Ich spar mir das jetzt

17.03.2007 um 12:25 Uhr

bücher hab ich und notizen zum thema

von: Hermine

ne menge ausgeliehen. ich hab die tendenz zu raffen, was das das angeht. das thema wird zwar immer klarer, aber is noch nicht konkret. das ist nicht gut.

miss daisy sagt ich soll nicht nach dem "ob" sondern nach dem "wie" fragen. da hatte sie recht, is ja auch ne pädagogenfrage, so nen "wie".

es ging in dem seminar übrings um bindungsentwicklung (die beeinträchtigung davon natürlich, wir lernen ja für die vermackelten), endlich mal nen bereich, in dem sich so gut wie alle einig sind wer das rockt. bowlby und ainsworth. selbst die neurologen bestätigen sie und das nach jahrzehnten. wurde tausendmal wiederholt.  jaja, intelligentes untersuchungsdesign, auf soviel brain kann man neidisch werden.

jetzt interessiert mich das thema heimerziehung und pflegefamilien, die beeinträchtigung der bindungsentwicklung durch stationäre unterbringung. das is vielleicht was, denk ich gerade so. vielleicht: wie wird die bindungsentwicklung durch stationäre unterbringung beeinträchtigt? gut, damit kann ich erstmal arbeiten. ich les jetzt erstmal die bücher an, die ich schon habe. das muss ich noch eingrenzen, vielleicht auf jugendliche, immerhin scheint das am ehsten unser klientel zu sein, bindungsentwicklung in der pubertät, aber da gibt es nicht so viel literatur. aufffällig bei den jugendlichen finde ich ja, so nach eigenen erfahrungen, dass viele ne spießige zukunftsvorstellung haben, kind, haus, ehe. was ja an sich keine einstellung ist, bei der ich das recht hätte pädagogisch zu intervenieren, nur weil ich denke, dass das nicht das gelbe vom ei ist. immerhin sollte jeder selber sehen, was ihn glücklich macht. nur: meistens werden die mädels ohne ausbildung, ohne schulabschluss mit ca. 16, 17, 18 Jahren schwanger und das reißt sie noch mehr rein, auch in die abhängigkeit, vom mann/jungen und/oder vom staat, bei den jungen vätern ist das ähnlich. familie, die sie unterstützt, haben sie meist nicht. also pure überforderung. oft doppelte kindeswohlgefährdung, sozusagen. aber vielleicht ist die abhängigkeit das, was als führsorge empfunden wird,  das was "unterbewußt" gewollt wird? naja, jetzt komm ich ins schwafeln. das müßte ich noch trennen, den wunsch selber nen kind zu haben und abhängigkeit als bindung. aber kein schlechter ansatz, jetzt geh ich lesen.


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