Stumm
Niemand sieht dich leise weinen.
Du hast keine Tränen mehr.
Ich geb's hiermit offen zu:
Ich hasse Heidi Klum. Ihre Stimme find ich doof und quäkig, ihr Kleid gestern war zum Schreien hässlich (wie so oft), ihre Nase ist doof. Aber sie benimmt sich als wär sie der Guru der Nation.
Bah.
An die, die ich mal war...
Einer Toten (Theodor Storm)
1
Du glaubtest nicht an frohe Tage mehr,
Verjährtes Leid liess nimmer dich genesen;
Die Mutterfreude war für dich zu schwer,
Das Leben war dir gar zu hart gewesen. –
Er sass bei dir in letzter Liebespflicht;
Noch eine Nacht, noch eine war gegeben!
Auch die verrann; dann kam das Morgenlicht.
»Mein guter Mann, wie gerne wollt ich leben!«
Er hörte still die sanften Worte an,
Wie sie sein Ohr in bangen Pausen trafen:
»Sorg für das Kind - ich sterbe, süsser Mann.«
Dann halb verständlich noch: »Nun will ich schlafen.«
Und dann nichts mehr; - du wurdest nimmer wach,
Dein Auge brach, die Welt ward immer trüber;
Der Atem Gottes wehte durchs Gemach,
Dein Kind schrie auf, und dann warst du hinüber.
2
Das aber kann ich nicht ertragen,
Dass so wie sonst die Sonne lacht;
Dass wie in deinen Lebenstagen
Die Uhren gehn, die Glocken schlagen,
Einförmig wechseln Tag und Nacht;
Dass, wenn des Tages Lichter schwanden,
Wie sonst der Abend uns vereint;
Und dass, wo sonst dein Stuhl gestanden,
Schon andre ihre Plätze fanden,
Und nichts dich zu vermissen scheint;
Indessen von den Gitterstäben
Die Mondesstreifen schmal und karg
In deine Gruft hinunterweben
Und mit gespenstig trübem Leben
Hinwandeln über deinen Sarg.
apathische leere
erfüllt den raum
gefühllose verwirrung
in deinem traum
katatonisch bist du
kommst doch nie zu ruh
von mir
Also, ich geb's hiermit offiziell zu: Ich hasse Fussball und hoffe, die EM fängt nie an, unser Land fliegt so schnell wie's geht raus und es ist alles bald vorbei.
(klickt mal: Jari )
Stöckchen von Mausekind "Ein Tannenbaum ist keine Entschuldigung!"
1.) Wann hattest Du den ersten genialen Einfall, der die Menschheit veränderte?
Ich warte noch ;-) Eigentlich möchte ich dise Verantwortung nicht *rolls eyes*
2.) Was machst Du, wenn Du nicht gerade Leben, bzw. die Welt rettest?
Bloggen offenbar *fg* - lesen, mich mit Arbeit quälen, ausgehen, Interessen nachgehen…
3.) Wo möchtest Du niemals leben?
Griechenland, so spontan. Wobei das mehr persönlich ist. In Ländern, wo Krieg ist, natürlich auch nicht.
4.) Hattest Du schon einmal eine gewalttätige Vorstellung?
Joah – wer nicht?!
5.) Wann DENKST Du an Sport?
Denken? Naja, pro Woche etwa 4mal – es bleibt aber beim Denken *g*
6.) Wann warst Du das letzte Mal nett?
Keine Ahnung… bin in letzter Zeit nicht sehr nett.
7.) Was hast Du nach dem Weltrettungs-Preis erhalten?
Oh, den Mutter-Theresa-Nachfolgerin-Preis :-P
8.) Nenne jemanden, den Du niemals nicht treffen möchtest.
Niemals nicht? Also jemanden, den ich mal treffen möchte… keine Ahnung, Nelson Mandela?
9.) Wann hast Du das Mürmelschen gekauft?
Was???
10.) Was stöhnst Du beim Sex?
„Schatz, ich muss noch Milch einkaufen“ :-P
Fragt net so dumm, das ist privat
"I just wanna get the fuck away from me"
(Metallica)
Test gefunden bei sunnysightup
Zu 50 % sind Sie: ROMANTIK (1795 – 1840): Zu dir passt die
Epoche der Romantik. Du bist ein Träumer und würdest oft am liebsten
aus der Realität flüchten. Dich interessiert alles was dunkel, mystisch
und fantastisch ist. Oft suchst du bewusst die Einsamkeit. Ruinen,
Burgen und alte Friedhöfe üben eine magische Anziehungskraft auf dich
aus. Überhaupt fasziniert dich alles, was mit der Vergangenheit und
besonders mit dem Mittelalter zu tun hat. Außerdem liebst du dunkle
Wälder, stille Seen und die Nacht. Du bist eine sehr gefühlvolle,
melancholische und nachdenkliche Person. In unserer modernen
Gesellschaft fühlst du dich oft als Außenseiter. Manchmal spürst du
eine starke Sehnsucht in dir, ohne dass du genau definieren könntest,
wonach du dich sehnst.
Die richtige Lektüre für dich:
Friedrich Hölderlin: Hymnen und Gedichte,
Novalis: Heinrich von Ofterdingen,
Joseph Freiherr von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts
Dieses Profil hatten 35.83 % der 1309 Quizteilnehmer!
