***Kids rule ... das Leben mit und von 3 Zwergen***

21.06.2007 um 09:11 Uhr

Papas kleiner Mann

von: malula

So sehr mir der Standartsatz „Nur meine Mama kann...“ vor einigen Wochen noch auf die Nerven ging, so sehr sehne ich ihn manchmal wieder herbei. Denn die Mama-Phase wurde inzwischen abgelöst von der Papa-Phase. Papa ist der Allergrößte, der Einzige, der beste Freund vom kleinen Mann.

 

Diese bedingungslose Treue zu seinem Vater zeigt sich schon morgens beim Aufwachen. Der kleine Mann liegt im Bett und ruft lautstark: „Paaapppaaa.... bin fertig mit Schlafen!!!“. Betrete ich unerwünschter Weise als Erste das Zimmer, bekomme ich ein unwirsches „Nein, Mama soll raus, Papa muss kommen!!“ an den Kopf geknallt. Auch bei der Auswahl der Kleidung für den Tag, beim Anziehen und im Bad habe ich nichts zu melden.

 

Nun ist man da beim dritten Kind nicht besonders empfindlich und anstatt diese brüske Zurückweisung zu beweinen, genieße ich die gewonnene Zeit, um in Ruhe zu duschen und eine Tasse Kaffee zu trinken.

 

Anstrengend wird es jedoch spätestens, wenn mein Mann das Haus verlässt und sich auf den Weg zur Arbeit macht. Lautes Gebrüll, tränenreicher Protest. „Will auch mit Papa Arbeit gehen!! Papa nicht weg!“ Zum großen Bedauern sowohl des kleinen Mannes als auch zu meinem eigenen weigert sich Papa bis jetzt beharrlich, den kleinen Mann mit zur Arbeit zu nehmen. Und so habe ich erst mal für eine halbe Stunde ein heulendes Elend, das diesen herben Idolverlust nur schwer verdauen kann. An manchen Tag ist kann ich den kleinen Mann nur dadurch beruhigen, indem ich das Laptop anschmeißen und den heißgeliebten Audi R8 Spot lade.

 

Der kleine Mann hangelt sich durch den Tag, stets im Hinterkopf seinen PAPA. Beim Mittagessen isst er nichts, ohne sich vorher rückzuversichern, dass Papa das auch mag. Beim Einkaufen erzählt er netten alten Damen, dass sein Papa bei der Arbeit ist und Rennautos repariert (was zwar mit dem tatsächlichen Beruf meines Mannes – Chemiker – nichts zu tun hat, aber man will dem kleinen Mann ja seine Heldenillusionen nicht rauben) und beim Bügeln sitzt er neben mir und überwacht, ob ich Papas Hemden auch akkurat bügle.

 

Der schönste Moment des Tages ist die Heimkehr. Der schönste Moment für den kleinen Mann, weil sein Papa wieder da ist. Ein schöner Moment für mich, weil ich mich um den Zwerg nicht mehr kümmern brauche – ja, noch besser, nicht mehr kümmern darf!

 

Mein schönster Moment jedoch ist, wenn der kleine Mann fix und fertig im Bett liegt, seine kleine Miau fest im Arm und mit schläfriger Stimme ruft „Mama Gute-Nacht-Kuscheln!“

14.06.2007 um 20:27 Uhr

Unfreiwilliges Gepickse

von: malula

„Das hat so gepiiiieeeeckst, das hat wehe getan. Das darf die nicht!!“ Beim Abendessen erzählt der kleine Mann Papa von seinem Tag.

 

 Da wir unsere Sommerferien dieses Jahr zum großen Teil bei Oma und Opa in Bayern verbringen und uns somit in einem FSME-Risikogebiet ( FSME = Frühsommer-Meningoencephalitis oder im Volksmund Zecken-Hirnhautentzündung) aufhalten werden, haben wir uns entschlossen, die Zwerge impfen zu lassen. Das Impfschema bei der Zeckenschutzimpfung umfasst drei Impfungen im Abstand von sieben bzw. vierzehn Tagen. Die erste Impfung fand vor einer Woche statt und heute stand die zweite an.

