Küchenlatein

12.11.2005 um 18:01 Uhr

Crème brûlée mit Gourmet-Brenner

Fool for Food hat einen Brullierbrenner, Chili und Ciabatta hat auch einen und jetzt gibt es diese Woche bei einem großen deutschen Kaffeeanbieter einen Gourmet-Brenner. Klar, da konnte ich nicht widerstehen und habe einen gekauft.

Nun bereichert dieses gute Stück meine Küche:

Wir haben das Teil heute sogar schon getestet:
Nach diesem Rezept von Fool for Food habe ich für die Herren heute Mittag eine Crème brûlée  zubereitet.



Für den ersten Versuch fand ich das Ergebnis sehr zufriedenstellend. Herrlich, die knackige Karamellschicht mit der Crème im Mund.

11.11.2005 um 13:42 Uhr

Kekse mit weißer Schokolade und Cranberries - White chocolate and cranberry cookies

Wie Chili und Ciabatta schon feststellte, ist es für Weihnachtskekse noch zu früh. Aber die Vorbereitungen für Weihnachten laufen schon auf Hochtouren. So wird die Klasse meines Erstgeborenen auf dem Weihnachtsbasar Kekse und allerlei andere selbstgemachte Köstlichkeiten verkaufen.  Höchste Zeit also, ein Probebacken zu veranstalten. Da wir noch Cranberry-Reste hatten, haben wir uns für die

Kekse mit weißer Schokolade und Cranberries

entschieden.

Ich bin sehr stolz auf meinen 7.-Klässler: Reichen die inzwischen erworbenen Englischkenntnisse aus, um das Originalrezept zu verstehen und korrekt umzusetzen.

Meine Hilfe beschränkte sich auf die niederen Tätigkeiten wie Schokolade hacken und Backbleche mit Backpapier belegen.

Sehr leckere Kekse, die sicher nicht das Wochenende überstehen werden.

10.11.2005 um 14:04 Uhr

Normannisches Brot mit Roggen - Normandy Rye

Nachdem der Apfelwein bzw. Cidre nun schon einmal im Anbruch war, habe ich den verbleibenden Rest für

 Normannisches Brot mit Roggen
verwendet.




Im Originaltext wird es als Normandy Rye bezeichnet, aber es handelt sich in Wirklichkeit um ein Weizenmischbrot mit einem Roggenanteil von 26 %, das mit Roggensauerteig gebacken wird.   Das Brot hat eine knusprige Kruste und schmeckt mild säuerlich und durch die Verwendung des Apfelweines auch ein wenig süßlich. Wirklich sehr lecker und empfehlenswert.

Bei diesem Brot habe ich zuerst die unterschiedlichen Wasseraufnahme-Eigenschaften zwischen deutschen, amerikanischen und jetzt auch englischen Mehlen kennengelernt.  Ich habe es mit Allinsons very strong bread flour gebacken und am 2. Tag die komplette Wassermenge verwendet.

Da die Eintragslänge eines Beitrages begrenzt ist, gibt es das Rezept im Rezeptformat hier.

10.11.2005 um 14:00 Uhr

Rezept: Normannisches Brot mit Roggen - Normandy Rye

Hier ist das Rezept für  Normannisches Brot mit Roggen

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Normannisches Brot mit Roggen - Normandy Rye
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
     Menge: 2 Brote, ca. 950 g

========================= 1            TAG =========================
    225     Gramm  Wasser
      1      Essl. Malzsirup
    405     Gramm  Roggensauerteig aus Roggenvollkornmehl (100 %
                   -- Hydration)
     90     Gramm 
Weizenmehl Type 550
     90     Gramm  Roggenvollkornmehl

========================= 2            TAG =========================
    225     Gramm  Wasser *
    240     Gramm  Apfelwein
    820     Gramm  Weizenmehl Type 550 (Original:  high-gluten
                   -- flour)**
     30     Gramm  Roggenvollkornmehl
      1      Essl. Salz
                   Pflanzliches Öl

