01.12.2008 um 15:25 Uhr
26.11.2008 um 10:10 Uhr
Bye Bye Baby
Dies wird nun der letzte Eintrag in dieses unsägliche Blog sein. Nehmts mir nicht übel, aber Blogigo treibt mich grad dermaßen in den Wahnsinn, daß ich mal spontan umgezogen bin. In der neuen Wohnung ist es noch nicht ganz eingerichtet, aber das kommt noch.
24.10.2008 um 06:18 Uhr
Happa Happa
22.10.2008 um 12:18 Uhr
Einfach nur so
Ich habe gestern bei Kerzenschein und einem Gläschen Butterscotch einen Brief auf schönem Papier und mit einem Füller geschrieben. So etwas ist im Herbst oder Winter am Schönsten, da es dafür dunkel sein muß und ich nicht der Typ bin, der im Sommer bis Mitternacht auf die Dunkelheit wartet. Mir fällt es oft schwer, wirklich zur Ruhe zu kommen, aber solche Momente schaffen es dann doch. Dunkelheit, eine Kerze, Stille und Worte. Alles auf das Wesentliche reduziert. Schreiben und Lesen. Es gibt kaum etwas, das mich schneller aus den ständigen Gedankenschleifen heraus holt. Vielleicht abgesehen von Musik.
Als ich dann später noch etwas lesen wollte, sind mir wieder nach kürzester Zeit die Augen zugefallen. So kriege ich das Buch zwar in diesem Leben nicht mehr durch, aber immerhin ist es eines der besten Einschlafmittel, die ich kenne.
Da fällt mir noch ein schönes Lied aus dem Kindermusical „Der kleine Tag“ ein. (Kann ich nur jedem empfehlen.) Immer wenn ich dieses Lied lebe, geht alles viel leichter. Ohne Grund, ohne Fragen, ohne Zweck oder Wettbewerb. Einfach nur so.
Warum
haben sich am Himmel Wolken versammelt?
Nur
so, einfach nur so!
Eine
hat sich grad in einen Teddybärn verwandelt.
Nur
so, einfach nur so!
Nicht,
weil es Geld bringt, nicht, weil es nützt, nicht, damit andre es bewundern.
Nein,
nur so.
Nur
so, nur so.
Einfach
nur so!
Warum
hast du eben eine Tüte platzen lassen?
Nur
so, einfach nur so!
Warum
wolltest du den alten Baum anfassen?
Nur
so, einfach nur so!
Nicht,
weil es Geld bringt, nicht, weil es nützt, nicht, damit andre es bewundern.
Nein,
nur so.
Nur
so, nur so.
Einfach
nur so!
Warum
hast du Papa einen Kuss gegeben?
Nur
so, einfach nur so!
Ich
hätte Lust, ihn auch noch in die Luft zu heben.
Nur
so, einfach nur so!
Nicht,
weil es Geld bringt, nicht, weil es nützt, nicht, damit andre es bewundern.
Nein,
nur so.
Nur
so, nur so.
Einfach
nur so!
Heute
möcht ich mal zum andern Ufer schwimmen.
Nur
so, einfach nur so!
Und
ich mit dir den allerhöchsten Berg erklimmen.
Nur
so, einfach nur so!
Nicht,
weil es Geld bringt, nicht, weil es nützt, nicht, damit andre es bewundern.
Nein,
nur so.
Nur
so, nur so.
Einfach
nur so!
Nur
so, nur so.
Einfach nur so!
05.09.2008 um 18:08 Uhr
Mosaik
Da ich mich so gerne von Stinas Blogeinträgen inspirieren lasse, hier wieder mal eine aufgegriffene Idee. Ich habe die Antworten auf die Fragen bei Flickr eingegeben und mir von der ersten Seite ein Bild ausgesucht, welches ich in den Mosaic Maker eingegeben habe.
1. What is your first name?
2. What is your favorite food?
3. What high school did you attend?
4. What is your favorite color?
5. Who is your celebrity crush?
6. Favorite drink?
7. Dream vacation?
8. Favorite dessert?
9. What do you want to be when you grow up?
10.What do you love most in life?
