le sens du combat
Musik: ASP - ich will brennen
Der Sinn des Kampfes. Ich musste daran denken, wie die fixe Idee kam, an einem Sommerabend. Ich trank Kakao und las Sekundärliteratur zu "Anton Reiser". Auf einmal war sie da. Das Leid in der Literatur hatte sich in meinem Gehirn festgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Zusage von Monsieur R. Über Houellebecq. Auf einmal wurde diese unwichtig. Ich wanderte durch die Wohnung, ein bißchen zitternd vor Aufregung und dem Einwand, dass fixe Ideen meist im Unglück enden. Am nächsten Tag waren die Gedanken immer noch da. Es folgten Emails, bange Wochen. Eine voreilige Absage an Houellebecq. Eine undifferenzierte Antwort. Ende August saß ich wieder fingerknetend in Iris' Büro. Sie gab mir eine Zusage. Ich hüpfte hinaus und meine Haare wehten im Wind.
Nun brüte ich über Laokoon und Quintus Fixlein und es war die beste fixe Idee aller Zeiten. Es ist neu und aufregend. Es ist nichts, worüber ich früher gearbeitet habe. Und trotzdem ist es wahnsinnig interessant, auch wenn mich so oft die Motivation verlässt.
Und ja ich stehe auf Iris. Ein bisschen zumindest - und nur in germanistischer Hinsicht.
