wieder neue news =)
Stimmung: fröhlich? =)

"Cheater bekommen Besuch von Soldaten" Schummeln bei Online-Spielen mit Cheats gilt unter Gamern als äußerst unsportlich. Der Produzent des kostenlosen Shooters „America’s Army“ der US-Armee ist extrem sauer auf die unfairen Spieler und droht: „Wir werden euch holen!“ Das Spiel gilt als Werbemittel, um mehr junge Leute für die US-Army zu begeistern, der Schuss könnte aber jetzt nach hinten losgehen. Bald schon könnten Spieler, die sich durch Tricks Vorteile erschwindeln, auf eine andere Weise Bekanntschaft mit den Streitkräften machen. In einem wütenden Online-Posting greift "Executive Producer" Phil DeLuca die Cheater an und droht ihnen mit einem Besuch: "Ihr habt etwas illegales getan. Die Armee ist wütend und wir werden euch holen!" Die Spieler betreiben nach seiner Ansicht Missbrauch militärischen Eigentums, wozu auch die Spiel-Accounts gehören. "Wir werden vielleicht nicht schnell handeln, aber wenn wir es tun, dann mit nicht zu stoppender Gewalt", schreibt er in Anspielung auf den Einstieg der USA in den zweiten Weltkrieg.
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600-kg-Frau per Kran aus dem Haus gehievt
Eine 52 Jahre alte Ägypterin aus der Hafenstadt Alexandria ist so dick geworden, dass sie ihr Haus nur noch mit Hilfe eines großen Krans verlassen konnte, als sie wegen Atembeschwerden in die Klinik wollte.
Versuch mit kleinem Kran ging schief
Zuvor hatte der Ehemann vergeblich versucht, seine Frau zusammen mit mehreren Männern aus der Nachbarschaft aus dem Haus zu tragen. Auch ein Versuch mit einem kleinen Kran schlug fehl.
Die Zeitung zeigte am Freitag ein Foto der übergewichtigen Frau, für die man in der Uni-Klinik von Alexandria zwei Betten zusammenbinden musste.
"Vor 13 Jahren, nachdem unser sechstes Kind geboren war, ist sie krank geworden und hat seitdem immer mehr zugenommen", klagte der Ehemann.
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Das sind die ersten Fotos vom Saturnmond Titan
Gebirge aus Eis, durchzogen von Flüssen und Bächen aus Methan. So beschreibt Marty Tomasko vom Planetary Laboratory in Arizona die ersten Bilder vom Saturnmond Titan, die am Freitagabend in der Europäischen Raumfahrtkontrollstation in Darmstadt präsentiert wurden. Die Daten waren von der Sonde "Huygens" gesendet worden, die mehr als vier Stunden die Atmosphäre und die Oberfläche des Trabanten erforschte. Es liegen Informationen für rund 350 Fotos vor.
"Eindeutig von Flussbetten durchzogen"
"Wir hatten Flüssigkeit auf dem Titan erwartet, konnten es bislang aber nicht bestätigen", sagte Tomasko. Das erste Bild, das aus 16 Kilometer Höhe aufgenommen worden ist, lasse jedoch keine Zweifel aufkommen. "Darauf ist eindeutig eine Gebirgs- oder Hügellandschaft zu erkennen, die von Flussbetten durchzogen ist. An einer Seite grenzt eine Küste einem See oder Meer an."
Bilder zeigen eine Ebene, auf der Eisblöcke in verschiedenen Größen liegen. Bei der Fläche könnte es sich um eine Art Sumpf aus Methan und Kohlenwasserstoffen handeln, der die Landung der Sonde abgefedert hat. Auf dem Titan weise die "junge Oberfläche" nur wenige Krater auf, sagte Michael Khan von der ESOC. Dies lasse darauf schließen, dass eine Flüssigkeit die Unebenheiten einschleife. Nach den bisherigen Erkenntnissen bestehe der Titan, auf dem eine Temperatur von minus 180 Grad herrsche, in seinem Inneren aus Stein. Darauf baue sich eine Schicht aus Wassereis und flüssigem Methan auf sowie Ablagerung von Kohlenwasserstoffen, die aus der Atmosphäre herabregnen.
Nach Auskunft von Tomasko sind die Bilder noch nicht bearbeitet. "Sie weisen noch viele Fehler auf und zeigen nur einen kleinen Teil der Wahrheit." In den kommenden Tagen könnten die Wissenschaftler aussagekräftigere Bilder präsentieren. Das Lunar und Planetary Laboratory hat die Kamera für "Huygens" entwickelt und besitzt damit die Exklusivrechte an dem Material.
Sonde überstand Aufprall
Die Raumsonde "Huygens" durchschwebte mehr als zwei Stunden die undurchsichtige Atmosphäre des bislang geheimnisumwitterten Titan an Fallschirmen - fotografierte und analysierte dabei eifrig. Wider Erwarten überlebte sie sogar den Aufprall und blieb zwei weitere Stunden auf Sendung. Neben Fotos lieferte sie auch Geräusche vom Titan sowie Analyse-Ergebnisse von der Zusammensetzung seiner Atmosphäre und Klimadaten.
