Perlen des Glaubens - Hilfen für dich

26.12.2005 um 17:08 Uhr

Hl. Therese von Lisieux

von: Helgakind   Kategorie: Heilige



Gerade der schwächste Mensch
darf die größte Hoffnung
auf die größten Gaben haben,
weil Gott sich dem Elend der Menschen anpasst.

Hl. Theresia  von Lisieux

21.12.2005 um 19:58 Uhr

Hl. Maximilian Kolbe

von: Helgakind   Kategorie: Heilige



Stossgebete festigen und reinigen die Seele. Sie lassen die Ströme der Gnade reichlicher fliessen. Wieviele solcher Gebetsrufe kann man im Laufe des Tages und der Nacht aussprechen! Das Gebet ist die Erhebung der Seele zu Gott. In der Praxis ist das nichts anderes als die Vereinigung unseres Willens mit dem Willen Gottes.

15.12.2005 um 22:21 Uhr

Gebet für Österreich

von: Helgakind   Kategorie: Gebete


Gebet für Österreich

Herr, wir danken dir für dieses Land, wo wir leben:
die Berge, die Täler, die Felder, die Gärten, die Wälder, die Wasser:
keine Verblendung zerstöre das Werk deiner Hände.

Herr, die Häuser die wir bauen,
unsere Dörfer, unsere Städte,
seien Orte der Hoffnung und des Friedens.
Keine Verhärtung schließe unsere Türen vor Menschen in Not.

Herr, die Stätten, wo wir arbeiten,
seien Stätten der Zuversicht,
wo der Mensch etwas gilt und sein Tun.
Keine Mutlosigkeit hindere uns
mit Verantwortung die Zukunft zu gestalten.

Herr, die Straßen unseres Landes mögen Wege sein,
die Menschen zu einander zu führen.

Keine Angst und kein Vorurteil trenne uns von den Fernen, den Nahen.

Herr die Kirchen unseres Landes mögen heilige Orte sein,
wo wir auf dein Wort hören,
füreinander einen Namen haben und dein Name geheiligt wird.


Herr behüte dieses Land, segne die Menschen, die hier wohnen.

Amen

 

14.12.2005 um 19:22 Uhr

Kardinal John Newman

von: Helgakind   Kategorie: Lebensweisheiten




Führe du, mildes Licht im Dunkel,
das mich umgibt, führe du mich hinan!
Die Nacht ist finster,
und ich bin fern der Heimat:
führe du mich hinan!
Leite du meinen Fuß -
sehe ich auch nicht weiter:
wenn ich nur sehe jeden Schritt.

Einst war ich weit zu beten,
dass du mich führtest.
Selbst wollt` ich wählen.
Selbst mir Licht, trotzend dem Abgrund,
dachte ich meinen Pfad zu bestimmen,
setzte mir stolz das eigene Ziel.
Aber jetzt - lass es vergessen sein.

Du hast so lang mich behütet -
wirst mich auch weiter führen:
über sumpfiges Moor,
über Ströme und lauernde Klippen,
bis vorüber die Nacht
und im Morgenlicht Engel mir winken.
Ach, ich habe sie längst geliebt -
nur vergessen für kurze Zeit.

Kardinal John Newman

12.12.2005 um 21:12 Uhr

Vier Kerzen

von: Helgakind   Kategorie: Advent



Vier Kerzen brannten am Adventskranz und draußen war es ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen miteinander zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte: "Ich heiße FRIEDEN. Mein Licht gibt Sicherheit, doch die Menschen halten keinen Frieden. Sie wollen mich nicht." Ihr Licht wurde kleiner und kleiner und verlosch schließlich ganz.

Die zweite Kerze flackerte und sagte: "Ich heiße GLAUBEN. Aber ich fühle mich überflüssig. Die Menschen glauben an gar nichts mehr. Es hat keinen Sinn, dass ich brenne." Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.

Leise und sehr zaghaft meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort: "Ich heiße LIEBE. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen; denn die Menschen sind zu Egoisten geworden. Sie sehen nur sich selbst und sind nicht bereit einander glücklich zu machen." Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.

Da kam ein Kind ins Zimmer. Verwundert schaute es die Kerzen an und sagte: "Aber ihr sollt doch brennen und nicht aus sein."

Da meldete sich die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: "Hab keine Angst, denn so lange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen immer wieder anzünden. Ich heiße HOFFNUNG."

Mit einem kleinen Stück Holz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und erweckte Frieden, Glauben und die Liebe wieder zu Leben.

04.12.2005 um 20:31 Uhr

Der Lobpreis Mariens - das Magnifikat


Der Lobpreis Mariens - das Magnifikat, ein wunderbares Gebet  aus dem Lukasevangelium

Luk 1,46-55
Da sagte Maria:
Meine Seele preist die Größe des Herrn,
und mein Geist jubelt über Gott, meinem Retter.
Denn auf die Niedrigkeit seiner Magd hat er geschaut.
Siehe, von nun an preisen mich selig alle Geschlechter.
Denn der Mächtige hat Großes an mir getan,
und sein Name ist heilig.
Er erbarmt sich von Geschlecht zu Geschlecht
über alle, die ihn fürchten.
Er vollbringt mit seinem Arm machtvolle Taten.
Er zerstreut, die im Herzen voll Hochmut sind,
er stürzt die Mächtigen vom Thron
und erhöht die Niedrigen.
Die Hungernden beschenkt er mit seinen Gaben
und lässt die Reichen leer ausgehen.
Er nimmt sich seines Knechtes Israel an
und denkt an sein Erbarmen,
das er unseren Vätern verheißen hat,
Abraham und seinen Nachkommen auf ewig.