picture_it

29.10.2008 um 12:11 Uhr

Von diesem und von jenem...

Stimmung: gut

Das Unternehmen Atelier läuft...und ist hoffentlich am Wochenende oder in der nächsten Woche beendet - so weit jedenfalls, dass wir Bilderleisten aufhängen können und die Sitzecke gestalten können.

Es ist fast alles raus und viel mehr Platz jetzt - gestrichen ist auch und so bleiben noch Lackierungen von Türen und Rahmen, ein Teil streichen mit einem Lack und die Böden.

 

Und Ihr erinnert Euch an diesen Eintrag?

http://www.blogigo.de/picture_it/Ich-halte-es-in-den-Haenden/10/

Heute ist es wieder soweit - ich halte es in den Händen...das zweite Buch, in dem Bilder von mir erschienen sind - dieses Mal sind es fünf - im letzten Jahr waren es zwei. Ich freue mich, denn es steckt viel Herzblut und Liebe in den Bildern - von der Arbeit mal ganz zu schweigen. 

 

Und noch etwas kann ich erzählen - ich übernehme es von einem anderen Ort, an dem ich schon davon schrieb:

Frau p_i hatte ein Klassentreffen - das erste nach 25 Jahren.
Vor lauter Aufregung kam ich an, mit hochroten Wangen und eiskalten Händen und hatte mehr als furchtbare Vorstellungen.

Mein ganzes Leben lang dachte ich, wir hätten eine besondere Klassengemeinschaft gehabt, eine besonders innige und enge Verbindung - und ich wähnte mich vor allem inmitten der Jungs immer sehr behütet und angenommen. Doch plötzlich ergriffen mich große Zweifel - ich war sicher, mir das alles nur schön gedacht zu haben im Laufe der Jahre. Vermutlich würden alle mit schrägem Blick auf mich sehen und sich denken, was ich wohl für eine geworden sei - oder vielleicht auch immer gewesen bin...
Ich war sicher, ich würde ein Desaster erleben und alle Freude wäre dann dahin - ganz sicher war ich.

Dann kamen alle an - wir waren die ersten und so wurden wir der Reihe nach begrüßt.
Und was für eine Begrüßung das war!!
Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass sich alle an mich erinnern, mich alle anstrahlen, mir sagen, wie sehr sie sich freuen, dass ich dieses Mal dabei bin, wo sie mich beim letzten Mal nicht gefunden hatten. Die Jungs - inzwischen natürlich ausgewachsene Mannsbilder schlossen mich in ihre Arme und sofort war es wieder da - das alte Gefühl von Gemeinschaftsgeist, Freundschaft, Zusammengehörigkeit.

Wir saßen bis halb drei und irgendwann kam auf den Tisch, wie sie uns damals empfunden hatten, als wir in die Klasse kamen - was sich dadurch verändert hatte ( wir kamen zu dritt in der 9. in die Klasse ). All das, was sie dann erzählten, führt dazu, dass ich am Ende des Abends vor der Kneipe stand, keine Minute nach der Verabschiedung und heulte wie ein Schlosshund, weil ich so voll, so glücklich, so unendlich erleichtert und voller wunderbarer Gespräche war, dass ich nicht wusste, wohin mit mir.

Eine Liebesgeschichte klärte sich mit einer Liebeserklärung nach 25 Jahren - und dafür bin ich besonders dankbar, denn da stand etwas - all die Jahre, was mir nicht klar war, was mich zwar nicht mehr schmerzte, aber irgendwie nie geklärt wurde. Jetzt ist alles so einfach, so sanft und liebevoll geklärt und Raum für neues geschaffen worden - mit eben diesem Mann.
Die symbiotische Verbindung von damals sofort war sie wieder da - als sei keine Zeit vergangen zwischendurch - doch jetzt mit einem anderen Hintergrund - ohne Angst, ohne Erwartungen - und vor allem freundschaftlich.