 

Die beiden Mädels sahen der Sache relativ entspannt entgegen. Es herrscht sogar eine gewisse Vorfreude, zum einen, weil sie sich nach der Impfung aus der „Schublade“ bei den Arzthelferinnen etwas aussuchen dürfen, zum anderen weil sich gegenüber der Arztpraxis eine Eisdiele befindet.

 

Nur der kleine Mann, der hat überhaupt keine Lust auf die ganze Geschichte. Schon auf der Fahrt zur Arztpraxis erklärt er bestimmt „Schau heut nur zu!“„Dann darfst Du Dir aber auch nichts aus der Schublade aussuchen.“, versucht Zwerg 2 ihren kleinen Bruder zu überzeugen. Das jedoch ist kein triftiges Argument für den kleinen Mann, denn beim letzten Mal fand er trotz intensiver Suche in der Schublade kein Auto, keinen Bagger, keinen Traktor oder sonst irgendein Fahrzeug und somit nichts, was eine Spritze in den Oberschenkel wert wäre.

 

Wir sind im Sprechzimmer, die Zwerge sitzen auf der Untersuchungsliege aufgereiht wie die Hühner auf der Stange. Die Ärztin begrüßt uns, schaut die Zwerge an und stellt freundlich fest „So, ihr drei werdet heut also wieder geimpft.“„Nein, die Mädels nur, ich nicht!“, stellt der kleine Mann klar. „Hab schon Schprrittzze habt!“

 

Die Arzthelferin kommt mit den Spritzen ins Zimmer. Zwerg 1 ist als erste an der Reihe und verzieht keine Miene als es pickst, Zwerg 2 ebenso. Nur noch eine Spritze liegt auf dem Tablette.

 

Der kleine Mann klettert flugs von der Liege.

 

„Tschüüüüüüsss!“ ruft er und ist schon fast an der Tür.

„Kleiner Mann, jetzt bist Du dran!“, ermahne ich ihn.

„Nein, keine Zeit mehr, muss jetzt Eis essen gehen!“, sagt der kleine Mann.

„Ja, aber erst nach der Spritze.“, sagt die Arzthelferin und hebt ihn wieder auf die Liege.

„Hau ab Du Blödi!! Darfst Du nicht!“, brüllt er. (Ich gehe mal davon aus und hoffe, dass man als Arzthelferin in einer Kinderarztpraxis solche Äußerungen gewöhnt ist und sie nicht persönlich nimmt.)

 

Es folgen Geschrei, Gestrampel, Tränen und zu guter letzt die Spritze. Als alles überstanden ist, stapft der kleine Mann stolz zur „Schublade“ und findet dort ganz tief unten ein winziges blaues Plastikauto.

 

„Bin der Allergrößte!!“

 

Ja, der Allerallerallergrößte!!

  

 

07.06.2007 um 08:45 Uhr

STREIK ! STREIK ! STREIK!

von: malula

„Da geh ich nicht mehr hin!“

 

Gestern war Großelternnachmittag im Kindergarten von Zwerg 2. Jedes Kind durfte seine Omas und Opas in den Kindergarten einladen. Der Kindergarten wurde mit bunten Girlanden dekoriert, die niedrigen Kindertische gedeckt, jeder Platz mit selbst gebastelten Namensschildern versehn. In allen Räumen duftete es nach frisch gebackenen Kuchen und die Zwerge schwirrten aufgeregt durcheinander. Einige Mütter hatten schon mittags bei der regulären Abholzeit Omas und Opas im Schlepptau. Stolze Zwerge machten sich auf den Heimweg und verabschiedeten sich fröhlich mit „Bis heute Nachmittag!“ .