============================== QUELLE ==============================
                   Nancy Silverton's Breads from the La Brea Bakery
                   -- Erfasst *RK* 28.02.2004 von
                   -- Ulrike Westphal

1. Tag Aus den Zutaten des 1.Tages einen Vorteig herstellen und mit
Klarsichtfolie abgedeckt bei Raumtemperatur 24 h gehen lassen. Wenn
die Temperaturen über 26 °C liegen, den Teig nur 8 bis 12 Stunden
bei diesen Temperaturen stehen lassen, anschließend für die
restliche Zeit in den Kühlschrank stellen.

2. Tag Der Vorteig hat eine blasige Oberfläche ist weich und
deutlich aufgegangen. Zum Vorteig Wasser (habe ich komplett
weggelassen), Apfelwein, und die Mehlmischung geben und für 2
Minuten bei geringer Geschwindigkeit in der Küchenmaschine kneten.
Den Teig abdecken und 20 Minuten ruhen lassen. Danach das Salz bei
mittlerer Geschwindigkeit der Küchenmaschine einrieseln lassen und
ca 8 Minuten kneten lassen, bis die innere Teigtemperatur etwa 25 °C
beträgt. Der Teig sollte von weicher Konsistenz sein und ein wenig
kleben. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfäche noch
einige Minuten von Hand kneten.

Den Teig zu einer Kugel formen und in einer geölten Schüssel mit
Klarsichtfolie bedeckt 1 bis 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen
lassen bis der Teig auf das doppelte angewachsen ist.

Den Teig in 2 gleich große Stücke teilen. Jedes Teigstück erst zu
einer Kugel dann zu einem ovalen Laib von ca 30 cm Länge formen. Mit
der glatten Seite nach unten in bemehlte Gärkörbe legen und für
weitere 1 bis 2 Stunden mit einem Tuch bedeckt gehen lassen.

1 Stunde vor dem Backen den Ofen mit einem Backstein bestücken und
auf 260 ° C vorheizen.

Der Teig ist genügend aufgegangen, wenn die Oberfläche Risse zeigt
oder Blasen an die Oberfläche steigen. Die Teigstücke auf einen
leicht bemehlten Brotschieber bringen und die Brotlaibe über die
ganze Länge einschneiden und jeweils drei senkrechte Schnitte auf
jeder Seite. Die Backofentür öffen, in den Backofen ordentlich
Wasser einspritzen und die Backofentür wieder schließen. Die Tür
wieder öffnen, das Brot auf das Backblech gleiten lassen und die Tür
sofort wieder schließen. Dasselbe mit dem 2. Laib veranstalten. Die
Ofentemperatur auf 230 °C reduzieren. In den Backofen noch zweimal
während der nächsten 5 Minuten Wasser einspritzen. Die Backofentür
die nächsten 20 Minuten nicht öffnen. Nach 20 Minuten überprüfen ob
die Brotlaibe gegebenenfalls umgesetzt werden müssen. Die Brote noch
15 weiterbacken, die Gesamtbackzeit beträgt 35 Minuten.

Anmerkungen Ulrike:

* Das Wasser komplett weglassen, wenn Weizenmehl Type 550 verwendet
wird.

** Bei der Verwendung von King Arthur bread flour oder Allinsons
very strong bred flour die Wassermenge auf jeden Fall zugeben.

