Küchenlatein

12.07.2005 um 16:30 Uhr

Schottischer Whisky I

Zu einer Schottland-Reise gehört natürlich auch der Besuch einer Whisky-Destillerie.  Auf unserem Weg von Plockton nach Inverness lag die Glen Ord Distillery in Muir of Ord quasi auf dem Weg.



Die pagodenartigen Dächer sind die Schornsteine der Mälzerei. Die Glen Ord Distillery mälzt für sich und andere Destillerien.  Der größte Teil der Produktion wird an "Jonny Walker"  verkauft.  Am Ende der ausgezeichneten Führung fand natürlich eine Verkostung des 12-jährigen single-malt statt.


Glen Ord Whisky repräsentiert  "The Northern Highlands" bei den "Hidden Malts".  Wir waren uns einig, den mochten wir.

10.07.2005 um 20:00 Uhr

Schottland kulinarisch II

Die Preise für gutes Essen in Schottland sind hoch.

In dem malerischen Ort Plockton an der Westküste Schottlands ist das beste Restaurant am Platze das Off The Rails Restaurant. Ich habe dort als "Special of the day" ein außerordentlich gutes "Marrokkanisches Lamm" gegessen, das den Preis rechtfertigte.



Gewöhnungsbedüftig  ist,  dass zu allen Gerichten in Schottland "Chips" also Pommes serviert werden. Ich habe mich hier aber lieber für gekochte Kartoffeln entschieden.


07.07.2005 um 21:28 Uhr

Schottland kulinarisch I

Heute habe ich es gewagt:

Im Hotel Alexandra in Fort Williams habe ich mir zum Abendessen Haggis bestellt. Es handelt sich hierbei um einen gefüllten Schafsmagen, die Füllung besteht aus  gekochten und zerkleinerten Innereien, Gewürzen und Hafermehl. Tradionell wird das Gericht mit Steckrübenmus und einer dunklen Zwiebelsoße serviert.



Sieht lecker aus oder?
Schmeckt auch lecker!

So völlig unbekannt ist mir der Geschmack aber nicht: Steckrübenmus gibt es bei uns in Schleswig-Holstein sowieso und wer so wie ich Grützwurst mag, der mag auch Haggis. 

05.07.2005 um 08:47 Uhr

Kartoffelkreation mit Eis

Lange habe ich gezögert, ob ich beim Blog-Event Eiskreationen mitmachen soll. Mir hat es diese Kreation aus dem Kartoffelbuch angetan:

Francine-Mus, Karamellsauce, Eis von grünem Tee


Nun komme ich aus Zeitmangel nicht mehr dazu, es selbst zuzubereiten, aber für Interessierte hier das Rezept:

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Francine-Mus, Karamellsauce, Eis von grünem Tee
Kategorien: Karoffel
     Menge: 4 Personen

    300     Gramm  Francine
                   Salz
                   Zucker

=========================== KARAMELLSAUCE ===========================
    100     Gramm  Zucker
     15     Gramm  Gesalzene Butter
     50     Gramm  Flüssige Sahne
     40     Gramm  Kochwasser von den Karoffeln

======================== EIS VON GRÜNEM TEE ========================
    500        ml  Vollmilch
      6            Eigelbe
    120     Gramm  Zucker
      1      Teel. Grüner Tee in Pulverform, bester Qualität

============================== QUELLE ==============================
                   Lyndsay und Patrick Mikanowski, Kartoffel,
                   ISBN 2080210157
                   -- Erfasst *RK* 04.07.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Die ungeschälten Francine 25 Minuten in schwach siedendem Wasser mit
Salz und Zucker kochen. Schälen und noch heiß durch die Presse geben.

Karamellsauce: Zucker in einem Topf goldgelb schmelzen, mit der
Butter, der flüssigen Sahne und dem Kartoffelwasser ablöschen. 1
Minute aufkochen und dann beiseite stellen.

Eis aus grünem Tee: Die Milch aufkochen und beiseite stellen. Das
Eigelb mit dem Zucker schaumig schlagen, bis es weiß wird. Die heiße
Milch zur Mischung geben und bei kanpp 100 °C im Wasserbad stocken
lassen. Den grünen Tee zufügen und in den Eisbereiter gießen.

Die noch lauwarme Kartoffelmousse zusammen mit der Karamellsauce und
dem Tee-Eis auf einem Teller anrichten.

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04.07.2005 um 14:59 Uhr

Kartoffeln, meine heißgeliebte Knolle

Ich liebe Kartoffeln! Deshalb habe ich mir ja auch das Kartoffelbuch bestellt.
Jetzt endlich ist es eingetroffen. 


«Glanz und Elend der Kartoffel» heisst das erste Kapitel in diesem wundervollen Werk über die Knolle, die die Welt erobert hat. In diesem Kapitel wird die Kulturgeschichte der Kartoffel erzählt.

Danach folgt nur noch  Glanz!
«Das Kartoffelfeld im Gemüsegarten», eine ausführliche Sortenbeschreibung bei den  «Kartoffelportraits» , das alles ist sehr  informativ und ausgezeichnet fotografiert.  Und das beste  zum Schluss: «Die Kartoffelkünstler » Rezepte von Köchinnen und Köchen aus aller Welt.

Die Anschaffung hat sich gelohnt!

