Denise und Sandro in Aussieland

12.10.2005 um 11:09 Uhr

Outback top!

von: niisli

Stimmung: sehr gut
Musik: keine ahnung-technoremixes?

lange darauf gefreut, viel erwartet, und nicht eine sekunde enttaeuscht worden! das das knappe vor-fazit vom outback. dass die wueste ihre versprechungen bezueglich zauber eingehalten hat, gilt allerdings auch fuer ihre unwirtlichkeit: gleich zu beginn bei unserer ankunft in alice springs wurden wir von horden von fliegen ueberfallen- die dinger koennen ECHT laestig sein!!! mittlerweile hat sich meine abneigung gegen diese biester noch vergroessert, weil die zu allem ueberfluss auch noch stechen (glaube ich zumindest)- und dreimal duerft ihr raten, wen sie sich (trotz insektenstecker jede nacht!!) als opfer aussuchen: ich hab mittlerweile gegen die 20 stiche am gangen koerper, und das jucken hoert auch nach 3 tagen und fenistilsalbe nicht auf:-(

in alice springs angekommen, hab ich kopfloses huhn in einem der 3 hotelzimmer, die wir angesehen haben, mein portemonnaie vergessen (typisch...)-zum glueck ging das wiederfinden relativ schnell. alice gefiel uns beiden (nicht nur wegen der fliegen) gar nicht- die stimmung dort ist seltsam gedrueckt, abends um 8 oder 9 sieht man betrunkene aborigines auf der strasse herumtorkeln, und die hoffnungslosigkeit, die diese armen leute umgibt, ist deutlich spuerbar. sie haben nichts, und das nicht nur im materiellen, sondern auch im kulutrell- geistigen sinne gemeint, sind jeglicher lebensgrundlage beraubt. es ist schwierig, sich in so kurzer zeit einen eindruck ueber eine problematik solcher tragweite wie die der aboriginalfrage zu verschaffen, und ich habe leider nie mit aborigines selber zu tun gehabt (was ich ehrlich gesagt auch nicht versucht habe- mich befaellt eine seltsame scheu, wenn ich diese leute ansehe, die so voellig anders sind, als alle menschen, die ich bisher kennengelernt habe- viel urspruenglicher und "nicht-entwickelt" oder besser nicht "verzivilisiert", wie wir es sind, so dass ich wirklich das gefuehl hatte, nicht in der selben welt wie sie zu leben).

gewisse eindruecke sind mir aber geblieben, und sie haben mich sehr nachdenklich gemacht: beispielsweise der aborigine, der eine autopanne hatte auf der strasse zum ayers rock (die ziemlich vielbefahren ist, was bedeutet, dass alle 10min mal ein auto vorbeikommt oder so), und es bald aufgab, den daumen nach hilfe nach oben auszustrecken, weil kein weisser fuer ihn anhalten wuerde. die sache ist aber nicht so einfach, dass man die weissen als arrogante, nicht hilfsbereite snobs abtun koennte, denn ich kann auch deren seite verstehen: die meissten aborigines, denen wir begegnet sind, stinken, gelinde gesagt, unglaublich (ich bin da wirklich nicht empfindlich, aber so jemanden im auto zu haben, haelt man kaum aus). natuerlich ist nicht das der grund fuer konflikte, mangelnde hilfsbereitschaft oder interaktion, sondern der tiefe kulturelle graben, der hier herrscht (und vor allem heute noch so schroff und tief klafft- viel tiefer als der zwischen weissen und indianern in amerika!) und die grausame vergangenheit, in der dieses volk seines landes beraubt wurde- einmal mehr von weissen eroberern.