=====

09.11.2005 um 20:46 Uhr

Bohnen und Speck

Ich habe beim Aufräumen lauter angebrochene Packungen entdeckt, unter anderem auch weiße Bohnen. Außerdem fand ich in den Tiefen des Kühlschrankes  noch eine Packung gewürfelten Bacon. Daraus habe ich

Bohnen und Speck



gemacht. Optisch zwar nicht der Hit, aber sehr schmackhaft. Es reichte gerade  für 2 ausgehungerte Erwachsene zum Abendessen.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Bohnen und Speck
Kategorien: Vorspeise
     Menge: 4 Portionen

    100     Gramm  Weiße Bohnen, getrocknet
      1      Essl. Olivenöl
      1      groß. Zwiebel, gehackt
      1      groß. Knoblauchzehe, gehackt
100-150        ml  Brühe
      4            Tomaten, enthäutet und entkernt
    1-2      Teel. Petersilie, gehackt
      1      Teel. Basilikum, gehackt
    250     Gramm  Bacon, gewürfelt
============================== QUELLE ==============================

abgewandelt nach:
Gary Rhodes at the table; ISBN-0-563-48827-1
-- Erfasst *RK* 08.11.2005 von
-- Ulrike Westphal

Die Bohnen über Nacht einweichen. Die eingeweichten Bohnen zum
Kochen bringen und weich kochen. Die Gardauer variiert je nach Sorte
und Alter der Bohnen.

Den gewürfelten Bacon langsam in einer Pfanne ausbraten. Während die Bohnen kochen, das Olivenöl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Die
Zwiebel hinzufügen und 8 - 10 Minuten glasig braten. Den Knoblauch
hinzufügen und 1 - 2 Minuten weiter erhitzen. 100 ml Brühe
hinzufügen und aufkochen lassen. Die Tomatenwürfel hinzufügen und so lange köcheln lassen, bis die Tomaten gerade anfangen, weich zu
werden. Wenn die Mischung zu dick wird, mit der restlichen Brühe
verdünnen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Die Bohnen zugeben und
abschmecken. Kurz vor dem Servieren die gehackten Kräuter zufügen.

Die Bohnen mit den ausgelassenen und abgetropften Speckwürfeln anrichten.


=====


08.11.2005 um 13:34 Uhr

Gemüsefond



Der von mir produzierte Hühnerfond ist aufgebraucht, deshalb habe ich heute einmal einen Gemüsefond gekocht. Das geht sehr schnell und schmeckt lecker!





Zutaten für 2,4 l
    450     Gramm  Karotten
      2            Zwiebeln
      8            Selleriestangen
      4   Stangen  Porree, das Grün entfernt
      2            Fenchelknollen
      2            Zucchini
      2            Lorbeerblätter
      2    Zweige  Thymian
      2      Teel. Koriandersaat
      2      Teel. Pfefferkörner, schwarz
      1            Limette, in Scheiben
      3       Ltr. Wasser                                        1      Teel. Salz

nach:   Gary Rhodes at the table; ISBN-0-563-48827-1
             
Das Gemüse in ca. 1 cm große Wüfel schneiden. Das Öl in einem großen
Kochtopf erhitzen (5 l) und das gewürfelte Gemüse, Kräuter und
Gewürze sowie die Limettenscheiben hineingeben. 8 - 10 Minuten
kochen lassen, bis es anfängt weich zu werden, aber dabei das Gemüse
nicht bräunen lassen. Das Wasser mit dem Salz zufügen, einmal
aufkochen lassen und dann ohne Deckel für 30 Minuten köcheln lassen.
Der Fond kann nun durch ein Sieb abgegossen werden, es sollten etwa
2,4 l übrig bleiben. Wenn mehr Flüssigkeit vorhanden ist, diese auf
2,4 l einkochen lassen.



07.11.2005 um 09:51 Uhr

Garten-Kochevent Apfelrezepte: Normannisches Apfelbrot



Für diesen Anlass  wollte ich eigentlich einen Apfelkuchen einreichen, aber dann hat mich Petras Calvados-Hähnchen umdenken lassen. In ihrem Rezept werden  nicht nur Äpfel,  sondern auch Cidre und Calvados verwendet. Da fiel meine Wahl auf das Normannische Apfelbrot von Jeffrey Hamelmann, das ich letztes Jahr um diese Zeit zum ersten Mal gebacken habe. 