11. One word to describe you.
12. Your Flickr name.
03.09.2008 um 13:13 Uhr
Nachtwache
Musik: In the arms of the Angel
Mich hat jemand im Internet gefragt, warum ich nicht
schlafen kann und ich dachte mir, ich könnte die Antwort hier auch noch mal
schreiben. Bei ihr war es die Gedankenschleife. Das ewige, ruhelose Kreisen. Da
habe ich gestern Abend lange überlegt. Wenn ich eine Nacht nicht schlafen kann,
oder auch zwei oder drei, dann sind es wirklich die Gedanken. Aber ich habe
immer wieder Phasen, in denen ich mehrere Wochen nicht richtig schlafe. Ich
liege im Bett, mein Kopf ist leer, nichts hält mich wach und doch finde ich
keinen Schlaf. Da fiel mir Luisa Francia wieder ein. Im Grunde hat sie es in
einem ihrer Bücher ganz wunderbar gesagt (Einschlafen träumen ausschlafen: Die
Gabe der Schmetterlingsfrau.). Zum Schlafen braucht man Vertrauen. Ein
Urvertrauen, daß schon nichts passieren wird. Denn im Schlaf ist man mehr oder
weniger hilflos. Man muß vertrauen, um sich in den Schlaf fallen lassen zu
können. Und wenn das Vertrauen geschwächt ist, z.B. durch Angst oder
Veränderungen, erscheint es so, als würde ich jede Nacht in einem neuen Bett,
in einer neuen Wohnung schlafen.
Ich liebe den Film „Stadt der Engel“, weil ich mich mit Maggie so sehr identifizieren kann. Sie ist auch schlaflos. Aber ich glaube nicht, daß es Gedanken sind, die sie wach halten. Sie rettet jeden Tag Menschen, kämpft jeden Tag um das Leben. Und vielleicht hat sie Angst, daß ihr das Leben entgleitet, wenn sie ihm nachts seinen Gang läßt. Sie vertraut dem Leben nicht. Vertraut nicht darauf, daß es seinen Weg selbst findet, ohne ihr zutun. Ich mag ganz besonders die Szene, als sie eines morgens auf den Wecker schaut und erstaunt feststellt, daß sie die ganze Nacht geschlafen hat, bis zum nächsten Morgen. Für jemanden, der keinen Schlaf findet, ist das wie ein Geschenk. Es ist ein unglaubliches Glücksgefühl, wenn man endlich mal wieder geschlafen hat. Wenn ich in so einer Wach-Zeit bin, dann ist es, als würde ich unter Wasser sein. Alle Bewegungen und Gedanken sind dumpf und anstrengend. Jede Aufgabe erscheint wie ein Berg, ist mühsam und fast unüberwindbar. Jedes Geräusch ist mir zu viel, zu laut. Das Beste wäre, mich treiben zu lassen, aber ich strample herum, weil ich Angst habe, zu ertrinken. In der Schlaflosigkeit zu ertrinken. Wenn ich nachts wach liege, mag ich den Gedanken nicht, daß der Rest der Welt schläft. Früh morgens dagegen ist es genau das, was ich so gerne hab. Verrückt. Als Kind fand ich es immer schön, mit den Geräuschen meiner Familie einzuschlafen. Da ist noch jemand wach. Da paßt noch jemand auf. Vertrauen.
Leises glases Klirren,
flüstert durch die Nacht
und geschäftig sirren
die Helfer ihrer Wacht.
Im Lichte ihres Blickes
gebiert das Schwarz Getier,
im Lauf ihres Geschickes
erglänzt des Dunkels Zier.
Was auch der Tag gelassen,
versilbert sie ganz sacht.
Niemals wird verblassen,
der Mondin stille Macht.
01.09.2008 um 18:08 Uhr
It's great to be a nerd
Musik: Der gleichnamige Song von den Arrogant Worms
Eigentlich würde ich mich nicht wirklich als Nerd bezeichnen, aber es gibt immer wieder den ein oder anderen Moment in meinem Leben, wo andere mich trotzdem dezent auf meine Nerdigkeit hinweisen. Ein Mal begab es sich, daß ich eine Privatschulung im Umgang mit einem bestimmten, blöden und nicht wirklich praktikablen Programm bekommen sollte. Eine dieser Aufgaben, die sich am Anfang unglaublich interessant anhören und später zur absoluten Nervensäge mutieren. Der Umgang mit dem Programm erfordert meiner Meinung nach zu viele Kenntnisse in Programmierung (Benutzerfreundlichkeit ist was anderes), aber wenn Chef sagt ich soll, dann mache ich halt. Besagter Computerfuzzi kam also und trichterte mir zwei Tage lang Wissen ein, was erstaunlicherweise ziemlich gut ging. Als ich uns am zweiten Tag Tee kochte, stellte ich meinen Becher wie immer auf meinem Untersetzer ab. Tja, was soll ich sagen? Ich finde meinen Untersetzer sehr nett und sehe daran nichts Ungewöhnliches. Er aber brach in Gelächter aus und meinte, daß er nun verstehen würde, warum ich das Programm so gut durchblicke. Weiß gar nicht, was er damit meint. Das hier ist besagter Untersetzer, den ich immer noch in Ehren halte. Jeden Morgen kommt da mein Becher mit Cappuccino drauf.