 

Eine nette Idee, eine schöne Sache für die Kinder. Zumindest für die Kinder, die für einen solchen Anlass ein oder mehrere

Großelterenteil(e) zur Hand haben. Nun haben die Zwerge zwar auch tolle Omas und Opas, die sich jederzeit gerne für einen Großelternnachmittag im Kindergarten zur Verfügung stellen würden. Nur wohnen alle am anderen Ende von Deutschland und hätten eine Anreise von mehreren Stunden. Da kommt man nicht eben mal vorbei, um sich mit der Enkelin zwei Stunden im Kindergarten zu amüsieren.

 

Nachmittags im Garten, Zwerg 2 hilft mir beim Wäscheaufhängen.

 

„Mama, wann gehen wir denn endlich zum Großelterennachmittag?!“

 

„Aber Schatz, Deine Omas und Opas sind doch leider nicht da.“

 

„Weiß ich doch, die wohnen ja gaaaaannnzz weit weg. Aber das macht nichts, ich geh da auch alleine hin.“

 

„Mäuschen, wenn dann alle Kinder mit Großeltern da sind und Du ganz alleine, ist das doch sehr traurig für dich.“

 

Wir hatten bereits im Vorfeld ausgiebig darüber gesprochen. Und vom Kindergarten die klare Ansage, dass nur Kinder mit Großeltern kommen können.

 

„Nein, ich bin bestimmt nicht traurig. Außerdem hat Marie gesagt, sie hat ihr beiden Omas dabei. Eine davon kann ich abhaben.“

 

Obwohl ich dieses großzügige Angebot von Marie sehr zu schätzen weiß, bin ich mir nicht sicher, ob dieses Arrangement im Sinne der Erzieherinnen ist.

 

„Nein meine Süße, das ist zwar lieb von Marie, aber das geht nicht. Man darf da nur mit seinen eigenen Großeltern hin gehen. Tut mir leid. Aber dafür können wir ja was schönes machen!“

 

Zwerg 2 ist verärgert. Sehr verärgert. Sie erklärt mir mit bestimmter Stimme.

 

„Gut, wenn die mich heute Nachmittag nicht haben wollen, dann geh ich da gar nicht mehr hin. Nie wieder!!!! Ich bleibe nur noch bei Dir zuhause und wir haben viel Zeit was schönes zu machen!“

 

Ja, wie schon im Altertum ist es somit auch diesmal der Bote der schlechten Nachricht, der die ganze Sache ausbaden darf.

Heute ist ein neuer Tag und im Kindergarten steht Waldtag auf dem Programm. Mal sehen, wie schnell es uns gelingt den unwilligen Zwerg in den Kindergarten zu schleifen.

04.06.2007 um 21:19 Uhr

Liebeserklärung

von: malula

Zwerg 1 erklärt ihre Liebe.

 

„Mama, das ist doch so. Wenn ich mit meinen Freundinnen zusammen bin und eine Tüte Süßigkeiten habe, dann teil ich die ja ganz gerecht. So dass am Ende jede von uns genau gleich viele Süßigkeiten hat. Das ist doch fair, oder?! Ja und so ist es auch mit unseren Omas. Die bekommen auch alle gleich viel. Ich verteil meine Liebe ganz gerecht und habe alle furchtbar lieb.“

04.06.2007 um 18:09 Uhr

Trockenwerden auf Eis gelegt

von: malula

Ein leidliches Thema, mit dem sich alle Eltern irgendwann auseinandersetzen müssen, ist das trocken bzw. sauber werden, also der möglichst problemlose Übergang von mit-Windel zu ohne-Windel. Die Bezeichnung „Trockenwerden“ rührt vermutlich daher, dass die Kleinen, die ja mit Windeln trocken waren, es sei denn man hat das Aufnahmevolumen der Windel überschätzt und verpasst selbige rechtzeitig zu wechseln, anfangs ohne Windel häufig nass sind, um dann wieder in den eher trockenen Zustand überzugehen, wenn sie gelernt haben, rechtzeitig die Toilette aufzusuchen.

