ich weiß einfach nicht, was du willst...

20.09.2006 um 17:06 Uhr

rob 3

von: Liana   Stichwörter: was, meinst, du

Stimmung: hm mies

schule lief heute beschissen. so richtig. eigentlich läuft gerade alles so ziemlich beschissen. ich weiß nicht ob ich hingehöre, ich weiß nicht was ich will. ich finde mich hässlich. und dick. super dick. ich habe mal in einer studie gelesen, dass mädchen sich immer dick finden, wenn sie schlecht gelaunt sind. aber ich bin nicht bloß schlecht gelaunt. ich bin deprimiert. ich glaube ich war mein ganzes leben lang bloß deprimiert.

heute habe ich rob wieder getroffen. weiß nicht, es ist mittwoch. mittwoch ist eigentlich ein toller tag, da mittwoch die mitte der woche ist. und bald ist wochenende und ferien. endlich. aber heute war alles irgendwie anders. schon beim aufstehen merkte ich, dass der tag scheiße wird. so richtig. und ich hatte recht. und wie ich recht ich hatte.

ich war in dortmund gewesen. nach der schule. dachte, hey, mit der emilia kannst ja mal wieder nen paar cds ansehen, dir ein paar neue klamotten kaufen. bei h & m war so ein grässliches kleid. ihr wisst schon, diese komischen punkt-klamotten, die jetzt so "in" sind, weil jeder meint ein bisschen emo rumrennen zu müssen. wer oder was emo ist, hab ich eh keine ahnung was das ist. aber jeder rennt ja so rum. schwarze haare und komische ringe in den ohren. und emilia sagte zu mir: "hey, das kleid ist süß. zieh das mal an." ich fands gleich schon nicht so toll, da ich ja dick bin und punkte stehen mir sowieso nicht. und dann stand ich da, in dieser engen umkleide bei h & m mit all dem künstlichen licht, was jede noch so kleine chellolite falte und jeden mitesser beleuchtet. und da seh ich rob. rob in seiner schwarzen jacke, mit seinen ausgelatschten chucks. und mit diesem grinsen. und ich sehe ihn, wie er drei meter von mir entfernt geht. ich war so faszinierd. sein gang ist immer leicht federnt und wenn er seine arme dazu schlenkert, sieht er manchmal aus wie eine ente. total niedlich. ich sehe ihn. und im gleichen moment kommts mir hoch. weil irgendwie geht er da. und ich gehe nicht neben ihm. ich glotze auf seine hände und stelle mir vor, wie es war als ich meine hand in seine legen durfte. scheiße.

"hey, liana, komm mal raus.", sagt emilia aus der nachbarumkleide. rob ist immernoch in der nähe. er wühlt bei t-shirts. ich will nicht rauskommen. ich will hier bleiben. für immer hier verrecken. mir ist das so peinlich. ich seh heute so scheiße aus. ich gucke in den spiegel. meine haare sehen fettig aus. und das kleid steht mir nicht. emilia lässt nicht locker, sie springt aus der umkleidekabine und ruft: "liana. mach schon." da hat rob aufgesehen. meinen namen gehört. und ich drehe mich zum spiegel. versuche zu lächeln. will so tuen als hätte ich total spaß. das ich einkaufen liebe. und das ich mich nicht zu fett fühle und gut aussehe. ich ging also raus. emilia lacht sich schlapp. und rob kommt auf uns zu. ich tue so als hätte ich ihn erst gerade gesehen. "hi rob.", sage ich. er lacht. "hi liana." er ist gut drauf. er fragt wie es geht und so. und sagt, dass das kleid nicht so der renner ist. toll. ich lächel und zieh mich wieder um. ich hätte heulen können. emilia redet mit rob. sie kennen sich nicht. er ist ja sooo offen. macht überall scheiß freundschaften. gott.

