Pisse, Blut und Bier!

18.10.2006 um 21:55 Uhr

Ein sehr gutes Lied

von: Eleanda   Kategorie: Krimskrams   Stichwörter: Terkel, in, Trouble, Gunnars, Song, Kwan, Bela

Stimmung: Ich mach' mir doch Gedanken :/
Musik: Bela B./Terkel in Trouble - Gunnars Song

Dies ist die Geschichte eines Jungen namens Kwan
Er ist sieben, wohnt in Thailand und sein Arbeitstag ist lang.
Er steht morgens zeitig auf und er geht erst sehr spät heim
Denn er kümmert sich um alles,
Niemand sagt er sei zu klein.

Jeden Morgen viertel Fünf geht Kwan alleine los,
Durch Dorngestrüpp und Disteln, denn die Not ist riesengroß.
Das Wasser ist zwar dunkel, doch Kwan der springt hinein
Jeden Tag taucht er nach Perlen
Worüber sich die Haie freun.

Also was, mein Kind, macht dich nur glauben, dass dein Gejammer nützt?
Weil du deinen Spinat nicht magst, die neusten Sachen nicht kriegst?
Du hast Nikey und Nintendo, hast Zeit für Spaß und Spiel
Es gibt tausend Kinder überall die wünschen sich nur halb so viel.

Kwan ist der Älteste der großen Geschwisterschar.
Am Abend woll'n sie essen, doch oft gibt's nichts, das ist wahr.
Doch so sehr er sich auch müht, er schafft's nicht, dass es reicht
So kauft Kwan ne Tube Kleber, das macht ihr Leben leicht.

Kwan bringt die Kleinen zur Ruh', er selbst schläft auch fast ein.
Doch er muss nocheinmal in die Stadt, selbst im Dunkeln muss das sein.
Denn unser Freund hat noch ein Date, das hat er gestern ausgemacht
Mit dem lieben Heinrich Schulze, der schon wartet seit halb Acht.

Wie kannst du nur erzählen, dass du Probleme hast?
Sei so lieb und zeig, dass du dir auch Gedanken machst.
Also geh und sei kein Egoist sondern denke auch daran:
Du hast es gut auf dieser Welt im Vergleich zum kleinen Kwan.

17.10.2006 um 21:50 Uhr

Heidi, Heidi, deine Welt ist das Abflussrohr.

von: Eleanda

Stimmung: Alles scheiße, deine Emma.
Musik: Die Ärzte - Sweet Sweet Gwendoline

...und meine ganz bestimmt nicht Hamburg. Ich bin heute aus Frankfurt zurückgekommen, ich hatte dort mit meiner Schwester zamm für 4 Tage eine meiner besten Freundinnen besucht, die ich vor einem Jahr im Internet kennen gelernt habe. Um genau zu sein in einem Harry Potter Rollenspiel namens "Aresto Momentum" in dem ich eine Psychopathin namens Artemis Riddle mein Eigen nannte.

Wie auch immer- irgendwie hat sich da eine echte, richtig dicke Freundschaft draus entwickelt und auch wenn wir uns oft und meistens wegen totalen Kinkerlitzchen fetzen hingen wir da zusammen wie Pech und Schwefel. Am Samstag hat einer ihrer besten Freunde seinen 18. Geburtstag vorgefeiert, da habe ich dann zum ersten Mal Shisha geraucht. Minztabak mjamjam, Sandy (so heißt meine Freundin nämlüsch) hatten irgendwie die ganze Zeit auf Kampflesben gemacht, also jetz die ganzen 4 Tage.

Uns wir haben Maddin Schneider getroffen, bzw. vorbeigehen sehen. Zur Erinnerung: Das ist der große Hesse mit dem gigantischen Fischmaul. Er hatte eine grottenhässliche Jacke an. Jah. In Hamburg sind Sandy und icke ja schon Tetje Mierendorf über den Weg gelaufen, den hab ich hier in Eppendorf aber auch schon einmal davor gesehn mit seiner Freundin/Frau. Der hat aber griesgrämig geguckt und da wollten wir ihn nicht anlabern. Er ist wirklich ziemlich groß und verdammt fett, wenn ich das mal sagen darf.

