séquence des rêves
Früher handelten meine Träume von Versöhnung. Nun kommen sie nur noch selten, vielleicht ein Mal im Monat und jedes Mal sage ich Dir, dass ich nicht mit Dir sprechen kann. Ich werte es als ein gutes Zeichen, einen Schritt weg von Deinen Phantomen. Und trotzdem bleibt die subtile Unruhe am Tag danach, das Gefühl, dass Du immer noch fehlst, trotz der vergangenen Zeit. Ein halbes Jahr. Es hat noch geschneit, als Du unsere Interaktion beendet hast. Nun scheint die Abendsonne durch mein Fenster. In dieser Zeit bin ich erwachsener geworden. Selbstständiger. Stolzer. Ich bin immer noch verletzt, weil Du es beendet hast. Trotzdem weiß ich mit jedem Tag, dass es das Richtige war, auch für mich.
Fast unterbewusst schlich ich heute durch die bibliothéque universitaire. Strich mit den Fingern über die Taschenbücher in der romanistischen Abteilung. Wenn ich Dir doch jemals etwas sagen werde, dann wäre es "Je te pardonne. Tu n'avais eu de choix."

