lavande
Port Fréjus. Vor sieben Jahren. Mein Unterrichtsheftchen über la Provence hat mir den Duft zurückgebracht. Abschlussfahrt, so kurz vor dem Abitur. Im Bus mit einem schmierigen Fahrer und meinem Lieblingslehrer. Durch die Gassen von Saint Tropez, an den Yachten vorbei. Wir waren jung und die Welt lag vor uns, in der Sonne, auf den kleinen Gassen von Nice und Avignon. Ich saß auf der Terrasse unseres caravan, las Heinrich Mann und schrieb Gedichte. Janina stolperte nachts betrunken über die Türen unserer Schränke. Wir führen vers les gorges du Verdon und der Bus stockte in den virages. Monsieur l'arrosseur spielte Gitarre und suchte nachts Annika, die sich woanders vergnügte.
Es roch nach Lavendel, nach Sommer. In den Straßen klang das Timbre meiner Sprache. Und heute musste ich daran denken, zwischen Folienpräsentation, unmotivierten Oberstufenschülern und dem rétroprojecteur. La Provence. Le bac. La nostalgie.
Es roch nach Lavendel, nach Sommer. In den Straßen klang das Timbre meiner Sprache. Und heute musste ich daran denken, zwischen Folienpräsentation, unmotivierten Oberstufenschülern und dem rétroprojecteur. La Provence. Le bac. La nostalgie.

So sehr...
Danke.
Für all deine Worte. Sie sind jedesmal wieder wundervoll.
Wir müssen wieder mehr Provence in unser Leben schaffen. Dinge, für die es sich lohnt, die Zeit der Arbeit und des Kampfes gegen Windmühlen zu ertragen. Einfach anderes... Gutes! Gesundes.
Die Zeit rauscht vorbei, Menschen auch, Sehnsucht bleibt. Bewahr Dir die Sehnsucht!