Nachrichten, Tipps und Beratung

15.07.2010 um 15:04 Uhr

100-Jähriger heiratet Lebensgefährtin

von: egzoni   Stichwörter: heiratet

Spätes Glück: Nach 42 Jahren wilder Ehe hat ein 100 Jahre alter Kenianer geheiratet. Allerdings entpuppte sich die Zeremonie als Hochzeit mit Hindernissen.

Nairobi - Abraham Wabwoba aus dem westkenianischen Dorf Tabani sagte am Traualtar "Ja, ich will", wie die Zeitung "Daily Nation" am Donnerstag berichtet. Um den kirchlichen Segen zu bekommen, musste der 100-Jährige allerdings zunächst den katholischen Pfarrer überzeugen, denn: Wabwoba war offiziell bereits mit einer anderen Frau verheiratet, als er vor 42 Jahren den traditionellen Brautpreis für seine Sarah bezahlt hatte. Vielehen sind aber in der katholischen Kirche verboten.

Da Wabwobas erste Frau jedoch vor Jahren gestorben war, gelang es ihm schließlich doch, den Pfarrer von der Ernsthaftigkeit seiner Absichten zu überzeugen. Die Dorfbewohner von Tabani bei Kitale verstehen allerdings nicht, warum nach einer jahrzehntelangen "Gewohnheitsehe" und sechs gemeinsamen Kindern noch Trauringe ausgetauscht werden müssen. Bräutigam Wabwoba aber bekannte sich trotz diverser Altersbeschwerden zu romantischen Gefühlen: "Sarah ist in meinem Herzen. Ich sehe keine andere Frau an, nur sie versteht mich." 

 jjc/dpa

03.04.2010 um 14:53 Uhr

Rheinland-Pfalz zu Pferde erleben

von: egzoni   Kategorie: Wirtschaft   Stichwörter: Pferde

Trier/Prüm (ddp-rps). Zu Pferd in den schönsten Regionen von Rheinland-Pfalz unterwegs - das heißt, wildromantische Bachläufe genießen, menschenleere Wälder durchstreifen und danach in gemütlicher Runde den Abend verleben. Möglich machen dies 114 Wanderreitstationen inder Eifel, im Hunsrück und im Naheland, aber auch in der Pfalz, im Westerwald oder im Taunus. Wer kein eigenes Pferd besitzt, kann in den Sattel eines Leihpferdes steigen.

«Wir denken nicht in Kilometern, wir denken inschönen Stunden im Sattel», sagt die Sprecherin des Vereins «Eifel zu Pferd», Bärbel Guckuk. In Partnerschaft mit einem Pferd die Natur zu erleben und von Station zu Station zu reiten, sei einfach ein besonderesErlebnis. Die Eifel gilt als Motor für die Reiterferien in Rheinland-Pfalz. Es begann im Jahr 1996 mit einem Modellprojekt unter Federführung der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt Bitburg. Seitdem sei es stetig aufwärts gegangen und das Konzept in Kooperation mit Partnern auf andere Regionen ausgeweitet worden, freut sich Guckuk. Aktuell gebe es allein in der Eifel schon 45 Wanderreitstationen. Weitere seien in Planung.

Eine davon liegt in Herzfeld im Kreis Bitburg-Prüm. «Bei uns können Gäste geführte Tagesritte bis zu 35 Kilometer im Naturpark an der luxemburgisch-deutschen Grenze buchen, sagt Reiterhofbesitzerin Ingrid Lessmann. Dabei sei natürlich auch ein Picknick oder die Einkehr in Gaststätten möglich. Bei längeren Touren müssten die Reiter schon »etwas sattelfest« sein, betont die 54-Jährige.Ansonsten gehe es auch mit »festem Schuhwerk« und »bequemer Hose«. Sie und ihr Mann Theo haben rund 25 Pferde auf der Weide. »Die können die Gäste auch putzen, wenn sie Lust haben«, betont Lessmann. Die Familie setzt schon seit rund zehn Jahren auf diese Form des Tourismus und ist zufrieden.

Ähnlich ist es in den anderen Regionen. »Wir bieten aufrund 25 Stationen Tages- und Sternritte an und erkunden mit unseren Gästen beispielsweise das Biosphären-Reservat Naturpark Pfälzer Wald«, erklärt der Vorsitzende des Vereins »Pfalz zu Pferd«, Gerd Diebold. Besondere Anziehungspunkte seien auch Wanderreitertreffen in Saverne undin Colmar (Frankreich). Dabei stehe immer stressfreies und naturverträgliches Reiten im Mittelpunkt. Das gilt ebenfalls für Erkundungen in den Bereichen Westerwald/Taunus und Hunsrück/Naheland. Hier wird Pferdeliebhabern an mehr als 40 Plätzen Erholung im Sattel geboten.