Herausgekommen ist ein sehr leckeres Brot, das auch für "Anfänger" leicht nachzubacken ist. Das Brot schmeckt übrigens sehr gut zu Käse.

Hier kommen getrocknete Apfelstücke  und ebenfalls Apfelwein zum Einsatz. Aus Zeitmangel habe ich die Äpfel nicht selber getrocknet und deutschen Apfelwein habe ich auch  nicht  erwerben können.




Außer den üblichen Zutaten für Brot wie Hefe, verschiedene Weizenmehle und Sauerteig






benötigt man noch:
getrocknete Äpfel   und Cidre , sowie Wasser und Salz.

Während ich letztes Jahr die Apfelringe relativ grob zerkleinert hatte , habe ich sie dieses Jahr sehr fein gewürfelt.  Das hat das Endergebnis - wie ich finde - nur positiv beeinflusst.



     

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Normannisches Apfelbrot
Kategorien: Brot, Weizensauerteig, Apfel
     Menge: 2 Brote

========================== FESTER STARTER ==========================
    180     Gramm  Weizenmehl 550 (original: Bread flour)
    108     Gramm  Wasser
     36            Fester Sauerteig

=============================== TEIG ===============================
    720            Weizenmehl 550 (original: Bread flour)
    100     Gramm  Weizenvollkornmehl
    232     Gramm  Wasser
    340     Gramm  Apfelwein
     20     Gramm  Salz
      1      Teel. Trockenhefe
    288     Gramm  Fester Sauerteigstarter (entspricht nicht der
                   -- Gesamtmenge von oben)
    150     Gramm  Getrocknete, gewürfelte Apfelstücke**

============================== QUELLE ==============================
               

Jeffrey Hamelman : Bread
A Baker's Book of Techniques and Recipes
-- Erfasst *RK* 27.10.2004 von
-- Ulrike Westphal


1. fester Sauerteigstarter: Den Starter ungefähr 12 Stunden vor der
Teigbereitung ansetzen und abgedeckt (bei 21 °C*) stehen lassen.
Wenn der Starter bei heißem Wetter angesetzt wird oder länger als 12
Stunden steht, kann etwa 1,8 % Salz zugesetzt werden.

2. Mixen: Alle Zutaten, einschließlich Apfelwein, aber nicht die
getrockneten Apfel, in die Rührschüssel der Küchenmaschine geben und auf niedriger Geschwindigkeit etwa 3 Minuten kneten, dabei eventuell die Flüssigkeitsmenge erhöhen, um einen Teig mittlerer Konsistenz zu erhalten. Auf höherer Stufe etwa weitere 3 Minuten für eine moderate Glutenentwicklung kneten. Die gewürfelten, getrockneten Apfelstücke hinzufügen und so lange weiter kneten, bis diese gerade eben eingearbeitet sind. Gewünschte Teigtemperatur: 24,5 °C*

3. Fermentation: 1 bis 2 Stunden, dabei nach 1 Stunde den Teig
zusammenfalten. Das Falten kann entfallen, wenn der Teig nur eine
Stunde zum Fermentieren benötigt.

4. Teilen und Formen: Den Teig in zwei gleich große Stücke teilen
und zu runden oder länglichen Teigstücken formen und in Gärkörbchen
abgedeckt gehen lassen.

5. Fermentation: 1 bis 1,5 Stunden bei 24,4 °C *

6. Backen: Mit Dampf bei 232 °C auf dem Backstein für 40 Minuten.
Nach 15 Minuten die Ofentemperatur auf 215 °C reduzieren, um ein zu
starkes Bräunen durch den Zucker in den Äpfeln und dem Apfelwein zu
vermeiden.

* Ulrike: Ich habe das ganze immer bei Zimmertemperatur stehen und
gehen lassen, die Teigtemperatur nach dem Kneten habe ich nicht
überprüft.

