Round Robin 2:
Die Manipulatoren nähen

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Zart und Hart

Rothaarige Hexe und Spell nähen für Shangri

 

Daniela-Shangri opferte ihren geliebten, aber leider eingelaufenen blaugrünen Mohairpulli und Stoff mit Fischgratmuster. Aus diesem sollte eine Tasche mit einfacher Grundform werden, die durch ihre ausgefallene Verzierung bestechen sollte.

 

Judith, die rothaarige Hexe, färbte Lenda passend zum vorhandenen Fischgrätstoff ein. Da die Tasche vom Schnitt her einfach gehalten werden sollte, entschied sie sich für eine Wendetasche.

Auf den olivgrün gefärbten Lenda setzte sie Taschen aus Mohair.

 

Bärbel-Spell war von der Tasche begeistert und freute sich über die Möglichkeiten, die sich zum Verzieren boten. Sie stickte einen Totenkopf, bei dem sie das Petrolgrün des Mohairpullis aufgriff - Shangri hatte zudem passende Perlchen beigelegt. Die „Harte“ Seite der Tasche konkurriert mit der „Zarten“ Variante, bei der Bärbel aus den romantischen Spitzen, Samtbändern und Blüten eine verspielte Tasche zauberte.  Die Paillettenblüte ist durch eine Broschennadel abnehmbar, so dass sie innen nicht stört, wenn Daniela es mal „Hart“ mag.   

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Crime time

Kristina und Louise nähen für Madhatter

 

Katrin-Madhatters Paket ist eine Orgie in rot und schwarz mit viel Gebimmel. Neben zwei Rohren aus dem Sanitätshaus und Trittschalldämmung fürs Verstärken  legte sie ein kariertes Kleid als besondere Zutat bei. Katrin ließ der Näherin viel Freiraum, was die Taschenform angeht (solange es kein Pompadourbeutel, Einkaufstasche, Bowlingtasche, Clutchbag oder Rucksack wäre).
Ein Henkel, ausreichend Stauraum und eine Handytasche im Inneren waren allerdings Pflichtübung. Außerdem sollte die Tasche verschließbar sein.

Kristina sichtete das Päckchen, sortierte Unvernähbares aus und entschied sich für einen Butterick-Schnitt als Grundform. Sicherheitshalber nähte sie ein Testmodell – das war auch gut so, denn die Tasche fiel zu klein aus, die verwendete Einlage war zu fest und der Reißverschluss gab der ganzen Sache eine seltsame Form.


Also wurde der Schnitt vergrößert, Kristina steuerte Kunstleder als stabilisierende Einlage, Volumenvlies für die Taschenhenkel und  Füßchen bei. Weil der Reißverschluss wegfiel, hat Kristina als Alternative eine große und eine kleine Innentasche ins Futter genäht.
Fehlte nur noch Lenda…. Kristina färbte Lenda passend zum Futter in blutrot und malte liebevoll mit einem hauchdünnen Pinsel ein Sonnenmuster in schwarz darauf.

 

Ute-Louise packte das Paket aus, freute sich über die vielen Zutaten und hatte nach dem Studium des Heftes eine zündende Idee. Sie bediente sich an der beigelegten Wolle und filzte nach dem Vorbild der Spielzeugpistole eines Sprösslings eine Deko für den Krimifan Katrin.

Leider passte dieses handfeste Utensil nicht mehr so richtig zur unschuldigen Sonne; daher nähte Ute einen Wapuschel aus Fell, befestigte zwei Druckknöpfe auf den Sonnenaugen und sorgte somit für Varianz auf der Taschenaussenseite.


Pelzig wurde die Tasche auch am Ausschnitt. Als zusätzlichen Verschluss nähte Ute zwei Glöckchen an, die mit Schlaufen geschlossen werden können.
Der Karostoff wurde mit Strass-Steinchen beklebt und weil sie gerade so schön in Fahrt war, nähte Ute noch ein „Täschchen an der Leine“ aus Kunstleder. Dieses und die Filzpistole sind mit Karabinerhaken im Inneren der Tasche befestigt.