Ich bin ja gespannt, wen wir treffen, wenn wir dann in Essen wieder zusammenfinden. Wenn's nach mir geht sollte das dann ja Bela B. werden, aber der wird sich da ja wohl eher in Kölle rumtreiben (Ärzte statt Böller).

Wie dem auch sei, ich vermisse Sandy, Mörfelden, das sinnlose Herumgelaufe, die Shisha auf Huberts Partychen, Frankfurt und den ganzen Mist der uns "Scheiß-Punks" (Zitat einer ziemlich hässlichen Hopperin im Autoscooter auf der Kerb) immer einfällt.

Falls es irgendwen interessiert, wie Hubert aussieht; er ist eine Kopie von Diego Luna mit einer etwas größeren Nase, einer höheren Stimme und ein ganzes Stück kleiner. Aber total niedlich, nach 30 Minuten stand meine Schwester dann Arm in Arm mit ihm da, und wir hatten uns alle erst an dem Abend kennen gelernt. Ich bereue es aus tiefem Herzen, Hubert meine Jelly Bellys geschenkt zu haben, aber mit einer weißen Rose und zwei Flaschen Bier hatte ich das Gefühl von leeren Händen...

Tja, und jetzt sitze ich wieder im tristen Hamburg. In zwei Tagen werde ich 14 und da werden dann auch meine Großeltern kommen. Das klingt jetz lahm, aber ich glaube das wird schön. War dieses Jahr doch einiges los und so ne kleine spießige Fete mit der Familie kommt mir irgendwie ganz gelegen. Und meine Schwester ist ja noch dabei, sodass ich nicht ganz allein unter Menschen über 44 bin Fröhlich

Und dann fängt in 2 Wochen die Tretmühle erneut an, Chemietest ist in Aussicht und auch der Rest ist unausweichlich. Ich würde gerne die Schule nach der 10. Klasse beenden, es gibt schließlich viele Menschen die kein Abi haben und sich gut überm Wasser halten können. Naja, genug des Gesäusels, ich werd jetz noch büschn Musik hören und lesen und so weiter...

Eleanda

12.10.2006 um 20:15 Uhr

chrm, chrm.

von: Eleanda

Stimmung: Scheiße
Musik: Die Ärzte - Nie gesagt

Ich bin wahnsinnig frustriert. Und gleichzeitig stolz, dass das ausnahmsweise mal nix mit den Herren der Schöpfung zu tun hat *niark*- Helen hat nicht nur typische Teenie-Probleme! Yeehaa.

Nee, der Grund ist mein Praktikumsplatz, das Franziskus-Tierheim. Der ist aus vielerlei Gründen scheiße. 1.: Tierheimleiter krank, und die Kuh die ihn vertritt (eigentlich nur ne kleine Pflegerin) führt sich auf als wär sie Kanzlerin. Ich darf den ganzen Tag fegen, wischen und die Kacke von irgendwelchen Tieren beseitigen (auch wenn ich mit letzterem gerechnet hatte, es ist langsam einfach genug.)

2.: Morgen ist der letzte Tag, also 3 Wochen sind rum und mein Praktikumsbericht umfasst 3 Seiten. Es müssen 8-12 Seiten sein, und wie ich die fehlenden 5 füllen soll, ist mir schleierhaft. Ich hab jetzt ja schon eine Menge Stuss reingeschrieben und Floskeln eingebaut, damit es nach mehr aussieht. Aber, himmelherr, was in Gottes Namen soll man denn auch schreiben??

"Heute habe ich siebeneinhalb Haufen und zwei Pfützen weggemacht, das war ekelig. Ein Hund hat mich angebellt. Ich bin in ein Katzenleckerli getreten und mein Lieblingskaninchen hat mehr Karotte gegessen als seine Geschwister."??

Das ist einfach nur total scheiße. Ich könnte kotzen. Meine Füße tun arsch weh wenn ich heim komme und ich rieche nach Katzenklo und Vogelfutter!

