never gonna change the way...
Musik: Caught in the Act - Best friend's girl
An manchen Abenden hole ich die CD aus meinem Regal. Sie ist schon ein bißchen zerkratzt und meine Stereoanlage ist zu alt. Sie braucht drei Anläufe. Lieder, die die Welt bedeuteten.
Es begann vor vierzehn Jahren mit einem Foto und war drei Jahre ein immenser Bestandteil meines Lebens. Vier Jungs aus Amsterdam. Auf frischer Tat ertappt.
Es war eine großartige Zeit. Mit hysterischen Tränenanfällen bei manchen Songs. Briefen an den Fanclub. Und immer wieder REPEAT. Eloy, my love. Liebevoll ausgeschnittene Berichte. Gesandte Kuscheltiere, all das. Vor zwölf Jahren stand ich in der Dortmunder Westfalenhalle. Ich trug ein Bandshirt und ein Schildchen. Ich wußte nicht, welche immensen Kreischfähigkeiten ich entwickeln konnte. Nach dem Konzert war ich heiser. Glücklich. Sehnsüchtig. Ich schrieb bestimmt hundert schlechte englische Gedichte und weinte in mein Fankissen. Eloy war so fern und doch so nah. Sein Poster lächelte mich an, wenn der Junge aus der Schule es nicht wollte. Eloy hat mich imaginär verstanden. Er hat nur nichts davon gewusst.
Manchmal schleichen sich Liedtitel in meine Texte. Sie sind schnulzig und auf den Geldbeutel der pubertären Mädchen ausgelegt. Und trotzdem tun sie so gut.
An manchen Abenden habe ich Sehnsucht nach der Zeit. Nach Janinas altem Zimmer mit den Postern. Nach Pubertät. Dann höre ich die Lieder, die ich immer noch auswendig kann. Ich mag sie immer noch.
Turn around whenever you need someone...

Danke Dir, auch für die Worte davor..
Hoffe Dir geht es gut...
ich drück Dich!