Nur für mich

14.12.2006 um 19:28 Uhr

Alltag

von: 220

Im Alltag fehlst Du mir immer weniger. Ich denke selten an Dich, wenn Du nicht da bist. Ich arbeite viel, ich lache viel (insbesondere mit meinen vier neuen Kollegen) und ich genieße die Dinge, die ich tue. Und auch wenn Du da bist kann ich unabhängig sein und einfach mein Ding machen. Natürlich tun mir manchmal ein paar Dinge weh, die Du so tust (ich weiß, Du machst das nicht absichtlich), aber nur kurz. Dann ist es mir egal und ich denke wirklich, dass es mir besser geht als Dir. Ich muss auf niemanden rücksicht nehmen, kann tun was ich will. Aber Du, Du verbiegst Dich, Du machst nicht die Dinge, die Du willst. Es gibt Momente, in denen spürst Du dies. Und auch, wenn Du mich vielleicht nicht so liebst, wie ich es mir wünsche und wie ich (und im übrigen auch jeder andere Mensch) es verdient habe, spüre ich, dass Du auch A. nicht liebst. Aber Du bist dabei Dich zu verbiegen und in diesen Momenten tut es mir sehr leid für Dich.

Natürlich fehlst Du mir auch noch. Du fehlst mir, wenn ich mich an die gemeinsame Zeit mit Dir erinnere, wenn ich versuche, Pläne für die Zukunft zu machen. Aber nicht mehr im Alltag. Wir wären mit Sicherheit ein super Team. Aber Du willst nicht. Du bist nicht bei Dir selbst, während ich ein großes Stück mehr bei mir angekommen bin.

Viel Hoffnung gibt es aber wohl nicht mehr für uns. Kurzfristig nicht und langfristig wohl eher auch nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du jemals wieder Liebesgefühle für mich haben wirst und außerdem: Könnte ich vergessen?

03.12.2006 um 20:10 Uhr

Nur die Liebe zählt

von: 220

Ich habe wieder angefangen, "Nur die Liebe zählt" zu schauen. Ich freue mich über Paare, die es geschafft haben, ihre Liebe zu erhalten, trotz großer Schwierigkeiten, Brüchen in der Beziehung oder ähnlichem. Es gibt mir Hoffnung, dass es sich lohnt zu kämpfen, zu hoffen, zu warten.

Liebe ist ein geben und nehmen. Dies sagte grad ein Gast in der Sendung. Und sie hat recht, Liebe ist geben und nehmen. Es ist nicht immer gleich toll, sondern es gibt auch Tiefpunkte. Und dann ist der, der im Tief ist, auf den Partner angewiesen, auf die Liebe, die Hilfe des anderen. An meinem Tiefpunkt konntest Du nicht für mich da sein. Schlimmer noch, Du hast Dich gedanklich von mir verabschiedet. Wieso war es Dir unsere Liebe nicht wert, darum zu kämpfen? Wieso war ich es Dir nicht wert, um mich zu kämpfen? Du bist gegangen. Ich hoffe immer noch, dass Du irgendwann lernst, was Liebe wirklich ist. Und dass Du dann auch zu mir zurückkommst. Denn A. liebst Du nicht. Dann würdest Du anders handeln. Ich denke, dass Du mich liebst. Immer noch und für immer. So wie ich Dich. Aber Du spürst es nicht, weil Du nicht darüber nachdenkst, nicht denken willst. Aber vielleicht irgendwann, wenn Du mal zur Ruhe kommst, dann wirst Du es merken.

26.11.2006 um 16:01 Uhr

Ganz oder gar nicht

von: 220

Meine Wut von eben ist verraucht. Liebe kann man nicht erzwingen. Diesen Satz habe ich gestern in einem Film gehört. Und er stimmt, natürlich. Liebe kann man nicht erzwingen. Sie ist entweder da oder auch nicht. Schlimm ist so ein Mittelding, wie Du es für mich fühlst oder mir auch nur zeigst. Wenn Du mich nicht liebst, ist es ok. Damit kann ich umgehen. Wenn Du mich liebst ist es auch ok. Damit kann ich auch umgehen, sogar besser wie mit Fall 1, auch klar, oder?. Aber so bist Du wie ein Dealer. Du fixt mich immer an mit Deinen Worten, Taten, Gesten. Du bringst mich immer auf ein hohe Hoffnungsniveau und dann lässt Du mich verhungern. Der Entzug ist schrecklich. Sag doch einfach, dass Du mich nicht mehr liebst und auch nie wieder lieben wirst, dass es keine Hoffnung mehr gibt. Dann kann ich Abschied nehmen, so wie vor zwei Wochen. Mir ging es gut. Ich hatte mich von Dir verabschiedet. Mit ein wenig Wehmut habe ich an unsere Vergangenheit gedacht, an unsere Zukunft, die wir nicht hatte und trotz des kleinen Schmerzes, war ich doch dankbar für die Dinge, die ich durch Dich erlebt habe. Dafür, dass es die gemeinsame Zeit in meinem Leben gab. Ich war dankbar für mein Leben und nun, ist alles wieder vorbei. Ich bin wieder auf Entzug, schwanke zwischen Hoffnung und Verzweiflung.