wir verliessen alice springs also ohne grossen abschiedschmerz und machten uns auf den weg richtung uluru und kings canyon. am vorabend haben wir im backpackerhostel einen schweizer getroffen, der gerade von einer 5 tagestour zurueckkam und beteuerte, der kings canyon sei viel sehenswerter als der uluru (o-ton: " das isch eh nume so en steiblock zmitzt ide wueschti, eigentli noed so bsunders";-) da wir aber extra wegen dem uluru (und coober pedy) den abstecher ins landesinner gemacht hatten, entschlossen wir uns, beides zu sehen. an dem tag haben wir gegen 900km zurueckgelegt:-)

kings canyon war wirklich schoen (judith, du hast eine karte mit dem bild drauf bekommen:-), und wir haben ihn in ca. 2h umwandert, die fliegen mit stoischer geduld ertraged. sandro hat sich zum schutz ein fliegennetz fuer den kopf gekauft, sieht zwar saudaemlich aus, ist aber anscheinend effektiv (nur fuers protokoll: im gesicht hab ich KEINE sticke!). danach gings richtung ayers rock, mit einem zwischenhalt und einem cappuccino in yulara, dem riesigen resortkomplex, der ca. 20km noerdlich gebaut wurde, um die massen an touristen beherbergen zu koennen. wir haben etwas weiter westlich geschlafen, in einem winzigen nest, das uns treffenderweise so beschrieben wurde: "when you drive to curtin springs and you blink, you'll miss it!";-) war aber sicher angenehmer als der versnobte komsumtempel yulara.

ayers rock selbst hat mich trotz der vielen bilder, die ich schon gesehen habe, und trotz der zweiffellos geschickten vermarktung und vertouristisierung, sehr beeindruckt. von dem berg scheint tatsaechlich etwas auszugehen, ich will gar nicht versuechen zu erklaeren, was. ich kann verstehen, wesshalb er fuer die aborigines heilig ist, und desswegen haben wir ihn auch nicht bestiegen (ein ausdruecklicher wunsch des besitzerstammes). mir genuegte es, ihn halb zu umrunden, den nahen sonnenuntergang und sein immer roeter werdendes gestein zu bewundern und mich beruhigen zu lassen. es gibt viele kleinere und groessere hoehlen, in die man teilweise hineindarf und die schutz bieten. rot ist er, weil sein gestein einen hohen eisengehalt aufweist- was besonders kurz vor sonnenuntergang voll zur geltung kommt.

die olgas mussten wir leider (ich schreibe das mit schwerem herzen, denn ich haette gern mehr zeit im outback verbracht!!) beiseite lassen...

was die wueste sonst noch zu bieten hat: wilde kamele, die um 7uhr morgens am strassenrand stehen und aehsen, ohne mit der wimper zu zucken, haufenweisse tote kaenguruhs am strassenrand (ein scheusslicher anblick), kleine echesen, die herumwieseln, gewaltige adler (die vor allem sandro beeindruckt haben), die die toten kaenguruhs fressen...schlangen haben wir trotz allseitiger warnung absolut keine gesehen, v.a. zu sandros enttaeuschung. und natuerlich viel, viel ruhe und weite...beste bedingungen, um abends zu lesen (buchtipp fuer alle, die an philosophie und psychoanalyse mit geschichtlichem bezug interessiert sind: Irvin Yaloms "Und Nietzsche weinte"- der absolute HAMMER!!!!!).

ueberigens: falls ihr euch schon immer gefragt habt, in welcher richtung das wasser down under in den abfluss laeuft:  GEGEN den uhrzeigersinn, wie wir gestern in einem improvisierten experiment feststellen konnten:-)

den rest mach ich kurz, weil ich seit ueber einer stunde jetzt in diesem internetcafe sitze: coober pedy, die opalstadt schlechthin, war unsere letzte outbackstation vor port augusta und adelaid, wo wir jetzt wieder in der zivilisation angekommen sind. aus coober pedy stammen 90% des weltweit verkauften opals, australiens nationaledelstein. wir haben dort eine mine besucht und ich hab mir ein huebsches mitbringsel geleistet- musste einfach sein, opale sind meine lieblinssteine.

ach ja, und fairerweise darf ich meinen lapsus auch nicht auslassen (da nur immer ich die eintraege mache, tendiere ich ein wenig dazu, meine boecke, die ich geschossen habe, fuer mich zu behalten:-): am morgen unserer abreise in coober pedy hab ichs doch tatsaechlich geschafft, den autoschluessel im kofferraum einzuschliessen (der keinen durchgang zur fahrerzelle besitzt, wohlverstanden). das ganze auto war abgeschlossen, mit dem mietvertrag und allen notfallnummern natuerliche...aber auch diese episode haben wir nach ein bisschen saebelrasseln beiderseits gut ueberstanden:-))

also, bis bald in der schweiz! der abschied von hier tut jetzt schon weh....

denise

 

 

12.10.2005 um 09:55 Uhr

Kuranda flop

von: niisli

Stimmung: ausgezeichnet
Musik: hm....."rocket man" von ?