** Ulrike: Ich habe getrocknete Äpfel von Erdkorn benutzt. Man kann
sie auch selber wie folgt herstellen: Äpfel schälen und Kerngehäuse
entfernen, in Scheiben oder Ringe schneiden und bei 120 °C trocknen,
bis sie eine lederartige Konsistenz angenommen haben. Das Trocknen
intensiviert den Apfelgeschmack und verhindert, dass die Äpfel zu
viel Flüssigkeit an den Teig abgeben.

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06.11.2005 um 14:52 Uhr

Rotelle mit vegetarischer Sauce à la Bolognese

Im Winterhalbjahr geht unser Erstgeborener Sonntags immer zum Bogenschießen-Training in die Halle. Deshalb gestaltet sich das Mittagessen oft sehr einfach. Heute gab es

Rotelle mit vegetarischer Sauce à la Bolognese



Obwohl diese Soße überhaupt kein Fleisch enthält, kommt sowohl der Geschmack als auch die Beschaffenheit einer "echten" Bolognese-Soße sehr nahe. Die Kinder essen sie ausgesprochen gern. Es macht zwar ein wenig Arbeit, deshalb koche ich davon reichlich und friere den Rest ein. An Tagen wie heute muss die Soße nur noch aufgetaut werden.


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Vegetarische Sauce à la Bolognese
Kategorien: Sauce Bolognese
     Menge: 4 Portionen

      4      groß. Karotten
      1            Zwiebel
      3            Knoblauchzehen
      3   Stangen  Bleichsellerie
      8            Tomaten, enthäutet, gehackt
    220        ml  Wein, weiß
      1            Lorbeerblatt
      2      Essl. Oregano

============================== QUELLE ==============================
                   http://www.chefkoch.de/rezepte/960988467837/
                   Vegetarische-Sauce-a-la-Bolognese.html?k=13
                   -- Erfasst *RK* 22.04.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Zwiebeln, Knoblauch, Karotten und Sellerie in kleine Würfeln
schneiden. In Olivenöl sautieren, mit Weißwein aufgießen. 1
Schachtel gehackte Tomaten oder das Fruchtfleisch von 8 enthäuteten
und entkernten Tomaten dazugeben. Das Lorbeerblatt, 2 EL Oregano,
Salz und Pfeffer dazu geben. Eine Stunde köcheln. Dann das
Lorbeerblatt herausnehmen, kurz mit dem Stabmixer durch die Sauce
gehen, dabei darf die Sauce kein einheitlicher Brei werden. Noch
einmal mit Oregano und Weißwein nachschmecken und noch einmal 20
Minuten köcheln lassen.

Wenn man die Mengenangaben genau beachtet, entsteht ein Geschmack, wie bei einer Bolognese mit Fleisch.

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05.11.2005 um 18:26 Uhr

Pikantes Schweinefleisch mit Maronen

Maronen haben es mir zur Zeit angetan. Heute gab es

 Pikantes Schweinefleisch mit Maronen.



Sehr lecker, langsam werde ich zum Maronen-Fan. Die Kinder haben sich noch ein wenig Pul Biber darüber gestreut.

Diesmal habe ich wieder frische Maronen verarbeitet und nach der Backofenmethode enthäutet. Ich war angenehm überrascht, denn die trockene Enthäutung ist sehr viel angenehmer als die Kochmethode, die ich das letzte Mal angewendet hatte.

Jetzt fehlen nur noch die hier erwähnten  Schokoladen-Maronen-
schnitten,
dann habe ich alle Maronenrezepte aus dem aktuellen Good Food Magazin ausprobiert.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Pikantes Schweinefleisch mit Maronen
Kategorien: Hauptspeise
     Menge: 4 Personen, reichlich

    700     Gramm  Schweinefilet
      1      Essl. Paprikapulver
      1      Essl. Weizenmehl Type 405
      3      Essl. Olivenöl
      1            Zwiebel, gehackt
    3-4            Knoblauchzehen, fein gehackt
      4            Anchovisfilets, fein gehackt
      2      Essl. Tomatenmark
      2            Lorbeerblätter
      2         x  200g Packung Maronen, geschält, vakuumverpackt
      2            Tomaten, fein gehackt
                   Petersilie, gehackt
                   Zitronenspalten zum Servieren

