madeinheaven

31.05.2017 um 21:53 Uhr

Im Wald

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Familie, Freunde

Stimmung: erschrocken, erleichtert

Gestern hat die Polizei bei uns vor der Tür gestanden. Ob wir einen silbernen Corsa fahren würden.  Nein, aber unser älterster Sohn. Nun,  warum denn sein Auto, an einer schwer erreichbaren Stelle, im Wald, im Naturschutzgebiet steht.  Moment, fragen wir ihn selbst.  Sohn angerufen, weil er nicht mehr zu Hause wohnt, er kam und klärte die Sache auf. Am 12.05. wollte er das Auto auf den Schrottplatz fahren. Der hatte jedoch zu. Zufällig war ein Mann da, der ihm 50 €  dafür bot. Das Auto war abgemeldet und somit war es kein Problem. So dachte Junior. Was wäre gewesen,  wenn das Auto für einen Einbruch benutzt worden wäre, wenn jemand überfahren worden wäre?  Junior ist der letzte Halter und muss nun für alle Kosten aufkommen. 

Die Missi wurde heute von unserem Gemeindearbeier angerufen, damit wir uns gemeinsam den Standort ansehen. Wir fuhren um viertel nach fünf hin. Mitten im Wald. Rechts ein steiler Abhang und nach hinten Gefälle. Lenkradschloss eingerastet und Bremsen fest. Was tun?  Anruf in einer nahen Werkstatt. Ohne Schlüssel könnt ihr nur das Schloß aufbohren und wenn ihr Glück habt, bekommt ihr es dann auf. Nein, ich habe keine Zeit.  Die Idee des Gemeindearbeiters brachte dann die Lösung: Waldarbeiter mit Seilwinde könnte kommen. Den angerufen und ja, er hätte Zeit,  will sich das aber noch mal näher ansehen. Wir beschrieben, wo wir waren und er kam mit seinem PKW. Hin zum Auto.  Nein, ohne geknacktes Schloß keine Chance. Ob wir keinen Schlüssel hätten?  Augenroll, nein,  denn sonst könnten wir ja versuchen das Auto zu starten und.... Okay, dann müssen wir es auf die brutale Art machen. Ob es egal wäre, wie das Auto nachher aussieht?  Ja, denn es kommt eh zum Schrott. Dann muss ich grad mal zu meinem Auto,  Werkzeug holen. Er kam und mit Schraubenzieher und Hammer bearbeitete er fast eine Stunde das Schloß, bis es endlich auseinander fiel. Lenkrad ließ sich immer noch nicht bewegen.  Erst die magische Hand des Gemeindearbeiters, brach den Bann. Ich setze mich ins Auto und die anderen drei schiebten es, nachdem die Bremsen mit ein paar Hammerschlägen gelöst wurden. Nach knapp 500 Metern kamen wir auf eine befestigten Weg. Wir wollten das Auto dort stehen lassen, allerdings würde ein Abschleppdienst dort nicht hin kommen,  weil er über eine Brücke müsste, die ihn nicht tragen könnte. Also schleppten wir das Auto im Konvoi noch über die Brücke und stellten es auf der anderen Seite ab. Die ganze Aktion dauerte fast drei Stunden. Nach der Frage,  wegen der Entlohnung für den Waldarbeiter sagte er nur: nix. Nix, was ist das?  Wenn es unbedingt sein muss, dann eine Flasche Wein.  Er bekommt eine ganze Kiste. Der Gemeindearbriter bekommt einen Kasten Bier. Der AAbschleppdienst wird morgen von der Missi angerufen und Junior unterschreibt, dass die Kiste jetzt dem Schrottler gehört. Evtl Kosten vom Amt und/oder von der Polizei kommen dann auch noch hinzu. 

Was lernen wir daraus: Wenn wir ein Auto verkaufen, egal, ob 100.000 €, oder 10 € , immer Namen und Anschrift des Käufer geben lassen. Ihr als letzte Halter seid in der Haftung und die kann viel teuter sein, als ein paar schnelle Euros, die es bar auf die Hand gibt. 

27.05.2017 um 19:36 Uhr

Historienspiele in Koblenz

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: ausgeglichen

Heute Morgen sind wir nach Koblenz gefahren und dort mit der Gondel über den Rhein zur Festung Ehrenbreitsten hoch. Immer wieder toll mit dieser Gondel zu fahren. Einen tollen Blick auf das Deutsche Eck zu haben. Oben auf der Festung war es noch relativ ruhig. Wir waren um halb 11 da und der eigentliche Beginn war um 11. Gut so, denn später war die Hölle los. Verschiedene Kostüme waren zu sehen.  Kelten, Römer, Ritter, Preußen und verschiedene andere Gruppen waren da. Ein als Sklave verkleideter Mann fragte die Missi, ob sie ihn nicht als Sklave halten wolle. Worauf hin ich dann sagte, ich gäbe seinem Herrn maximal 2 Kamele,  denn er hätte ja keine Haare mehr. Daraufhin ging er, gefesselt und barfuß weiter. 