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Bunte Kondome

Traumfee & Clau nähen für Kalima

Kalima pakte ein nettes kleines Paket mit schwarzem Stoff, rotem Futter & allerlei Verzierrat für Traumfee. Das sie eine Bowlingtasche möchte, wurde ziemlich deutlich & mittellange Henkel. Zuviel Gebamsel sollte nicht an die Tasche und wichtig war ein Unterbodenschutz, weil Kalima scheinbar ein wenig rabiat mit ihren Taschen umgeht :)

Die Extrazutat waren Schnürsenkel...

Dieses Paket kam also bei Alexandra an. Den Stoff fand sie so gar nicht inspirirend, so dass sie auf die Muse wartete, die sie zum Namen passend im Schlaf küsste :) Die Tasche bekommt einen Schonbezug fürs Unterteil, damit die Tasche geschont wird, so ein "Kondom" kann man ja schnell mal austauschen.

Da der Hauptstoff noch immer nicht nach Alexandras Schnauze war, wurde kurzerhand der Lenda als Hauptstoff genommen und in bunten Glitzertönen manipuliert ( über das WIE schweigt Traumfee sich allerdings aus ). Silberne Paspel aus Alexandras Vorrat rundet das Geglitzere ab.

Noch Ösen in die Kondome geschlagen & die Schnürsenkel zur Befestigung benutzt & so ging das Paket nach Österreich zu Clau ( Leider gibt es vom Rohbau keine Fotos )

Clau hat beschlossen, dass DOCH Gebamsel an die Tasche muss, aber damit Kalima dies Abnehmen kann, wurde das Gebamsel halt so festgemacht, dass man es abnehmen und auf Wunsch auch als Schlüsselanhänger nutzen kann.

Dann wurde das beiliegende silberne Kondom noch mit Schrägband eingefasst & gleich noch ein drittes aus grünem Taft genäht. Die Henkel wurden dann mit dem dritten Kondom farblich abgestimmt & der Boden der Tasche wurde noch zusätzlich verstärkt.

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Die Schneekönigin

Bess und Josefa nähen eine Tasche für Louise

 

Dezente Farben und Zusammenstellungen liebt Louise – das sieht man ihrem Paket auch an. Sie hat cremefarbene Stoffe zusammengestellt, dazu passende Perlen und Satinschrägband und Kunstpelz. Die besondere Zutat bestand aus einem hübschen Spitzen-BH. Als Wächter damit das Paket nicht abhanden kommt, hat sie noch Teddy dazugelegt, der aufpasst.

 

 

Louises Vorlieben sind genauso klar und puristisch wie ihre Farben: Sie mag Landhausstil, Ikea-Pröddel, die Toskana und Flensburg, die Herr-der-Ringe-Filme und Symmetrie. Außerdem liebt sie englische Rosen und dezenten Kitsch. Ein ganz großer Favorit ist die Mode des beginnenden 19. Jahrhunderts.

Was sie nicht mag, sind knalligbunte Sachen, aufdringlichen Kitsch, schlechten Retrostil, Asymmetrie und Glitterkrams. Auch Tierprints, Windowcolor und die guten alten Polkadots sind Louises Sache nicht.

 

Rund um die Tasche möchte Louise gerne eine Tasche mit vielen Innentaschen, die gut verschließbar sein soll. Der BH sollte nicht mehr als BH zu erkennen sein an der fertigen Tasche und es wäre schön, wenn auch Teddy einen Platz in der Tasche bekäme – möglichst mit Aussicht.

 

Bess hat das Paket ausgepackt, Lenda dazugelegt und festgestellt, das weißer Lenda mit cremefarbigem Stoff nicht geht. Also hat sie Lenda durch Tee gezogen, entfärbt, noch mal durchgezogen und schließlich ein schönes, cremefarbiges Ergebnis erhalten, das gut zu den übrigen Stoffen passte.

Die Form ist schlicht rechteckig, verschließbar mit einem Überschlag und auch von außen mit Taschen gesegnet. Der BH findet sich in Form von kleinen Spitzenbordüren an den Seitentaschen.

Als versierte Patchworkerin hat Bess eine Durchbruchtechnik gearbeitet, die sowohl Lenda also auch den von Louise beigelegten Stoff zur Wirkung kommen lässt. Der Zierstich verstärkt noch die geometrische Wirkung des Musters.

