perspektiven
ich bin gestern abend aus frankfurt wieder gekommen. anstrengend und interessant. ich hab gerade ne andere perspektive eingenommen, über die ich noch nachdenken muss. die geschlossene unterbringung beschäftigt mich noch immer, ich hab auch schon argumente gesammelt. mich hat zu hause leider die absage für den job erwartet. warum ich wohl nicht genommen worden bin? jetzt find ich es total peinlich dem blöden prof zu treffen, der mich nicht genommen hat. aber ich werd schon was anders finden. und wenn ich ihn dann mal ablöse, wenn er in rente geht, wird er sich an mich erinnern.... jetzt muss ich morgen weiterarbeiten, im projekt. am freitag das andere projekt, sitzung. dann hab ich erstmal frei. es ist seltsam, aber mir sind einige dinge gerade sehr wichtig geworden und andere, alltägliche, sind mir gerade sehr egal. alltägliches, banales war vor drei tagen viel wichtiger, unglaublich wie sich alles verschiebt. ich glaube ich seh einfach viel klarer. mir ist kohle im moment egal. ich mein ich hab immer noch nicht mehr geld, aber irgendwann werd ich schon was verdienen. erstmal muss ich lernen. viel lernen. meine kompetenzen, mein menschenbild, mein weltbild, alles das nützt mir ja sowas von nix, wenn ich keine argumente habe! keine nachweisbaren quellen. mir kommt es gerade so vor, als wenn ich die letzten jahre mein haus gebaut hätte und es jetzt einrichten muss. komisch, dass es plötzlich so klar wird, was mir gefehlt hat. als wenn ich in nem rohbau geschlafen hätte. jetzt bin ich aufgewacht. ich muss endlich anfangen und ich kann das auch.