Nach knapp 2 1/2 Stunden fuhren wir wieder mit der Gondel zurück. Jetzt kam der teure Teil: Einkauf in der City. In dem Gedanken,  wir hätten einen Gutschein von H&M dabei,  schlug ich dort ganz führterlich zu. An der Kasse, das böse Erwachen. Nix H&M, nur Kaufhof. Egal, dann müssen wir dort halt auch noch hin.  Die Missi wollte sich noch einen Bikini kaufen und nahm 3 mit in die Umkleidekabine.  Einer passte, hurra!  Der Blick auf den Preis: 95€. Sind die von Sinnen? Bleibt also da. Noch gemütlich was gegessen und zurück zum Auto. Um 5 waren wir dann wieder zu Hause. Neue Klamotten in die Waschmaschine und Menschen in den Pool.  Jetzt geht es zu Freunden mit einer ganz besonderen Flasche Wein. Ein ganz neuer vom Lieblingswinzer. Grüner Riesling. Bin gespannt, wie der schmeckt.  

26.05.2017 um 01:00 Uhr

Sinn und Unsinn des Blogschreibens

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Blog, Sprache, Freundschaft

Stimmung: leicht getrübt

Nun schreibe ich hier seit 19 Monaten und habe zuvor bereits 3 Jahre in einem anderen Bereichen geschrieben.  Was mir mehr und mehr auffällt, ist die GEHT MIR AM ARSCH VORBEI Mentalität von so manchen Lesern. Ich schreibe nicht um Massen auf mein Leben aufmerksam zu machen.  Bin kein Weltverbesserer, keiner, der verpicht darauf ist, dass X, oder Y irgendwelche hochtrabende Kommentare loslassen.  Wenn ich mir allerdings die Leseranzahl anschaue und die Reaktionen,  dann komm ich doch irgendwie zum Grübeln.  Klar ist das Schreiben eines Blogs eine ganz persönliche Sache.  Aber wenn doch Leser da sind, warum erfolgt so rein gar keine Reaktion? Ist es hier auch so,  wie im Rest der Gesellschaft?  LECK MICH AM A.... STIMMUNG?

Hier in meinem "normalen" Blog hatte ich den letzten Kommentar vor über einem Monat. Es war eher ein Blabla Kommentar, also keine ernsthafte Unterhaltung. In meinem Musikblog ging es sogar so weit, dass mich ein User meinte, mich beleidigen zu müssen,  nur weil ich mich nicht so verhielt, wie es der Person gefiel.  Das ist ein NO GO. Trotzdem habe ich dort im Schnitt täglich 20 Besucher und fast 200 Seitenaufrufe. Reaktionen allerdings bleiben auch hier aus. 

Nun frage ich mich: wenn ich die ganzen Leser habe, aber keine Reaktionen auf das, was sie lesen,  schreibe ich zu missverständlich?  Bin ich zu langweilig, oder ist es nicht wirklich so, dass es hier Menschen gibt, die einfach nur Effekthascher sind?  

Ich verlange ja nichts ungewöhnliches, sondern einfach nur eine Reaktion. Eine menschliche Reaktion.

Wenn wir als Blogger nicht zusammenhalten, wer dann? Was macht das Schreiben überhaupt für einen Sinn, wenn so rein gar nichts dabei herum kommt?  Schreiben um des Schreibens Willen?  Dafür brauche ich keinen öffentlichen Blog. Das kann jeder auch in seinem Zimmer machen. Es hat doch einen Sinn, warum wir es öffentlich machen. Besinnen wir uns dessen und überlegen, wenn wir etwas erwarten, dann müssen wir auch bereit sein,  etwas zu geben.  Worte. Worte, die mehr sind,  als eine Anreihung von Buchstaben.  

25.05.2017 um 14:04 Uhr

Noch keine Reise gebucht?

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Gesellschaft

Stimmung: vorfreude

Dann hab ich hier noch einen Tipp:

 

irland-tagebuch-einer-reise

 

Vielleicht ist das ja eine Inspiration. Fröhlich 

19.05.2017 um 20:50 Uhr

Wieder Untermieter

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: ausgeglichen

In unserer Efeuwand hat Frau Amsel wieder ein Nest gebaut. Ich hoffe, dass die Jungen diesmal durch kommen und nicht, wie beim letzten Mal, vom Mader geholt werden. 