als ich draußen bin, erzählt rob von seinen freunden. von der so lustigen semesterparty am wochenende und das seine band beim sommerfest gespielt hat. und das er und thorben planen die winterferien in der schweiz zum skifahren zu nutzen. er redet und redet. und ich nicke. lächel. emilia findet alles total lustig. sie mag rob. ich kann es ihrem gesicht ansehen. er ist höflich. emilia wird niemals sein typ sein. aber das sag ich ihr nicht. plötzlich zeigt rob auf das mädchen, was hinter der kasse bei h & m steht. sagt, sie sei auch auf der letzten party gewesen und das sie vielleicht bald seine freundin sei. dann fragt er, ob ich ein neues handy habe, er hätte mich ja so gerne noch mal getroffen. von mir höre man ja so selten was. und ob ich noch mit der einen befreundet wäre, die damals mit mir abhing. er meint lena. ich nicke. ich kann nichts sagen. ich lächel immer nur höflich. es tut gut neben ihm zu sein. ich wünschte er könnte verstehen wie ich mich fühle und einfach aufhören zu reden.

dann geht rob. sagt tschüss. lacht. lädt uns zum nächsten konzert ein. geht zu dem mädchen hinter der kasse. und ich stehe da. emilia grinst. "wer war das denn?", fragt sie. ich sage: "rob. mein ex-freund." emilia ist total begeistert. "mit dem warst du zusammen? geil." ja. geil. er ist geil. er war geil.

und in dem moment, als er sich zu der schlampe hinter der kasse rüberbeugt um ihr einen kuss auf die wange zu geben schiessen mir die tränen in die augen.

ich weiß nicht was los ist. ich dachte ich sei über rob hinweg. wirklich. doch er hat mich so verwirrt. der ganze tag ist im arsch. toll rob. ich vermiss dich. total.

und jetzt stelle ich mir vor, wie du mit der h & m tuse gemeinsam durch die gegenläufst. Sie "schnuddel" oder "baby" nennst oder wie mich "kleine". und ihr dann einen kuss gibst. eigntlich müsstest du mich küssen. wenn das bloß damals nicht so schief mit uns gelaufen wäre. ich liebe dich immernoch. hörst du? wenn ich dir das jetzt sage, lachst du mich aus. weil für dich war ich bestimmt nur eine weitere freundin auf der liste. nummer 15. oder 6. ich weiß es nicht. du hast auch nie mit mir drüber geredet ob ich wichtig für dich war. oder was ich für dich war.

du standest nur vor mir und hast gesagt, dass deine band jetzt am wichtigsten für dich sei. das du mich lieb hast, aber das deine zukunft sei. das du jetzt genau in dem moment das richtige tun müsstest. und das sie die band. ich hatte in deinem leben wohl einfach keinen platz mehr. ich, die naive schülerin, die keine ahnung von musik hat. hast du niemals gesagt, aber bestimmt gedacht. und du hast gesagt, du würdest mich anrufen. vielleicht in ein paar monaten. oder ein paar wochen. aber nicht so bald. es täte dir leid.

wie beschissen bist du denn? niemand macht mit jemanden schluss, weil er mehr zeit für eine band braucht, die sowieso niemals erfolg haben wird!!

ich hasse dich dafür, dass ich jetzt an dich denken muss. ich wünschte, ich wäre tot. 

08.09.2006 um 22:19 Uhr

rob 2

von: Liana

rob. das erste mal haben wir uns glaub ich geküsst als wir nachts zur nächsten tankstelle liefen, weil wir den bus verpassten. wir alle gingen da entlang. und es regnete total beschissen. mir war so kalt. und rob beachtete mich erst gar nicht. und dann auf einmal kam er zu mir und wir unterhielten uns. über gott und die welt. über so ziemlich alles. und ich wünschte mir noch, dass wir ewig da entlang gehen. weil es irgendwie so toll war. er und sein lächeln. sein lächeln war eh das tollste. wenn er lächelte wurde mir warm. obwohl mir so kalt war. und wenn sich zufällig unsere arme berührten dachte ich, dass ich gleich explodiere. und innerlich flehte ich: "nimm meine hand. nimm meine hand." aber er tat es nicht.