Heyhey!

Hier melden wir uns also endlich wieder, nachdem es aus dem Outback verstaendlicherweise kein Lebenszeichen von uns gab.

unser ausflug ins sogenannte "urwalddorf" kuranda ist kurz erzaehlt: man wird morgens mit dem bus abgeholt, zum bahnhof gefahren, wo man mit mindestens 1000 anderen touristen in die scenic railway gepfercht wird- alles suuuuper durchorganisiert, das einem nicht auch gleich noch vorgeschrieben wird, wann man aufs klo zu gehen hat, ist alles. am anfang wurden neonfarbige sticker ausgehaendigt, damit wir auch ja erkennbar sind fuer die busschauffeure, die uns abends wieder brav abholen kommen sollten(!). schon da haben wir geahnt, das wir mit diesem ausflug einen missgriff getan haben (bisher konnten wir uns allerdings auf unseren reisefuehrer verlassen). im zug dann links und rechts familien mit kindern, die aufgeregt plappern, waehrend eine der typischen ansager-stimmen aus dem lautsprecher allerlei belanglosen quark von sich gibt (bspw. das man ueber 25 bruecken und durch 15 tunnels fahrend wird...), den eh niemanden interessiert. in kuranda selbst erwartete uns kein urwalddorf, sondern eine touristenabzocke sondergleichen. da oben wohnt wohl niemand wirklich, geschweige denn ureinwohner, und ich wette, nachdem der letzte tourist gegangen ist, schliessen die laeden und kuranda gleicht einer geisterstadt. damit wir wenigstens etwas urwald gesehen haetten, machten wir uns auf den "jungle walk"- der war allerdings 1,5 m breit und asphaltiert...

versoehnlich gestimmt hat uns einzig die rueckreise, die per neugebauter skyrail angetreten wurde: eine art luftseilbahn, in der man 40 minuten ueber den urwald schebte. wenigstens hatten wir eine gondel fuer uns und so ein wenig ruhe, die fahrt zu geniessen. also leute, falls ihr in cairns seid, geht NICHT nach kuranda- bucht euch lieber irgendwo anders einen einheimischen fuehrer und geht auf eigene faust in den regenwald!

greets

denise

06.10.2005 um 10:49 Uhr

Cairns

von: niisli

Stimmung: bierseelig
Musik: keine

Salut

Wir sind jetzt an der ersten "endstation" unserer reise angelangt, genauer gesagt an ihrem noerdlichsten punkt, in cairns. gefreut haben wir uns schon lange drauf, und so verbringen wir hier den laengsten zusammenhaengenden aufenthalt von 4 tagen unserer gesamten reise. leider bin ich, was den strand und das nightlife angeht, schon ein wenig enttaeuscht. cairns hat zwar, was das tauchen angeht, einiges zu bieten, sonst laeuft hier aber nicht wirklich viel. es gibt auch keine schoenen straende zum baden, wie ich das eigentlich erwartet haette (und auch keine coolen beachboys:-(.Ca. 40km suedich aber, bei mission beach, haben wir auf der hinreise genau das gefunden, was ich mir unter einem einsamen, tropischen traumstrand vorgestellt habe: kilometerlang sand, sonne, meer, und keine leute ringsherum...das glueck hat nur die bange frage nach der sicherheit beim baden getuebt (haie!!!), und da wir niemanden fragen konnten, blieben nur im seichten wasser. hier in cairns aber verbringen wir die meiste zeit mit suessem nichtstun, lesen, herumflanieren, die seele baumeln lassen. gestern waren wir auf unserem letzten tauchausflug, den wir aber beide in nicht sehr guter erinnerung behalten werden:

