Alltag
Im Alltag fehlst Du mir immer weniger. Ich denke selten an Dich, wenn Du nicht da bist. Ich arbeite viel, ich lache viel (insbesondere mit meinen vier neuen Kollegen) und ich genieße die Dinge, die ich tue. Und auch wenn Du da bist kann ich unabhängig sein und einfach mein Ding machen. Natürlich tun mir manchmal ein paar Dinge weh, die Du so tust (ich weiß, Du machst das nicht absichtlich), aber nur kurz. Dann ist es mir egal und ich denke wirklich, dass es mir besser geht als Dir. Ich muss auf niemanden rücksicht nehmen, kann tun was ich will. Aber Du, Du verbiegst Dich, Du machst nicht die Dinge, die Du willst. Es gibt Momente, in denen spürst Du dies. Und auch, wenn Du mich vielleicht nicht so liebst, wie ich es mir wünsche und wie ich (und im übrigen auch jeder andere Mensch) es verdient habe, spüre ich, dass Du auch A. nicht liebst. Aber Du bist dabei Dich zu verbiegen und in diesen Momenten tut es mir sehr leid für Dich.
Natürlich fehlst Du mir auch noch. Du fehlst mir, wenn ich mich an die gemeinsame Zeit mit Dir erinnere, wenn ich versuche, Pläne für die Zukunft zu machen. Aber nicht mehr im Alltag. Wir wären mit Sicherheit ein super Team. Aber Du willst nicht. Du bist nicht bei Dir selbst, während ich ein großes Stück mehr bei mir angekommen bin.
Viel Hoffnung gibt es aber wohl nicht mehr für uns. Kurzfristig nicht und langfristig wohl eher auch nicht. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du jemals wieder Liebesgefühle für mich haben wirst und außerdem: Könnte ich vergessen?
