die hürde
wenn ich chemie dieses mal nicht schaffen sollte, wäre das meine schlimmste uni-niederlage. ich weiche ja gerne druck aus, besonders leistungsdruck, falls das einer noch nicht gemerkt hat, aber ich schaff trotzdem alles immer ganz gut. nur hier- hier ist die sache ein wenig anders. hier geht nichts aus dem stegreif, hier muss alles da sein. ich muss auswendig lernen, ohne ende. ich muss begreifen und üben, üben, üben. gleich is vorlesung und ich werde mich da wieder hinquälen. es fällt mir schwer hinzugehen. hab mich außerdem gestern mit der tutorin angelegt. die hat mir noch mal die augen geöffnet. "auch ich hab mir das hart erarbeitet"! war nen wichtiger satz für mich. das zieht sich schon durch mein ganzes leben: richtig hart hab ich nie gearbeitet. das ist jetzt die herausforderung. meine negativmotivation ist der im falle eines scheiterns notwendige fächertausch. dann werde ich hauswirtschaftlehrerin, nicht das das ansich nen doofes fach ist. aber für mich wäre es eine wirklich harte persönliche niederlage. ich will chemie hinter mir lassen, mit ner note, mit ner examsnote. verdammt, das kann doch nicht so schlimm werden.

ich halte es da mit Theo Huxtable (bin ja eher seriensüchtig): lernen ist wie ein flugzeug. ist es erstmal oben, verbraucht es weniger sprit, als wenn du es immer wieder landest und startest. oder meine oma: lernen ist wie rudern gegen den strom, wenn du aufhörst zu paddeln, treibst du zurück.
in diesem sinne: weitermachen!!
Ich bin insgesamt fernsehsüchtig.