Hörenswerte Platten
Coming up...
"(...) it was obvious that not only was Claire pregnant, but that it was twins. The man said "Yes it's twins, but you can't tell anyone yet." It was excruciating. I'd already stuck my head out of the door and told the lady on reception. It's hard to contain news like that."
nearly full text: klicken Sie bitte das Wörtchen "hier": HIER!Alex wird wieder Vater und Geronimo bekommt zwei Geschwister auf einen Schlag.
God bless you, Alex! You and your family!
Ich habe mir am Samstag „Corpse Bride“ von Tim Burton gekauft. Falls jemand von euch Sleepy Hollow und The Nightmare before Christmas kennt und mag: Kauf euch Corpse Bride! Der Film ist der Hammer!
Weiterhin muss ich leider mitteilen, dass meine Launen sich wieder gemeldet haben. War ich am Freitag und Samstag noch Himmelhochjauchzend, so war ich gestern zu Tode betrübt. Also, was macht man, wenn man vom Bruder mit den Worten „Man sieht, dass es Dir beschissen geht“ nach Hause geschickt wird? Richtig: Chillen! Und was macht man beim chillen? Richtig! Video gucken! Kein DVD, nein… Video! Also schnell den Videorekorder der Eltern geklaut, im eigenen Wohnzimmer aufgebaut und angeschlossen und los gääääht’s!
Die Wahl fiel auf eine Art Liebesschnulze, die ich sehr liebe… Eine Shakespare-Inszenierung von „10 Dinge, die ich an Dir hasse“ mit Heath Ledger und Julia Stiles. Da sah Heath Ledger noch gut aus… ;-) (Ich gehe nicht weiter auf dieses Thema ein, wenn ihr erlaubt).
Als eben erwähnter Film das Ende nimmt, das es verdient hat, fand ich mich vor der Frage: „Was nun?“ Ins Bett gehen? Nein, dafür war es noch zu früh… also entschloss ich mich, noch ein Video zu schauen: blur’s starshaped! Wun-der-bar sage ich euch nur, auch wenn es traurig ist, dass Graham nicht mehr dabei ist... Ich habe das Video das letzte mal geschaut, da war es gerade frisch in meinem Briefkasten gelandet – yeah, ein Import aus den UK, also wenn schon, denn schon, oder wie seht ihr das?
Lasst mich kurz erzählen, was ich von starshaped halte: GENIAL! Auch wenn meines Erachtens Damon zu oft im Bild war… Graham zeigte, wie wundervoll und schön er aussehen kann, einfach nur, in dem er lächelt und uns seine schönen, in zartem drei-Tage-Bart getauchten Grübchen zeigt und Alex? Ja nun… Alex sieht ja einfach IMMER geil aus *schmacht*. Fehlt nur noch Dave… der Drummer. Ein sehr guter Drummer sogar! Wenn nicht sogar der beste Drummer auf der Welt, einfach nur, weil er bei blur trommelt. J Mehr fällt mir zu Dave nicht ein.
Samstag waren Irish und ich beim Auftritt der Möwe und ihrer Band Silent Revolution (page ist gerade noch im Umbau, aber das Forum ist noch online). Die beiden haben mit Special Guest-Drummer (nein, nicht Dave, aber ein mindestens genauso begabter) das Haus gerockt, wenn auch nur im akustischen Sinne. Einen ausführlichen Bericht könnt ihr BALD auf http://therevolutionblog.blogspot.com lesen (jaja, ich halt mich ran den Bericht zu schreiben, ich verspreche es).
Heute Nachmittag muss ich zum HNO (endlich mal) und dann schauen wir mal, was er so sagt – dürfen meine so genannten „Kartoffelmandeln“ in meinem Körper bleiben oder wäre es in der Tat besser, wenn ich sie entfernen lasse? Muss ich mit meinen Polypen leben oder können wir auch diese operativ in die wohlverdiente Freiheit entlassen? Diese und mehrere Fragen beantworten wir im nächsten Take… ähm… Beitrag! Ich meinte Beitrag! GG-geschädigt halt ;-)
Bussie und auf bald,
eure t. aka the confused one
P.S.: Kursiv geschriebene Wörter können angeklickt werden - auf meinem Bildschirm sieht man im fertigen Text nämlich nicht, ob was verlinkt wurde...


