It's getting better, man...
(Nick Hornby - "High Fidelity")
yiksi
Der Frühling ist da. Heute Morgen ging die Sonne über der Eisenbahnbrücke auf. Es war zu warm in meinem Wintermantel und die Strahlen tauchten die Betonklötze in ein angenehmes Licht.
Ich schritt zur Schule. Der Unterrichtsbesuch gestern war nicht fürchterlich, die Ausbildungskoordinatorin hat mir Mut gemacht. Mir fehlt viel. Aber ich kann es schaffen, mit meinem Fleiß.
Ich kam im Lehrerzimmer an. Madame O. legte ihre Hand um meine Schulter. Sie überreichte mir einen Schokohasen. Um Lehrer zu sein, muss man nicht methodisch perfekt sein. Sagte sie. Man muss ein Herz für Kinder haben. Und das habe ich auf jeden Fall.
Nach der Schule kaufte ich in der Stadt zu viele Süßigkeiten. Morgen werde ich mit den Zehnklässlern frühstücken und die Kleinen zur Lesung von Jürgen Banscherus begleiten. Dann sind Ferien. Übermorgen um diese Zeit werden wir schon durch Helsinki spazieren. Endlich.
kaksi
In schwierigen Phasen zieht es mich immer wieder zurück. Yötan Malmö. Mondes de la nuit. Eigentlich ist es bescheuert, immer wieder zurückzukehren. Doch dort ist manchmal immer noch mein Ort. Ein bißchen Heimkehr zu den silbernen Buchstaben, die die Welt bedeuteten. Es klingt absurd, aber ich habe mich sehr über diesen einen Eintrag gefreut. Er hat mir süße Nostalgie zurückgebracht, nach dem M'Era Luna 2004, dem Burgtreffen und Darmstadt im Oktober. Danke Chris.
kolme
Einmal durch das Grabsteinland und zurück. Ich merke den Stress der letzten Tage noch. Mein Magen rebelliert und ich sollte definitiv die gelegentliche Zigaretten weglassen. Aber ich bin wieder oben. Das Ziel im Blick. Die Mohnblättchen auf der Zunge. Per aspera. Ad astra. Ich will sein.