 

 

Die halbfertige Packung ging weiter an Josefa, die vor lauter Faszination über die Verwandlung des Lenda direkt eine Kreativitätsblockade ausbaden musste. Bess Vorschlag, die Taschenklappe zu verzieren stieß auf keine große Gegenliebe – dafür wirkte die Klappe zu zierlich. Aber da war doch was… ach ja! Louise mag Paspel! Und da ist noch ein Teddystoff! Der wurde prompt zu einer Paspel verarbeitet und am oberen Rand zwischen Futter und Außenstoff eingearbeitet – so wirkt die Tasche weicher und trotzdem nicht winterlich. Als Verschluss kam noch eine cremefarbene Kordel und ein großer Knopf an die Tasche und das gute Stück war fertig.

 

 

Auch der Teddy hat natürlich sein Plätzchen gefunden:

 

 

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Pink Camouflage

Kitoma & Javade nähen eine Tasche für Clau.

Clau hat sich bei der Auswahl der Zutaten wohl gedacht, dass Hausarbeit lästig ist & hat als spezielle Zutat Haushaltwischtücher eingepackt :) oder zur Auswahl eine alte Hose, die am Bund komisch war & deshalb nicht getragen wurde

 

und dazu passte sie auch noch wunderbar zu all den Dingen, die Clau so mag, wie Hawaii Dinge oder Retrolook & alles was BUNT ist.... Bunt war dieses Paket auf alle Fälle :) aber als Kontrast lag ja auch noch der Camouflagestoff dabei :)

Stil & Verziermäßig gab es nicht viele Einschränkungen:

- keine Cowboys
-keine Abendtasche oder Taschen, denen man noch ansieht, dass sie eine Hose waren

So ging das Paket zu Kitoma, die schon schlimmeres befürchtet hatte, aber dann doch noch einen Koller bekam, als sie auf einmal ZU VIEL Stoff hatte... Aber erst wollte ja Lenda ganz bundesligalike in Rot eingefärbt werden.... DENKSTE... kein Rot zu bekommen. Die Ausweichfarbe war in Kombination mit Stoffmalfarbe zu schwer für Lenda, so das Lenda steif wie ... war :) ( originalzitat )

Also auf ein Neues & Lenda türkis eingefärbt. Leider mag Lenda keine Stoffmalstifte, also wurde mit Blauweisschens Hilfe gestempelt.

Der erste Nähversuch ging in die Hose & nach dem Auftrennen, wurde das Alternativkonzept umgesetzt. Als spezielle Zutat hat Kitoma glaub ich einen Gartenschlauch zugefügt, der zu einem Henkel wurde.

So kam das Paket bei Javade an, die erstmal kleine Gnome von ihrer Nähmaschine vertreiben musste, denn die Innen & Aussentasche passten auf einmal nicht mehr zusammen...

Aber, was nicht passt, wird passend gemacht :) und so wurden Obertasche & das pinkfarbene Futter doch noch zusammengebracht :)

Ohne Blutverlust wurde nach Perlenschatzjagt in HH noch Perlen aufgenäht & die mitgeschickten Blüten festgeklebt, so dass Clau nun bald dieses  Täschchen bald in Händen halten darf.

Eigentlich heißt sie ja jetzt turquoise camouflage, aber ich fand den anderen Namen eingängiger :)

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Hai-Society

Madhatter und die Rothaarige Hexe nähen für Nanny Ogg

 

Nanny Ogg-Eva ließ in ihrem Robinheft viele freie Seiten für Lobpreisungen, Verfluchungen, Rechnungen für den Psychiater und Beruhigungsmittel. Wer Lust hatte, konnte aber auch einfach den Werdegang dokumentieren.
Abgesehen von Einlagen in Form von Tischsets, scharfem Futterstoff, einem recht schlichten beigefarbenem Stoff war da noch die besondere Zutat: Ein nach Luftmatratze aussehendes Etwas aus knallorangefarbenem Kunststoff, das als Werbematerial abgefallen war. Zusammen mit einem Badschwamm, Haifischen und anderen maritimen Zutaten sollte daraus entweder eine große Tasche für den Alltag werden, um die ganzen Hexenzutaten aufzunehmen. Oder eine No-Limits-macht-doch-was-ihr-wollt-Variante mit Kunststoff und Haien.