============================== QUELLE ==============================
                   BBC Good Food Magazine, November 2005
                   -- Erfasst *RK* 05.11.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

1 Sehnen und Fett entfernen und das Filet in Würfel von ca 2,5 cm
Kantenlänge schneiden. Paprikapulver mit Mehl und etwas Pfeffer
mischen und die Fleischwürfel darin wälzen, bis diese gut bemehlt
sind. Die Hälfte des Olivenöls in einer ausreichend großen
Bratpfanne erhitzen und die Fleischwürfel darin für 5 - 7 Minuten
unter ständigem Rühren braten, bis sie von allen Seiten gebräunt
sind. Besser in 2 Partien anbraten, bevor die Pfanne zu voll wird.
Die Fleischwürfel aus der Pfanne nehmen und beiseite setzen.

2 Das verbleibende Öl in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin
goldbraun braten. Den Knoblauch und die Anchovies zufügen und für
weitere 2 Minuten weiter braten. Schweinefleisch, Tomatenmark,
Lorbeerblätter zufügen, würzen und 300 ml Wasser hinzufügen.

3 Die Pfanne mit einem Deckel verschließen und ca 20 bis 25 Minuten
leicht köcheln lassen, bis das Fleisch gar ist. Die Maronen 10
Minuten vor Ende der Kochzeit zufügen. Gelegentlich umrühren und
wenn nötig Wasser hinzufügen. Die Tomaten zufügen und ohne Deckel
noch 2 Minuten kochen lassen. Abschmecken und dabei bedenken, dass
die Anchovies schon eine Menge Salz enthalten können. Mit gehackter
Petersilie bestreuen und mit Zitronenspalten servieren.

Bei Verwendung von frischen Maronen diese am Ende von Schritt 3
zufügen.

:PRO PORTION: 520 Kcal, Protein 43 g, Kohlenhydrate 46 g, Fett 19 g,
gesättigte Fettsäuren 4 g, Ballaststoffe 5 g, Salz 1 g.

:LEICHT
:Vorbereitungszeit 10 - 15 min
:Garzeit ungefähr 35 - 40 min

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04.11.2005 um 17:01 Uhr

Apfel-Muffins

Diese Woche bin ich eindeutig dem "Backwahn" verfallen.  Zur Einstimmung ins Wochenende habe ich noch schnell die

Apfel-Muffins.
gebacken.


Lecker und wie zu erwarten auch schnell wieder verschwunden!


========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2


     Titel: Apfel-Muffins - FÜR SIE
Kategorien: Muffins
     Menge: 12 Stück

    250     Gramm  Mehl
     40     Gramm  Mandeln, gehackt
  2 1/2      Teel. Backpulver
    1/2      Teel. Natron
      1     Prise  Salz
      1            Ei
    250     Gramm  Buttermilch
     80        ml  Öl = 64 g
    170     Gramm  Zucker
      1            Zitrone, unbehandelt, die abgeriebene Schale
      1      Teel. Bourbon-Vanille-Aroma
      1            Apfel (ca. 150 g)
    2-3      Essl. Puderzucker

============================== QUELLE ==============================
                   Zeitschrift Für Sie
                   -- Erfasst *RK* 04.11.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

1. Mehl, Mandeln, Backpulver, Natron und Salz mischen. Ei
verschlagen, zugießen. Buttermilch, Öl, Zucker, Zitronenschale und
Vanille-Aroma unter die Mehlmischung rühren. Apfel waschen, schälen,
vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden. Apfelviertel grob
raspeln und unter den Teig mischen.

