momente im hier und jetzt

08.03.2007 um 12:40 Uhr

Neugierde schüren

von: milos   Kategorie: Lichter   Stichwörter: Querverlinkung

Eine GUTE NACHRICHT auf der Seite von benola . Der Einfachheit halber erlaube ich mir sie hier auf die Schnelle zu verlinken.

Nicht vergessen: Dort auf den Link zum Online-Protest zu gehen Fröhlich und damit wieder ein kleines Lichtlein mehr anzünden.

Es ist besser ein Licht anzuzünden, als über die Dunkelheit zu klagen

07.03.2007 um 19:07 Uhr

Aber die Lauen ...

von: milos   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: ErichFried, Halbheiten

Auf Nachfrage von Scorpina im letzten Kommentar zu dem Untertitel unter den Guillotinen was ich mit den "Halbheiten" meinte:

Der Arzt Guillotin war Gegner der Todesstrafe, aber da zu seiner Zeit die Todesstrafen auf recht grausame Weise vollstreckt wurden, setzte er sich dafür ein, dass alle Delinquenten - und nicht nur die Reichen - möglichst schmerzlos enthauptet werden sollten. Sein diesbezüglicher Antrag wurde zum Gestzt und die Tötungsmaschine bekam seinen Namen. Dumm gelaufen.

 

In diesem Zusammenhang fällt mir ein passendes Gedicht ein von Erich Fried, den ich sehr schätze:

Aber die Lauen

Die da eintreten
für Kriege
ohne Greuel
für Hinrichtungen
ohne Grausamkeiten
für Verurteilungen
ohne Hinrichtung
für Strafvollzug
ohne Schläge
für Verhöre
ohne Folter
für Folter
ohne bleibende Schädigungen
für Ausbeutung
ohne zumutbare Härten
sollen gesegnet sein
ohne Segen
oder sollen verflucht sein
ohne Fluch
(Erich Fried)

06.03.2007 um 14:59 Uhr

Ganz ich selbst & und mit allem verbunden

von: milos   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Jung

Die Beziehung zum Selbst,

zu unserer tieferen Identität,

ist zugleich immer die Beziehung zum Mitmenschen.

 

Und keiner hat einen Zusammenhang mit diesem,

er habe ihn zuvor mit sich selbst.”

(C.G.Jung)

Hände

06.03.2007 um 01:26 Uhr

Stöckchen "6 Kuriositäten"

von: milos   Kategorie: Gedanken   Stichwörter: Stöckchen, Kuriositäten

Auch ich ergreife das von leo14 geworfene Stöckchen und sinniere - ebenso wie prosofera , Narrbert , koschtschej - über

6 Kuriositäten

  • Der Film 'Citizen Kane' von Orson Welles, der unter Filmkritikern als der beste Film der amerikanischen Filmgeschichte gilt, bekam nie einen Preis in Hollywood als bester Film.
Citizen Kane
(Da Orson Welles eher zur politischen Linken der USA gehörte - er stand u.a. auch auf der sog. schwarzen Liste von Senator McCarthy - hat er das hoffentlich nicht so schwer genommen.)

  • Das hawaiianische Alphabet hat lediglich 12 Buchstaben ( zum Vergleich: das lateinische Alphabet hat 26 Buchstaben)
Karte von Hawaii
(Mich würde interessieren, ob die Menschen in Hawaii dadurch weniger Missverständnisse produzieren oder mehr?)


  • Der französische Arzt Joseph-Ignace Guillotin, nach dem die Guillotine benannt wurde, war ein Gegner der Todesstrafe. Er litt zeitlebens unter der Verwendung seines Namens für dieses Tötungsinstrument. Konstruiert wurde die erste Guillotine übrigens von einem deutschen Klavierbauer namens Tobias Schmidt.

Guillotine
(So rächen sich manchmal gewisse "Halbheiten".)


  • Apropo Guillotine - wenn man einer Kakerlake den Kopf abschneidet (aber wer würde diesen possierlichen Tierchen so etwas Gemeines antun!), kann der Körper bis zu 9 Tagen weiterleben, bis er verhungert.
Kakerlake
(Ich frage mich, wer so etwas erforscht?!)

  • Eine Krake hat drei Herzen, acht Arme und NEUN Gehirne: eines im Kopf und in den acht Armen je ein weiteres. (Im Gegensatz zu Seesternen, die gar KEIN Gehirn haben)
Krake
(Vielleicht sollten wir dieses hübsche Expemplar bitten, unser werten PolitikerInnen in Berlin zu beraten?!)
(Bisher scheinen sie sich leider zu oft von Seesternen beraten zu lassen.)