Madhatter-Katrin freute sich über die Herausforderung, auch wenn die Farben nicht unbedingt in ihrem Lieblingsteil des Spektrums lagen.

Dann begann sie mit einem Experiment (Serviettentechnik auf Lenda), was leider nicht ihren hohen Ansprüchen genügte – daher färbte sie Lenda mit Hilfe von Batikfarbe orange ein. Das passte farblich sehr gut zum Kunststoff, aus dem Blubberblasen wurden. Hinter einer Blase schwimmt ein Hai, eine andere Blase ist weit genug von ihm entfernt, so dass sie genug Versteck für einen kleinen Fisch aus Moosgummi gibt.

Judith, die rothaarige Hexe, war ganz „hai“ vom Anblick der halbfertigen Tasche. Sie griff das Wassermotiv auf, stickte mit der Hand Wellen auf den Schulterriemen und nähte dort einen weiteren, freischwimmenden Hai auf. Einige Muscheln aus dem Paket fanden ihren Platz auf Lenda.  Zum krönenden Abschluß bekam die Tasche noch eine schöne Schrägbandeinfassung.

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Der Schönwetter-Frosch

Egwene, Nagano und Miss Japan nähen eine Tasche für Kitoma.

 

Da Kitoma sich als „nicht grade grazil“ bezeichnet hat, wünscht sie sich eine Tasche, die auch für ihre Größe passt. Nicht klein und zierlich, mit einem langen Schulterriemen, damit sie beide Hände frei hat, um ihre Kinder an den größeren Schandtaten zu hindern.

Die Tasche sollte zu ihrer neuen Frühlings- und Sommergarderobe passen – und die ist farbenfroh in pink, türkis, blau, grün, gelb und orange.

 

Die Zutatenauswahl von Kitoma war bunt gemischt: Rosa Jeansstoff, bunter Futterstoff mit Dschungelmotiven, Bambusstäbe, Perlen, Reiß- und Magnetverschlüsse, eine Kordel, einen handgemachten Eierwärmer aus Filz und einen kleinen Plüschfrosch legte sie ins Paket.

 

Die Vorlieben und Abneigungen zeigten ganz eindeutig, das Kitoma zwar keinen Kitsch mag, aber Tüdelkram, geometrische Formen, aber nicht langweilig, kein Patchwork, aber dafür afrikanische Kunst. Tja. Wer kennt nicht ihre Signatur:

 

Tüdelkram auf geometrischen Formen

 

Das schnell geschlossene Paket überbrachte Kitoma dann Egwene. Die Schrecksekunde, die scheinbar jeden RR-Teilnehmer traf blieb bei Egwene aus – stattdessen nahm sie sich mannhaft des Inhaltes an. Der Schnitt war schnell ausgesucht und von einer vorhandenen Tasche kopiert. Als Ausgangsbasis für die Endgröße diente der von Kitoma beigelegte Reißverschluss.

 

Den Lenda hat Egwene nach Anleitung von Sew in Türkis gefärbt – passend zum rosafarbenen Jeans und zur Sommerjacke. Dann wurde die Tasche zusammengesetzt:

Für das Futter wurde der Dschungelstoff verwendet, der Taschenkörper ist aus Jeans und die Klappe aus dem eingefärbten Lenda. Als Henkel wurde die gleichfalls eingefärbte Kordel verwendet.

 

Kitoma hatte ich verschließbare Innentaschen gewünscht – davon hat sie zwei Stück bekommen, zusammen mit einer Tasche für moderne Kommunikationseinrichtungen. Die spezielle Zutat – der Eierwärmer – hat seine Verwendung als Innentasche gefunden.

 

 

Auch die Rückseite der Tasche hat noch eine praktische Reißverschlusstasche bekommen.

Dann hat Egwene alles zusammengepackt und als Nagano geschickt.

 

Eigentlich ist es ja nur eine Person, die verziert. Aber wenn man Karin kennt, weiß man, dass sie eine schillernde Persönlichkeit ist – und durchaus gespalten in ihren Vorlieben. Daher hat die Schrecksekunde die Egwene erspart wurde Karin gleich doppelt gepackt.

