kulta - kaksi
(Kulta I - November 2008)
Der Film im Hintergrund rauscht ein bißchen an mir vorbei. Gestern bist Du eingezogen und ich bin immer noch nervös. Tausend Kleinigkeiten rasen durch meinen Kopf und verhaken sich in den dezent erschöpften Gehirnwindungen. Les champs d'or sont les nôtres. Ich muss nicht wieder vier Stunden fahren, um bei Dir zu sein. Es sind nur noch einige Schritte bis zu Deinem Zimmer und noch weniger zu unserem Bett. Heute Nacht kommst Du nach Hause und wirst mich wecken, wenn Du Dich hinlegst und morgen gebe ich Dir einen Kuss, wenn ich mich auf den Weg zur Schule mache.
Es wird vielleicht nicht einfacher, aber besser. Nun können wir die Abende oft gemeinsam vor dem Fernseher verbringen und die Wochenenden ohne Zugfahrten bei einem Frühstück au coeur de la ville. Ich kann meine Nase nun täglich in Deinen Bart stecken und der grüne Umhang, der so schön nach Dir riecht, wird meine Fernsehdecke. Nach fünf Jahren, einem Monat und dreizehn Tagen fühlt es sich noch fast irreal an, dass die Goldfelder nun uns gehören. In der großen Wohnung. Im Herzen der Stadt.

Wünsche dir/euch viele Golfdelder im Herzen der Stadt, dass sie nie ausgehen mögen.
Liebe Grüsse
sternenschein