stattdessen hatte die tankstelle zu. und jonathan und tim fingen an sich zu streiten, weil sie keinen bock hatten bis nach dortmund zu laufen. war ihnen zu weit. und keiner wusste was wir machen sollte. lena war immernoch sauer auf mich, wegen der sache in der schule und wir beide starrten uns nur an. sie  zog trotzig die augenbraue hoch. meinte, dass sie keinen bock hätte jetzt durch die nacht zu rennen. wer sie denn wäre. sie rief ein taxi. 

als das endlich da war, waren wir alle totgefroren. und der taxifahrer war so scheiße. der wollte uns irgendwie nicht alle mitnehmen. wir waren zu sechst und es waren nur vier plätze. jonathan muffte lena an, dass sie doch mit sowas hätte rechnen müssen, wenn man ein taxi in die pampa bestellt und so. lena nörgelte ihn zurück an. und ich hatte einfach keinen bock mehr. ich sagte ihnen, dass sie auch ohne mich fahren könnten, ich hätte eh bock zu laufen. und ging einfach. lena brüllte mir nach, dass ich bescheuert sei. war ich auch.

rob sagte nur: "scheiße" und lief mir nach. komsich. wir beide gingen also durch die nacht. unterhielten uns weiter. und lachten. irgendwann küssten wir uns. ich weiß noch nicht einmal wer von uns beiden anfing mit dem küssen. aber wir küssten uns.

und dann kamen wir an diesen friedhof. mit seinen beleuchteten kleine grablichtern. total schön. so romantisch. und er war voll stürmisch. wir trieben es auf einem der gräber. ich habe mir nocht nicht einmal die mühe gemacht nachzusehen wer da unter uns schlief. wir hatten sex.

und zu hause kam ich mir so benutzt vor. immer wenn ich ihn auf konzerten sah mit irgendeinem anderen mädchen im arm oder wie er da stand mit seinem bass am spielen bekam ich irgendwie son stich im herzen. dann blieb ich immer zu hause. und machte nichts mehr damit.

ich war in dieser zeit ziemlich depressiv, weil er sich nicht gemeldet hat und ich ihn nicht sehen konnte ohne mir ausgenutzt vorzukommen. für ihn war es ein netter fick gewesen, nicht mehr.

als ich rob wieder in die augen sehen konnte war auf lenas geburtstagsparty. er lachte mich an und fragte wie es mir gehe. er habe mich so lange nicht mehr gesehen. ich entgegnete, ich sei beschäftigt gewesen. ich redete den ganzen abend kein wort mit ihm. und als ich ging brachte er mich nach hause und sagte, dass es ihm leid tue was er für ein arsch sei. ich sagte, er solle sich nicht so anstellen. es wäre nur spaß gewesen. 

bis rob und ich dann endlich zusammen waren dauerte es noch ewigkeiten. er sagte mir, dass er mich liebe als ich heulend in einer ecke saß. er sagte er liebe mich.

danach waren wir zusammen. glaube ich. 

08.09.2006 um 21:54 Uhr

Rob

von: Liana

irgendwie komme ich heute nicht an rob vorbei. rob. eigentlich heißt er robyn macwecsey. toller name. fand ich schon immer. sein vater ist ire und seine mutter schotting. eingewandert in deutschland irgendwann. auf jeden fall ist der name toll. genauso wie seine eltern. seine eltern habe ich immer sehr gemocht. rob war auch toll. er war meine erste große liebe. und wenn ich das so sagen darf, ich werde ihn wohl nie vergessen. und wenn ich ehrlich bin, liebe ich ihn immernoch ein wenig. 

das ist wohl immer so. die erste große liebe bleibt immer da. egal wie alt man ist. und sie ist immernoch vorhanden auch wenn man schon jahrelang mit jemand anderen zusammen ist. 

vielleicht interessiert das hier auch niemanden. aber ich will robs und meine geschichte aufschreiben.