Die Farben, die Zutaten für die Deko, die Farben, die Zutaten für die Deko, die Farben, die Zutaten für Deko, die Farben und die Zugaben für Deko waren es, die den Beiden erstmal ein paar Probleme gemacht haben. Miss Japan war der Meinung, dass man die Herausforderung annehmen solle, Nagano hat sich gefügt.

 

Sie hat beschlossen, dass die geometrische Form vorhanden ist (die Tasche) und jetzt noch der Tüdelkram übrig bleibt, als da wären: Perlen, Strass, Bambusstäbe und ein Plüschfrosch. Nach kurzem überlegen fing Miss Japan an, diabolisch zu grinsen und so beschlossen die Beiden, aus dem Frosch und den Bambusstäben einen Wetterfrosch zu machen und damit die Taschenklappe zu verzieren.

 

Der Bambusstab wurde unter Bauernopfern (der erste Stab überstand die Säge nicht) in Stufen zersägt, die auf die Klappe aufgesetzt wurden. Dann wurde der Frosch auf die zweite Stufe gesetzt, immer auf dem Weg nach oben. Aus dem orangefarbenen Filz hat Nagano eine Sonne gemacht und in die Ecke der Tasche appliziert. Karins Zutat bestand aus rosafarbenen Perlen (hat da jemand behauptet, die Frau hätte keine romantische Ader?), die sie mit den kleinen Perlen aus dem Paket gemischt und in die rechte untere Ecke appliziert hat.

 

 

Damit war die Schönwetter-Frosch-Tasche fertig.

 

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Die Verschrottende

Janin & Traumfee nähen für Exclusive Stoffe

Sabine hatte ein tolles Paket gepackt und schon reisefertig, als ich sie mit meiner Erinnerung, dass nur 1 Stoff geschickt werden dürfte, ziemlich geschockt habe, so dass sie nochmal von vorne gepackt hat und komplett andere Stoffe mitgeschickt hat.

Sabine kann ganz toll reimen, nur meiner einer und Janin & Alexandra nicht, daher reime ich auch an dieser Stelle nicht.

Sabine ist ein sportlich eleganter Typ und ich ein fröhlich optimistisches Kind von >25 Jahren ;) Daher sollte auch die Tasche fröhlich und ohne viel Schnick Schnack sein. Eine Stoffblume kam NICHT mit ins Paket, Alexandra hat sie nachher wie wild gesucht und konnte sie komischerweise nicht finden.

Als artfremde Zutat kam dann ein Stück Schlauch mit ins Paket. Gewünschte Größe DIN A4 und bitte natürlich eine Innentasche

So kam dieses Paket bei Janin in HH an und sie war glücklich, dass nicht die Lagerfeld Seide im Paket war.

Das Paket wohnte dann im rauchfreien Wohnzimmer und konnte diverse Nähversuche miterleben. Die erste Probetasche wanderte direkt in die Tonne. Auf dem Klo kam dann die Inspiration :)

Lenda war vorab schon gefärbt worden und so konnte dann gleich mit dem Original gestartet werden. Klappte auch gut, wenn nur nicht immer diese Zeitverzögerungen durch fehlende Einlage wären... GRINS...

3 Schlauchummantelungsversuche weiter war dann der Rohbau fertig

Alexandra war dann durch die Farben & Vorgaben aus dem Buch wie alle Robinteilnehmer geschockt :) und packte die Tasche erst einmal fort.

.... und dann kam das Leben, die Familie und die neue Evolvé dazwischen...

und irgendwann fing Tini-Mum an zu drängeln :) so wurden dann 6 Nähmaschinennadeln, 2 Handnadeln und diverse Finger an Traumfees Händen geschrottet um die Tasche fertig zu stellen.

In Handarbeit wurden Perlen aufgestickt und dann der Deckel mit einer Stickrosenapplikation verziert. Das gleiche Motiv findet sich übrigens auf der Rückseite wieder.

Noch ein fickelinscher Verschluss angebracht und die Tasche unter Blutverlust fertig gestellt und an Tini geschickt.