03.07.2005 um 13:55 Uhr

Tomatenernte

Dieses Jahr haben wir den Kampf gewonnen. Die Tomate kann geerntet werden.
Hoffentlich haben wir auch noch nach unserem Urlaub etwas davon.


Leider ist das zu den Tomaten passende Basilikum von den Schnecken abgefressen worden.

02.07.2005 um 20:34 Uhr

Wissen macht ah!

Meine Söhne waren ganz fasziniert von dem Blutkuchenrezept der Sendung "Wissen macht ah!"

So gab es den wirklich leckeren, aber doch etwas schweren Kuchen heute Nachmittag. Ein Glück, dass ich vorher 10,6 km Nordic Walking hinter mich gebracht habe.

Ein Farbspiel:





01.07.2005 um 20:02 Uhr

Elsässer Brotlaib

Eigentlich wollte ich dieses Brot schon länger ausprobieren. Die Körner weichten schon seit 48 h, aber erst mussten die von den Kindern fabrizierten Brote probiert und ein Teil eingefroren werden.

Henning hat zum Abendbrot mindestens 4 Scheiben verdrückt, ihm hat das Geknurpsel wenig ausgemacht.



========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.98.4

     Titel: Elsässer Brotlaib
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
     Menge: 2 Brote

========================== FÜR DIE KÖRNER ==========================
    200     Gramm  Roggenkörner
                   Wasser zum Bedecken
    200     Gramm  Wein

=========================== FÜR DEN TEIG ===========================
    350     Gramm  Weizenmehl 550
    100     Gramm  Weizenvollkornmehl
     50     Gramm  Roggenmehl 1150
    325     Gramm  Wasser
      5     Gramm  Frische Hefe
     25     Gramm  Honig
    150     Gramm  Roggensauerteig (100 % Hydration)
    300     Gramm  Abgetropfte, in Wein getränkte Roggenkörner
  1 1/4      Teel. Salz
     25     Gramm  Geschmolzene Butter, Schmalz oder Öl

============================== QUELLE ==============================
                   abgewandelt nach: Dan Lepard, The handmade loaf,
                   ISBN 1 84000 966 7
                   -- Erfasst *RK* 01.07.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

************************* FÜR DIE KÖRNER **************************

In einem kleinen Kochtopf die Körner mit Wasser bedecken und zum
Kochen bringen. Wenn die Mischung kocht, die Hitze herunterregeln
und für 45 leicht kochen lassen. Wenn nötig, Wasser nachfüllen, so
dass die Körner immer mit Wasser bedeckt sind. Von der Kochstelle
nehmen, die Körner und die restliche Kochflüssigkeit in einen
Behälter umfüllen. Nach dem Abkühlen die Flüssigkeit abgießen. Die
abgegossene Flüssigkeit kann anstelle des Wassers im Rezept weiter
verwendet werden. Die Körner mit Wein (Joghurt oder Saft) bedecken
und über Nacht im Kühlschrank oder an einem anderen kühlen Ort
aufbewahren. Die Körner vor Gebrauch abtropfen lassen.

***************************** FÜR DEN TEIG *************************

Die Mehle zusammenmischen und beiseite stellen. In einer Schüssel
die Flüssigkeit, Frischhefe und Honig vermischen und 10 Minuten
stehen lassen. Den Sauerteig in kleinen Portionen und die
abgetropften Körner zu der Hefe-Wassermischung geben. Die
Mehlmischung vorsichtig zu den feuchten Zutaten geben und mit den
Händen vermischen, dabei den Teig durch die Finger quetschen. Nach
grober Vermischung der Zutaten diese für 10 Minuten ruhen lassen.
Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen, das Salz und
die geschmolzene Butter darüber geben und vorsichtig für 10 bis 15
Sekunden verkneten, bis sich alles vermischt hat. Den Teig in die
Schüssel zurückgeben, 30 Minuten ruhen lassen und erneut für 10 - 15
Sekunden kneten.

Den Teig 3 Mal im Abstand von 30 Minuten zusammenfalten. Den Teig in
5 Stücke à 250 g teilen. Jedes Teigstück zu einem Stab oder Baton
formen und mit der Nahtseite nach oben auf ein bemehltes Tuch geben
und 1 Stunde gehen lassen. *

Den mit einem Backstein bestückten Ofen auf 210 °C vorheitzen.
Vorsichtig 2 bis 3 Teiglinge mit der Nahtseite nach unten auf einen
bemehlten Brotschieber gebenb und 3 bis 4 diagonale Einschnitte auf
der Oberfläche machen. In der Mitte des Ofens für 35 Minuten backen,
bis die Brote eine schöne braune Farbe angenommen haben und bei
Klopfen auf den Boden hohl klingen.

Auf einem Gitter auskühlen lassen und die verbleibenden Brote backen.

* Anmerkung Ulrike: Ich habe den Teig in 2 gleich große Stücke
geteilt und mit der Nahtseite nach oben in 2 Gärkörbe gelegt.

Leckeres Brot, allerdings sind die Körner noch etwas "knurpselig",
obwohl die gegarten Roggenkörner 48 h mit Wein bedeckt im
Kühlschrank eingeweicht wurden.

Notiz: Das nächste Mal etwas länger kochen lassen.

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