 

Neben „Wie stille ich richtig?“ und „Wie lernt mein Kind durchzuschlafen?“ ist das Topthema der frühkindlichen Erziehungsliteratur „Wie wird man Kind trocken?“. In unzählige Ratgeber mit  vielversprechenden Titeln wie „So wird Ihr Kind trocken. Das 20-Stufen-Programm zur Problemlösung“,  „Praktische Sauberkeitserziehung. Wie Kinder sauber und trocken werden“  oder „SOS Kinderzimmer! Von der Windel auf den Topf. 99 Tipps, wenn Sie mit Ihrem Latein am Ende sind“ werden diverse Strategien, Tipps und Vorgehensweisen erläutert, wie man seinen Nachwuchs dazu bewegt sein Geschäft auf dem Töpfchen bzw. auf der Toilette zu verrichten.

 

Neben diesen sachlichen Publikationen findet sich auch eine große Anzahl an Bilderbüchern mit lustigen Geschichten, die den Kleinen zeigen sollen, wie toll es ist, wenn man keine Windel mehr braucht. Angefangen beim Klassiker „Der kleine Zauberer Windelfutsch. Oder Wie man die Windel loswird“ (mit kleiner Stabpuppe), dann das etwas animalischere „Willie ganz ohne Windel“ mit Willie Wildschwein in der Hauptrolle bis hin zu einer Reihe von „Lola, Leonie, Julchen.... geht aufs Töpfchen“ Büchern.

 

Ich muss zugeben selber keinen dieser Ratgeber (wie auch sonst keinen Erziehungsratgeber) jemals gelesen zu haben. Und obwohl wir Kinder- und Bilderbücher in bibliothekarischen Ausmaß besitzen, findet sich in unserer Sammlung keines zum Thema Töpfchen, Windel, Pipisee.

 

Zwerg 1 und 2 sind trotzdem schnell und problemlos trocken geworden als sie soweit waren. (Denn darin liegt meines Erachtens der Schlüssel – alles funktioniert nur dann, wenn die Kinder selber soweit sind.) Natürlich ist man froh, wenn sie gelernt haben auf Toilette zu gehen und man nicht mehr bergeweise Windeln nach Hause schleppen muss, die sich nach Verwendung zu noch größeren Bergen auftürmen, die die Kapazität der Hausmülltonne bei weitem übersteigen. Und natürlich ist es unangenehm, wenn sich in einem vollbesetzten Bus der niedliche Zwerg auf dem Schoß plötzlich in ein übelriechendes Bömbchen verwandelt und man noch 6 Stationen zu fahren hat. Aber irgendwann hört es auf, irgendwann werden sie größer und finden es peinlich mit einem gepolsterten Babypopo durch die Gegend zu laufen. Die einen stört das früher, die anderen später und die ganz pragmatischen sehen einfach den Nutzen, den so eine zusätzliche Polsterung mit sich bringt – so auch der kleine Mann.

 

„Mama, kann nicht mit ohne Windeln gehen. Dann rutscht die Hose runter!“

 

Na und wer will das schon?!

03.06.2007 um 14:37 Uhr

Sinnige Sinnlosigkeit

von: malula

„Ich hab gar nicht dran gedacht!“

„Ich wusste ja nicht....“

„Das hab ich gar nicht gewollt!“

 

So die Standartausreden von Zwerg 1. Sätze, die ich unzählige Male gehört habe. Sätze, die mich manchmal zur Verzweiflung bringen.

 

Unsere Große ist ein cleveres Kind, ein aufgewecktes Kind, ein motorisch – sowohl fein als auch grob – sehr geschicktes Kind, aber ein unglaublich (und das ist nun wirklich wörtlich gemeint), also ein u n g l a u b l i c h  gedankenloses Kind. Woran das liegt, hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Ich kann nur Vermutungen anstellen. Liegt es an ihrem verträumten Wesen, an ihrer Impulsivität, an ihrem Hang zu kreativem Chaos?