2. Papierbackförmchen in die Mulden eines 12er-Muffinblechs setzen.
Teig hineinfüllen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad auf der
zweiten Schiene von unten 25-30 Minuten backen. Muffinblech
herausnehmen, ca. 15 Minuten abkühlen lassen. Muffins herausheben
und auskühlen lassen. Dünn mit Puderzucker bestäuben.

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03.11.2005 um 14:36 Uhr

Schokoladen-Pistaziengebäck

Gestern Morgen habe ich die erste Ladung gebacken und den Kindern zum Kaffee serviert. Gestern Abend habe ich gleich die doppelte Menge vom

Schokoladen-Pistaziengebäck

gebacken, in der Hoffnung, dass es zumindest einen Tag länger reicht.



Hat den Krümelmonstern offensichtlich geschmeckt und mir auch!

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Schokoladen-Pistaziengebäck
Kategorien: Backen, Kekse
     Menge: 16 Portionen

    100     Gramm  Weizenmehl Type 405
     40     Gramm  Kakaopulver
      1      Teel. Backpulver
    140     Gramm  Zucker, braun
      2            Eier (Größe M), mit einer Prise Salz verquirlt
    100     Gramm  Pistazienkerne

============================== QUELLE ==============================
                   BBC Good Food Magazine, November 2005
                   -- Erfasst *RK* 02.11.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

1 Den Backofen auf 180 °C/Heißluft 160 °C/Gas 4 vorheizen. Mehl,
Kakao und Backpulver in eine große Rührschüssel sieben. Den Zucker
gut untermischen. So viel verquirltes Ei zufügen bis sich ein fester,
aber nicht klebriger Teig gebildet hat. Möglicherweise wird nicht
alles Ei verbraucht. Mit bemehlten Händen die Pistazienkerne
unterkneten.

2 Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform einfüllen
und glätten. 25 - 30 Minuten backen, bis die Masse fest ist. In der
Form 5 Minuten auskühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben.

3 Die Ofenhitze auf 160 °C/Heißluft 140 °C/Gas 3 reduzieren.Mit
einem Brotmesser den abgekühlten Laib in ca 1 cm dicke Scheiben
schneiden und flach auf ein Backblech legen. Das Backblech in den
Ofen schieben und für 12 - 15 Minuten backen bis die Stücke trocken
und knusprig sind. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

:Vorbereitungszeit: 20 min
:Backzeit: 45 min

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02.11.2005 um 13:15 Uhr

Maronen in Gewürzsirup

Nur noch 52 Tage bis Heilig Abend. Höchste Zeit an selbstgemachte Weihnachtsgeschenke zu denken. Die
 Maronen in Gewürzsirup
kann man entweder verschenken oder aber zu Dessert verarbeiten. Ich plane letzteres und zwar als Beilage zu Schokoladen-Maronenschnitten. Doch bevor das soweit ist, sollen die Maronen genügend Zeit bekommen,  den Geschmack des Gewürzsirups anzunehmen.



Diesmal habe ich sogar vakuumverpackte Maronen gefunden und mir die Arbeit des Enthäutens erspart.

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Maronen in Gewürzsirup
Kategorien: Einmachen
     Menge: 2 Einmachgläser à 500 ml mit Schnappverschluss

   
  500     Gramm  Zucker
2  1/2            Zimtstangen

    5            Sternanis
   10            Nelken
      2      Teel. Pimentkörner
      2      Teel. Koriandersaat
    500     Gramm  Maronen, vakkuumverschweißt



============================== QUELLE ==============================
                   Good Food Magazine, November 2005
                   -- Erfasst *RK* 02.11.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Die Maronen in Gewürzsirup halten sich, an einem kühlen Ort
aufbewahrt, mehrere Monate. Sie ergeben mit Eiscreme oder dicker
Sahne ein schnelles Dessert.

1. Den Zucker in Wasser in einem großen, flachen Topf auf schwacher
Hitze auflösen. Nicht kochen lassen, sonst wird der Sirup trüb. Die
Gewürze zufügen und einmal aufkochen und dann weitere 15 - 20
Minuten leicht köcheln lassen.