  • Die griechische Nationalhymne "Ode an die Freiheit" hat insgesamt 158 Strophen.
Akropolis
(Wer mag, der kann sich alle Strophen - auf Griechisch! - hier anschauen, herunterladen und trällern.)

04.03.2007 um 22:22 Uhr

Systemtheorie

von: milos   Kategorie: Gedanken

Systemtheorie:

"Alles hängt mit allem zusammen."

Beweis:

Wenn du dir ein Haar am Allerwertesten raus ziehst, tränt das Auge.

 

Tränendes Auge

 

Das andere Bild erspare ich euch ;-)


 

04.03.2007 um 13:49 Uhr

Bild des Jahres 2006 ...

von: milos   Kategorie: Bilder

... auf Wikimedia Commons



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02.03.2007 um 14:36 Uhr

Nein zu deutschen Tornados in Afghanistan

von: milos   Kategorie: Lichter   Stichwörter: Abrüstung

Logo Schritte zur Abrüstung
Am 9. März wird der Bundestag voraussichtlich darüber abstimmen, ob deutsche Aufklärungstornados nach Afghanistan entsendet werden sollen.
Mit einer Entsendung deutscher Aufklärungstornados würde die Bundeswehr aktiv in Kampfeinsätze eingebunden. Die erfassten Zieldaten sind als Grundlage für Bombenangriffe nutzbar und werden mit großer Wahrscheinlichkeit auch so genutzt.
 
Zerbombtes Haus in Afghanistan

Nach einer aktuellen Umfrage des Forsa-Instituts sind 77 % der Bundesbürger gegen den Tornado-Einsatz. Gehörst Du auch zu dieser Mehrheit? Ist und bleibt dies eine "schweigende Mehrheit", die keinen Einfluss auf die Politik nimmt und damit Minderheitenpositionen Raum gibt, ihre tödliche (und völkerrechtswidrige!) Politik so einfach umzusetzen?
Es gibt einfache Möglichkeiten, Deine Stimme in die Waagschale für Frieden und Gerechtigkeit zu werfen: z.B. hier ganz einfach über diesen Link zu einer Email-Aktion , bei dem Protestbriefe an die jeweiligen Abgeordneten Deines Wahlkreises geschickt werden. Die Aktion ist automatisiert und dauert weniger als 2 Minuten.
Falls Du nicht weisst, welchem Wahlkreis Du angehörst, kannst Du das hier checken: Wahlkreise
Und für alle, die denken, solche Aktionen bringen ja doch nix, hier eine kleine Geschichte:
Nach den "Erfolgen" von Hiroshima und Nagasaki gab es in den 50er Jahren Planungen, auch im Korea-Kriegs Atombomben einzusetzen. Der Oberbefehlshaber General MacArthur drängte vehement zu einem Atombombeneinsatz gegen China. Der damalige US-Präsident Harry S. Truman lehnte dies jedoch ab. Warum? Hintergründe dieser Position kamen viele Jahre erst ans Licht der Öffentlichkeit: Bei einer der Strategiesitzungen fiel die Bewertung einer Aktion der damaligen Friedensbewegung wesentlich ins Gewicht 'Reis statt Bomben'. Zehntausende von AmerikanerInnen hatten kleine Säckchen mit Reis und Weizen an den Präsitenten geschickt mit der Botschaft, China nicht anzugreifen, sondern stattdessen Nahrung zu schicken. Von den Strategen wurde dies als Indikator angesehen, dass ein Atombombeneinsatz an der "Heimatfront" großen politischen Schaden anrichten würde.
Fazit war: Die Atomwaffen kamen nicht zum Einsatz.
Die Menschen, die sich damals an der Aktion 'Reis statt Bomben' beteiligt hatten, haben diesen Zusammenhang nie direkt erfahren.
An die Öffentlichkeit gelangte dies erst mehr als 30 Jahre später, als über die damaligen Sitzungsprotokolle berichtet wurde.
Und so werden auch wir wahrscheinlich nur sehr selten direkte Rückmeldung bekommen, ob und in welchem Maße unser Aktionen Entscheidungen beeinflussen. Was bleibt, ist die Hoffnung. Wenn dir das ausreicht, wirf deine Stimme in die Waagschale. Vielleicht ist deine Stimme der kleine, letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Und falls dir das zu wenig ist - verbreite diese Info, damit noch weitere "Tropfen" hinzu kommen.