krankenversicherung
ich bin nicht die einzige, die mit dem thema geld und auskommen beschäftigt ist. auch meine freundin fräulein m. hat mit dem dem thema zu tun. sie schreibt gerade ihre letzten prüfungen und wird demnächst die magische grenze - 26 jahre - erreichen. das heisst, man ist ab da nicht mehr familienversichert. fräulein m. hat einen unijob, der ihr miete und ca. 150 euro bringt. jetzt soll sie rund 50 euro krankenversicherung zahlen. sie ruft also bei der krankenkasse an und beschimpft aus lauter verzweiflung die sachbearbeiterin. sie möchte sich nicht "freiwillig" versichern, sie will den arzt so bezahlen. "das geht nicht." "ich kann das aber nicht bezahlen." "vielleicht können sie ja noch einen job machen?" "und was ist mit meinen prüfungen?" "jaa, das ist dann natürlich ein problem... es gibt noch eine möglichkeit, wenn ein elternteil stirbt, dann müssen sie erst ab 27 jahren zahlen..." als fräulein m. das erzählt, meint mister a.r.: "na dann zyankali und ab nach hause..., oder was?" darauf fräulein m.: "nach hause fahren kann ich mir nicht leisten"

NACHTRAG: Fräulein M. merkt an, dass sie erst 25 JAHRE! alt wird.