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Regen in Schottland

Kalima & Tini nähen für Birka

Birka machte sich vor dem Versand ihres Pakets

 eine Menge Gedanken, insbesondere, ob man einen Regenschirm ins Paket packen dürfe, oder nicht. Ich als Robin Mum fand die Idee lustig, vor allem, weil ich schon wusste, dass ich das Paket nicht zum vernähen bekommen würde ;)

Birkas Tasche muss sie zum Galadinner ebenso zum Tanzen begleiten können, zu einer Jeans-Blazer Kombination passen & in einen Rucksack zu verwandeln sein, da birka viiiiel auf dem Rad unterwegs ist :)

Mittelgroß soll die Tasche sein, wandelbar & alles muss immer und überall verschließbar sein

Birka mag kein pink und kein Lila, viele verschiedene Farben, Farben & Glitzerkram ( soooorrry ) und wenn man Kunststoff & Metall RVs kombiniert...

SO kam das Paket dann bei Kalima an.

Kalima trennte den Regenschirm erstmal vom Gestenge & verwandelte die Hülle in eine Mobiltelefontasche ( leider wurde das Photo davon jedesmal unscharf ) Nach einem selbsterstellten Schnitt wurde eine Tasche genäht, die sich in einen Rucksack verwandeln kann. Mit vielen Verschlüssen :)

Lenda wurde eingefärbt und ooooh goooottt.... fleckig ( die Erfahrung teilen wir mit Dir Kalima ), so dass Lenda kurzerhand zu einer Paspel umfunktioniert wurde :) und das Ergebnis Kalima gefiel

Mit detaillierter Anweisung kam das ganze Paket dann bei mir an... Schluck...

was sollte ich denn da noch verzieren? War doch schon soooo schön!

Birka ist ein Wirbelwind, daher wollte ich erst einen Wirbelwind in Spulchenstickerei & mit Stoffmalfarbe aufmalen... Tests erwiesen wieder einmal, dass ich nicht malen sollte...

Beim surfen im Internet fand ich dann einen keltischen Knoten. Birka schrieb, sie mag geometrische Zeichen & ich steh derzeit sooooo auf keltische Knoten, so dass auf die Rückseite des Rucksacks ein Knoten in Spulchenstickerei gestickt wurde. Sah sehr langweilig aus.... in Kiel bekam ich ganze 2 verschiedenen Stoffmalfarben: violettpermutt & türkis. Liebe Birka, Deine Tasche glitzert jetzt :( soooryyy

 

Auf die Vorderseite wollte ich die mitgeschickte borte aufnähen, die sich auf den letzten 3 cm in wohlgefallen auflöste. Also alles wieder abgetrennt und in guter cutwork-manier hab ich dann noch den gleichen Knoten in klein in die Vorderseite eingearbeitet...

03.08.2005 um 15:00 Uhr

Die Historische

Darcy und Sursulapitschi nähen für Spell

Bärbel-Spell hat ein Päckchen mit Jeans, Rupfen, Teilen einer alten Tasche und jeder Menge Metallnupsis gepackt. Ihre besondere Zutat war ein Löffel mit Knoten (Uri Geller läßt grüßen). Spell wünschte sich eine schöne Tasche mit stabilem Henkel - alles andere überließ sie der blühenden Fantasie der Robins.

Kerstin-Darcy freute sich über den Löffel aus ihrer Heimatstadt, befragte das Kampfzwerg-Orakel und machte sich dann ans Werk. Sie nähte eine Tasche mit Zitaten aus der Modegeschichte:
Lenda quilt aus Schlitzen im Jensstoff und erinnert an Landsknechtsmode, auf der anderen Seite griff Kerstin die "Stecker" an Damenmiedern als Idee auf.
Ins Lendafutter nähte sie Innentaschen für neumodische Kommunikationsgeräte, die Geldkatze und anderes was die moderne Rittersfrau so tagtäglich bei sich trägt. 

Steffi-Sursulapitschi verzierte in persönlicher Rekordzeit.
Darcys Tasche und die beigefügten Metallteile erinnerten sie an Bettelarmbänder. Steffi gab dem Löffel ein sicheres und dennoch temporäres Zuhause an der Seitennaht, nähte eine von ihr gestiftete damenhafte Kette an die "Stecker"seite der Tasche und dekorierte die Tasche mit allerlei Metallnuspis.