Und: Ich liebe Dich! Vergiss das nie, auch wenn es mir vordergründig gut geht, bin ich doch empfindsam und verletzt. 

 

 

26.11.2006 um 14:35 Uhr

Wechselbad der Gefühle

von: 220

Eine Zeit lang (ca. 2 oder 3 Wochen) ging es mir richtig gut. Ich fühlte mich befreit. Befreit von Dir, befreit von Sehnsucht, befreit von dem Bedürfnis geliebt zu werden. Es war einfach schön mit mir. Ich konnte meine Tage genießen, hatte Spaß und nichts brannte in mir. Seit einer Woche ist es wieder vorbei. Ich weiß, woran dies liegt. Das letzte Wochenende, welches Du aus irgendwelchen Gründen hier verbracht hast, war so schön. Es war leicht zwischen uns. Wir hatten Spaß und die Scheißhoffnung ist wieder gewachsen. Du bist echt wie eine Droge. Und kaum war Montag und Du hast Dich wieder total zurückgezogen und ich steh da. Mit zuviel Gefühl für Dich, das heute in Wut umschlägt. Wieso musst Du immer wieder Hoffnung in mir wecken? Du weißt doch, was ich für Dich fühle und was dann passiert. Und wieso musst Du mich dann immer wieder wegstoßen. Ja, Du sagst das hat nichts mit mir zu tun. Egal, aber ich spüre ja die Auswirkungen trotzdem. Und Du sagt, das zehrt alles an Dir. Na schönen Dank. Seit März zehrt auch was an mir. Du bist nicht der Einzige, der hier gestresst ist, für den diese Situation nicht toll ist. Und nun lässt Du Dich wieder von A. einwickeln. Ich bin wütend auch auf A. Nie werde ich mit ihr eine Art Freundschaft aufbauen. Ich will sie nicht sehen und ich will nichts von ihr wissen und mir ist es egal, ob sie was von Dir hatte am Wochenende. Das ist allein Deine Sache. Ich denke, Du und ich können nur dann Freunde werden, wenn ich Dich nicht mehr liebe. Und da dies wahrscheinlich nie passieren wird, wird alles was wir hatten, kaputt gehen. Genau das, was Du mir von Anfang an versprochen hast, was nie eintreten wird, wird eintreten. Und ich bin so traurig und wütend. Ich könnte irgendetwas zerstören. Und wahrscheinlich zerstöre ich nur mein Leben. Weil ich nicht von Dir loskomme.

Ich finde es unmöglich, dass Du die Situation einfach so hinnimmst. Das Du nicht über Dich nachdenkst. Was bin ich denn für Dich? Was bedeute ich Dir? Was würde passieren, wenn es mich für Dich nicht mehr gebe? Stell Dir diese Frage! Stell Dir vor, wie es sein würde. Wenn Du zu dem Schluss kommst, dass es für Dich ok ist, dann sag es mir. Dann bin ich weg. Und wenn Du zu einem anderen Ergebnis kommst, dann handle danach, bevor es zu spät ist.

 

 

12.11.2006 um 15:28 Uhr

Träume

von: 220

Ich liege unruhig im Bett und falle in einen Traum, und dann wache ich auf, weil ich merke, dass Du neben mir liegst und Du sagst zu mir "Gib mir Zeit". Und ich kann nicht verstehen, wieso Du dann wieder zu ihr gehst. Und dann werde ich richtig wach und merke, dass ich alles nur geträumt habe. Du warst nicht hier und Du hast nicht mit mir gesprochen, aber es war so real, besonders, weil ich ja im Traum geträumt habe, wach zu werden. Wieso träume ich denn so etwas? Gestern noch war ich mir sicher, dass es vorbei ist. Dass es keine Chance mehr gibt. Ich denke zwar, dass Deine Beziehung früher oder später scheitert, aber ich denke auch, dass es dann für uns zu spät sein wird. Ich kann nicht noch Monate immer wieder hoffen, ich muss es für mich beenden. Und wenn ich dies geschafft habe und Du dann kommst, wird es nicht mehr gehen. Da bin ich mir sicher. Und nun, dieser Traum. Ist es mein Wunsch, der sich da äußert (wahrscheinlich schon) oder gibt es doch noch etwas anderes auf dieser Welt, so etwas wie eine Seele, die in diesem Moment von Dir zu mir gewandert ist, um mir ein Zeichen zu geben. Es war so real, ich habe Dich gespürt.