27.08.2008 um 18:08 Uhr
Gedankenlos
24.08.2008 um 18:08 Uhr
WANTED
Dieses Bonbon-Papier liegt seit geraumer Zeit auf meinem Schreibtisch, weil ich heraus finden möchte, wo es diese Bonbons gibt (Für sachdienliche Hinweise wäre ich also durchaus dankbar).
Die Putzfrau äugt schon immer komisch und denkt wohl, ich wäre ein Messie oder so etwas. Leider sind auf dem guten Stück selber keine Hinweise darüber zu finden, wo es gekauft wurde oder wer es fabriziert hat. Darum tippe ich auf eine billigere Marke. Die werbeaffinen Marken verewigen sich doch am Liebsten noch auf dem Bonbon selber, damit man auch ja nicht vergisst, wen man da gerade lutscht. Ich mag sehr gerne Bonbons, bin aber ein wenig wählerisch. Schön fruchtig sollten sie sein und nicht zu sehr nach BASF schmecken. Leider kommt das recht selten vor, sonst würde ich viel mehr Bonbons essen. Und jetzt bitte keine Vorträge über Karies. Bei den Mengen an Süßkram, die ich esse, kommt es auf die paar Gramm Zucker auch nicht mehr an. Entweder, meine Zähne überleben es, oder eben nicht.
.
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Ja, auf diese Information hat die Welt gewartet.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
20.08.2008 um 18:08 Uhr
Let it snow!
An der Schreibtischlampe in meinem Büro hängt ein kleiner Holzschneemann.
Ich habe mir schon oft sagen lassen müssen, daß es nicht die Zeit für Schneemänner sei (gut, daß sie noch nicht die vergessenen Strohsterne in meiner Wohnung gesehen haben). Aber wer legt denn bitte fest, wann man Schneemänner aufhängen darf? Ist das ein ungeschriebenes, gesellschaftliches Gesetz? Ich sehe ja ein, daß es draußen zu warm für Schnee ist, aber trotzdem kann ich doch einen Schneemann an meiner Schreibtischlampe hängen haben. Alles, was mit Winter assoziiert wird, scheint auch nur in dieser Zeit geduldet zu sein. Aber wenn ich mitten im Winter ein Bild mit einer Sommerlandschaft an die Wand hänge, sagt niemand was dagegen. Ganz im Gegenteil. Sie freuen sich sogar über den Lichtblick in der angeblich so tristen Winterzeit. Vielleicht sind das noch die tief verwurzelten Ängste, den harten und entbehrungsvollen Wintern gegenüber, vor der Zeit von Heizung (so sie denn funktioniert) und Dreifachverglasung. Ich zumindest mag den Winter sehr gerne, auch wenn ich meist gar nicht so viele Schichten übereinander ziehen kann, wie ich friere. Oft kam mir schon die Vermutung, ich könnte vielleicht zu den Kaltblütern gehören. Zumindest denkt mein Körper das häufig. Trotzdem finde ich Herbst und Winter einfach traumhaft schön. Sie sind so gemütlich, so kuschelig, so ruhig. Sie strahlen so eine Vertrautheit aus. Es ist die Zeit der Kerzen, des Räucherns, der vielen Stunden am Fenster mit Musik und Gedanken, der Erinnerungen. Im Winter werde ich immer so herrlich nostalgisch. Hach … Äh, tschuldigung. Bin noch da. Also ich will hier natürlich nicht den Sommer schlecht machen, aber ich muß einfach mal für den Winter Partei ergreifen, weil es ja sonst kaum jemand tut. Ich mag den Winter. So. Ätsch. Und meine Kollegin auch. Zumindest hat sie einen Schneemann übers Waschbecken gestellt.
Nein, mir ist nicht langweilig. Ich habe nur gerade Lust, etwas zu schreiben, ohne jedoch den Hauch eines Themas im Kopf zu haben. Da kommen dann solche Dinge bei heraus. Außerdem wurde herumgepienst, daß ich mein Blog verwaisen lasse. Und das kann ich ja nicht auf mir sitzen lassen. Mir fallen sicher noch viele Sinnlosigkeiten ein, über die ich bloggen könnte. Die Einwirkung der Sonnenstrahlen auf das Liebesleben der Pflastersteine (na, welcher Film?). Oder ich könnte meine derzeitige Kurzgeschichte bloggen. Dann wäre ich wenigstens mal gezwungen, sie zu beenden.