Musik: arctic monkeys - dancing shoes
Musik: Hard-Fi - Better do better

am Mittwoch war es – wie bereits „einige“ Male erwähnt *g* - endlich soweit: Hard-Fi in der Batschkapp! Hier also die Geschichte über meinen ersten Gehörorgasmus!
Nach der Arbeit habe ich mich mit Irish in Frankfurter Hauptbahnhof bei einem Fast-Food-Restaurant unserer Wahl getroffen, um anschließend zu Subway zu fahren und uns ein Sandwich reinzufahren. Meine Subway-Entjungferung haben wir dann gleich mit einem „White-Chocolate-Macadamia-Cookie“ gefeiert – wobei in meinem Mund eine Party ohne gleichen stattfand, denn der Cookie war echt der Hammer! Aber da wusste ich ja noch nicht, was auf mein Gehör wartete…
Nach unserem überaus „üppigen“ Dinner fuhren wir wieder zurück zum Hauptbahnhof, um uns in die S6 Richtung Friedberg zu stürzen, die uns wohlbehütet nach Eschersheim fuhr. Am dortigen „Bahnhof“ standen wir vor der Frage: „Wo müssen wir jetzt hin?“ Da wir beide noch nie in der Batschkapp waren, fragten wir kurzerhand zwei Mädels, die ebenfalls verloren aussahen (ziemlich dumm von uns, wie sich herausstellte). Als wir sie fragten, sagte ich: „Ihr seht aus, als ob ihr auch da hin wollt?“ und sie zückten die Konzertkarten zu einem gemeinsamen „Ja!“. Kurzerhand fragten wir dann auf der Eschersheimer Landstraße einen netten jungen Mann, der uns nach einem „Immer mir nach“ zur Batschkapp führte, die – wie wir später rausfanden – an der S-Bahn-Linie lag und wir einen fünf-minütigen Umweg gelaufen sind.
Vor der Batschkapp stand der Tourbus und Irish und ich wagten einen Blick hinein, wobei wir nur die Schlafkojen sehen konnten und niemanden von der Band. Der Busfahrer zählt ja nicht zur Band… Als wir auf den Einlass warteten, hörten wir ein Gespräch von einer Gruppe junger Damen hinter uns (O-Ton: „Wir haben uns mit dem Busfahrer unterhalten. Also mit Zeichensprache. Ich hab gesagt, er soll die Gardine aufmachen und er hat gezeigt, dass er dann umgebracht wird. Ist mir doch egal, ob sie den umbringen! Ich wollte die halt sehen!“ – „Ja, und dann hat sie den Bus angefasst. Jetzt hat sie englischen Dreck an der Jacke hängen“). Ladies: Wir reden hier von Frankfurt – da ist *jedes* Auto und *jeder* Bus dreckig, wenn er ein einziges Mal durchfährt. Und außerdem: Der Bus hatte ein österreichisches Nummernschild… Soviel zum Thema „englischer Dreck“. *g*
Nach ca. 15 Minuten wurde uns Einlass gewährt und ich traf gleich am Eingang auf der Treppe eine junge Dame aus dem jetzt-Forum, die ich gleich mit ihrem Nickname ansprach. Sie stand leicht verdutzt vor mir und sagte: „Ah, ja?“. Ich reichte ihr meine Hand und sagte: „piccadilly, hi! Ich wünsche Dir einen schönen Abend“. Nach ihrem: „Äh, ja, danke. Ich dir auch“ verschwand ich mit Irish zur Garderobe, um anschließend zur Bühne zu gehen, was nicht wirklich weit war, denn die Batschkapp ist ja doch recht klein. Nach und nach verabschiedeten wir uns aber während des Konzerts immer weiter nach hinten, da Irish es nicht mag, wenn es zu end wird und ich ein wenig tanzen wollte. Vor dem Auftritt der vier Jungs aus dem Londoner Vorort Stains legte ein DJ recht gute Musik auf, bevor er am Ende ziemlich nachließ und Reggea spielte (nichts gegen Reggea, aber wir waren hier immerhin auf einem Rock-Konzert…).
