.

Meine,  für mich realistische Fragen:

Darf ein Abschleppdienst das Abschleppen verweigern, wenn man nicht 300 Euro in bar dabei hat? (Wer hat die schon? )

Wie kann die Versicherung einen bereits bestellen Abschleppdienst einfach wieder abbestellen?  

Machen sich nicht beide der unterlassenen Hilfeleistung strafbar?

Kann man sich noch auf Notrufsäulen verlassen, oder sind die just for fun da?