da bei den bisherigen bootsfahrten immer alles glatt gegangen war, machten wir uns ziemlich schlaftrunken, aber munter auf den weg zum hafen. kurz nach dem auslaufen war dann aber uns beiden klar, dass dieser trip alles andere als angenehm werden wuerde, das boot schaukelte bedenklich hin und her. mir macht das nichts aus, im gegenteil, ich genoss das geschwanke, aber sandro gings immer uebler und uebler. mit 6 japanern mit wachsbleichen gesichtern sass er im heck des schiffes und klammerte sich tapfer an seine kotztuete. da wir den trip inklusive 2 tauchgaenge schon bezahlt hatten, gingen wir trotzdem ins wasser (diesmal zum ersten mal ungefuehrt und nur zu zweit), was einige zeit linderung brachte, da die stroemung und der wellengang unterwasser groesstenteils nicht spuerbar war. an einer seichten stelle hat es sandro aber an die oberflaeche mit den schaukelnden wellen getrieben, und so nahm das drama seinen lauf...kurz und gut: er war ein bisschen leichter, als er wieder an bord kam

der 2. tauchgang war dann ok, wir haben einen 1,5m langen hai und einen rochen gesehen! die rueckfahrt war dann aber abermals ein hoellentrip. zum dank fuer meinen tapferen beistand und unermuedlichen einsatz im kotztuetenbeschaffen wurde ich abends zum sushiessen eingeladen- da spielt man doch gerne krankenschwester!

morgen werden wir uns kuranda, ein urwaldbergdorf, ansehen gehen, und am samstag gehts mit dem flieger mitten in s herzen des roten kontinents, nach alice springs. auf die kontraste und abrupten wechsel in landschaft und leuten freue ich mich extrem und bin gespannt, wie die wueste auf mich wirkt. hab ich schon erwaehnt dass ich hier zum wahren buecherwurm mutiert bin und bald keinen lesestoff mehr habe? eines der buecher beschreibt die wanderung einer jungen australierin von alice springs aus zur westkueste- zu fuss, mit 3 kamelen. auch wenn wir eine andere strecke mit dem auto zuruecklegen werden, hoffe ich doch, einen zipfel dessen zu erhaschen, was sie erlebt hat- oder vielleicht auch nur besser nachvollziehen zu koennen, was einsamkeit und unfassbare weite eines landes mit einem anstellen kann.

was ich nach unserem trip am meisten vermissen werde, ist die zeit und das gefuehl von freiheit, das man fernab von seinem "normalen" leben, von verpflichtungen und erwartungen an sich selbst und von anderen, verspuert. hier hab ich kein schlechtes gewissen, wenn ich meine zeit verbummle und vertroedle, hier habe ich musse, zu schreiben (nicht nur fuer blogigo), und hier bin ich kreativ genug, um ideen zu entwickeln, plaene zu schmieden, gedanken zu denken, die zu hause zu gunsten von arbeit oder uni oder auch nur aufgrund des inneren zensors ungedacht, ungeschrieben, ungesponnen bleiben. ich hoffe ein stueck von dieser freiheit laesst sich nach europa retten...

gruessli

denise

 

 

05.10.2005 um 10:04 Uhr

Bildli

von: niisli

 

 

 

...und hier ein Bild unseres neuen Reisebegleiters Kowalski:

03.10.2005 um 02:35 Uhr

Whitsunday Island

von: niisli

Stimmung: bisschen muede, durchwachte Nacht
Musik: keine, i-net cafe

Hallo!