ich war sechszehn als ich rob kennen lernte. er spielte damals in so einer dieser rock-schrei-mich-an schülerbands. in hannover. ich war damals noch eine dieser teenagerinnen, die es toll fanden mit musikern zu gehen, weil wir ja alle so alternativ waren. so alternativ und cool. es gab bestimmt kein wochenende an denen lena oder ich nicht besoffen waren oder rauchten. es war irgendwie cool. ich glaube wir hatten in der zeit nicht wirklich ein selbstbewusstsein und versuchten uns mit dämlichen saufspielchen hervorzuheben. tut eigentlich nichts zur sache, muss aber gesagt werden. ;)

also, wir waren also in hannover mit lenas bruder timo. der kannte die band, die da spielte. wir fanden das total klasse. wir gingen in diese kneipe, wo außer uns noch mindestens fünfzig andere noch so alternative menschen rumhingen. ihr wisst schon, diese kneipen wo dauernd pogo gemacht wird und man sich beim rocken auf die füße hüpft. als die band spielte fand ich rob schon ziemlich geil. so bassisten haben was. fand ich immer schon toll. er hatte kurze schwarze haare und ein piercing an der lippe. aber niemals dachte ich, dass sich jemand wie er für mich interessieren könnte.

nach dem konzert fuhren lena, timo, ich und die jungs von der band mit noch anderen kranken leuten weiter zu dem schlagzeuger, der wohnte schon alleine. bo nannten den alle. bo füllte mich ab und bo und ich hingen irgendwann übereinander. so richtig grottig. ich schäme mich, wenn ich daran zurückdachte. aber zwischen lena und mir gab es da so eine abmachung. jeder der was mit einem bandmitglied hatte bekam von den anderen einen wunsch erfüllt. so ein spielchen, was beste freundinnen eben machen. irgendwann saß ich dann doch alleine auf dem sofa und knibbelte an ner bierflasche das etikett ab. irgendwie war ich wohl voll psychopatisch. rob setzte sich neben mich und stellte die flasche weg. und sagte zu mir: "ich kann sowas nicht leiden." einfach nur diesen satz. und ich war mir noch nicht mals so sicher was er meinte.  

der abend endete damit, dass ich irgendwo eingepennt bin und am nächsten morgen von lena in den zug nach hause geschleppt wurde.

das nächste mal, dass ich rob sah war eher zufällig. auf einer demo gegen den nazis in unserer stadt. er stand da mit einem mädchen und hat sich intensiv unterhalten. so einer rothaarigen hübschen. ich weiß noch, dass ich total neidisch auf die war. kati hat mich gefragt wer das, weil ich da immer rüberstarre. und ich hab gar nichts gesagt. glaub ich. als ich an ihm vorbei ging streifte mich sein blick. ich lächelte ihn an, aber er schaute total verwirrt.

07.09.2006 um 20:47 Uhr

ich weiß nicht was du willst.

von: Liana

Stimmung: mies

du warst da. immer. in dem ganzen letzten jahr. warst du da. du bist nicht wie die anderen.d ie alle einfach nur rumerzählen wie dumm ich doch bin. du hast dich in mich verliebt hast du in den ferien gesagt. in mich. in mich hat sich noch nie jemand verliebt. naja, nicht so auffällig. zumindest. ich war total verunsichert. ich weiß immernoch nicht ob ich was von dir will. wir hatten eine schöne zeit. ja. aber jetzt bist du weg. ein jahr lang. und du hast zu mir gesagt: hey, ich schreibe dir. jetzt bist du sechs wochen weg. und du hast gesagt, dass du mir schreibst. und ich habe nichts bekommen. nichts. noch nicht einmal eine scheiß e-mail. erzähl mir nicht, man hätte in australien kein internet. jeder hat internet. selbst die buschjäger im regenwald. nur du nicht. und du hast nicht angerufen. nicht ein einziges mal

du magst mich bestimmt nicht mehr. ich hab gelacht. damals als du gesagt hast, dass du mich liebst. ich fand das lustig. irgendwie. ich nehme sowas ja nie ernst. ich finde sowas albern.liebe und so. ich hab da nicht reinvertraut. aber dann hab ich dich kennen gelernt. aber du bist so gar nicht mein typ. eignetlihc bist du schwierig. sentimental. und nervig. manchmal. meistens. ich weiß nicht. aber irgendwie mag ich dich. sonst hätte ich nicht mit dir geschlafen. ernsthaft jetzt. aber ich wollte bloß irgendwelche erfahrungen machen. ich wollte nicht die einzige mit siebzehn sein,d ie noch keine erfahrungen hat. aber du hast gesagt das du mich liebst. und jetzt meldest du dich nicht.

