...*~ Weil Zeit das einzige ist, was zeitlos ist... ~*...

21.11.2010 um 21:11 Uhr

*~ Mein Tanz auf dem Regenbogen ~*

Manchmal ist es an der Zeit das Schweigen zu durchbrechen. Und sei es auch nur für einen einzigen Moment. Jetzt ist dieser Moment und ich möchte nichts anderes als einfach nur schreiben, schreiben, schreiben.

Ich weiß noch gar nicht so genau, was ich sagen möchte. Aber das spielt auch keine Rolle. Denn in manchen Momenten zählt einfach nur das pure Gefühl. 

Es spielt keine Rolle, dass ich hier nicht mehr schreibe. Dass ich es eigentlich nicht mehr kann, weil es nicht mehr das ist, was es einmal war.

Die Leichtigkeit ist verschwunden und mit ihr das Bedürfnis meine Worte auf diese Weise zum Leben zu erwecken. Doch jetzt gerade ist sie da. 

Es passiert nichts in meinem Leben und doch so unendlich viel, dass es sich nicht in Worte fassen lässt.

Unendlichkeit. Magie. Ein Herz voller Liebe und Momente zwischen der Zeit, die unvergessliche Erinnerungen schreiben... 

Jeder dieser Augenblicke könnte ein ganzes Buch füllen. Es wären Geschichten, wie sie ehrlicher nicht sein könnten. Und doch wären sie wie ein einziges Märchen, weil es so schön ist, dass man es kaum glauben kann...

Es sind Augenblicke, die mich bis in die Tiefe meines Herzens berühren. Sie bringen mich zum Weinen und erfüllen mich mit solcher Dankbarkeit, dass es mich sprachlos macht.

Es ist mein Tanz auf dem Regenbogen. Es war nie intensiver als jetzt dieses Gefühl. Nie liebte ich mehr und nie war es so bedingungslos. 

Manchmal, wenn wir allein sind, sitzen wir einfach nur da und schauen uns in die Augen. Niemand sagt etwas. Denn kein Wort würde diesem Augenblick gerecht werden. Es ist, als könnte er bis auf den Grund meiner Seele blicken. Als könnte er in mir lesen. Als würde er einfach nur verstehen...

Und dann ist da nichts als pures Gefühl... Die Schmetterlinge fliegen. Das Herz schlägt vor Glück so laut und so schnell, als würde es im nächsten Moment zerspringen... Keine Stille könnte jemals so schön sein, wie die mit ihm. 

Manchmal nimmt er meine Hand oder streicht mir über's Haar. Doch das Schweigen bleibt... Es ist wie ein Augenblick in einer anderen Welt. Einer Welt, in der eine Sekunde eine Ewigkeit wird. 

In diesen Momenten würde ich ihn am liebsten küssen. Doch es geht nicht. Es darf nicht sein, so sehr auch er sich das wünscht...

*

"Was würdest du tun, wenn du eine Minute machen könntest, was du wolltest - ohne Konsequenzen?" flüsterte er letztens, als er mir so in die Augen schaute. Schweigen... Tausend Gedanken. "Ich weiß es nicht."

Doch, ich wusste es. Ich würde ihn küssen und ihm sagen, dass ich ihn liebe...

"Und was würdest du machen?"

"Keine Ahnung." "Doch, du weißt es." Sanft lächelte ich.

"Du ja auch." Ein Lächeln. Ein noch tieferer Blick in meine Augen.

"Ja, ich weiß." Und ich glaube, wir haben einander verstanden.

*

Diese Momente sind wie ein Hauch in meinem Leben. Nicht greifbar und doch so wunderbar, dass sie mich nicht mehr loslassen. Sie geben mir so Vieles und sie machen unendlich glücklich. 

Auch, wenn wir nicht zusammen sind. Und auch, wenn wir niemals zusammen sein werden.

Es gibt Augenblicke, in denen das keine Rolle spielt. In denen nur die Liebe zählt, weil es kein schöneres Gefühl gibt, wenn an sie keine Bedingungen und Erwartungen geknüpft sind.

*

Ich danke dir, dass es dich gibt.

Ich liebe dich.

Mehr als du dir vorstellen kannst.