Mit 30-minütiger Verspätung war es endlich soweit. Die Lichter gingen aus und auf der Bühne fingen blaue Strahler an, sich zu der Melodie von „Spiel mir das Lied vom Tod“ zu bewegen. Irgendwann standen sie dann auf der Bühne und legten gleich ordentlich los. Die Reihenfolge der Songs krieg ich nicht mehr hin, aber es war einfach genial. Nach dem ersten Song war der Sänger Richard Archer schon recht verschwitzt und brüllte in die Menge: „Hallo Frankfurt! Wie geht es euch?“ und die Menge brüllte ein halbherziges „yeah“ zur Bühne. „I don’t think you understood, what I just said! I said: How are you doin’?” bekamen wir dann aus voller Kehle zugebrüllt und die Menge rastete vollkommen aus. „I heard, that Francfort is a great place to party. So tell me... tonight… are you ready to have a fuckin’ party???” und es ging weiter im Set. Das Wort “geil” beschreibt um längen nicht, wie das Konzert war… „Endgeil“ ist schon nahe dran, aber trifft es nicht wirklich.
Irgendwann war es den Jungs wahrscheinlich zu blöd mit uns, da wir nicht wirklich ausrasteten und er bat uns, doch bitte so richtig laut zu werden. „I want everyone to clap and shout as loud as you can! The ones in the front, the ones on the back, and the ones in the middle! Are you goin’ to be freakin’ loud?“ fragte uns Richard und wir grölten förmlich. „Louder than Amsterdam?“ fragte er und wir schrieen „yeah!“ beim klatschen. „Louder than New York?“ – hallo? Baby, für Deinen Bassisten schreie ich mir die Seele aus dem Leib, wenn Du willst… ;-)
Wenn man sich die Platte der Jungs anhört, könnte man meinen, das Konzert hätte zu einer Art Kaffeekränzchen ausarten können, aber dem war nicht so. Das einzige Mal, wo man wirklich Lust hatte, das Feuerzeug rauszuholen um es in die Höhe zu halten, war, als Richard Archer während der Zugabe allein auf die Bühne kam, sich die Gitarre umschnallte und „Move on now“ zum Besten gab (liebste Möwe, das war, als ich Dich an der Strippe hatte). Der Rest des Konzerts war einfach nur Rock and Roll!
Irgendwann fing eine Gruppe junger Herren aus der Menge an, den bassistischen Anfang von „Seven Nation Army“ von den White Stripes zu grölen, und kurzerhand wurde der Bassist der Hard-Fi vorgestellt mit Kai Stephens (der, ganz nebenbei bemerkt, meinem besten Freund sehr ähnlich sieht – schöne Grüße an ihn auf diesem Weg mit einem „Oy, mate!“) um daraufhin Seven Nation Army zum Besten zu geben.
Während des ganzen Konzerts hätte ich am liebsten die Augen geschlossen, um mich ganz der Musik hinzugeben, um mich einfach von ihr mitreißen zu lassen. Teilweise habe ich das bei einigen Stücken sogar gemacht (bei Middle Eastern Holiday z.B.). Die Jungs haben das komplette Album gespielt – bis auf „Stronger“ und „Sick of it all, wobei ich Sick of it all gerne live gehört hätte… Aber dafür haben sie „Living for the weekend“ gespielt – wobei ich fast ausgerastet bin (O-Ton piccadilly: „Das Lied ist ja soooooooo geil!!!“) und die Augen geschlossen habe. Go with the flow, heißt es doch immer so schön, also habe ich mich von den drei „Grazien“ um mich nicht einschüchtern lassen und habe ein wenig getanzt (so gut es ging, immerhin standen wir recht eng beieinander).
Mein Fazit: Wenn Hard-Fi wieder nach Frankfurt kommen, bin ich auf jeden Fall dabei! Und ganz unter uns gesagt: ich glaube, Richard war entweder total betrunken oder er hatte Drogen genommen – zumindest sah er ziemlich „druffgeschickt“ aus…
Trotzdem: Hut ab für diese Band – die haben’s live echt drauf und rocken einfach nur!
In diesem Sinne: „Hard-Fi in operation“