 

Ihr Gedankenlosigkeit ist oft rätselhaft, oft ärgerlich, aber manchmal auch amüsant. So zum Beispiel in der Weihnachtsnacht des kirastischen Haarschnittes.

 

Kira war das neue allerliebste Kuschelpferd, das schwere Zeiten hinter sich hatte, bevor es zu Zwergens Weihnachtsgeschenk wurde. Kira kam nämlich, wie Zwerg 1 uns erklärte, nicht vom Christkind, sondern wurde von einem für uns unsichtbaren, mit Zwerg 1 gut befreundetem, Kobold gebracht. Der Kobold, dessen Name mir leider entfallen ist, hatte Kira in einem dunklen Sumpf gefunden, wo das Pferdchen einsam und vergessen, fast verhungert und total verlodert hauste. Er fand also Kira, nahm sie mit, badete sie, fütterte sie, umsorgte sie. Als dann schließlich aus der Sumpf-Kira eine strahlend schöne Kira geworden war, schenkte er sie seiner besten Freundin, die zufällig unsere Tochter ist, zu Weihnachten. Ich will jetzt nicht näher darauf eingehen, welche Dispute es mit sich brachte, dass dieser Kobold nur Zwerg 1 und nicht auch Nummer 2 mit Geschenken bedacht hatte. („Du kannst ihn ja gar nicht sehen – deswegen!“ – „Natürlich kann ich ihn sehen, ich sehe ihn jeden Tag und jede Nacht. Auch im Dunkeln!“).

 

Am Morgen des erste Weihnachtstages entdeckte ich also ein selig schlummerndes Lockenköpfchen, Kira fest an sich gekuschelt. Aber nicht nur das. Überall um und in den blonden Locken von Zwerg1 verteilt fand sich seidiges Kira-Haar. Und Kiras wunderschöner, vom Kobold sicher mit viel Mühe gepflegter, Schweif war verstümmelt zu einem kümmerlichen Haarpinsel.

 

„Ich weiß auch nicht, wieso die Haare alle ausgefallen sind!“

„Denkst Du, dieser mysteriöse Haarausfall könnte eventuell in irgendeinem Zusammenhang stehen mit Deiner Bastelschere, die da vor Deinem Bett liegt?!!“

„Ich wusste ja nicht, dass die Haar von Kira nicht mehr nachwachsen!“

„ZWERG – Du bist 6 Jahre alt. Da weiß man sehr wohl, dass die Haar von einem leblosen Kuscheltier nicht mehr nachwachsen!“

 

So schön Kinderphantasien sind, man muss genau aufpassen, wann es echte Phantasien sind oder wann die vermeintlich phantastischen Ideen von den Zwergen zu Entschuldigungszwecken instrumentalisiert werden.

 

„Ich hab das gar nicht gewollt. Das ist einfach so passiert!“

„Einfach so aus Versehen hast Du also nachts die Schere vom Schreibtisch geholt, hast damit die wunderschönen Haare von Deinem nagelneuen (und, um nicht jeglichen Weihnachtsmythos zu zerstören, füge ich nicht hinzu „sündhaftteuren“) Kuschelpferd abgeschnitten und hast dann die Haare im ganzen Bett verteilt?!“

„Ja, ich habe das alles ganz aus Versehen im Schlaf getan. Ich war wohl nicht ganz bei Sinnen!“

 

Tja, so wie unsere Große auch nicht ganz bei Sinnen war, als sie alle Seiten in ihrem Mathebuch lochte oder als sie im Garten sämtliche blühenden Tulpen ausgrub. Und dieser Sinnesmangel war wohl auch gestern dafür verantwortlich, dass sie mit Bleistift Herzen und Blumen auf unsere Wohnzimmerwand malte.

 

Ach hätte dieses Kind doch manchmal nur ein bisschen mehr Sinn.

 

Doch wer weiß, ob es dann immer noch so wunderbar, so fantastisch, so liebenswert , so einzigartig, so sehr unser Kind wäre!