Endlich mal wieder Zeit zum schreiben, nach 3 ziemlich abwechslungsreichen und vollen Tagen! Als wir am Donnerstag Abend in Airlie Beach angekommen sind, sind wir uns beinahe in die Haare geraten, was das Aussuchen der Tagestrips betraf: Sandro wollte wegen seinem sensiblen Magen lieber nicht auf eine Mehrtagestour gehen, ich haette gerne eine 2 oder 3 taegigen Segeltoern unternommen- klar dass das fuer ihn nicht drin lag. Wir einigten uns schliesslich auf 2 Tagesausfluege auf grossen Schiffen, die ein Minimum an Schaukeln verursachen, und zum Glueck lief auch alles glatt (will heissen ohne Gruenwerden im Gesicht:-)

Wie schon mal erwaehnt sind die Touren hier viel lustiger und lockerer, und unser erster Trip war, was die Crew und Besatzung unseres Bootes angeht, wirklich spitze. Klein, familiaer, und sehr freundlich. Sie erinnerten sich sogar am naechsten Tag noch an uns, wenn sie uns im kleinen Staedchten sahen, fingen kurz an zu plaudern und wuenschten uns gute Weiterreise. Der Tag begann mit der Besichtigung von Whitehaven Beach, einem der meistfotographierten (nach Sydney opera house) Spots in Australien. So stellt man sich das Paradies vor: seichtes, blaues Wasser, ueberall kleine Sandnuchten, auf denen man weit ins Wasser waten konnte, ein paar Segeljachten, die vor Anker liegen. Ueber allem die Sonne, die hier so intensiv scheint, dass wintertruebe Gedanken und beginnende Depressionen keine Chance haetten!

Apropos Sonne: wir habens bisher geschafft, keinen Sonnenbrand zu kriegen, obwohl hier jede Sonnencrem mit weniger als Schutzfaktor 30 laecherlich waere- um euch eine Idee von der Intensitaet der Bestrahlung zu geben.

Der Trip fuehrte weiter zu einem Korallenriff, bei dem geschnorchelt wurde. Sandro kriegt sich fast nicht mehr ein, seit er erfahren hat, dass schnorcheln auf Englisch 'snorkeling' heisst- neben 'fuck' und 'I have a problem'  nun eines seiner meistgebrauchten englischen Woerter;-)

Das Riff war leider ein wenig enttaueschend, das Wasser zu kalt, aber trotzdem kamen wir muede und gluecklich um 5 Uhr zurueck. Was die Unterwasserwelt betraf, kamen wir am naechsten Tag voll auf unsere Kosten. Der Trip war zwar von der Sorte 'Massentourismus' (aufs Schiff passten ueber 400 Leute!), und am Anfang fuehlte ich mich wie ein Stueck Zuchtvieh, das irgendwohin bugsiert wurde und ja nich aufbloecken sollte, das wurde dann aber vom fantastischen Riff (Knuckle Reef, eines der suedlich gelegensten Riffe des Great Barrier Reef) wieder gut gemacht. Dort draussen gab es eine Art schwimmender Insel (ein Ponton oder so), auf der man sich mit bequem aufhalten konnte, und alles, was das Herz des Wassersportlers begehrte: Tauchausruestungen, Anzuege, Schnorchelequipment, etc. Wir haben unseren ersten Tauchgang in diesen Ferien unternommen, und ich war wirklich ziemlich nervoes- ist es doch ueber ein Jahr her, dass wir unseren Open Water Diver gemacht hatten. Tauchen ist zwar nicht schwer, man muss sich aber doch an einige Grundregeln halten, und damit ging es mir wie mit allem Lernstoff: nach einem halben Jahr hatte ich das meisste davon wieder vergessen, leider....

Die Nervositaet merkte mir dann aber nicht an, mein Sauerstoffverbrauch lag weit unter dem der anderen (ich tauchte mit knapp 100bar wieder auf). Trotzdem war nach 45min leider Schluss. Dafuer war das Riff so phantastisch, dass man beim Schnorcheln fast genausoviel sah wie beim Tauchen. Es ueberrascht mich immer wieder, welch beruhigende und ausgleichende Wirkung das Meer haben kann. Vielleicht sollte ich spaeter mal Marinepsychotherapie anbieten;-) Hat jemand Interesse?

Ach ja, wir reisen ueberigens neuerdings zu Dritt! Fotos von Whitsunday Island und von unserem Begleiter aus Madagaskar werden wir sobald moeglich ins Netz stellen

Gruessli

nisli