ich gehe hier unter ohne dich. jeden tag muss ich an dich denken. du vollidiot suchst mich in meinen träumen auf. was willst du mir eigentlich damit sagen? ich weiß nicht, ob ich dich will. vielleihct ja. vielleicht nicht. mann, ich komme darauf nicht klar.

ich habe versucht mich abzulenken. mich mit anderen jungs zu treffen. ich wollte glaube ich was erzwingen. ich will spaß. und den hab ich verdient. ich leb doch nicht ewig. aber du bist nicht da.

scheiße. also ich habe andere jungen getroffen. manche lustig. manche auch nicht. und naja. keiner ist wie du. nur anders sind die. nicht schlecht anders. aber nicht du. und jetzt bist du noch elf monate weg. und ich krieg zu viel. ob die gefühle verblassen? hoffentlich. bitte.

ich will nicht mehr, dass du in meinem kopf bist. geh weg. du scheißer. du meldest dich nicht. niemand meldet sich bei mir. wieso hab ich ein handy?

ich könnte heulen. tu ich aber nicht. 

 

07.09.2006 um 20:47 Uhr

ich weiß nicht was du willst.

von: Liana

Stimmung: mies

du warst da. immer. in dem ganzen letzten jahr. warst du da. du bist nicht wie die anderen.d ie alle einfach nur rumerzählen wie dumm ich doch bin. du hast dich in mich verliebt hast du in den ferien gesagt. in mich. in mich hat sich noch nie jemand verliebt. naja, nicht so auffällig. zumindest. ich war total verunsichert. ich weiß immernoch nicht ob ich was von dir will. wir hatten eine schöne zeit. ja. aber jetzt bist du weg. ein jahr lang. und du hast zu mir gesagt: hey, ich schreibe dir. jetzt bist du sechs wochen weg. und du hast gesagt, dass du mir schreibst. und ich habe nichts bekommen. nichts. noch nicht einmal eine scheiß e-mail. erzähl mir nicht, man hätte in australien kein internet. jeder hat internet. selbst die buschjäger im regenwald. nur du nicht. und du hast nicht angerufen. nicht ein einziges mal

du magst mich bestimmt nicht mehr. ich hab gelacht. damals als du gesagt hast, dass du mich liebst. ich fand das lustig. irgendwie. ich nehme sowas ja nie ernst. ich finde sowas albern.liebe und so. ich hab da nicht reinvertraut. aber dann hab ich dich kennen gelernt. aber du bist so gar nicht mein typ. eignetlihc bist du schwierig. sentimental. und nervig. manchmal. meistens. ich weiß nicht. aber irgendwie mag ich dich. sonst hätte ich nicht mit dir geschlafen. ernsthaft jetzt. aber ich wollte bloß irgendwelche erfahrungen machen. ich wollte nicht die einzige mit siebzehn sein,d ie noch keine erfahrungen hat. aber du hast gesagt das du mich liebst. und jetzt meldest du dich nicht.

ich gehe hier unter ohne dich. jeden tag muss ich an dich denken. du vollidiot suchst mich in meinen träumen auf. was willst du mir eigentlich damit sagen? ich weiß nicht, ob ich dich will. vielleihct ja. vielleicht nicht. mann, ich komme darauf nicht klar.

ich habe versucht mich abzulenken. mich mit anderen jungs zu treffen. ich wollte glaube ich was erzwingen. ich will spaß. und den hab ich verdient. ich leb doch nicht ewig. aber du bist nicht da.

scheiße. also ich habe andere jungen getroffen. manche lustig. manche auch nicht. und naja. keiner ist wie du. nur anders sind die. nicht schlecht anders. aber nicht du. und jetzt bist du noch elf monate weg. und ich krieg zu viel. ob die gefühle verblassen? hoffentlich. bitte.

ich will nicht mehr, dass du in meinem kopf bist. geh weg. du scheißer. du meldest dich nicht. niemand meldet sich bei mir. wieso hab ich ein handy?

ich könnte heulen. tu ich aber nicht.