Ich zehre noch immer von diesem Abend - es war ein ungeheuer intensives Erlebnis, was ich mir niemals so vorgestellt hätte...

So fühlt sich Glück an - ich weiß es.

So - genug für heute - ich muss was tun.

 

22.10.2008 um 09:12 Uhr

Fast vergessen?

Stimmung: wenig konstruktiv, eher resigniert

Ein Lebenszeichen und quasi tabellarischer Abriss der letzten Wochen:

 

Männer gibt es genug – aber nur einer interessiert mich im Moment.

Die zarten Bande, die sich bei der ersten Verabschiedung gebildet haben, halten an, sind intensiv, wild und gleichzeitig von ungeheurer Zärtlichkeit geprägt – nur leider zu wenig, zu selten.

Die Entfernung ist gar nicht so sehr das Problem – eher unser Arbeitsalltag und die sonstigen Verpflichtungen.

Ich genieße jede Zeit, die ich mit ihm habe und versuche, möglichst lang davon zu zehren – dazwischen besteht unsere Welt daraus, über das Internet zu kommunizieren, zu telefonieren, gegenseitig Bilder zu rezensieren und darauf zu warten, sich bald wieder sehen zu können.

 

Der Job hat wieder begonnen – zwei Wochen Urlaub sind rum – ich bin erholt, lasse es gerade langsam angehen. Zunächst habe ich für einen absolut leeren Schreibtisch gesorgt – alle Altlasten aufgearbeitet, abgelegt, beendet – Platz für Neues geschafft.

Nun beginnt auch eine neue Zusammenarbeit mit Kollegen aus anderen Unternehmen – ich habe ein gute Truppe zusammenbekommen, um externe Qualitätsentwicklung zu machen. Gestern fand das erste konspirative Treffen statt – ich bin gespannt!

 

Ich hörte, es gäbe in diesem Jahr zum ersten Mal Weihnachtsgeld – ein 13. Monatsgehalt sogar. Alles sollen es bekommen – aber halt – nein, eine Kollegin soll es nicht bekommen, weil sie eh nichts kriegt – die andere nicht, weil sie es schon hat ( Bedingung, ihre Stelle anzutreten, als der Chef noch nicht anders konnte, als sich darauf einzulassen ) und ich – ach – ich hab ja sooo viele Vergünstigungen – ich bekomme auch nichts.

Das hat mich schwer getroffen. Ich höre ihn noch sagen – damals vor 6 Jahren – wenn es drin säße, wir uns etabliert hätten, würde ich die erste sein, die eine Gehaltserhöhung bekäme. Darauf warte ich noch heute – und nun bin ich nicht einmal ein 13. Gehalt wert – was immer ich auch für Vergünstigungen bekomme...???

Meine Einstellung zu meinem Job wandelt sich also gerade. Meine Fühler strecken sich in andere Richtungen und ich scheiße darauf, den Laden zu übernehmen – wenn so mit mir umgegangen wird.

Also bleibt – ich lehne mich entspannt zurück und fahre mit viertel Kraft, was impliziert, dass  der große Meister kräftig auf die Schnauze fallen wird, wenn er merkt, was er in Zukunft alles selbst erledigen darf – oder ich suche mir ein Alternative und verlasse den Laden, was mir im Moment fast sinnvoller erscheint.

Wir werden sehen...

 

Auch was meine Bilder anbelangt, habe ich Tabula Rasa gemacht (wird das so geschrieben?).

Alles Altlasten sind aufgearbeitet – dafür habe ich nun Wochen gebraucht und jede freie Minute damit zugebracht. Jetzt ist alles clean und ich bin frei für neue Projekte.

Da meine Studiogemeinschaft leider endete, weil das Studio nicht mehr zur Verfügung stand, habe ich ja im Hinterhaus meines Freundes M. einen kleinen Raum für mich gewinnen können, den ich als Studio nutzen kann.