Sie hätten noch das folgende werden können:
Zu 20 % sind Sie: EXPRESSIONISMUS
(1905 – 1925): Dir entspricht die Epoche des Expressionismus. Du stehst
der modernen Welt sehr kritisch gegenüber und hast das Gefühl, dass die
Menschen durch das Leben in anonymen Großstädten und die stumpfe
Fließbandarbeit in der Industrie immer mehr ihre Seele verlieren. Du
befürchtest, dass Gefühl und Moral immer mehr verloren gehen und kannst
keinen Sinn mehr in der Welt erkennen. Das Leben erscheint dir
chaotisch und unberechenbar. Auch deine eigenen Gefühle sind oft
verworren und schwer fassbar. Typische Empfindungen für dich sind Angst
und Ekel, die du in Gedichten und Bildern auszudrücken versuchst.
Andere Menschen können damit jedoch meist nichts anfangen und finden
deine Werke hässlich, abstoßend, verstörend oder einfach nur
irritierend. Von der Zukunft erwartest du nur Negatives. Zwar versuchst
du die Menschen aufzurütteln, aber du hast die Hoffnung schon fast
aufgegeben.
Diese Bücher passen zu dir:
Franz Kafka: Die Verwandlung,
Alfred Döblin: Berlin Alexanderplatz,
Franz Werfel: Wir sind
Oder aber auch:
Zu 20 % sind Sie: AUFKLÄRUNG
(1720 – 1800): Deine Literaturepoche ist die Aufklärung. Du bist eher
ein Kopf- als ein Bauchmensch. Vernunft und Logik sind die Maßstäbe
deines Handelns. Für dich ist es sehr wichtig, kritisch die Aussagen
anderer zu hinterfragen und nicht blind einem Führer hinterherzulaufen.
Du hasst jede Form von geistiger Bevormundung und strebst danach, immer
Neues zu lernen und dich weiterzubilden. Was du nicht leiden kannst,
sind Intoleranz, Aberglaube und Ignoranz. Du glaubst an das Gute im
Menschen und dass jeder das Beste aus sich machen kann. Deshalb siehst
du im Allgemeinen optimistisch in die Zukunft. Dein Traum wäre eine
Welt, in der alle Völker und Religionen in Frieden und Freundschaft
miteinander leben.
Die passenden Bücher für dich:
Gotthold Ephraim Lessing: Emilia Galotti,
Gotthold Ephraim Lessing: Nathan der Weise, <- GANZ BESTIMMT NICHT! Ich hasse dieses Buch über alles!
Christoph Martin Wieland: Geschichte des Agathon
Oder aber auch:
Zu 10 % sind Sie: STURM UND
DRANG (1765 – 1785): Du bist ein echter Stürmer und Dränger. Als
extremer Individualist handelst du spontan aus dem Bauch heraus und
ohne Rücksicht auf gesellschaftliche Regeln und Konventionen. Du bist
rebellisch und lässt dir von niemandem vorschreiben, was du zu tun
hast. Mit deiner Umwelt gerätst du deswegen immer wieder in Konflikt.
Du hast nur wenige Freunde, weil du dich von den meisten Menschen
unverstanden fühlst und sie wegen ihrer angepassten Lebensweise
verachtest. Wenn du aber einmal jemanden gefunden hast, der genauso
leidenschaftlich und kompromisslos ist wie du, würdest du alles für
diesen Menschen tun. Du hasst Ungerechtigkeit, Langeweile, Gefühlskälte
und jede Art von Regeln. Dein oberstes Ziel im Leben ist es, dich
selbst zu verwirklichen und eine bessere Welt zu schaffen, in der jeder
frei leben kann.
Diese Bücher solltest du lesen:
Friedrich Schiller: Kabale und Liebe,
Friedrich Schiller: Die Räuber,
Johann Wolfgang von Goethe: Die Leiden des jungen Werthers
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Drei glückliche Sommer habe ich in meiner Kindheit auf der kleinen Nordsee-Insel Föhr verbracht. Insgesamt fünfzehn Wochen. Jeweils fünf Wochen alle zwei Jahre (mit 7, mit 9, mit 11) mit meiner Familie. Noch heute hänge ich oft diesen Sommern hinterher.
Es gibt Orte, die sind interessanter, das stimmt. Und ich war seit bald 11 Jahren nicht mehr dort. Trotzdem. Es waren endlose, glückliche Tage damals.
Wir spielten am Strand. Jeden Tag schien die Sonne (in den 15 Wochen hatten wir ALLES zusammengerechnet insgesamt circa 30 Minuten leichten Regen, sonst immer Sonne!), wir bauten endlose Sandburgen am Strand und dekorierten sie mit Muscheln. Oder wir bauten Kanäle im schwarzen Schlick und ekelten uns vor den Sandwürmern (von Wattwürmern gemacht).
Wir assen Eis auf der Strandpromenade - das beste Eis der Welt - in allen möglichen und unmöglichen Sorten und Farben. In Wyk (Hauptstadt) schlenderten wir durch die Läden und kauften neue Kescher zum Krabben fangen, neue Eimer um Sand zu tragen und Nordsee-Souvenirs. Und waren wir davon müde, setzten wir uns in ein Café und kriegten Schokolade mit Schlagsahne und nordfriesischen Kuchen.
Zu Hause im Ferienhaus gab es wunderschöne blau-türkis-hellblau gestreifte Seersuckerbettwäsche (ich kann sie bis heute auf meiner Haut spüren) und wir assen jeden Tag im Garten. Danach kletterten wir auf die kleinen knorrigen Apfelbäume oder machten Radtouren rund um die Insel. Oder wir rannten durch Parks mit seltsamen Blumen und bewudnerten den violetten Miesmuschel-Kies.
Wie gerne würde ich mal wieder dort sein... (aber wer soll denn das finanzieren).