2. Die Maronen in den Sirup geben, den Deckel aufgeben und auf sehr
schwacher Hitze - keinesfalls kochen lassen - 10 Minuten ziehen
lassen.  5 Minuten abkühlen.

3. In der Zwischenzeit die Weckgläser sterilisieren. Die Maronen auf
die Gläser verteilen. Die Gewürze gleichmäßig auf beide Gläser
verteilen und mit dem Sirup auffüllen, bis die Maronen vollständig
bedeckt sind. Gut verschließen.

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01.11.2005 um 09:03 Uhr

Frankenlaib

Als Rosa  beklagte, in Berlin seien so leckere Brote wie der  Frankenlaib der Hofpfisterei schwer zu bekommen, habe ich ihr geraten, das Brot einfach selber zu backen.  Das Original ist ein Roggenmischbrot bestehend aus 97 % Roggen und 3 % Weizen. Das bekomme ich als Hobbybäckerin frei geschoben nicht hin, aber mein Rezept von Chefkoch mit 80 % Roggen- und 20 % Weizenmehl schmeckt  jedenfalls sehr lecker und ist wirklich einfach zu backen. Das geht ganz nebenbei, denn man muss wenig Hand anlegen.

    

Gestern gebacken und heute Morgen angeschnitten !

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Frankenlaib
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
     Menge: 1 Rezept

    750     Gramm  Teig (Roggensauerteig 100 % Hydration)
    500     Gramm  Mehl (Roggenmehl 997)
    200     Gramm  Mehl (Weizenvollkornmehl)
     14     Gramm  Salz
      1      Essl. Kümmel, gemahlen*
    350        ml  Wasser, ca

============================== QUELLE ==============================
                   http://www.chefkoch.de/rezepte/400721129119486/
                   Frankenlaib.html?k=145
                   -- Erfasst *RK* 30.10.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Sauerteig mit Roggenmehl, Weizenvollkornmehl ca. 5 Minuten mit der
Küchenmaschine kneten und ca. 30 Minuten abgedeckt im Backrohr nur
mit Licht gehen lassen. Jetzt erst Salz und Gewürze unterkneten,
dabei beim Hantieren nicht mit Roggenmehl sparen. Ich kippe den Teig
jetzt auf ein gut bemehltes Tablett und bringe ihn etwas in Form.
Dabei nicht mehr viel kneten und in den gut bemehlten Gärkorb legen
(ich lege den Korb mit einem gut bemehlten Mulltuch aus). Vorher in
den Korb noch etwas Kümmel streuen (Geschmacksache) Wiederum bei
eingeschaltetem Licht ca. 2-3 Stunden gehen lassen. Das geht auch
ohne Backofen, dauert dann vielleicht etwas länger. Wenn der Teig ca.
2 mm tiefe Risse zeigt, ist er fertig zum Backen.

    

Keine Angst, wenner etwas in die Breite läuft, er geht wieder etwas in die Höhe.
Backofen für 30 Minuten auf 240° vorheizen. Teig auf das mit
Backfolie ausgelegte Backblech stürzen. Ich reibe mit der hohlen
Hand noch Wasser ringsum auf das Brot und gebe noch mehrere Spritzer
auf das Backblech. Das geht auch nur mit Blumenspritze und ist für
mich und meinen Backofen die beste Methode. In den ersten 15 Minuten
das Brot mehrmals mit Wasser besprühen. Nach dieser Zeit den
Backofen auf 200° zurück schalten und das Brot noch für ca. 45-50
Minuten backen. Sofort nach dem Herausnehmen das Brot noch mal mit
Wasser besprühen. Auf einem Rost auskühlen lassen. Brot erst nach
stundenlangem Auskühlen anschneiden.

*Ulrike: Brotgewürz: Kümmel, Fenchel, Koriander
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