"Wir sind damit die ersten Besucher auf dem Titan", sagte der Generaldirektor der Europäischen Raumfahrtagentur, Jean-Jacques Dordain.
Was "Huygens" genau gefunden hat, wird sich erst in den kommenden Tagen zeigen. "Die Daten müssen interpretiert werden", sagt Missionsleiter Claudio Sollazzo. Spätestens am Wochenende werden erste Farbbilder vom Titan vorliegen, der sich bislang mit einer dichten Wolkendecke vor neugierigen Blicken schützte. Die Auswertung der Klimadaten und die Analyse der Zusammensetzung der Atmosphäre wird zeigen, ob der Trabant tatsächlich der Erde in ihren Anfängen vor vier Milliarden Jahren ähnelt. Wenn dies zutrifft, könnten daraus wichtige Erkenntnisse für die Entstehung des Lebens gezogen werden.
CD als Botschaft für Aliens
Vielleicht existieren sogar bereits niedrige Lebewesen auf Titan. Um ganz sicher zu gehen, hat "Huygens" außerdem eine eigens aufgenommene CD auf den Saturnmond gebracht - als Message für Außerirdische. Darauf ist Instrumentalmusik von den Franzosen Julien Civenge und Louis Haeri.
Tränenfeuchte Augen
Die über 1000 technischen Mitarbeiter und Forscher, die an der Mission beteiligt waren, feiern die gute Nachricht. Selbst im Kontrollraum, wo sonst strenge Konzentration herrscht, wird applaudiert. Den Verantwortlichen von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, die seit den Morgenstunden mit Bangen dem Abend entgegen gefiebert haben, steht Erleichterung und Freude ins Gesicht geschrieben. Das tut gut, mussten sie doch an selber Stelle vor zwölf Monaten die traurige Nachricht von der verschollenen Mars-Sonde "Beagle" bekannt geben. Einige Augen leuchten tränenfeucht, vor allem bei den Männern der ersten Stunde wie dem Missions-Manager Jean-Pierre Lebreton, der das Projekt vor 25 Jahren mit ins Leben rief.
"Erster Babyschreit" vom Titan
Nicht von ungefähr sprechen er und seine Kollegen von "Huygens" als ihrem Kind. Als ein Netzwerk von Radioteleskopen am Mittag ein erstes Lebenszeichen der Sonde empfängt, sagt Lebreton glücklich: "Das ist wie der erste Schrei eines Babys." Wissenschaftsdirektor David Southwood vergleicht den Tag als Geburt. Am Mittag seien bereits die Finger zu sehen, am Abend werde das ganze Baby zur Welt kommen.
Der Zeitplan der Aktion
- 11.13 Uhr: Die Sonde "Huygens" trat in die Atmosphäre des Saturnmondes Titan ein und wurde innerhalb von wenigen Minuten von 20.000 auf wenige hundert Kilometer pro Stunde abgebremst.
- 11.17 Uhr: In einer Höhe von 180 Kilometern über der Oberfläche öffneten sich zwei Fallschirme. Die ersten der sechs wissenschaftlichen Geräte unter anderem zur Messung von Windgeschwindigkeiten nahmen ihre Arbeit auf. Die Kamera schoss erste Fotos.
- 11.32 Uhr: Der Hauptfallschirm öffnete sich. Die Sonde schwebte mit einer Geschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde dem Mond Titan entgegen.
- 11.49 Uhr: Die Sonde befand sich in ungefähr 60 Kilometer Höhe. Mit einem Radargerät wurde die genaue Entfernung zur Oberfläche gemessen.
- 13.30 Uhr: "Huygens" schaltete wenige hundert Meter über dem Titanboden eine kleine Lampe an. Die ersten Fotos von der bislang unbekannten Oberfläche des Trabanten entstanden.
- 13.34 Uhr: Die Sonde landete auf Titan und funktionierte noch mindestens zwei Stunden weiter.
- 15.44 Uhr: Die Raumsonde "Cassini" verlor den Kontakt zu "Huygens" und drehte ihre Antennen in Richtung Erde.
- 16.14 Uhr: Die ersten Daten wurden in Richtung Erde gesandt. Bis zur Ankunft benötigten sie 67 Minuten (für rund 1,2 Milliarden Kilometer).
- 17.21 Uhr: Die Daten trafen auf der Erde ein. Damit stand der Erfolg der Mission fest.
- 20.30 Uhr: Die ersten Schwarz-Weiß-Bilder vom Saturnmond Titan lagen vor.
- 23.30 Uhr: Die ersten Daten sollten wissenschaftlich ausgewertet worden sein.

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wer wacht den hier auf?



