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24.09.2008 um 10:48 Uhr

Und was jetzt?

Stimmung: melancholisch und aufgeregt in einem

Wie immer ist alles in schnellem Wandel begriffen und wo vor ein paar Tagen noch die Sonne schien, hängen nun dicke Regenwolken.

Wo fange ich denn an, wenn ich erzählen will, wie die Entwicklung mit rasantem Tempo Einzug hält?

Ende letzter Woche wurde mir angetragen, das Mietstudio, in dem ich fotografiere werde wieder als Wohnung vermietet und ich möge doch bitte mein letztes geplantes Shooting ausfallen lassen.

Keine schönen Nachrichten... und die Option, in ein neues zu viel schlechteren Konditionen mit einzusteigen klang auch nicht überzeugend. Da reifte dann doch ein Gedanke, den ich vor einigen Wochen hatte, als ich bei meinem Freund M. anlässlich seines Geburtstages in seinem Hinterhaus saß und den Raum betrachtete - mit unbehandelten Wänden, einem schönen Linoleumboden und einer guten Atmosphäre. Hier wollte ich ein Studio einrichten.

Nachdem M. am Sonntag zum Essen bei uns war, fragte ich ihn nach dieser Möglichkeit und gestern nun haben wir eine Ortsbesichtigung gemacht und festgelegt, dass wir zukünftig das Hinterhaus als gemeinsames Atelier /Werkstatt/Studio nutzen werden. M. ist Kulissenbauer, Tischler und Elektriker und somit einer der handwerklich begabtestens Menschen, die ich kenne - zudem sehr kreativ und mit einem Geschmack gesegnet, der meinem gleich ist. Er restauriert wunderschöne alte Möbel und wir werden alles streichen und dann oben das Studio einrichten, daneben einen Raum mit wunderbarer Werkstattatmosphäre aufgrund einer alten Hobelbank und Kinosessel und einem Tischchen - so dass man dort sitzen kann und sich auch umkleiden und so weiter.

Unten wird ebenso Werkstatt sein, mit Waschgelegenheit und alles ist sauebr - er ist da Gott sei Dank ebenso pingelig wie ich - und kaum genutzt - aber durch mich eben jederzeit zu besetzen. Und dann mache ich eine Einweihungsparty mit all meinen Lieblingsmodellen - hach...

 

Ok - was noch?

Männer? Ja doch - zwei.

Einer, der mir so gut tut wie nur was - und nur endlich Zeit finden muss, um mich vor meiner Abreise nach Berlin noch zu besuchen. ich sehne mich...auch wenn ich weiß - es wird nicht fester werden, als jetzt.

Und der andere - unvermutet aufgetaucht und schnell sehr intensiv im Kontakt. Einer, der denkt wie ich, der ausspricht, was er denkt - geradewegs und mitten sin Herz. Einer, der eloquent ist - mich mit Worten verzaubern kann, dennoch bodenständig und sehr ehrlich. Eine gemeinsame Richtung ist deutlich - wenn auch leider nicht geographisch - denn obgleich eigentlich aus meiner Nähe, lebt er in Österreich. Zumindest noch ...und er hat Angst bekommen - zu schnell hat ihn selbst das Gefühlschaos erwischt, sagt er. Er muss einen Schritt zurück gehen und dann gucken, was noch da ist, wenn er sich wieder einen vor wagt - wenn...

Das hat mich traurig gemacht. Warum - dafür finde ich weder Worte, noch Gedanken. Ich spüre es nur. Es hat mich traurig gemacht - als habe man mir ein Stück meines Herzens genommen.

Komisch? Ja. unvorstellbar? Aber ja. Nachvollziehbar? Nein - wie auch, Auch für mich selbst nicht. Ich kenne ihn nicht, habe ihn einmal gehört und dreimal wurde es still zwischen uns. Kennt ihr dieses Stille? Die sich wie ein Schleier über ein Gespräch legt, beide verstummen, holen kaum noch Luft und man hat das Gefühl, den anderen atmen zu können, seinen Herzschlag gleichermaßen dem eigenen zu spüren. Die Blicke kriegen einen transparenten Vorhang - wenn man sich sieht dabei - und man kann sie nicht lösen...bis irgendwann einer die Initiative ergreift und sich - übertragen gesehen oder auch wirklich - räuspert. Dann erst tickt die Zeit weiter...

Mir fehlt etwas.

 

09.09.2008 um 18:50 Uhr

Schön ist es...

Stimmung: leicht

...wohl fühle ich mich. Nach langer Zeit habe ich wieder das Gefühl, komplett ausgegelichen zu sein, aufgeregt dem nächsten Treffen entgegen zu sehen, mich zu freuen - unbändig - und dann zu genießen - all das, was ich so sehr und so wahnsinnig lange vermisst habe.

Ich fühle mich begehrt, gehalten, aufgefangen, umarmt, gehört und gesehen - wahrgenommen mit allen Sinnen, umworben und berührt im besten Sinne.

Ich habe gleichermaßen Schmetterlinge im Bauch, wie ein wunderbares Gefühl der inneren Ruhe und Zufriedenheit, wohl wissend, dass es auf dieser Ebene bleiben wird - einmal in der Woche vielleicht sehen - aber es ist ok und es reicht mir - ist gerade die richtige Dosis, um zwei Tage nach zu lieben und bereits drei Tage vorher wieder Sehnsucht zu spüren...

Rosinenbrot - kein Graubrot. Sonntag - kein Alltag.

Keine Beziehungsarbeit, kein Stress - nur Genuß und Leichtigkeit. Ich hoffe, es bleibt so - noch eine Weile zumindest - der Rest wird sich zeigen und alles andere wäre mir gerade zuviel - zu viel Raum in meinem Leben. So wie es ist, ist es schön, fühlt sich toll an - wenn es ein wenig so halten würde - dann würde ich das Auftanken genießen...

07.09.2008 um 09:39 Uhr

Damit Ihr es wisst...

Stimmung: ich freu mich so sehr.

Morgen.

;-)

01.09.2008 um 19:52 Uhr

Ich hab...

Stimmung: aufgeregt

...ein dääähääät .

Jetzt gleich.