Heute die Woche bei LET'S DANCE ausklingen lassen.  Morgen zum Lieblingwinzer und der Sonntag auf den Fußballplatz.  Abfahrt ist um 13.33. Zurück werden wir am späten Abend sein.  Ich bin gespannt, ob die angekündigten 40000+ Zuschauer da sind. Lassen wir uns überraschen.  

17.05.2017 um 18:30 Uhr

Die Zeit rennt...

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven

Stimmung: ganz relaxt
Musik: https://www.youtube.com/watch?v=qFLhGq0060w&index=26&list=PLXDm2cr3AfgWNE167nmXmeEI4fIsT2Ee_

Der liebe Mai. Ein Geburtstag nach dem anderen und Muttertag und dann noch doppelte Tanzshow. Das haben wir jetzt so fast hinter uns gebracht und weiter geht´s. Am Sonntag letztes Fußballspiel für diese Saison. Wir fahren hin - mal wieder. Das Wochenende darauf geht es nach Koblenz. Dort, auf der Ehrenbreitstein eine Vorführung - ich lasse mich überraschen. Dann ist der Mai auch schon wieder vorbei und wir waren noch nicht beim Lieblingswinzer. Der hat diesen Monat und nächsten Monat auf, dann wieder erst im September und Oktober auf. Dort sollten wir unbedingt mal hin.

Apropos Winzer: Ein Klagelied nach dem Anderen wird gesungen. Bis zu 100% erfrorene Rebstöcke und  so was hat man noch nie gesehen. Trotz nächtlicher Fackeln ist viel erfroren, so die Winzer. Ich sehe nichts. Also im Vorbeifahren. Ist es ein Klagen auf hohem Niveau? Ich weiß es nicht genau. Wir werden sehen, wenn dieser Tage dann noch Hagel dazu kommt (wurde hier angekündigt), dann ist das, was der Frost verschont hat, auch noch dahin.

Nein, ich male den Teufel nicht an die Wand!!

Apropos Teufel: Ja, am Sonntag fahren wir dort hin. Mal schauen, ob sie wirklich absteigen ( Relegationsplatz), oder ob sie sich noch retten können. Wir werden sehen.

01.05.2017 um 09:43 Uhr

April verabschiedet sich

von: madeinheaven   Stichwörter: Heaven, Freunde, Familie

Stimmung: noch müde

Jetzt ist er dahin, der April. Mit Pauken und Trompetenicht hat er sich verabschiedet. Am Samstag machte Onkel W. Seinen letzten Atemzug. Das geplante Treffen am Sonntag, mit der Familie war dann unerschütterlich von diesem Thema. Die knapp einstündige Fahrt, in praller Sonne und einem ungewohnten Auto war noch ganz okay. Dann das Warten auf das Essen. Vor dem Lokal  45 Autos und 11 Motorräder. Nach knapp 2 Stunden kam dann endlich das Essen, wir wollten schon wieder unterwegs sein. Also eher ein Schlingen, als ein Genuss.  Schnell ins Auto und wieder auf die Autobahn. Die war sehr viel voller, als noch ein paar Stunden zuvor und irgendwie kam es mir vor, als hätten einige Fahrer zu viel Sonne abbekommen. Zu Hause angekommen, zuerst mal auf die Couch, bevor zum versprochenen Babysitting. Baby, ohne große Probleme ins Bett, dann endlich Zeit für den Hund. Der kommt, seit dem die Kinder da sind, viel zu kurz. Weiß aber genau,  wenn ich im Haus bin, dass er immer seine Streicheleinheiten bekommt. Jetzt ist seine Zeit. Wehe, die Hand ist nicht auf dem Fell und krallt nicht, dann kommt sofort die Pfote und erinnert mich daran, was er am Liebsten hat. Als die Eltern wieder kamen, recht schneller Aufbruch zur Feuerwehr. Tanz in den Mai, obwohl getanzt wird dort weniger. Dort traf ich M. und ich erzählte ihm, warum wir uns vermutlich so sympathisch sind. Morgens hatte ich Akten gewälzt, weil ich noch was für die Steuererklärung brauche, dabei viel mir die Mitgliedereiste des Vereins in die Hand. Siehe da, wer mit mir Geburtstag hat: M. Ein paar Jahre später, aber am gleichen Tag. Nach  3 Schoppen ging es dann  nach Hause,  denn es wurde langsam kühl. Vom Tanz also weit und breit nichts zu merken.