Die Betreiber der Wanderreitstationen sind besonders ausgebildet. »Sie müssen einen speziellen Lehrgang absolvieren", sagt die für die Qualitätssicherung verantwortliche Conny Sonnen-Lütte. Da gehe es beispielsweise um Wald- und Wegerecht, Hygiene, Fütterung, Tierseuchenrecht und Hofunterbringung, aber auch um Erste Hilfe und die Bewirtung der Gäste. Im Rhythmus von drei Jahren würden die Betriebe erneut überprüft. Das Interesse sei groß, sagt Sonnen-Lütte. So sei in Kürze bereits ein weiterer Qualifizierungslehrgang für 14 Betriebe geplant.

(ddp)

 

02.04.2010 um 15:24 Uhr

Experten für die Reiseversicherung

von: egzoni   Kategorie: Versicherungen   Stichwörter: Reiseversicherung

Reiseversicherung ist der Überbegriff für eine Vielzahl von Reiseversicherungen. Die bekannteste Reiseversicherung ist die Reisekrankenversicherung, auch Auslandskrankenversicherung genannt, sowie die Reiserücktrittsversicherung. Daneben gibt es noch die Reisegepäckversicherung, die Reiseunfallversicherung und die Reisehaftpflichtversicherung. Weniger von Bedeutung ist die Reiserechtsschutzversicherung. Die Notrufversicherung ist bei einigen Angeboten in der Reisekrankenversicherung enthalten.

Die Reiseversicherung wird hauptsächlich von den Reiseversicherern angeboten. Die Ausnahme besteht in der Reisekrankenversicherung die auch von Unternehmen der Privaten Krankenversicherung angeboten wird. Hauptzweig der Reiseversicherer ist die Reiserücktrittsversicherung . Der Vertrieb der Reiseversicherung erfolgt in der Vergangenheit hauptsächlich bei der Buchung einer Reise im Reisebüro. Durch das Internet hat sich dabei viel geändert. Reisen und auch die passende Reiseversicherung werden im Internet gebucht. In der Reiserücktrittsversicherung gibt es sowohl Beitrags- als auch Bedingungsunterschiede die einen Vergleich der Angebote erforderlich machen.

Einige wenige Versicherungsvermittler haben sich auf die reine Reiseversicherung spezialisiert und bieten diese Versicherungsart meist im Internet an. In dem Bereich der Auslandskrankenversicherung werden von den Experten auf Zielgruppen wie z. Bsp. Studenten, Aupairs oder Gastwissenschaftler bedarfsgerechte Tarife entwickelt. Diese Sondertarife zeichnen sich durch spezielle Versicherungsbedingungen aus.

Die modernen Haftpflichtversicherungen sehen für Urlaubsreisen oft einen weltweiten Geltungsbereich vor, so dass die Reisehaftpflichtversicherung an Bedeutung verloren hat.

Die Reiseversicherung ist wie jede andere Versicherungsart oft kompliziert, im sogenannten Kleingedruckten stecken die wichtigsten Unterschiede. Zur Auswahl des passenden Tarifes, auch bei so vermeidlich kleinen Versicherungsverträgen, sollte immer ein Experte für die Reiseversicherung gefragt werden.

23.03.2010 um 10:15 Uhr

Versicherungsschutz kann trotz Vorerkrankung bestehen

von: egzoni   Kategorie: Versicherungen   Stichwörter: ersicherungsschut

Ein Anspruch aus einer Reiserücktrittskostenversicher
ung kann laut ARAG auch dann begründet sein, wenn dem Versicherten, der bereits unter Rückenschmerzen leidet, erst nach Reisebuchung bekannt wird, dass er wegen eines akuten Bandscheibenvorfalls operiert werden muss und er die Reise deshalb nicht antreten kann (OLG Koblenz, Az.: 10 U 613/09).

Der Versicherungsnehmer unterhielt bei der beklagten Versicherung eine Reiserücktrittskostenversicherung. Seit dem 13.10.2007 litt der Mann nach Gartenarbeiten unter anhaltenden Rückenschmerzen, die er zunächst von seinem Hausarzt und schließlich von einem Orthopäden behandeln ließ. Am 04.12.2007 buchte der Kläger für sich und seine Ehefrau eine Reise. Eine Woche später stellte ein Neurologe einen Bandscheibenvorfall fest und hielt eine sofortige Operation für erforderlich. Daraufhin stornierte der Kläger kurz darauf die gebuchte Reise. Mit seiner Klage hat der Kläger die Erstattung der von ihm gezahlten Stornokosten abzüglich des vereinbarten Selbstbehalts verlangt. Mit Erfolg! Mit der Stornierung der Reise ist der Versicherungsfall – trotz Vorerkrankung - eingetreten, erklären ARAG Experten. Allein das Bestehen wochenlanger Rückenschmerzen begründet für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer keine Wahrscheinlichkeit eines Bandscheibenvorfalls, wenn den Beschwerden, wie hier, ein Verhebetrauma bei Gartenarbeiten vorausgegangen ist und auch der konsultierte Orthopäde als Facharzt nach gründlichen Untersuchungen keine Feststellungen getroffen habe, die auf einen akuten Bandscheibenvorfall hindeuteten (OLG Koblenz, Az.: 10 U 613/09).