Das TIerheim an sich ist okay, die Arbeit könnte sogar Spaß machen, wenn man nicht ständig von irgendwem angekackt werden würde. Also, im übertragenden Sinne. Ich werde den ganzen Tag über von irgendwem angeschnauzt, in einer Tour! "Jah, nee, da hast du gepfuscht, das fegst du nochmal." "Wir haben hier 3 Angstkatzen, die hängen an der Decke weil ihr so rumgekrischen habt! 2 Stunden Arbeit umsonst!" (Das kümmert die Scheißbäume auch nicht wenn sie ihre Drecks-Blätter auf den gerade gefegten Weg fallen lassen, verdammt) "Die haben mir gar nicht geholfen" und so weiter und so fort.

 

Also ein Aufruf an alle 8- oder 9-Klässler:

Macht eure Praktika auf KEINEN Fall im (Franziskus)-Tierheim!!!

Tja, das wars dann auch schon wieder für heute...

Eleanda

 

PS: am Sonntag nach dem 11.9.06 war ich nochmal auf nem Bela-Konzert Verrückt

12.10.2006 um 19:57 Uhr

:} Bela rockt!

von: Eleanda

Stimmung: So lala
Musik: The Ramones - Rock'n'Roll Highschool

(Alter Eintrag vom 12.09.2006 um 23.11 Uhr)

 

Stimmung: seit 24 Stunden konstant Herzklopfen und ständiges Seufzen xD
Musik: Bela B.- Loverboy

 

Oh. Mein. Gott.

Ich bin erneut dem Verband der be(la)kloppten Möchtegern-Groupieschlampen beigetreten- brunzverreck. Ich war ja gestern, am 11.09.2006 auf dem Konzert von Bela B. Y Los Helmstedt in der Großen Freiheit auf’m Kiez… ich hab’s geschafft, mich bis ganz nach vorne durchzudrängeln, vor mir war zwar am Anfang noch so ein Spast der sich auch nicht durch liebevolles Ellbogenrammen in den Rücken vom Platz hat bewegen lassen, aber der ist später auch von der Menge weggeschwemmt worden. Hehe.

Als Bela zuerst auf die Bühne kam, um die Vorgruppe (Tiki Tiki Bamboos) anzukündigen, hat mein Herz einen Moment ausgesetzt. Ich hab’s echt nicht begreifen können, dass DIESER Mann, der da zwei, drei Meter von mir entfernt stand… dass dieser Kerl der Mann ist, über den ich so viel gelesen, gesehen so unheimlich viel gehört habe. Dass dieser Mann mit der seltsamen Brille tatsächlich Bela B. Felsenheimer ist. Als er wieder abgegangen ist, um den Bamboos Platz zu machen (die waren übrigens ziemlich scheiße), hab ich nur auf seine Arme gestarrt. Ich glaube, ich habe die Narben erkennen können, die er von seinem Autounfall hat, möglicherweise war es aber auch das Licht, dass es so aussehen ließ. Auf jeden Fall war das Stern-Tattoo an seinem rechten Arm einer der Gründe dass mir irgendwie schlagartig klar wurde: Scheiße Alter, das ist verdammt noch mal Bela B.!!

Naja, das Tattoo hab ich glaub ich auch auf mehr Bildern gesehen als sein Gesicht –grins–

Wie dem auch sei, nachdem diese beschissene Vorgruppe endlich weg war haben die Roadie-Hanseln erst mal eine halbe Stunde gebraucht um umzubauen… ich dachte mir haut’s die Haxen weg, dieses Rumstehen und das Gedränge war echt übel. Neben mir stand ein total netter Typ der aussah wie Tom Welling, den hab ich irgendwann angequatscht und wir kamen auf das Thema „Durst“. Ergebnis unseres Gespräches: Man müsste Schläuche an den Decken anbringen, die bei Bedarf einfach runtergezogen werden können und man dann halt draus trinken kann. Naja, Hitze ist halt nicht gut fürs Denkvermögen.

