Küchenlatein

01.11.2005 um 09:03 Uhr

Frankenlaib

Als Rosa  beklagte, in Berlin seien so leckere Brote wie der  Frankenlaib der Hofpfisterei schwer zu bekommen, habe ich ihr geraten, das Brot einfach selber zu backen.  Das Original ist ein Roggenmischbrot bestehend aus 97 % Roggen und 3 % Weizen. Das bekomme ich als Hobbybäckerin frei geschoben nicht hin, aber mein Rezept von Chefkoch mit 80 % Roggen- und 20 % Weizenmehl schmeckt  jedenfalls sehr lecker und ist wirklich einfach zu backen. Das geht ganz nebenbei, denn man muss wenig Hand anlegen.

    

Gestern gebacken und heute Morgen angeschnitten !

========== REZKONV-Rezept - RezkonvSuite v0.99.2

     Titel: Frankenlaib
Kategorien: Brot, Roggensauerteig
     Menge: 1 Rezept

    750     Gramm  Teig (Roggensauerteig 100 % Hydration)
    500     Gramm  Mehl (Roggenmehl 997)
    200     Gramm  Mehl (Weizenvollkornmehl)
     14     Gramm  Salz
      1      Essl. Kümmel, gemahlen*
    350        ml  Wasser, ca

============================== QUELLE ==============================
                   http://www.chefkoch.de/rezepte/400721129119486/
                   Frankenlaib.html?k=145
                   -- Erfasst *RK* 30.10.2005 von
                   -- Ulrike Westphal

Sauerteig mit Roggenmehl, Weizenvollkornmehl ca. 5 Minuten mit der
Küchenmaschine kneten und ca. 30 Minuten abgedeckt im Backrohr nur
mit Licht gehen lassen. Jetzt erst Salz und Gewürze unterkneten,
dabei beim Hantieren nicht mit Roggenmehl sparen. Ich kippe den Teig
jetzt auf ein gut bemehltes Tablett und bringe ihn etwas in Form.
Dabei nicht mehr viel kneten und in den gut bemehlten Gärkorb legen
(ich lege den Korb mit einem gut bemehlten Mulltuch aus). Vorher in
den Korb noch etwas Kümmel streuen (Geschmacksache) Wiederum bei
eingeschaltetem Licht ca. 2-3 Stunden gehen lassen. Das geht auch
ohne Backofen, dauert dann vielleicht etwas länger. Wenn der Teig ca.
2 mm tiefe Risse zeigt, ist er fertig zum Backen.

    

Keine Angst, wenner etwas in die Breite läuft, er geht wieder etwas in die Höhe.
Backofen für 30 Minuten auf 240° vorheizen. Teig auf das mit
Backfolie ausgelegte Backblech stürzen. Ich reibe mit der hohlen
Hand noch Wasser ringsum auf das Brot und gebe noch mehrere Spritzer
auf das Backblech. Das geht auch nur mit Blumenspritze und ist für
mich und meinen Backofen die beste Methode. In den ersten 15 Minuten
das Brot mehrmals mit Wasser besprühen. Nach dieser Zeit den
Backofen auf 200° zurück schalten und das Brot noch für ca. 45-50
Minuten backen. Sofort nach dem Herausnehmen das Brot noch mal mit
Wasser besprühen. Auf einem Rost auskühlen lassen. Brot erst nach
stundenlangem Auskühlen anschneiden.

*Ulrike: Brotgewürz: Kümmel, Fenchel, Koriander
=====


Kommentare zu diesem Eintrag:

  1. zorra schreibt am 01.11.2005 um 13:57 Uhr:Was heisst frei geschoben? Und wie machst du den Roggensauerteig?
  2. ostwestwind schreibt am 01.11.2005 um 14:18 Uhr:Den Sauerteig habe ich immer im Kühlschrank, zum Auffrischen: 50 g Sauerteig und 100 g Wasser + 100 g Roggenmehl, 12 Std stehen lassen, dann noch einmal 300 g Wasser + 300 g Roggenmehl, weiter 12 h und dann davon 750 g abnehmen und dann den Rest in Kühlschrank.



    Frei geschoben heißt ohne Form...
  3. Cascabel schreibt am 01.11.2005 um 16:10 Uhr:Erinnert mich sehr an meine fränkischen Jahre in Würzburg :-) Wird ausprobiert! Kümmel und Konsorten mag ich im Brot allerdings nur ab und zu.
  4. Drache schreibt am 03.11.2005 um 18:48 Uhr:Deine 750 g Teig, wie setzt du die an? Mein Sauerteig wartet im Kühlschrank...

    Das Brot sieht sehr lecker aus, genau das, was uns normalerweise gut schmeckt. Werde ich auf alle Fälle ausprobieren. Petra
  5. ostwestwind schreibt am 03.11.2005 um 19:12 Uhr:Hallo Petra, welche?, siehe meinen Kommentar vom 01.11. Mein Roggensauerteig wird immer zu gleichen Gewichtsteilen Roggenmehl 1150 und Wasser angesetzt.
  6. Drache schreibt am 04.11.2005 um 13:48 Uhr:Na die Petra von Brot und Rosen. Eigentlich wollte ich mich unter meinem Namen anmelden, das wollte Bloggio aber nicht. Also ein Nick.

    Danke für den Hinweis. Wer Lesen kann ist klar im Vorteil... Ich hatte den Kommentar eilig zwischen dem Kochen geschrieben. Danke und Grüße Petra

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