Inzwischen sind die Renovierungsarbeiten fast fertig – am Wochenende machen wir die Böden und dann ist es nur noch Einrichtungskram, der gemacht wird – Leisten an die Decke, um Blitzköpfe von oben hängen zu können – oder Hintergründe anbringen zu können, etc.

Dann wird es ein Werkstatt/Atelier sein, Ma. arbeitet antike Möbel auf – macht dort in einem anderen Raum unten ( zwei Stockwerke haben wir) seine Sachen und ich bin oben – mit zwei Räumen. Das Ganze sieht gemütlich aus, es hat eine sehr eigene Atmosphäre und wird, wenn ich mal alles zusammen habe, sicher auch ausreichend eingerichtet sein. Ich sammle gerade mal wieder – wie immer – alles mögliche an Hüten und anderen Requisiten – so habe ich vier ganz alte Korsetts – wunderbar verarbeitet – für 15,- Euro erstanden, die in jedem Retroladen 100te von Euro kosten.

 

In meinem jugendlichen Leichtsinn hatte ich mir überlegt, wenn ich die Salsa – Bilder in Hamburg verkauft habe und dafür vielleicht 400,- bekomme und dazu noch das ein oder andere Pay-Shooting mache und es schaffe, noch 500,- zusammen zu bringen, endlich endlich eine neue und bessere Kamera kaufen zu können, damit ich a) eine Wechselkamera habe und b) sich einige Probleme erledigen.

Dieser Wunsch bleibt dann wohl vorerst einer, denn just hat die Spülmaschine ihren Geist aufgegeben und Hamburg lässt sich Zeit – das Earbook ist nun für Februar nächsten Jahres zur Veröffentlichung angekündigt  - und wird frühestens im Dezember ins Layoutverfahren gehen, so dass ich erst dann erfahre, ob sie überhaupt Bilder von mir rein nehmen.

Nun ja...*seufz*...wie wäre es auch, wenn...

Aber egal – es gibt auch anderes..

Jetzt ist erst mal wichtig, einen Blitzauslöser und ein Striplight zu kaufen, damit ich die Arbeit im Studio überhaupt aufnehmen kann, denn ich habe ja nun nicht mehr das Equipment zur Verfügung, was ich vorher hatte – und das sollte drin sitzen.

 

Nichts desto trotz freue ich mich sehr darauf, dort zu arbeiten und habe auch bereits eine Menge Anfragen, bzw. sogar auch zwei Aufträge.

Dazu kommt, dass ich zwei wunderbare Lehrer in Sachen Bildbearbeitung/Composing habe, die sich zur Aufgabe gemacht haben, von mir zu lernen, wie man Fotos macht ( klassisch, geradlinig und unverfälscht) und mir beibringen wollen, wie man Bilder macht ( in Punkto Bildbearbeitung, Verfremdung , etc.)

 

Abgesehen davon werde ich mich vor die Kamera begeben – was für mich einem Weltwunder gleicht – und das gleich bei zwei sehr unterschiedlichen Fotografen. Wir dürfen auch hier gespannt sein...

 

So – habe ich noch etwas vergessen?

Der Kröte geht’s gut – bis auf einen schmerzenden Finger mit Gipsschiene und die üblichen Pubertätssorgen und ich werde mich nun wieder mal der Arbeit widmen...

 

Ich weiß, dass ich das Schreiben hier vernachlässigt habe und auch das Lesen Eurer Beiträge – aber es war unerlässlich, erst einmal aufzuarbeiten, was sich angesammelt hatte – denn jetzt kann ich wieder freier atmen.

 

Viele Grüße an die, die mich noch lesen...

P_i

 

P.S. Merkwürdig ist, dass meine Formatierung sich hier immer total zerfleddert und es nie so will, wie ich.*grrrmmph*

09.10.2008 um 00:06 Uhr

...dazu fällt mir mehr nicht ein

Stimmung: scheiße

...alles futsch. So kann`s gehen.

03.10.2008 um 13:49 Uhr

back home...

Stimmung: weiß nicht...

zurück - zu Hause.