Als Bela die Bühne betrat, hab ich erst mal einen Schreikrampf gekriegt. Und also soweit ich mich erinnern kann, hab ich mich zur Be(la)kloppten zurückverwandelt in dem Moment, als ich ihn gesehen habe. Oder als er angefangen hat zu spielen… Naja, das nennt man wohl Liebe auf den ersten Blick? –lach- Also auf jeden Fall total umgehauen haben mich seine Augen. Bela B. Felsenheimer hat mit Abstand die irrsten, schönsten und anziehendsten Augen die ich JE gesehen habe… als er an den Rand rechts ging, war er ja nur noch um die 2 meter von mir entfernt und… oh gott, ich bin halb kollabiert. Echt mal, 3 Stunden Pogo schaffen mich nicht. 5 Sekunden der Blick von Bela B. und ich brauch Erste Hilfe! Seine Augen sind so übelst hell und haben richtig gestrahlt und… Oha, ich komme aber gewaltig ins Schwafeln hier. Hübsch anzuschauen war übrigens sein, ähm, Tanz mit der Los Helmstedt- Keyboarderin. Sie sah ein bisschen aus wie Charlotte Roche, aber nicht so hübsch. Also auf jeden Fall haben sie und Bela bei „1.2.3….“ eine Art engen Tanz hingelegt… Irre komisch, mich hat es irgendwie an Enten erinnert.

Sie ist danach aber soweit ich mich entsinne zum Gitarristen rüber und hat mit ihm geknutscht, dazu will ich mir jetzt gar nichts denken. Und eine Sache die ich jetzt jedem erzählt habe, den es interessierte (oder auch nicht, war mir ziemlich schnuppe)… also, ich bin mir nicht mehr 100% im klaren darüber, weil Sandy mich verunsichert hat… aber Tina und das andere Mädchen und, na ja ich war mir auch total FELSENfest (haha) davon überzeugt…:
Er hat mich „Süße“ genannt. Mich. Mich allein.
Als es so’n büschn leiser war, hatte ich gebrüllt „Bela, färb dir die Haare blond“, und das hat er auf jeden Fall gehört. Er meinte daraufhin: „Danke, Süße“ und ich bin nahezu zusammengeklappt. Tina und ihre Freundin (zwei Mädchen, die ich da getroffen hab, sind beide ziemlich viel älter, aber extrem nett und haben sich am Ende auch so ein bisschen um mich gekümmert weil ich komplett dehydriert war) haben auch fast nen Anfall bekommen und vor allem Tina hat gegrinst wie ein Honigkuchenpferd. Also eigentlich MUSS er damit dann ja mich gemeint haben, einen anderen Grund GAB es nämlich einfach nicht für so einen Kommentar wie „Danke, Süße“! Also ich meine, ich würde so was ja nicht erzählen wenn’s nicht wahr wäre… meine größte Sorge ist ja immer dass ich irgendwas erzähle und stolz bin wie Oskar und irgendwer kommt dann an und verkündet dass ich da wohl was missverstanden hab oder so… das ist nämlich EXTREM peinlich.

Ach ja, und weil ich das bestimmt vergessen werde… hier eine Liste von Sachen die Bela so von sich gegeben hat:

 

Über den guten Olsen, der gerade ein wenig frech geworden war: „Und Olsen hier ist ein perfektes Beispiel für einen zukünftigen Arbeitslosen!

 

Als ihm eine Papiertüte mit unbekanntem Inhalt auf die Bühne geworfen wurde: „Osama Bin Laden hat es auf Bela B. abgesehen? Ich glaube nicht. ‚Schöne Grüße aus Poppenbüttel’?“ (packt es aus, es ist irgendwas zu essen. Grinst.) „Mh. Lecker. Vor allem, weil ich hier ja kein Catering habe!

 

Bela hat uns animiert, bei 1.2.3… die Hände hochzuhalten und eben die Zahlen zu zeigen…

Und jetzt zeigen wir mit dem Zeigefinger nach vorne: Das ist… ERSTENS! … Nein, nicht den Mittelfinger, den…! Ja, gut. Nur mit dem Zeigefinger auf Leute zeigen!“

Ähh und was hat er noch so gesagt… ach ja:


„Das nächste Lied handelt von etwas, was Vampire schon hinter sich haben… ach nee, die Ansage ist doof. Noch mal: Das nächste Lied ist einer Freundin gewidmet…“ (den Rest hab ich vergessen…)

 

Glückliche Mütter (…)? Da kann ich nachhelfen!“ (grinst)

 

Und, wer hat es gesehen? Bayern gegen Sankt Pauli… im Weserstadion…“ (Pause) „…ich war da. Und wisst ihr was? Ich habe eine verdammt schlechte bayerische Mannschaft gesehen.“